Überblick
Was ist der Mauerwerk-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Mauerwerk-Rechner überführt Wandmaße, Steinformat und Fugenlogik in eine bestellbare Menge aus Steinen und Mörtel. Er ist vor allem dann nützlich, wenn aus einer Skizze oder einem Aufmaß eine belastbare Paletten- und Sackplanung für Neubau, Gartenmauer oder Innenwand werden soll.
Eingangsgrößen sind die Wandlängen und -höhen, die Öffnungen für Türen und Fenster, das Steinformat wie Normalformat NF und die Wanddicke.
Daraus bildet der Rechner zuerst die Netto-Wandfläche und verknüpft sie mit dem Steinraster, sodass Stückzahl, Mörtelbedarf und eine Reserve für Verschnitt entstehen.
So wird sichtbar, ob eine Palette reicht oder ob Ecken, Pfeiler und Zuschnitte den Idealbedarf so weit anheben, dass eine zweite Charge aus derselben Produktion sinnvoll ist. Das schützt davor, mitten im Verband ohne passende Steine dazustehen.
Zwei Dinge sind bereits im Ergebnis enthalten und müssen nicht noch einmal aufgeschlagen werden: ein pauschaler Zuschlag von 10 Prozent auf die Steinzahl für Bruch und Zuschnitt sowie das Aufrunden auf ganze Steine.
Die Palettenangabe dagegen ist eine grobe Logistikhilfe – sie teilt die Steinzahl schlicht durch 300, unabhängig vom Format.
Für Ziegel und Kalksandstein trifft diese Größenordnung ungefähr zu, für Porenbeton-Plansteine nicht: Von den großformatigen 60 × 20 × 25-cm-Blöcken passen je nach Dicke nur einige Dutzend auf eine Palette.
Nimm die Palettenzahl bei Porenbeton daher nur als Hinweis und rechne die Logistik über die Stückzahl und die Maße deines Lieferanten.