Überblick
Was ist der Heizkörper-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie groß muss ein Heizkörper sein? Als grobe Faustregel gilt: Im gut gedämmten Neubau 40–60 W/m², in einem durchschnittlich gedämmten Gebäude 70–90 W/m², im unsanierten Altbau 100–130 W/m².
Für einen 20 m² Wohnraum in mittlerer Dämmung bedeutet das etwa 1.400–1.800 W benötigte Heizleistung und damit eine Normgröße von 1.500–2.000 W.
Raumhöhe, Außenwandanteil und Fensterfläche verschieben den Wert erheblich – der Rechner oben ermittelt ihn raumgenau.
Raumfläche, Raumhöhe, Außenwandanteil, Dämmstandard, Fensterfläche und Raumtyp übersetzt der Heizkörper-Größen-Rechner in eine plausible Heizlast und eine passende Heizkörper-Normgröße.
Das ist besonders nützlich beim Austausch im Bestand oder bei der Umstellung auf eine Wärmepumpe, weil sich so vor dem Kauf abschätzen lässt, welche Leistungsstufe ein Raum überhaupt braucht. Wichtig zu wissen: Der Rechner fragt kein Temperaturniveau ab.
Es gibt keine Eingabefelder für Vorlauf und Rücklauf, also auch keinen Vergleich zwischen 75/65 und 55/45.
Er ermittelt stattdessen aus dem Raumvolumen einen volumenbezogenen Grundbedarf, korrigiert ihn über Dämmung, Außenwandanteil und Fensteranteil, schlägt 10 Prozent Reserve auf und rundet das Ergebnis auf die nächste handelsübliche Normgröße aus der Reihe 500, 750, 1.000, 1.200, 1.500, 1.800, 2.000, 2.500, 3.000 W und größer.
Zusätzlich gibt er einen Texthinweis aus, ob die gefundene Baugröße für klassische Vorläufe passt oder ob für Niedertemperaturbetrieb eine größere Bauform sinnvoll ist.
Bei 24 m², 2,6 m Höhe, mittlerer Dämmung und 4,5 m² Fenster ergibt das 2.716 W Heizlast, 113,2 W/m² und eine Normgröße von 3.000 W.