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Schneelast berechnen: Zone, Dachlast und Gewicht ermitteln

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Berechnungsart
m
°
m²
Schneefanggitter vorhanden
Sonderregelung Norddeutsches Tiefland
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Kurzantwort

Schneelast-Rechner: Gib Schneelastzone, Geländehöhe und Dachneigung ein und erhalte die charakteristische Schneelast (kg/m²) als Ergebnis. Die Zone ist eine Nutzereingabe nach der amtlichen DIBt-Zonenkarte; für die endgültige Statik ist ein Tragwerksplaner hinzuzuziehen.

Schneelast berechnen: Zone wählen, Dachlast nach DIN EN 1991-1-3/NA und tatsächliches...

Kilian AchatzFachredaktion Bau & Handwerk
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Was ist die Schneelast auf dem Dach?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Schneelast-Rechner übersetzt Schneelastzone, Geländehöhe und Dachneigung in die Schneelast, mit der ein Dach nach DIN EN 1991-1-3/NA (Eurocode 1, Nationaler Anhang Deutschland) bemessen wird. Grundlage ist die charakteristische Schneelast s_k: ein Bodenwert je Zone und Höhe über Normalnull, aus dem über den Formbeiwert μ1 die tatsächliche Dachlast folgt.

Wer ein Satteldach, Pultdach oder Carport plant, prüft hier vorab, in welcher Größenordnung sich die Norm-Auslegungslast bewegt, bevor ein Tragwerksplaner die endgültige Statik festlegt. Gerechnet werden zwei Fälle.

Im Modus „Dachlast“ liefert der Rechner die Norm-Auslegungslast für Neubau und Sanierung.

Im Modus „Schneegewicht“ schätzt er dagegen die tatsächlich auf einem Bestandsdach liegende Last aus gemessener Schneehöhe und Schneeart – praktisch, wenn nach einer schneereichen Woche die Frage aufkommt, ob geräumt werden muss.

Die Schneelastzone (1 bis 3, inklusive der Sonderzonen 1a und 2a) ist dabei bewusst eine Nutzereingabe: Eine verlässlich zitierfähige Postleitzahl-Zuordnung existiert nicht, die eigene Zone lässt sich aber in der amtlichen DIBt-Schneelastzonenkarte landkreisgenau nachschlagen.

Bei 400 m Höhe in Zone 2 etwa ergibt sich eine charakteristische Schneelast von 124 kg pro Quadratmeter Grundfläche – der Ausgangswert für jede weitere Berechnung.

Häufig gesucht wird dabei die schlichte Frage, wie viele Kilogramm Schnee in Zone 2 oder Zone 3 tatsächlich auf einem Quadratmeter lasten: Bei 400 m Höhe sind das 124 kg/m² in Zone 2 und 181 kg/m² in Zone 3 – Werte, die Bauherren, Statiker in der Vorprüfung und Hausverwaltungen bei Bestandsdächern gleichermaßen interessieren.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Das erste Feld, Berechnungsart, schaltet zwischen zwei Rechenwegen um: Dachlast nach Schneelastzone oder tatsächliches Schneegewicht aus Höhe und Dichte. Schneelastzone (1 bis 3, plus Sonderzonen 1a und 2a) und Geländehöhe über NN bestimmen zusammen die charakteristische Schneelast s_k – die eigene Zone lässt sich in der DIBt-Schneelastzonenkarte landkreisgenau nachschlagen, eine automatische Postleitzahl-Zuordnung bietet der Rechner bewusst nicht, weil dafür keine verlässlich zitierfähige Quelle vorliegt.

Im Modus „Dachlast“ folgen Dachneigung in Grad, die optionale Dachfläche für die Gesamtlast in Tonnen sowie zwei Schalter: Schneefanggitter (hält den Formbeiwert μ1 unabhängig von der Neigung bei 0,8) und die Sonderregelung Norddeutsches Tiefland (multipliziert s_k mit 2,3, nur für amtlich benannte Küstengemeinden).

Im Modus „Schneegewicht“ fragt der Rechner stattdessen Schneehöhe in Zentimetern, Schneeart und Fläche ab.

Die Schneeart bestimmt die Dichte – von 100 kg/m³ bei Pulverschnee bis 900 kg/m³ bei vereistem Schnee, nach dem Wetterlexikon des Deutschen Wetterdienstes.

Über „Eigene Dichte eingeben“ lässt sich ein selbst gemessener oder geschätzter Wert einsetzen, etwa wenn der Schnee bereits mehrfach angetaut und wieder gefroren ist.

Praxisfälle

Anwendungsfälle: Schneelast in der Praxis berechnen

Acht nachgerechnete Suchfragen rund um Schneelast und Schneegewicht – vom Satteldach über Carport und Wintergarten bis zum Sonderfall Norddeutsches Tiefland, jede mit Eingaben und Ergebnis aus dem Rechner.

  1. Satteldach: Norm-Dachlast in Zone 2 ermitteln

    „Wie hoch ist die Schneelast auf einem Satteldach in Zone 2?“

    Eingabe
    Dachlast, Zone 2, 400 m Höhe, 35° Neigung, 120 m² Dachfläche
    Ergebnis
    s_k 124 kg/m², Dachlast 83 kg/m² (0,81 kN/m²), Gesamtlast 9,91 Tonnen
  2. Carport: Warum flache Dächer nicht automatisch leichter sind

    „Wie hoch muss die Schneelast bei einem Carport sein?“

    Eingabe
    Dachlast, Zone 1, 200 m Höhe, 5° Neigung, 20 m² Carportdach
    Ergebnis
    s_k 66 kg/m², Formbeiwert μ1 = 0,8 (voller Wert), Dachlast 53 kg/m², Gesamtlast 1,06 Tonnen
  3. Terrassenüberdachung: flache Neigung, volle Zonenlast

    „Wie hoch ist die Schneelast bei einer Terrassenüberdachung in Zone 2?“

    Eingabe
    Dachlast, Zone 2, 300 m Höhe, 5° Neigung, 20 m² Fläche
    Ergebnis
    s_k 91 kg/m², Formbeiwert μ1 = 0,8 (voller Wert bis 30° Neigung), Dachlast 73 kg/m², Gesamtlast 1,45 Tonnen
  4. Steildach am Alpenrand: Zone 3 in großer Höhe

    „Wie hoch ist die Schneelast in Schneelastzone 3 in den Bergen?“

    Eingabe
    Dachlast, Zone 3, 800 m Höhe, 50° Neigung, 150 m² Dachfläche
    Ergebnis
    s_k 486 kg/m², Formbeiwert μ1 = 0,267, Dachlast 130 kg/m² (1,271 kN/m²), Gesamtlast 19,44 Tonnen
  5. Wintergarten und Gewächshaus: geringe Höhe, flache Neigung

    „Wie hoch ist die Schneelast bei einem Wintergarten oder Gewächshaus?“

    Eingabe
    Dachlast, Zone 1, 50 m Höhe, 10° Neigung, 15 m² Dachfläche
    Ergebnis
    s_k 66 kg/m², Dachlast 53 kg/m², Gesamtlast 0,8 Tonnen
  6. Nach starkem Schneefall: Muss geräumt werden?

    „Ab wann muss man den Schnee vom Dach räumen?“

    Eingabe
    Schneegewicht, Zone 2, 400 m Höhe, 30 cm nasser Altschnee, 120 m² Fläche
    Ergebnis
    195 kg/m² gemessen, 23,4 Tonnen gesamt, 157,5 % der Zonenlast s_k – Räum-Hinweis aktiv
  7. Nach Tauwetter: Vereister Schnee wiegt am meisten

    „Wie viel wiegt vereister Schnee auf dem Dach?“

    Eingabe
    Schneegewicht, Zone 2, 400 m Höhe, 15 cm vereister Schnee (900 kg/m³), 80 m² Fläche
    Ergebnis
    135 kg/m² gemessen, 10,8 Tonnen gesamt, 109,1 % der Zonenlast s_k – Räum-Hinweis aktiv trotz geringer Höhe
  8. Sonderfall Norddeutsches Tiefland

    „Gilt am Küsten-Tiefland eine höhere Schneelast?“

    Eingabe
    Dachlast, Zone 1, 20 m Höhe, 35° Neigung, 90 m² Fläche, Sonderregelung Tiefland aktiv
    Ergebnis
    s_k 152 kg/m² (Faktor 2,3 auf den Zonenwert), Dachlast 102 kg/m², Gesamtlast 9,15 Tonnen

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung läuft in zwei bis drei Schritten. Zuerst liefert die NA-Gleichung die charakteristische Schneelast s_k aus Zone und Geländehöhe A: s_k = c₁ + c₂ · ((A + 140) / 760)², mindestens aber ein zonenabhängiger Grenzwert.

Zone 1 nutzt c₁ = 0,19 und c₂ = 0,91 mit Mindestwert 0,65 kN/m², Zone 2 c₁ = 0,25 und c₂ = 1,91 mit Mindestwert 0,85 kN/m², Zone 3 c₁ = 0,31 und c₂ = 2,91 mit Mindestwert 1,10 kN/m².

Die Sonderzonen 1a und 2a multiplizieren das Ergebnis der jeweiligen Hauptzone zusätzlich mit 1,25.

Bei 400 m Höhe steigt s_k damit von 66 kg/m² in Zone 1 über 124 kg/m² in Zone 2 auf 181 kg/m² in Zone 3 – ein Unterschied von 174 Prozent bei identischer Höhe. Charakteristische Schneelast s_k je Schneelastzone bei 400 m Höhe im Vergleich Zweitens bestimmt der Formbeiwert μ1 aus der Dachneigung, wie viel von s_k tatsächlich auf dem Dach liegen bleibt: konstant 0,8 bis 30°, linear fallend bis 0 bei 60°, mit Schneefanggitter unabhängig von der Neigung bei 0,8.

Drittens ergibt sich die Dachlast s = μ1 · s_k, umgerechnet in kg/m² über die Erdbeschleunigung g = 9,81 m/s² (Faktor 1000/9,81 ≈ 101,97).

Bei Zone 2, 400 m Höhe und 35° Neigung folgt daraus s = 0,667 · 1,214 kN/m² = 0,81 kN/m², also 83 kg/m² – mit 120 m² Dachfläche eine Gesamtlast von 9,91 Tonnen.

Formeln für die charakteristische Schneelast s_k je Zone und Höhe, die Dachlast s nach Formbeiwert μ1 und die Umrechnung in kg/m² nach DIN EN 1991-1-3/NA.
c₁, c₂ und s_min sind feste Zonenwerte (Zone 1/2/3); Zonen 1a und 2a multiplizieren s_k zusätzlich mit 1,25. Die Schneelastzone ist im Rechner eine Nutzereingabe nach der amtlichen DIBt-Zonenkarte.

Nachschlagen

Charakteristische Schneelast s_k je Zone und Geländehöhe

Charakteristische Schneelast s_k am Boden nach DIN EN 1991-1-3/NA, direkt aus der Rechenfunktion des Schneelast-Rechners für vier Höhenstufen und alle fünf Zonen. Die Dachlast selbst liegt niedriger, weil der Formbeiwert μ1 nach Dachneigung zusätzlich mindert.

s_k in kN/m² je Schneelastzone bei 200, 400, 600 und 800 m Geländehöhe über NN
Zone200 m400 m600 m800 m
Zone 10,65 kN/m²0,65 kN/m²1,053 kN/m²1,582 kN/m²
Zone 1a0,813 kN/m²0,813 kN/m²1,316 kN/m²1,978 kN/m²
Zone 20,85 kN/m²1,214 kN/m²2,061 kN/m²3,172 kN/m²
Zone 2a1,063 kN/m²1,518 kN/m²2,576 kN/m²3,965 kN/m²
Zone 31,10 kN/m²1,779 kN/m²3,069 kN/m²4,762 kN/m²

1 kN/m² entspricht rund 102 kg/m² (Erdbeschleunigung g = 9,81 m/s²). Zonen 1a/2a = Faktor 1,25 auf die jeweilige Hauptzone. Die eigene Schneelastzone lässt sich in der amtlichen DIBt-Schneelastzonenkarte nachschlagen; eine automatische Postleitzahl-Zuordnung bietet der Rechner bewusst nicht.

Formbeiwert μ1 nach Dachneigung

Anteil der charakteristischen Schneelast s_k, der als Dachlast auf der geneigten Dachfläche verbleibt (μ1 nach DIN EN 1991-1-3, Tabelle 5.2). Werte direkt aus der Rechenfunktion des Schneelast-Rechners.

Formbeiwert μ1 und verbleibender Lastanteil je Dachneigung (ohne Schneefanggitter)
Dachneigungμ1Anteil von s_k
0°0,80100 %
15°0,80100 %
30°0,80100 %
35°0,6783 %
40°0,5367 %
45°0,4050 %
50°0,2733 %
60°0,000 %

Bis 30° bleibt μ1 konstant bei 0,8. Zwischen 30° und 60° sinkt μ1 linear (μ1 = 0,8 · (60 − α) / 30), ab 60° ist μ1 = 0. Mit Schneefanggitter bleibt μ1 unabhängig von der Neigung bei 0,8.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Schneelast-Rechner (DIN EN 1991-1-3/NA)

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

In welcher Schneelastzone liegt mein Standort?

Der Rechner selbst ordnet keinen Ort automatisch einer Zone zu: Die amtliche DIBt-Schneelastzonenkarte des Deutschen Instituts für Bautechnik weist jede Gemeinde nach Verwaltungsgrenzen einer der Zonen 1 bis 3 sowie den Sonderzonen 1a und 2a zu – eine verlässlich zitierfähige Postleitzahl-Tabelle dafür gibt es nicht.

Das gilt auch innerhalb eines einzelnen Bundeslands: In Bayern etwa liegen Gemeinden je nach Höhenlage in ganz unterschiedlichen Zonen, von Zone 1 im Norden bis Zone 3 am Alpenrand, weil die Grenzen den Verwaltungsgebieten und nicht den Landesgrenzen folgen.

Eine Schätzung anhand der nächstgelegenen Großstadt führt deshalb leicht in die Irre, besonders in Mittelgebirgs- und Alpenrandlagen.

Nach dem Nachschlagen der eigenen Zone in der DIBt-Karte trägst du sie zusammen mit der Geländehöhe über NN oben im Rechner ein und erhältst sofort die charakteristische Schneelast s_k sowie, bei Angabe von Dachneigung und -fläche, die tatsächliche Dachlast nach DIN EN 1991-1-3/NA.

Wie viel kg Schnee lasten in Schneelastzone 2?

In Schneelastzone 2 hängt die charakteristische Schneelast s_k von der Geländehöhe über NN ab: Die NA-Gleichung lautet s_k = 0,25 + 1,91 · ((A + 140) / 760)² kN/m², mindestens aber 0,85 kN/m² (rund 87 kg/m²).

Bei 400 m Höhe ergeben sich 1,214 kN/m², umgerechnet 124 kg/m² – bei 800 m bereits 3,172 kN/m² beziehungsweise 323 kg/m², also mehr als das Zweieinhalbfache.

Das ist der Bodenwert der Zone, nicht die Last auf dem geneigten Dach: Auf der Dachfläche selbst wirkt nur der mit dem Formbeiwert μ1 reduzierte Anteil, bei einem typischen Satteldach mit 35° Neigung also rund zwei Drittel davon, also etwa 83 kg/m² bei 400 m Höhe.

Grundlage ist DIN EN 1991-1-3/NA:2019-04, der deutsche Nationale Anhang zu Eurocode 1.

Wer die exakte Zahl für den eigenen Standort braucht, gibt Zone und Höhe oben in den Rechner ein; die passende Zone lässt sich in der amtlichen DIBt-Schneelastzonenkarte landkreisgenau nachschlagen.

Wie viel Schneelast gilt in Zone 3?

Zone 3 ist die höchste reguläre Schneelastzone in Deutschland und liegt unter anderem am Alpenrand und in Mittelgebirgslagen.

Die NA-Gleichung lautet s_k = 0,31 + 2,91 · ((A + 140) / 760)² kN/m², mit einem Mindestwert von 1,10 kN/m² (rund 112 kg/m²) selbst in tiefen Lagen.

Bei 400 m Höhe ergeben sich bereits 1,779 kN/m² beziehungsweise 181 kg/m², bei 800 m sogar 4,762 kN/m² beziehungsweise 486 kg/m² – knapp das Dreifache des Zonen-1-Werts bei gleicher Höhe (161 kg/m²), weil der höhenabhängige Faktor in Zone 3 gut dreimal so stark wirkt wie in Zone 1.

Diese Zahl ist der charakteristische Bodenwert nach DIN EN 1991-1-3/NA:2019-04; die tatsächliche Dachlast folgt erst nach Multiplikation mit dem Formbeiwert μ1, der bei steilen Dächern deutlich unter 1 sinkt.

Ein verbreiteter Fehler ist, den Bodenwert direkt als Dachlast anzusetzen und Dächer dadurch überzudimensionieren oder bei falscher Zonenannahme zu unterschätzen.

Im Rechner lassen sich beide Werte getrennt ablesen, inklusive der Umrechnung in kg/m² für die Praxis.

Wie stark senkt Dachneigung die Schneelast?

Sehr stark: Der Formbeiwert μ1 bleibt bis 30° Dachneigung konstant bei 0,8, sinkt dann linear und erreicht bei 60° den Wert 0.

Bei Zone 2 und 400 m Höhe (s_k = 124 kg/m²) bedeutet das konkret: Ein 15°-Dach trägt 99 kg/m², ein 35°-Dach 83 kg/m², ein 55°-Dach nur noch 16 kg/m² – ein Rückgang von 84 Prozent zwischen 15° und 55°.

Grundlage ist Tabelle 5.2 der DIN EN 1991-1-3: Die Formel lautet μ1 = 0,8 · (60 − α) / 30 im Bereich 30° bis 60°.

Ein Schneefanggitter hebt diesen Effekt teilweise auf: Es hält μ1 unabhängig von der Neigung bei 0,8, weil der Schnee am Abrutschen gehindert wird und die volle Last liegen bleibt.

Wer ein steiles Dach mit Fanggitter plant, sollte deshalb nicht automatisch von einer niedrigen Dachlast ausgehen, sondern den Rechner mit aktiviertem Schneefanggitter-Schalter neu prüfen.

Wie hoch muss die Schneelast bei Carport oder Terrassenüberdachung sein?

Genauso hoch wie bei jedem anderen Dach in derselben Zone und Höhenlage – ein verbreiteter Irrtum ist, Carports und Terrassenüberdachungen pauschal als leichter zu bemessen.

Der Grund liegt im Formbeiwert μ1: Er bleibt bis 30° Dachneigung konstant bei 0,8, und gerade Carports und Terrassenüberdachungen haben oft nur 0° bis 10° Neigung, profitieren also nicht von der Reduktion steilerer Dächer.

In Zone 1 bei 200 m Höhe und 5° Neigung ergibt der Rechner für ein 20 m² großes Carportdach 53 kg/m² Dachlast, insgesamt 1,06 Tonnen. In Zone 2 bei 300 m Höhe steigt das bei gleicher Fläche bereits auf 73 kg/m² beziehungsweise 1,45 Tonnen.

Wer die eigene Konstruktion prüft, sollte deshalb Zone, Höhe und tatsächliche Dachfläche eintragen statt die vermeintlich geringere Größe des Bauwerks als Anhaltspunkt zu nehmen.

Die endgültige Dimensionierung von Pfosten und Verankerung eines Carports oder einer Terrassenüberdachung gehört in die Hände eines Statikers oder Herstellers mit bauaufsichtlicher Zulassung.

Wie viel wiegt 20 cm Schnee auf dem Dach?

Das hängt stark von der Schneeart ab: 20 cm frischer Pulverschnee (100 kg/m³) wiegen im Rechner 20 kg/m², also nur 16,1 Prozent der charakteristischen Zonenlast s_k von 124 kg/m² in Zone 2 bei 400 m Höhe.

Dieselben 20 cm als nasser Altschnee (650 kg/m³) wiegen dagegen 130 kg/m² – schon 105 Prozent der Zonenlast, und der Rechner zeigt den Hinweis zum Beobachten beziehungsweise fachgerechten Räumen.

Auf einer 100 m² großen Dachfläche macht das den Unterschied zwischen 2 und 13 Tonnen Gesamtgewicht bei identischer Schneehöhe.

Der Modus „Schneegewicht“ berechnet aus Höhe, Schneeart und optional der Fläche automatisch beide Werte sowie die Auslastung gegenüber der Zonenlast.

Wichtig: 20 cm frisch gefallener Pulverschnee kann sich innerhalb weniger Tage durch Regen oder Tauwetter deutlich verdichten – eine einmalige Messung reicht bei anhaltendem Winterwetter nicht aus, hier hilft eine erneute Messung nach ein bis zwei Tagen.

Ab wann muss das Dach geräumt werden?

Eine pauschale Zentimeter-Grenze gibt es nicht, weil das Gewicht stark von der Schneeart abhängt.

Der Rechner vergleicht deshalb im Modus „Schneegewicht“ die tatsächlich gemessene Last mit der charakteristischen Zonenlast s_k als Auslastung in Prozent.

Liegt die Auslastung über 100 Prozent, zeigt der Rechner einen Räum-Hinweis: Die vorhandene Last übersteigt dann bereits den Bodenwert, für den die Zone ausgelegt ist.

Ein Beispiel: 30 cm nasser Altschnee (650 kg/m³) wiegen 195 kg/m² – bei einer Zonenlast von 124 kg/m² in Zone 2 sind das 157,5 Prozent, ein klares Signal zum Beobachten oder fachgerechten Räumen.

Dieselbe Höhe Pulverschnee (100 kg/m³) wiegt dagegen nur 30 kg/m² und bleibt bei 24,2 Prozent.

Wichtig: Der Rechner ersetzt keine Vor-Ort-Einschätzung durch einen Fachbetrieb, besonders bei angekündigtem Regen auf Schnee, der das Gewicht innerhalb weniger Stunden zusätzlich erhöhen kann, und bei Eisbildung an der Traufkante, die zusätzlich die Dachrinne belastet.

Was bedeutet Formbeiwert μ1 beim Schneefanggitter?

Der Formbeiwert μ1 beschreibt nach DIN EN 1991-1-3, welcher Anteil der charakteristischen Bodenschneelast s_k auf der geneigten Dachfläche liegen bleibt.

Ohne Schneefanggitter sinkt μ1 ab 30° Dachneigung linear von 0,8 auf 0 bei 60°, weil Schnee auf steilen Flächen zunehmend abrutscht.

Ein Schneefanggitter, eine Attika oder ein anderer Abschluss am Trauf verhindert dieses Abrutschen und hält μ1 unabhängig vom Neigungswinkel konstant bei 0,8 – die Norm behandelt ein gesichertes Dach also wie ein flaches.

Bei Zone 2, 400 m Höhe und 55° Neigung bedeutet das: 16 kg/m² Dachlast ohne Gitter, aber 99 kg/m² mit Gitter, weil dann der volle Wert wie bei 30° oder flacher angesetzt wird.

Wer ein steiles Dach mit Schneefanggitter plant, sollte diesen Effekt nicht unterschätzen, sondern den Schalter im Rechner aktivieren und die höhere Dachlast bewusst in die Statik und die Bemessung der Verankerung einplanen.

Gilt die Schneelast-Formel für jedes Dach?

Nein. Die im Rechner hinterlegte NA-Gleichung und der Formbeiwert μ1 gelten für Regeldächer bis 1.700 m Geländehöhe außerhalb von Sonderlagen.

Nicht abgebildet werden Verwehungs-, Kehlen- und Anhäufungseffekte nach DIN EN 1991-1-3 Abschnitt 6, etwa an Attiken, Höhensprüngen oder neben höheren Nachbarbauwerken, wo sich lokal deutlich mehr Schnee stauen kann als der Rechner ausweist.

Auch die Sonderregelung Norddeutsches Tiefland (Faktor 2,3 auf s_k) gilt laut Norm nur für einzelne, amtlich benannte Küsten-Tiefland-Gemeinden und wird nicht automatisch erkannt, sondern muss aktiv ausgewählt werden.

Oberhalb von 1.700 m sowie im Hochgebirge und an Lawinenhängen ist ohnehin eine Einzelfallbetrachtung nötig.

Der Rechner liefert deshalb eine Vorbemessungs-Orientierung nach DIN EN 1991-1-3/NA, ersetzt aber keinen Standsicherheitsnachweis: Die endgültige statische Bemessung von Dach, Sparren und Anschlüssen muss ein Tragwerksplaner oder eine Tragwerksplanerin übernehmen, besonders bei Sonderformen wie Grat, Kehle, Attika oder größeren Höhensprüngen zwischen zwei Dachflächen.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Das Ergebnis zeigt zwei Zahlen mit unterschiedlicher Aufgabe: Die charakteristische Schneelast s_k ist der Bodenwert der Zone, die Dachlast s ist der Wert, der tatsächlich in die Statik einfließt. Bei 124 kg/m² s_k in Zone 2 und 400 m Höhe bleibt bei 35° Neigung nur noch 83 kg/m² Dachlast übrig – knapp zwei Drittel des Bodenwerts, weil Schnee auf geneigten Flächen teilweise abrutscht.

Die Dachneigung wirkt dabei stärker, als viele erwarten: Bei 15° bleibt der Formbeiwert μ1 noch bei 0,8 und die Dachlast bei 99 kg/m², bei 55° sinkt sie auf nur 16 kg/m² – ein Rückgang von 84 Prozent bei sonst gleicher Zone und Höhe.

Wer zwischen einem flachen und einem steilen Dach plant, sieht hier den unmittelbaren Effekt auf die Statik. Formbeiwert μ1 und Dachlast bei 15, 35 und 55 Grad Dachneigung im Vergleich Im Modus „Schneegewicht“ zeigt die Auslastung, wie die aktuell gemessene Schneelast im Verhältnis zur charakteristischen Zonenlast s_k steht.

Liegt sie über 100 Prozent, hat der Schnee bereits mehr Gewicht als der Bodenwert der Zone – ein Signal, das Dach zu beobachten oder fachgerecht räumen zu lassen, besonders wenn weiterer Schneefall oder Regen auf Schnee angekündigt ist.

Unter 70 Prozent Auslastung besteht dagegen in aller Regel kein Handlungsbedarf.

Wichtig: Auch bei niedriger Auslastung ersetzt das keine Kontrolle von Dachentwässerung und Anschlüssen, an denen sich Schnee und Eis unabhängig von der Flächenlast stauen können.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ausgangslage: Herr Baumgartner lebt in einer Gemeinde im oberbayerischen Alpenvorland, Schneelastzone 2, rund 400 m über NN.

Nach einer schneereichen Januarwoche liegt sichtbar nasser, teils angetauter Altschnee auf seinem 120 m² großen Satteldach mit 35° Neigung. Er misst an mehreren Stellen mit dem Zollstock und ermittelt im Mittel 30 cm Schneehöhe.

Vor dem Griff zum Schneeschieber will er wissen, ob die Last kritisch ist. Eingaben: Berechnungsart „Schneegewicht“, Schneelastzone 2, Geländehöhe 400 m, Schneehöhe 30 cm, Schneeart „Nasser Schnee/Altschnee“ (650 kg/m³), Fläche 120 m².

Der Rechner ergibt: tatsächliches Schneegewicht 195 kg/m² beziehungsweise 23,4 Tonnen auf der gesamten Dachfläche.

Zum Vergleich zeigt der Rechner die charakteristische Zonenlast s_k von 124 kg/m² – die vorhandene Last liegt damit bei 157,5 Prozent der Zonenlast. Norm-Dachlast, Zonenlast und gemessenes Schneegewicht auf dem 120-m²-Satteldach im Vergleich Herr Baumgartner erkennt: Die Auslastung liegt deutlich über 100 Prozent, der Rechner zeigt den Hinweis zum Beobachten beziehungsweise fachgerechten Räumen.

Er entscheidet sich, einen Räumdienst zu beauftragen, statt selbst aufs Dach zu steigen.

Zur Kontrolle rechnet er zusätzlich mit Pulverschnee statt Altschnee durch: Bei gleicher Höhe ergäben sich nur 30 kg/m² – ein Hinweis darauf, wie stark die Schneeart das Ergebnis verändert, und warum eine Sichtprüfung allein, nur nach der Höhe, leicht in die Irre führt.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Irrtum ist, die charakteristische Schneelast s_k mit der tatsächlichen Dachlast zu verwechseln und ein flaches Vordach oder Nebengebäude direkt mit dem Zonen-Bodenwert zu bemessen. Für die Dachfläche zählt s = μ1 · s_k – bei 35° Neigung in Zone 2 sind das 83 kg/m², nicht die vollen 124 kg/m² des Bodenwerts.

Zweitens wird die Schneelastzone oft nach Bauchgefühl oder nach der nächstgelegenen Stadt geschätzt, statt sie in der DIBt-Zonenkarte nachzuschlagen.

Zwischen Zone 1 (65 kg/m²) und Zone 3 (181 kg/m²) liegt bei gleicher Höhe fast das Dreifache an Ausgangslast – eine falsch geschätzte Zone verschiebt jede weitere Zahl im Rechner.

Drittens gilt ein Schneefanggitter fälschlich oft als lastreduzierend, weil es den Schnee am Abrutschen hindert.

Tatsächlich bewirkt es das Gegenteil: μ1 bleibt unabhängig von der Neigung bei 0,8, ein steiles Dach mit Fanggitter trägt also mehr Last als dasselbe Dach ohne Gitter.

Viertens wird im Schneegewicht-Modus oft mit einer pauschalen Schneedichte gerechnet, obwohl Pulverschnee mit 100 kg/m³ und nasser Altschnee mit 650 kg/m³ bei gleicher Höhe das 6,5-Fache an Gewicht bedeuten.

Und fünftens ersetzt dieser Rechner keinen Standsicherheitsnachweis: Verwehungen an Attiken, Kehlen und Nachbarbauwerken nach DIN EN 1991-1-3 Abschnitt 6 werden hier nicht abgebildet – dafür braucht es einen Tragwerksplaner.

Sechstens wird die Sonderregelung Norddeutsches Tiefland gelegentlich vorsorglich aktiviert, obwohl sie nach DIN EN 1991-1-3/NA nur für einzelne, amtlich benannte Küsten-Tiefland-Gemeinden gilt – wer sie ohne Prüfung in der DIBt-Zonenkarte einschaltet, überschätzt die Schneelast um den Faktor 2,3 und plant am realen Bedarf vorbei.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Schneelast-Rechner übersetzt Schneelastzone, Höhe und Dachneigung in die charakteristische Schneelast s_k und die tatsächliche Dachlast nach DIN EN 1991-1-3/NA – oder im Schneegewicht-Modus in die real gemessene Last aus Höhe und Schneeart.

Weil die Dachneigung die Last um bis zu 84 Prozent senken kann und sich Schneearten im Gewicht um das 6,5-Fache unterscheiden, lohnt sich der Blick auf beide Modi vor jeder Entscheidung.

Als nächsten Schritt prüfst du mit dem Statik-Rechner, ob Sparren und Balken die ermittelte Last tragen, oder bestimmst mit dem Dachneigung-Rechner die genaue Neigung, falls nur Firsthöhe und Breite bekannt sind.

Für die endgültige Statik-Bemessung ersetzt dieser Rechner in keinem Fall den Tragwerksplaner.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · s_k: 66 kg/m² (Minimalwert) | Dachlast: 53 kg/m² | Gesamtlast: 1,06 t

Flaches Vordach in Zone 1, niedrige Lage

Schneelastzone
Zone 1
Geländehöhe
100 m
Dachneigung
10°
Dachfläche
20 m²

Beispiel 2 · Mittel · s_k: 486 kg/m² | Dachlast: 130 kg/m² (1,271 kN/m²) | Gesamtlast: 19,44 t

Steiles Dach in Zone 3, Gebirgslage

Schneelastzone
Zone 3
Geländehöhe
800 m
Dachneigung
50°
Dachfläche
150 m²

Beispiel 3 · Komplex · Schneegewicht: 260 kg/m² | Gesamtgewicht: 26 t | Auslastung: 286,5 %

Schneegewicht-Check nach Schneefall

Berechnungsart
Tatsächliches Schneegewicht
Schneelastzone
Zone 2
Geländehöhe
300 m
Schneehöhe
40 cm

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · s_k: 66 kg/m² | Dachlast: 53 kg/m² (0,52 kN/m²) | Gesamtlast: 1,06 t

Carport mit flacher Neigung in Zone 1

Berechnungsart
Dachlast nach Schneelastzone
Schneelastzone
Zone 1
Geländehöhe
200 m
Dachneigung
5°

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Schneegewicht: 135 kg/m² | Gesamtgewicht: 10,8 t | Auslastung: 109,1 %

Vereister Schnee nach Tauwetter

Berechnungsart
Tatsächliches Schneegewicht
Schneelastzone
Zone 2
Geländehöhe
400 m
Schneehöhe
15 cm

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Windlast-RechnerWindlast auf Zaun und Carport-Dach nach DIN EN 1991-1-4/NA berechnen: Flächenlast, Gesamtkraft und Pfosten- bzw. Stützenlast aus Windzone, Lage und Maßen.Dachrinnen-RechnerRinnendurchmesser, Fallrohrdimension und Regenabfluss aus Dachfläche und Regenspende berechnen.Winterdienst-Kosten-RechnerVergleicht Winterdienst-Kosten für Saisonpauschale, Preis je Einsatz und Eigenleistung inkl. Streugut- und Gerätekosten und zeigt den Break-even zwischen Pauschale und Einzelabrechnung.Schneefall-RechnerSchneehoehe in Wasseraequivalent umrechnen und Schneelast berechnen: Gewicht pro Quadratmeter sowie Gesamtgewicht für eine Flaeche nach Schneeart.Regenwasser-Abfluss-RechnerMaximalen Regenwasserabfluss von Dachflächen mit Dachneigung, Standort-Regenspende und Dachtyp berechnen. Mit Empfehlung für Rinne und Fallrohre.Dachüberstand-RechnerOptimale Dachüberstands-Länge nach Dachneigung, Bundesland und Sonnenschutzbedarf berechnen – mit Verschattung im Sommer und Winter.Dachreinigung-KostenrechnerDachreinigung Kosten berechnen: Dachfläche, Eindeckung und Reinigungsart eingeben – Gesamtkosten, Kostenspanne und Preis pro m² sofort sehen.Fenster-Austausch-Amortisation-RechnerAmortisation beim Austausch alter Fenster gegen Wärmeschutzfenster berechnen. Mit jährlicher Heizkostenersparnis, Amortisationszeit und 20-Jahres-Ersparnis.Fliesen-RechnerFliesenanzahl, Verschnitt, Kleber und Fugenmörtel für Boden- und Wandflächen berechnen.Beton-Misch-RechnerBetonmischung für C16/20, C20/25 und C25/30 aus Volumen berechnen – Zement, Sand, Kies, Wasser und Fertigbeton-Säcke.Holzmenge-RechnerLaufmeter, Volumen und Stückzahlen für Terrassen, Zäune und Holzverkleidungen berechnen.Teppich-RechnerTeppichbedarf mit Rollenbreite, Musterrapport und Verlegerichtung berechnen: benoetigte Rollenmeter, Anzahl Bahnen, Verschnitt und Teppichkleber-Menge für die Materialplanung ausgeben.Parkett-und-Laminat-RechnerBedarfsfläche, Verschnitt, Paketanzahl und Unterlagsmatte für Parkett und Laminat berechnen.Kabelquerschnitt-RechnerLeitungsquerschnitt aus Leistung, Länge und Spannungsfall für typische Installationen abschätzen.Rohrheizung-RechnerRohrdurchmesser, Volumenstrom und Druckverlust für Heizungsleitungen überschlägig berechnen.

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Dieser Rechner liefert eine Vorbemessungs-Orientierung nach DIN EN 1991-1-3/NA und ersetzt keinen Standsicherheitsnachweis. Die endgültige statische Bemessung einer Dachlast muss ein Tragwerksplaner oder eine Tragwerksplanerin vornehmen; die Schneelastzone ist eine Nutzereingabe und sollte vor einer verbindlichen Planung anhand der amtlichen DIBt-Zonenkarte verifiziert werden.

Quelle: Schneelastberechnung nach DIN EN 1991-1-3/NA (Zonenformeln s_k, Formbeiwert μ1) mit Nutzer-Auswahl der Schneelastzone; Gewicht-Modus aus Schneehöhe und DWD-Schneedichten.

Stand: 2026-09-28

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
28. September 2026
Fachbereich
bau-handwerk / dach-dachkonstruktion
Formeln basieren auf
DIN EN 1991-1-3/NA Schneelastzonenformeln (s_k) und Formbeiwert μ1 mit Nutzer-Auswahl der Schneelastzone (keine automatische Orts-Zuordnung)
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Schneelast-Rechner (DIN EN 1991-1-3/NA). Abgerufen von https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/schneelast-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Schneelast-Rechner (DIN EN 1991-1-3/NA). Available at: https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/schneelast-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.