Überblick
Was ist der Holzmenge-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Aus Länge, Breite, Dielenbreite, Dielenstärke und Fugenbreite leitet der Holzmenge-Rechner eine belastbare Materialliste ab. Er ist besonders nützlich für Terrassen, Stege und Verkleidungen, weil neben dem Holzvolumen auch Unterkonstruktion und Schraubenbedarf aus derselben Geometrie folgen.
Wer nur die Fläche kennt, unterschätzt schnell, wie stark die Fugenbreite und die gewählte Dielenbreite die Anzahl der benötigten Dielen verschieben, denn jede Fuge zwischen den Dielen frisst Verlegebreite.
Aus der Dielenanzahl ergeben sich die Laufmeter, daraus über Dielenstärke das Holzvolumen in Kubikmetern und das Gewicht, das für Transport und Tragwerk wichtig ist.
Zusätzlich rechnet der Rechner die Unterkonstruktion im üblichen Raster sowie die Schraubenanzahl aus, sodass die komplette Bestellung von Diele über Lattung bis zum Befestigungsmaterial auf einem stimmigen Aufmaß steht und nicht nachträglich nachbestellt werden muss.
Faustregel: Für 20 m² Terrassenfläche mit 145-mm-Dielen und 6 mm Fuge werden rund 132 Laufmeter Holz benötigt (ohne Verschnitt).
Mit 9 mm Fuge sinkt der Bedarf auf etwa 129 Laufmeter — der Unterschied entspricht schon bei mittleren Terrassen mehreren Brettern.
Ein Punkt entscheidet über die richtige Verwendung des Ergebnisses: Alle sechs Ausgabewerte sind exakte Mindestmengen ohne jeden Zuschlag.
Der Rechner kennt kein Verschnittfeld, rundet nur die Dielenanzahl auf ganze Stück auf und unterstellt, dass jede Diele in einem Stück über die volle Baulänge reicht.
Wer 6 m Länge eingibt, bekommt 6 m lange Dielen gerechnet – im Handel enden viele Sortimente bei 4 oder 5 m, dann kommen Querstöße und zusätzliche Auflager hinzu, die hier fehlen.
Nimm die Laufmeter deshalb als Untergrenze und schlage Zuschnitt, Bruch und beschädigte Enden selbst auf, bevor du bestellst.