Wichtig sind Nettofläche, reale Wand- oder Schichtdicke, Materialart und die gewünschte Containergröße; den Auflockerungsfaktor setzt der Rechner je Material automatisch an. Wand- und Bodenbereiche sollten getrennt erfasst werden, ebenso unterschiedliche Materialien.
Wer hier pauschalisiert, erhält zwar einen scheinbar sauberen Wert, verliert aber genau die Information, die für Containerwahl und Entsorgerangebot entscheidend ist.
Miss die tatsächliche Dicke vor Ort, weil Putz, Aufdopplungen oder nachträgliche Estrichschichten die alten Planmaße oft deutlich überschreiten.
Trage Beton, Ziegel, Mischmauerwerk und Gipskarton mit ihrer jeweiligen Rohdichte einzeln ein, damit das abgeleitete Gewicht zur Tragfähigkeit des Containers passt und keine Nachladung nötig wird.
Notiere außerdem, ob das Material feucht oder durchnässt ist, denn Wasser erhöht das Gewicht spürbar und bringt Container früher an ihre Tonnagegrenze.
Die Wandstärke trägst du in Zentimetern ein und meinst damit das Bauteil, nicht die Verkleidung: 11,5 cm für eine nichttragende Trennwand, 24 cm für klassisches Vollmauerwerk, 36,5 cm für alte Außenwände.
Der voreingestellte Wert von 24 cm passt deshalb selten ohne Prüfung. Die Containergröße wählst du aus 3, 5, 7 oder 10 m³.