Überblick
Was ist der Ausgleichmasse-Rechner: Sackzahl und Trocknung planen?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Ausgleichmasse-Rechner beantwortet die Frage, wie viel selbstverlaufende Masse für einen verlegefähigen Untergrund tatsächlich nötig ist. Er multipliziert die Raumfläche mit der mittleren Schichtdicke und der Produktergiebigkeit in Kilogramm pro Millimeter und Quadratmeter, teilt das Ergebnis durch das Sackgewicht und rundet auf volle Gebinde auf.
Damit wird aus einer groben Schätzung eine belastbare Sackzahl, die zur tatsächlichen Unebenheit des Untergrunds passt.
Gerade in Sanierungen mit Senken, alten Kleberresten oder unruhigen Bestandsflächen zeigt sich hier schnell, wie stark wenige Millimeter Mehrdicke die Sackzahl und den Bauablauf verändern.
Entscheidend ist dabei die mittlere Schichtdicke aus einem Messraster und nicht die tiefste Einzelstelle, weil sonst der gesamte Raum auf das Niveau einer einzelnen Senke gehoben wird.
Wer die Ergiebigkeit verschiedener Produkte vergleicht, sieht außerdem, dass ein günstiges Sackgewicht nicht automatisch die geringere Materialmenge bedeutet.
Die Trocknungszeit ist dabei ein eigener Ergebniswert und reagiert unterproportional auf die Dicke: Bei 25 m² Ausgleichmasse nennt der Rechner 2 Tage für 5 mm, 4 Tage für 10 mm, 7 Tage für 20 mm und 10 Tage für 30 mm.
Die Materialmenge verdoppelt sich von 5 auf 10 und von 10 auf 20 mm jeweils exakt, die Wartezeit nicht.