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Hausbau-Kosten-Rechner 2026: Baukosten pro m² kalkulieren

Bau & HandwerkStand Noch keine Bewertung

Kurzantwort

Hausbau-Kosten-Rechner: Gib Wohnfläche, Bauweise und Ausstattung ein und erhalte die geschätzten Gesamtkosten als Ergebnis. Richtwerte nach BKI, Stand 2026.

Hausbaukosten 2026 berechnen: Rohbau, Ausbau, Keller und Baunebenkosten nach Wohnfläche

Kilian AchatzFachredaktion Bau & Handwerk
Geprüft: Review-Team Bau & Handwerk (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Was kostet ein Hausbau?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Hausbau-Kostenrechner schaetzt die Gesamtkosten fuer den Neubau eines Wohnhauses anhand von Wohnflaeche, Geschosszahl, Bauweise, Ausstattungsstufe und Kelleroptionen. Er gliedert das Ergebnis in Rohbaukosten, Ausbaukosten, Kellerkosten und Baunebenkosten, sodass Bauherren die groessten Kostentreiber auf einen Blick erkennen.

Die Basiskostensaetze reichen von 1.500 Euro pro Quadratmeter fuer einfache bis 2.900 Euro pro Quadratmeter fuer luxurioese Ausstattung im Massivbau.

Fertighaeuser werden mit einem Abschlag von 8 Prozent kalkuliert, weil der hoehere Vorfertigungsgrad Bauzeit und Arbeitskosten senkt.

Die Geschosszahl beeinflusst den Quadratmeterpreis ueber einen Geschossfaktor: Ein eingeschossiger Bungalow ist pro Quadratmeter rund 12 Prozent teurer als ein zweigeschossiges Haus, weil Dach und Fundament im Verhaeltnis zur Wohnflaeche groesser ausfallen.

Ein konkretes Beispiel: 150 Quadratmeter Wohnflaeche, zwei Geschosse, Massivhaus, mittlere Ausstattung, mit Keller ergeben Gesamtkosten von 362.850 Euro.

Davon entfallen 124.875 Euro auf den Rohbau, 152.625 Euro auf den Ausbau, 30.000 Euro auf den Keller und 55.350 Euro auf Baunebenkosten. Die Kosten pro Quadratmeter liegen bei 1.850 Euro.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Die Wohnflaeche ist der zentrale Eingabewert und bestimmt zusammen mit der Geschosszahl die Grundflaeche des Gebaeudes. Die Grundflaeche ergibt sich aus Wohnflaeche geteilt durch Geschosse und ist relevant fuer die Kellerkosten, weil der Keller in der Regel die gesamte Grundflaeche unterkellert.

Die Geschosszahl bietet fuenf Optionen: 1, 1,5, 2, 2,5 und 3 Geschosse. Sie wirkt ueber einen Geschossfaktor auf den Quadratmeterpreis: 1 Geschoss ergibt Faktor 1,12, weil ein Bungalow relativ mehr Dach- und Fundamentflaeche benoetigt.

1,5 Geschosse (typisch fuer ein Haus mit Dachgeschossausbau) ergibt 1,05. Zwei Geschosse sind die Referenz mit Faktor 1,0.

Bei 2,5 und 3 Geschossen sinkt der Faktor auf 0,97 und 0,95, weil sich die fixen Kosten fuer Dach und Fundament auf mehr Wohnflaeche verteilen. Die Bauweise unterscheidet Massivhaus und Fertighaus.

Massivhaus verwendet die Basiskostensaetze direkt; Fertighaus multipliziert sie mit 0,92. In der Praxis entspricht das dem typischen Kostenvorteil durch Vorfertigung, kuerzere Bauzeit und geringere Wetterabhaengigkeit.

Die Qualitaet und Lebensdauer moderner Fertighaeuser stehen Massivhaeusern in nichts nach, doch beim Wiederverkauf erzielen Massivhaeuser in vielen Regionen noch hoehere Preise.

Die Ausstattungsstufe bestimmt den Basiskostensatz: Einfach 1.500, Mittel 1.850, Gehoben 2.300, Luxus 2.900 Euro pro Quadratmeter.

Diese Werte bilden den Unterschied zwischen Standardfenstern und Panoramaverglasung, zwischen Laminat und Naturstein, zwischen einfacher Elektrik und vollintegriertem Smart-Home ab.

Der Kellerwahlschalter entscheidet, ob die Grundflaeche mit 400 Euro pro Quadratmeter als Kellerkosten eingerechnet wird. Ein Keller bietet zusaetzlichen Stau- und Nutzraum, verteuert den Bau aber erheblich.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung folgt vier Schritten: 1. Kosten pro Quadratmeter: Basiskostensatz der Ausstattung multipliziert mit dem Bauweisefaktor (Massivhaus 1,0; Fertighaus 0,92) und dem Geschossfaktor.

Beispiel: 1.850 · 1,0 · 1,0 = 1.850 Euro pro Quadratmeter. 2. Reine Baukosten: Wohnflaeche multipliziert mit dem Quadratmeterpreis. 150 · 1.850 = 277.500 Euro.

Davon entfallen 45 Prozent auf den Rohbau (124.875 Euro) und 55 Prozent auf den Ausbau (152.625 Euro). 3. Kellerkosten: Grundflaeche (Wohnflaeche geteilt durch Geschosse) multipliziert mit 400 Euro.

150 geteilt durch 2 = 75 Quadratmeter Grundflaeche. 75 · 400 = 30.000 Euro. 4. Baunebenkosten und Gesamtkosten: Baunebenkosten betragen 18 Prozent der Summe aus reinen Baukosten und Kellerkosten. (277.500 + 30.000) · 0,18 = 55.350 Euro.

Gesamtkosten = 277.500 + 30.000 + 55.350 = 362.850 Euro. Hausbaukosten-Formel: Gesamtkosten gleich reine Baukosten plus Kellerkosten plus Baunebenkosten Der Vergleich zwischen Ausstattungsstufen zeigt die Hebelwirkung: Einfache Ausstattung ergibt bei gleichen Parametern (150 m², 2 Geschosse, Massivhaus, mit Keller) Gesamtkosten von 300.900 Euro, gehobene Ausstattung dagegen 442.500 Euro – eine Differenz von ueber 141.000 Euro.

Nachschlagen

Hausbaukosten nach Ausstattung und Bauweise

Die folgende Tabelle zeigt die reinen Baukosten pro Quadratmeter Wohnfläche für Massivhaus und Fertighaus in vier Ausstattungsstufen. Die Werte verstehen sich ohne Kellerkosten und Baunebenkosten.

Hausbaukosten pro m² Wohnfläche nach Ausstattungsstufe und Bauweise (ohne Keller, ohne Baunebenkosten)
AusstattungMassivhaus (€/m²)Fertighaus (€/m²)Typische Merkmale
Einfach1.5001.380Standardfenster, einfache Sanitärobjekte, Laminat, keine Extras
Mittel1.8501.702Markenfenster, hochwertige Sanitärobjekte, Parkett/Fliesen, Fußbodenheizung
Gehoben2.3002.116Dreifachverglasung, Design-Sanitär, Naturstein, Smart-Home-Vorbereitung
Luxus2.9002.668Panoramafenster, Premium-Sanitär, Naturstein/Edelholz, vollintegriertes Smart-Home

Fertighaus-Werte ergeben sich aus dem Massivhauspreis × Faktor 0,92. Kellerkosten (ca. 400 €/m² Grundfläche) und Baunebenkosten (ca. 18 % auf Bau- + Kellerkosten) sind zusätzlich zu kalkulieren. Geschossfaktoren: 1 Geschoss = 1,12; 1,5 = 1,05; 2 = 1,00; 2,5 = 0,97; 3 = 0,95.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Hausbau-Kosten

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was kostet ein Hausbau pro Quadratmeter in Deutschland?

Die reinen Baukosten pro Quadratmeter Wohnfläche liegen in Deutschland je nach Ausstattung zwischen 1.500 und 2.900 Euro für ein Massivhaus.

Einfache Ausstattung beginnt bei etwa 1.500 €/m², mittlere Ausstattung liegt bei rund 1.850 €/m², gehobene Ausstattung bei 2.300 €/m² und Luxusausstattung bei 2.900 €/m².

Fertighäuser sind durch den höheren Vorfertigungsgrad etwa 8 % günstiger als Massivhäuser. Zu den reinen Baukosten kommen noch Kellerkosten (ca. 400 €/m² Grundfläche) und Baunebenkosten (etwa 18 % der Bau- und Kellerkosten) hinzu.

Ein typisches Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche in mittlerer Ausstattung kostet inklusive Keller und Baunebenkosten rund 362.850 Euro.

Wie unterscheiden sich die Kosten zwischen Massivhaus und Fertighaus?

Ein Fertighaus ist in der Regel etwa 8 % günstiger als ein vergleichbares Massivhaus.

Bei mittlerer Ausstattung und 150 m² Wohnfläche ergeben sich für ein Massivhaus reine Baukosten von 277.500 Euro (1.850 €/m²), für ein Fertighaus dagegen 255.300 Euro (1.702 €/m²).

Die Differenz von rund 22.200 Euro resultiert aus dem höheren Vorfertigungsgrad: Wände, Decken und Dachstühle werden im Werk gefertigt und auf der Baustelle nur noch montiert, was Arbeitszeit und Baustellenkosten senkt.

Die kürzere Bauzeit (oft 2–4 Monate statt 6–12 Monate beim Massivhaus) spart zusätzlich Bereitstellungszinsen. Ein Massivhaus bietet dafür mehr Gestaltungsfreiheit, höheren Wiederverkaufswert und besseren Schallschutz.

Welche Baunebenkosten fallen beim Hausbau an?

Baunebenkosten machen erfahrungsgemäß etwa 15 bis 20 Prozent der reinen Baukosten aus – der Rechner kalkuliert mit 18 %. Bei einem Haus mit 277.500 Euro Baukosten und 30.000 Euro Kellerkosten ergeben sich rund 55.350 Euro Baunebenkosten.

Diese setzen sich typischerweise zusammen aus: Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 % des Grundstückspreises), Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2 %), Baugenehmigung (500–2.500 Euro), Vermessung (2.000–3.500 Euro), Erschließungskosten (5.000–15.000 Euro), Baustrom und Bauwasser (500–1.500 Euro), Bauversicherungen (300–800 Euro) sowie Gutachterkosten.

Da diese Posten stark von Kommune, Bundesland und Grundstückssituation abhängen, fasst der Rechner sie als prozentualen Zuschlag zusammen.

Wie stark beeinflusst die Anzahl der Geschosse die Baukosten?

Die Geschosszahl wirkt sich über den Geschossfaktor auf die Baukosten pro Quadratmeter aus. Ein eingeschossiger Bungalow hat einen Faktor von 1,12 – er ist also 12 % teurer pro Quadratmeter als ein zweigeschossiges Haus (Faktor 1,0).

Der Grund: Beim Bungalow ist die Dach- und Fundamentfläche im Verhältnis zur Wohnfläche deutlich größer. Bei 1,5 Geschossen liegt der Faktor bei 1,05, bei 2,5 Geschossen bei 0,97 und bei drei Geschossen bei 0,95.

Konkret bedeutet das: 150 m² Wohnfläche in mittlerer Ausstattung als eingeschossiger Bungalow kosten 310.800 Euro reine Baukosten (1.850 × 1,12 × 150), als zweigeschossiges Haus dagegen nur 277.500 Euro – eine Ersparnis von über 33.000 Euro.

Lohnt sich ein Keller beim Hausbau finanziell?

Ein Keller kostet rund 400 Euro pro Quadratmeter Grundfläche. Bei einem Haus mit 150 m² Wohnfläche und 2 Geschossen beträgt die Grundfläche 75 m², der Keller schlägt also mit 30.000 Euro zu Buche.

Dazu kommen anteilige Baunebenkosten von 18 %, sodass die Gesamtmehrkosten bei rund 35.400 Euro liegen. Dem stehen je nach Ausführung 60–75 m² zusätzliche Nutzfläche gegenüber.

Ob sich ein Keller lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab: Grundstücksgröße (auf kleinen Grundstücken fehlt sonst Stauraum), Grundwasserspiegel und Bodenbeschaffenheit (können die Kosten auf 600–800 €/m² treiben), geplante Nutzung (Hobbyraum, Heizung, Einliegerwohnung) und lokaler Immobilienmarkt (ein Keller steigert den Wiederverkaufswert in vielen Regionen um 15.000–25.000 Euro).

Was ist der Unterschied zwischen Rohbau- und Ausbaukosten?

Der Rohbau umfasst die tragende Konstruktion: Fundament, Außen- und Innenwände, Geschossdecken, Dachstuhl und Dacheindeckung. Er macht etwa 45 % der reinen Baukosten aus. Bei einem Haus mit 277.500 Euro Baukosten sind das rund 124.875 Euro.

Der Ausbau umfasst alles Weitere: Fenster, Türen, Elektroinstallation, Sanitär, Heizung, Estrich, Putz, Fliesen, Bodenbeläge und Malerarbeiten. Er macht etwa 55 % aus, im Beispiel rund 152.625 Euro.

Die Ausbaukosten sind der Bereich mit dem größten Einsparpotenzial durch Eigenleistung: Malerarbeiten, Bodenbeläge verlegen oder Fliesen setzen können Bauherren oft selbst übernehmen.

Allerdings sollte man realistisch kalkulieren – Eigenleistung spart zwar Lohnkosten, kostet aber Zeit und erfordert handwerkliches Geschick.

Wie kann ich die Hausbaukosten senken?

Die wirksamsten Hebel zur Kostensenkung sind: Erstens die Ausstattungsstufe – zwischen einfacher und gehobener Ausstattung liegt eine Differenz von 800 €/m², bei 150 m² sind das 120.000 Euro.

Zweitens die Bauweise – ein Fertighaus spart etwa 8 % gegenüber dem Massivhaus. Drittens die Geschosszahl – ein zweigeschossiges Haus ist pro Quadratmeter günstiger als ein Bungalow (Faktor 1,0 statt 1,12).

Viertens der Kellerverzicht – das spart je nach Grundfläche 20.000 bis 50.000 Euro. Fünftens Eigenleistungen im Ausbau – realistisch sind 10.000 bis 30.000 Euro Einsparung.

Sechstens eine kompakte Grundrissplanung – weniger Wohnfläche und ein einfacher Baukörper ohne Erker und Vorsprünge senken die Kosten spürbar.

Ein Vergleich im Rechner zeigt, dass allein Ausstattung und Keller zusammen über 150.000 Euro Differenz ausmachen können.

Welche Kosten fehlen im Hausbau-Kostenrechner?

Der Rechner bildet die reinen Baukosten, Kellerkosten und Baunebenkosten ab.

Nicht enthalten sind: Grundstückskosten (regional stark unterschiedlich, in München 1.500–3.000 €/m², in ländlichen Regionen 30–150 €/m²), Außenanlagen (Garage, Carport, Terrasse, Garten: 15.000–50.000 Euro), Küche (5.000–30.000 Euro), Maklergebühren, Finanzierungskosten (Zinsen, Bereitstellungsprovision) und individuelle Sonderwünsche (Smart-Home, Aufzug, Schwimmbad).

Als Faustregel sollte man zusätzlich zu den berechneten Baukosten etwa 15–25 % für diese Positionen einplanen. Ein Hausbau mit 362.850 Euro Baukosten erfordert also ein Gesamtbudget von mindestens 420.000 bis 450.000 Euro ohne Grundstück.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Der groesste Kostenhebel ist die Ausstattungsstufe: Zwischen einfach und luxurioes liegt eine Differenz von 1.400 Euro pro Quadratmeter. Bei 150 Quadratmetern Wohnflaeche sind das 210.000 Euro allein bei den reinen Baukosten.

Ein Wechsel von gehoben auf mittel spart dagegen 67.500 Euro – oft ohne spuerbaren Komfortverlust, wenn man bei Fenstern und Sanitaer gezielt Markenprodukte statt Designerlinien waehlt. Der zweite Hebel ist der Keller.

Bei einem zweigeschossigen Haus mit 150 Quadratmetern kostet der Keller 30.000 Euro plus rund 5.400 Euro anteilige Baunebenkosten.

Wer stattdessen einen Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss und einen Geraetelschuppen im Garten plant, kommt oft guenstiger weg – vorausgesetzt, das Grundstueck bietet genuegend Platz. Hausbaukosten-Vergleich: vier Ausstattungsstufen bei 150 m² Massivhaus mit Keller Ein praktischer Vergleich verdeutlicht den Bauweiseunterschied: Massivhaus mittel 150 m² mit Keller ergibt 362.850 Euro, Fertighaus mittel 150 m² ohne Keller ergibt 301.254 Euro.

Die Kombination aus Fertighaus und Kellerverzicht spart ueber 61.000 Euro.

Wer die Kostenschaetzung des Rechners als Verhandlungsbasis nutzen will, sollte mehrere Varianten durchrechnen und die Ergebnisse als Tabelle an den Architekten oder Bautraeger weitergeben.

So wird sichtbar, welche Entscheidungen wirklich ins Gewicht fallen und wo Verhandlungsspielraum besteht.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ausgangslage: Familie Weber plant den Neubau eines Einfamilienhauses und hat ein Budget von 400.000 Euro fuer die Baukosten (ohne Grundstueck). Sie wollen wissen, welche Optionen in ihr Budget passen.

Erster Lauf: 150 m², 2 Geschosse, Massivhaus, Mittel, mit Keller. Ergebnis: 362.850 Euro – das passt ins Budget, laesst aber nur 37.000 Euro Puffer fuer Unvorhergesehenes. Zweiter Lauf: 170 m², 2 Geschosse, Massivhaus, Mittel, mit Keller.

Ergebnis: 411.230 Euro – das uebersteigt das Budget. Familie Weber erkennt, dass 20 Quadratmeter mehr Wohnflaeche fast 50.000 Euro Mehrkosten bedeuten. Dritter Lauf: 170 m², 2 Geschosse, Fertighaus, Mittel, ohne Keller.

Ergebnis: 341.421 Euro – das passt wieder. Die Kombination aus Fertighaus und Kellerverzicht spart knapp 70.000 Euro und schafft Luft fuer Aussenanlagen und Kueche.

Familie Weber entscheidet sich fuer das Fertighaus mit 170 m² ohne Keller und plant fuer den fehlenden Stauraum einen separaten Geraetelschuppen ein.

Den Rechner nutzen sie anschliessend, um drei Fertighausanbieter anhand der ausgewiesenen Kosten pro Quadratmeter zu vergleichen: Liegt ein Angebot bei 2.000 Euro pro Quadratmeter statt der berechneten 1.702 Euro, koennen sie gezielt nachfragen, welche Zusatzleistungen den Aufpreis erklaeren.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der haeufigste Fehler ist die Verwechslung von Wohnflaeche und Grundflaeche. Wer 150 Quadratmeter Grundflaeche statt Wohnflaeche eingibt, ueberschaetzt die Baukosten bei einem zweigeschossigen Haus um den Faktor 2, weil der Rechner die Grundflaeche intern als Wohnflaeche geteilt durch Geschosse berechnet.

Ein zweiter Fehler ist die Unterschaetzung der Baunebenkosten. Viele Bauherren rechnen nur mit den reinen Baukosten und dem Grundstueckspreis, vergessen aber die 15 bis 20 Prozent Baunebenkosten.

Bei 277.500 Euro Baukosten sind das ueber 55.000 Euro zusaetzlich. Dritter Fehler: Die Geschosswahl wird nur nach Wohnvorlieben getroffen, nicht nach Kosten.

Ein Bungalow mit 150 Quadratmetern kostet pro Quadratmeter 12 Prozent mehr als ein zweigeschossiges Haus – bei gleicher Ausstattung sind das ueber 33.000 Euro Mehrkosten allein bei den reinen Baukosten.

Wer die groessere Grundflaeche und das groessere Dach des Bungalows nicht bewusst einpreist, erlebt beim Angebot eine boese Ueberraschung. Vierter Fehler: Der Vergleich Massivhaus gegen Fertighaus wird auf den Quadratmeterpreis reduziert.

Der 8-Prozent-Vorteil des Fertighauses klingt nach wenig, betraegt aber bei 150 Quadratmetern mittlerer Ausstattung rund 22.000 Euro.

Umgekehrt wird der hoehere Wiederverkaufswert des Massivhauses oft ueberschaetzt – in vielen Regionen liegt der Unterschied bei unter 5 Prozent. Fuenfter Fehler: Die Kellerkosten werden isoliert betrachtet.

Der Keller verteuert nicht nur sich selbst (400 Euro pro Quadratmeter Grundflaeche), sondern erhoeht auch die Baunebenkosten um 18 Prozent des Kellerpreises.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Hausbau-Kostenrechner zerlegt die Gesamtkosten eines Neubaus in Rohbau, Ausbau, Keller und Baunebenkosten und macht so sichtbar, welche Entscheidungen die Kosten am staerksten beeinflussen.

Ausstattungsstufe und Kelleroption sind die groessten Hebel; die Bauweise (Massivhaus versus Fertighaus) und die Geschosszahl wirken ueber Faktoren auf den Quadratmeterpreis.

Als naechsten Schritt gibst du deine Wohnflaeche und Geschosszahl ein und vergleichst mindestens zwei Varianten – zum Beispiel mit und ohne Keller oder Massivhaus gegen Fertighaus.

Nutze die Ergebnisse als Verhandlungsgrundlage gegenueber Bautraegern und Architekten. Fuer die detaillierte Materialkalkulation des Rohbaus steht der Beton-Misch-Rechner bereit. Den umbauten Raum nach DIN 277 fuer die HOAI-Honorarberechnung ermittelt der Umbauter-Raum-Rechner.

Wer ein bestehendes Haus abreissen lassen will, bevor er neu baut, findet die Abbruchkosten im Hausabriss-Kostenrechner.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Gesamtkosten 237.888 €, Kosten pro m² 1.680 €, Rohbaukosten 90.720 €, Ausbaukosten 110.880 €, Kellerkosten 0 €, Baunebenkosten 36.288 €

Eingeschossiger Bungalow, Massivhaus, einfache Ausstattung, ohne Keller

Wohnfläche
120 m²
Geschosse
1
Bauweise
Massivhaus
Ausstattung
Einfach

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Gesamtkosten 590.000 €, Kosten pro m² 2.300 €, Rohbaukosten 207.000 €, Ausbaukosten 253.000 €, Kellerkosten 40.000 €, Baunebenkosten 90.000 €

Gehobenes Einfamilienhaus mit Keller, 200 m²

Wohnfläche
200 m²
Geschosse
2
Bauweise
Massivhaus
Ausstattung
Gehoben

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Gesamtkosten 301.254 €, Kosten pro m² 1.702 €, Rohbaukosten 114.885 €, Ausbaukosten 140.415 €, Kellerkosten 0 €, Baunebenkosten 45.954 €

Fertighaus mit mittlerer Ausstattung, ohne Keller

Wohnfläche
150 m²
Geschosse
2
Bauweise
Fertighaus
Ausstattung
Mittel

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Gesamtkosten 401.613 €, Kosten pro m² 1.758 €, Rohbaukosten 142.358 €, Ausbaukosten 173.993 €, Kellerkosten 24.000 €, Baunebenkosten 61.263 €

Dreigeschossiges Stadthaus, Massivhaus, mittlere Ausstattung, mit Keller

Wohnfläche
180 m²
Geschosse
3
Bauweise
Massivhaus
Ausstattung
Mittel

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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Weiternutzung

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  • Formeltafel fuer Hausbaukosten: Gesamtkosten gleich reine Baukosten plus Kellerkosten plus 18 Prozent Baunebenkosten. Reine Baukosten gleich Wohnflaeche mal Basiskostensatz mal Geschossfaktor mal Bauweisefaktor. Kellerkosten gleich Grundflaeche mal 400 Euro pro Quadratmeter.

    Hausbaukosten-Formel: Gesamtkosten aus Baukosten, Keller und Nebenkosten

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/beton-mauerwerk/hausbau-kosten-rechner">Hausbaukosten-Formel: Gesamtkosten aus Baukosten, Keller und Nebenkosten auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/beton-mauerwerk/hausbau-kosten-rechner
  • Balkendiagramm: Gesamtkosten fuer 150 Quadratmeter Massivhaus mit Keller in vier Ausstattungsstufen. Einfach 300.900 Euro, Mittel 362.850 Euro, Gehoben 442.500 Euro, Luxus 548.700 Euro. Jeweils inklusive Kellerkosten 30.000 Euro und 18 Prozent Baunebenkosten.

    Hausbaukosten-Vergleich: vier Ausstattungsstufen bei 150 m²

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           alt="Balkendiagramm: Gesamtkosten fuer 150 Quadratmeter Massivhaus mit Keller in vier Ausstattungsstufen. Einfach 300.900 Euro, Mittel 362.850 Euro, Gehoben 442.500 Euro, Luxus 548.700 Euro. Jeweils inklusive Kellerkosten 30.000 Euro und 18 Prozent Baunebenkosten."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/beton-mauerwerk/hausbau-kosten-rechner">Hausbaukosten-Vergleich: vier Ausstattungsstufen bei 150 m² auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr und ersetzen keine individuelle Baukostenschätzung. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an einen Architekten oder Bauträger.

Quelle: BKI Baukosteninformationszentrum; Statistisches Bundesamt Baukostenindex, Stand 2026

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Bau & Handwerk / Beton & Mauerwerk
Formeln basieren auf
Gesamtkosten = Rohbaukosten (KG 300) + Ausbaukosten (KG 400) + Kellerkosten + Baunebenkosten (KG 700). Basierend auf BKI-Richtwerten nach Ausstattungsstufe und Bauweise.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Hausbau-Kosten. Abgerufen von https://rechner-portal.de/bau-handwerk/beton-mauerwerk/hausbau-kosten-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Hausbau-Kosten. Available at: https://rechner-portal.de/bau-handwerk/beton-mauerwerk/hausbau-kosten-rechner

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