Zum Hauptinhalt springen

Trainingsvolumen und Wochentonnage berechnen

Sport & OutdoorStand Noch keine Bewertung
Anzeige

Kurzantwort

Berechnet Tonnage, Satzsumme und Wochenvolumen für Übungen und Muskelgruppen im Krafttraining.

Trainingsvolumen aus Sätzen, Wiederholungen und Gewicht berechnen

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist das Trainingsvolumen?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Dein Krafttraining in messbaren Größen – Tonnage, Satzsumme und Wochenbelastung – bündelt der Trainingsvolumen-Rechner. Volumen meint – im Sinne der ACSM-Trainingsrichtlinien – dabei mehr als die reine Satzzahl, denn erst aus Sätzen, Wiederholungen und dem bewegten Gewicht ergibt sich die Tonnage einer Übung.

Du erfasst pro Übung die Sätze, die Wiederholungen, die Last und die Trainingsfrequenz; daraus berechnet das Werkzeug die Tonnage je Einheit und je Woche und ordnet die Arbeitssätze den beteiligten Muskelgruppen zu.

Wichtig ist die Trennung von Warm-up-Sätzen und echten Arbeitssätzen, damit der Trainingsreiz nicht überschätzt wird.

So siehst du, ob ein Block für Hypertrophie, Krafterhalt oder einen Deload eher zu wenig, passend oder unnötig hoch ausfällt, und ob einzelne Muskelgruppen trotz hoher Gesamtsumme unterversorgt bleiben.

Die Wochenfrequenz verbindet die Tagestonnage mit dem gesamten Wochenvolumen und macht Belastungsspitzen über mehrere Trainingstage sichtbar. Wichtig für das Verständnis: Der Rechner summiert Kilogramm, keine Anstrengung.

Drei Sätze à zehn Wiederholungen mit 60 Kilogramm ergeben 1.800 Kilogramm Tonnage, und bei vier Trainingstagen pro Woche rechnet er das auf 7.200 Kilogramm hoch. Ob diese Last nahe am Maximum oder locker bewegt wurde, geht in die Zahl nicht ein.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du erfasst in der Übungstabelle je Zeile 5 Angaben: den Namen der Übung, die Zahl der Sätze, die Wiederholungen pro Satz, die Last in Kilogramm und die beteiligten Muskelgruppen als Komma-Liste, etwa Brust, Schulter, Trizeps. Oberhalb der Tabelle trägst du die Trainingstage pro Woche ein.

Wichtig: Die Muskelgruppen erkennt der Rechner nicht selbst — er summiert nur die Sätze zu genau den Bezeichnungen, die du selbst eingetippt hast.

Trage nur echte Arbeitssätze ein und lass Warm-up-Sätze außen vor, sonst wirkt das Trainingsvolumen höher, als der eigentliche Reiz es rechtfertigt.

Erfasse alle relevanten Übungen einer Einheit, nicht nur die Lieblingsübungen, damit Assistenzarbeit und Wochenfrequenz vollständig in die Wochenbelastung einfließen.

Vergleiche Übungen außerdem immer mit derselben Trainingsfrequenz, weil dieselbe Tagestonnage bei drei oder fünf Einheiten pro Woche völlig unterschiedliche Wochenwerte ergibt.

Je sauberer Sätze, Wiederholungen und Gewicht je Muskelgruppe getrennt erfasst sind, desto aussagekräftiger fällt die Auswertung aus.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Formel in Klartext: Für jede Übung rechnet der Rechner zuerst Volumen = Sätze × Wiederholungen × Gewicht. Diese Tageswerte summiert er zur Einheit und skaliert sie auf die Wochenfrequenz.

Beispiel: 3 × 10 × 60 kg Bankdrücken ergeben 1.800 kg Tonnage, 3 × 5 × 100 kg Kreuzheben weitere 1.500 kg. Zusammen sind das 3.300 kg pro Trainingstag. Bei vier Einheiten pro Woche entstehen daraus 13.200 kg Wochentonnage.

Zusätzlich summiert der Rechner die Sätze je Muskelgruppe und skaliert auch sie auf die Woche — in diesem Beispiel jeweils 12 Wochensätze für jede eingetragene Muskelgruppe.

An dieser Rechnung wird schnell deutlich, warum Tonnage allein kein Qualitätsmaß ist: Sie steigt gleichermaßen, wenn du mehr Sätze machst, die Wiederholungszahl erhöhst oder schwerer lädst – obwohl diese drei Wege ganz unterschiedliche Trainingsreize setzen.

Zwei Einheiten mit identischer Tonnage können deshalb völlig verschieden wirken. Lies die Wochentonnage darum immer zusammen mit der Satzzahl je Muskelgruppe, weil erst beide Größen zusammen zeigen, wie sich die Belastung tatsächlich verteilt.

Alle Werte sind Orientierungsgrößen für die eigene Planung, kein fertiger Trainingsplan. Tonnage-Berechnung: Sätze × Wiederholungen × Gewicht zur Wochentonnage Rundungsregel: Tonnage und Wochentonnage rundet der Rechner auf ganze Kilogramm, damit die Werte in der Praxis direkt mit der Waage oder den Gewichtsscheiben abgeglichen werden können.

Die Sätze je Muskelgruppe bleiben ganzzahlig, weil Teilsätze in der Praxis nicht vorkommen.

Formeln für die Trainingstonnage (Sätze mal Wiederholungen mal Gewicht) und die Wochentonnage.
Bei mehreren Übungen pro Einheit ergibt sich die Tonnage T als Summe ueber alle Übungen.

Nachschlagen

Trainingsvolumen-Empfehlungen nach Fitnesslevel und Ziel

Wie viele Trainingstage und Sätze pro Muskelgruppe pro Woche sind optimal? NSCA und ACSM empfehlen je nach Fitnesslevel und Ziel unterschiedliche Volumina.

Wöchentliches Trainingsvolumen nach Level und Ziel: Tage, Sätze/Muskelgruppe, Intensität (NSCA/ACSM)
LevelZielTrainingstage/WocheSätze/Muskelgruppe/WocheIntensität (% 1RM)Wiederholungen
AnfängerGesundheit2–36–1040–60 %12–20
AnfängerHypertrophie38–1260–70 %10–15
AnfängerKraft2–36–970–80 %6–10
AnfängerAusdauer36–840–55 %15–25
FortgeschrittenGesundheit3–410–1650–70 %10–15
FortgeschrittenHypertrophie4–514–2065–80 %8–12
FortgeschrittenKraft3–410–1678–90 %4–8
FortgeschrittenAusdauer410–1440–60 %15–30
LeistungssportlerGesundheit4–516–2260–75 %8–15
LeistungssportlerHypertrophie5–620–3070–85 %6–12
LeistungssportlerKraft4–516–2485–100 %1–5
LeistungssportlerAusdauer5–614–2040–60 %15–40

Quelle: NSCA (National Strength and Conditioning Association) & ACSM (American College of Sports Medicine). Sätze/Muskelgruppe/Woche = Gesamtvolumen aller Übungen für diese Gruppe. Anfänger: lineares Progression-Modell empfohlen. Leistungssportler: periodisiertes Volumen (Meso-/Makrozyklen). Erhöhung des Volumens max. 10 % pro Woche. Die untere Spanne je Level entspricht näherungsweise dem MEV (Minimum Effective Volume), die obere dem MRV (Maximum Recoverable Volume); dazwischen liegt das MAV (Maximum Adaptive Volume).

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Trainingsvolumen

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechne ich mein Trainingsvolumen als Tonnage?

Trainingsvolumen berechnet der Rechner, indem er für jede Übung Sätze mal Wiederholungen mal Gewicht multipliziert und die Werte aller Übungen einer Einheit addiert.

Bei 3 Sätzen à 10 Wiederholungen mit 60 Kilogramm Bankdrücken ergibt das 1.800 Kilogramm Tonnage für diese eine Einheit.

Trägst du zusätzlich die Trainingstage pro Woche ein, skaliert das Werkzeug die Tonnage auf das Wochenvolumen hoch: Bei vier Einheiten pro Woche werden aus den 1.800 Kilogramm 7.200 Kilogramm Wochentonnage.

Achte darauf, nur echte Arbeitssätze einzutragen, denn Aufwärmsätze verzerren die Zahl nach oben.

Vergleiche die Wochentonnage anschließend über mehrere Wochen, statt sie isoliert zu betrachten, weil erst der Verlauf zeigt, ob dein Training aufbaut, stagniert oder kippt.

Wie viel Trainingsvolumen pro Muskelgruppe pro Woche ist optimal?

Wie viel Trainingsvolumen pro Muskelgruppe pro Woche sinnvoll ist, hängt vom Trainingsstand und Ziel ab.

Nach NSCA- und ACSM-Richtwerten liegen Anfänger im Hypertrophie-Training bei 8 bis 12 Sätzen je Muskelgruppe pro Woche, Fortgeschrittene bei 14 bis 20 Sätzen und Leistungssportler bei 20 bis 30 Sätzen.

Der Rechner selbst gibt dir dafür die Vergleichsgröße: Trägst du die Standardeinheit mit drei Übungen für Brust, Schulter und Trizeps bei vier Trainingstagen ein, zeigt die Auswertung 12 Wochensätze je beteiligter Muskelgruppe, das liegt am unteren Rand des Fortgeschrittenen-Korridors.

Nutze diese Satzzahl als Orientierung und erhöhe sie nur in kleinen Schritten von maximal 10 Prozent pro Woche, damit Sehnen und Bindegewebe mit der steigenden Belastung mithalten können.

Was bedeuten die Trainingslandmarken MEV, MAV und MRV?

MEV, MAV und MRV bezeichnen drei Volumen-Landmarken aus der Trainingswissenschaft: Minimum Effective Volume ist die untere Schwelle, ab der überhaupt ein Trainingsreiz entsteht, Maximum Adaptive Volume markiert den Bereich mit dem besten Verhältnis aus Reiz und Erholung, und Maximum Recoverable Volume ist die Obergrenze, die der Körper gerade noch verkraftet, bevor Übertraining droht.

In der Referenztabelle des Rechners entsprechen diese Landmarken näherungsweise den Sätzen je Muskelgruppe und Woche: Für Anfänger im Hypertrophie-Ziel liegt die untere Grenze bei 8 Sätzen, für Leistungssportler reicht der obere Bereich bis 30 Sätze.

Der Rechner berechnet selbst keine individuelle MRV-Grenze, zeigt dir aber über die Satzsumme je Muskelgruppe, wo dein aktuelles Volumen innerhalb dieser Bandbreite liegt, damit du gezielt nachjustieren kannst.

Reichen zwei Sätze pro Woche für Muskelaufbau aus?

Zwei Sätze pro Woche reichen für die meisten Trainierenden nicht aus, um spürbaren Muskelaufbau auszulösen.

Rechnest du das Beispiel durch, ein Satz mit 12 Wiederholungen und 20 Kilogramm zweimal pro Woche, ergibt das im Rechner gerade einmal 480 Kilogramm Wochentonnage und nur 2 Sätze je Muskelgruppe, deutlich unterhalb der empfohlenen Mindestschwelle von 6 bis 10 Sätzen für Einsteiger.

Damit liegt dieses Volumen klar im Bereich, der als Erhaltungstraining gilt, nicht als Aufbaureiz.

Erst ab etwa 8 bis 12 Wochensätzen je Muskelgruppe, wie es die Referenzwerte für Anfänger im Hypertrophie-Ziel vorsehen, entsteht in der Regel ein ausreichender Trainingsreiz.

Erhöhe die Satzzahl deshalb schrittweise, falls dein aktuelles Volumen im Rechner dauerhaft unter dieser Schwelle liegt.

Was ist besser für den Muskelaufbau: mehr Gewicht oder mehr Wiederholungen?

Für die reine Tonnage ist es egal, ob du mehr Gewicht oder mehr Wiederholungen wählst, solange das Produkt aus Sätzen, Wiederholungen und Gewicht gleich bleibt.

Vier Sätze mit 6 Wiederholungen und 100 Kilogramm ergeben im Rechner exakt dieselbe Tonnage von 2.400 Kilogramm wie vier Sätze mit 12 Wiederholungen und 50 Kilogramm.

Trotzdem sind beide Varianten physiologisch nicht identisch: Schwere Gewichte mit wenigen Wiederholungen setzen stärker auf mechanische Spannung, leichtere Gewichte mit mehr Wiederholungen erzeugen mehr metabolischen Stress und Ermüdung.

Die Tonnage allein zeigt diesen Unterschied nicht, weshalb du sie immer zusammen mit der Wiederholungszahl und der gefühlten Anstrengung lesen solltest.

Für den Muskelaufbau gilt meist die Kombination aus beiden Reizen über verschiedene Trainingsphasen als sinnvoller als eine einseitige Festlegung.

Wie viele Wiederholungen pro Satz sind ideal für den Muskelaufbau?

Für den Muskelaufbau gelten 8 bis 15 Wiederholungen pro Satz meist als der wirksamste Bereich, wobei die genaue Zahl vom Trainingsstand abhängt.

Die Referenztabelle des Rechners nennt für Anfänger im Hypertrophie-Ziel 10 bis 15 Wiederholungen bei 60 bis 70 Prozent des Einwiederholungsmaximums, für Fortgeschrittene 8 bis 12 Wiederholungen bei 65 bis 80 Prozent.

Reine Kraftziele arbeiten dagegen mit deutlich weniger Wiederholungen, nur 4 bis 8 bei Fortgeschrittenen, dafür mit höherer Intensität.

Trägst du eine Übung mit 10 Wiederholungen und moderatem Gewicht in den Rechner ein, landet die Tonnage meist im mittleren Bereich zwischen Kraft- und Ausdauertraining.

Passe die Wiederholungszahl an dein Ziel an und nutze das Einwiederholungsmaximum als Bezugsgröße, um das passende Gewicht für den gewählten Bereich zu bestimmen.

Wie viele Übungen pro Trainingseinheit sind sinnvoll?

Für eine typische Trainingseinheit sind 3 bis 6 Übungen sinnvoll, je nachdem, ob du einen Ganzkörperplan oder einen Split fährst.

Trägst du beispielsweise Kreuzheben mit 4 Sätzen à 6 Wiederholungen und 120 Kilogramm sowie Rudern mit 3 Sätzen à 10 Wiederholungen und 50 Kilogramm in den Rechner ein, ergibt das bei zwei Einheiten pro Woche 8.760 Kilogramm Wochentonnage und 14 Wochensätze für den Rücken, der in beiden Übungen mitarbeitet.

Genau diese Mehrfachbelastung zeigt, warum die Übungszahl allein wenig aussagt: Entscheidend ist, wie viele Sätze je Muskelgruppe am Ende zusammenkommen, nicht die Anzahl der Übungen selbst.

Wähle deshalb lieber wenige Übungen mit klarer Muskelgruppen-Zuordnung als viele Übungen, die sich gegenseitig überlappen und das Volumen unbemerkt in die Höhe treiben.

Wie oft sollte ich dieselbe Muskelgruppe pro Woche trainieren?

Wie oft du dieselbe Muskelgruppe pro Woche trainierst, hängt von Trainingsstand und Zielsetzung ab: Anfänger fahren meist gut mit 2 bis 3 Einheiten, Fortgeschrittene mit 3 bis 5 und Leistungssportler mit 4 bis 6 Einheiten pro Woche.

Der Effekt der Frequenz lässt sich im Rechner direkt nachvollziehen: Dieselbe Einheit mit 3 Sätzen à 10 Wiederholungen und 30 Kilogramm ergibt bei zwei Trainingstagen pro Woche 1.800 Kilogramm Wochentonnage und 6 Sätze je Muskelgruppe, bei fünf Trainingstagen dagegen 4.500 Kilogramm und 15 Sätze.

Die Sätze pro Muskelgruppe wachsen also proportional mit der Frequenz, obwohl die einzelne Einheit unverändert bleibt.

Erhöhe die Frequenz deshalb nur, wenn die Erholung zwischen den Einheiten ausreicht, sonst summiert sich die Wochenbelastung schneller, als der Körper sie verkraften kann.

Wie erkenne ich zu hohes Trainingsvolumen im Rechner?

Zu hohes Trainingsvolumen erkennst du im Rechner an der Einstufung Sehr hohes Volumen, die ab 12.000 Kilogramm Tonnage je Einheit greift.

Ein Beispiel: 6 Sätze à 8 Wiederholungen mit 100 Kilogramm Kniebeuge ergeben bereits 4.800 Kilogramm Tonnage pro Einheit; bei sechs Trainingstagen pro Woche summiert sich das auf 28.800 Kilogramm Wochentonnage und 36 Wochensätze für Quadrizeps und Gesäß, deutlich über der empfohlenen Obergrenze von etwa 20 bis 30 Sätzen für Leistungssportler.

Neben der reinen Zahl solltest du auch auf Warnzeichen wie anhaltenden Leistungsabfall, schlechten Schlaf oder Gelenkschmerzen achten, denn diese zeigen sich oft schon, bevor die Tonnage die kritische Schwelle erreicht.

Reduziere das Volumen in diesem Fall gezielt, statt es weiter zu steigern, und plane stattdessen eine Entlastungswoche ein.

Wie steigere ich mein Trainingsvolumen richtig, ohne zu übertreiben?

Trainingsvolumen steigerst du am sichersten in kleinen Schritten von 5 bis 10 Prozent pro Woche, wie es die Referenzwerte des Rechners als Obergrenze für die Progression vorsehen.

Erhöhst du beispielsweise die Wochentonnage von 7.200 Kilogramm um 10 Prozent, landest du bei rund 7.920 Kilogramm für die nächste Woche, das lässt sich entweder über mehr Sätze, mehr Wiederholungen oder mehr Gewicht erreichen.

Springst du dagegen direkt auf 30 Prozent mehr Volumen, steigt das Verletzungsrisiko für Sehnen und Bindegewebe spürbar, weil sich diese Strukturen langsamer anpassen als die Muskulatur selbst.

Plane deshalb alle vier bis sechs Wochen eine Entlastungswoche mit reduziertem Volumen ein, bevor du den nächsten Aufbaublock startest, und nutze den Rechner, um die Wochentonnage über diesen Zeitraum nachvollziehbar zu dokumentieren.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Für die Praxis bedeutet das: Mehr Volumen ist nicht automatisch besser. Spannend wird der Vergleich zwischen Wochen, nicht nur die Einzelzahl.

Die Periodisierungsmodelle der NSCA empfehlen gezielte Volumensteuerung über Mesozyklen.

Wenn dein Volumen stark steigt, aber Leistung und Regeneration gleichzeitig kippen, zeigt dir der Rechner früh, wo du einen Deload oder eine Reduktion einplanen solltest.

Umgekehrt wird auch sichtbar, wenn einzelne Muskelgruppen dauerhaft unterversorgt bleiben.

Die Sätze je Muskelgruppe liest du dabei getrennt ab, während Tonnage und Wochentonnage nur als Gesamtsumme über alle Übungen erscheinen – Unbalancen zwischen Drück- und Zugmuskulatur erkennst du deshalb an der Satzverteilung und nicht an den Kilogramm.

Achte darauf, Volumensprünge behutsam zu dosieren: Eine plötzliche Verdopplung der Wochensätze belastet Sehnen und Bindegewebe deutlich stärker, als es die reine Zahl vermuten lässt.

Nimm Warnzeichen wie anhaltenden Leistungsabfall, Schlafprobleme oder Gelenkschmerzen ernst und reduziere das Volumen, statt es weiter zu steigern; bei anhaltenden Beschwerden oder Vorerkrankungen gehört die Belastungssteuerung ärztlich oder sportmedizinisch abgeklärt. Wöchentliche Arbeitssätze: Orientierungsskala von Erhalt bis Übertraining Das passende Arbeitsgewicht für jede Übung bestimmst du vor dem Volumenblock am genauesten im Einwiederholungsmax-Rechner, der das 1RM aus einem sauberen Arbeitssatz schätzt.

Achte deshalb besonders auf die Satzzahl je Muskelgruppe: Sie ist die aussagekräftigere Spalte.

Ein Eintrag mit den Muskelgruppen Brust, Schulter und Trizeps schreibt seine drei Sätze jeder der drei Gruppen voll an — aus drei Sätzen werden in der Auswertung also zwölf Sätze pro Muskel, sobald vier Trainingstage angesetzt sind.

Wer als Kampfsportler trainiert und dabei die Gewichtsklasse im Blick hat, findet die Obergrenzen für Boxen, MMA und Judo im Gewichtsklassen-Rechner.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Stefan plant einen Hypertrophieblock und erfasst eine typische Einheit: Bankdrücken 4 × 10 × 80 kg (Brust, Schulter, Trizeps), Schrägbankdrücken 3 × 12 × 60 kg (Brust, Schulter, Trizeps) und Trizepsdrücken 3 × 15 × 30 kg (Trizeps).

Als Trainingstage pro Woche trägt er 2 ein. Der Rechner ergibt: Tonnage Bankdrücken = 4 × 10 × 80 = 3.200 kg, Schräg = 3 × 12 × 60 = 2.160 kg, Trizeps = 3 × 15 × 30 = 1.350 kg. Gesamttonnage: 6.710 kg pro Einheit aus 10 Arbeitssätzen.

Bei 2 Einheiten pro Woche: 13.420 kg Wochentonnage — und in der Satzsumme je Muskelgruppe 14 Sätze für Brust und Schulter, aber 20 Sätze für den Trizeps, weil dieser in allen drei Übungen mitarbeitet.

Stefan erkennt: 20 Trizeps-Sätze pro Woche liegen im oberen Bereich; bei stagnierender Regeneration ist das ein Hinweis auf zu viel Volumen ausgerechnet für die kleinste beteiligte Muskelgruppe.

Die reduzierte Variante mit 3 × 8 pro Übung ergibt 4.080 kg pro Einheit, 8.160 kg Wochentonnage sowie 12 Sätze für Brust und 18 für den Trizeps.

Aufschlussreich ist das Verhältnis der beiden Kennzahlen: Die Wochentonnage fällt um 39 Prozent, die Trizeps-Sätze aber nur von 20 auf 18 und damit um 10 Prozent — die Tonnage reagiert also viel stärker, weil sie zugleich auf weniger Sätze und weniger Wiederholungen antwortet.

Genau deshalb lohnt der Blick auf beide Größen: Sätze pro Muskelgruppe und Woche bilden den Reiz oft stabiler ab als die Gesamttonnage, die schon ein Wiederholungswechsel kippen lässt.

Als nächsten Schritt vergleicht Stefan beide Varianten über mehrere Wochen und richtet die Entscheidung an Leistung und Regeneration aus, nicht an der höheren Zahl. Stefans Volumenvergleich: 20 vs. 18 Trizeps-Wochensätze

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Mehrere Fehler unterlaufen vielen immer wieder: Erstens landen Warm-up-, Technik- und Arbeitssätze ungefiltert in denselben Volumentopf. Zweitens werden nur Lieblingsübungen eingetragen, während Assistenzübungen oder die echte Wochenfrequenz fehlen und die Belastung zu niedrig wirkt.

Drittens wird hohe Tonnage automatisch mit gutem Training gleichgesetzt, obwohl Intensität, Wiederholungsqualität und Regeneration danebenstehen müssen.

Häufig bleibt außerdem unsichtbar, dass einzelne Muskelgruppen trotz hoher Gesamtsumme unterversorgt oder überladen sind, weil das Volumen nicht nach Bewegungsmustern gelesen wird.

Ein vierter Fehler ist, Tonnage über verschiedene Übungen hinweg direkt zu vergleichen: Kreuzheben bewegt naturgemäß mehr Kilogramm als Seitheben, ohne dass daraus ein größerer Reiz für die jeweilige Muskulatur folgt.

Fünftens wird die Wochenfrequenz falsch angesetzt, weil eine ausgefallene Einheit nicht nachgetragen wird und das Wochenvolumen dadurch auf dem Papier höher steht als in der Realität.

Und sechstens wird das Volumen isoliert von der Regeneration betrachtet, obwohl Schlaf, Ernährung und Alltagsbelastung darüber mitentscheiden, welches Pensum überhaupt verkraftbar ist.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Trainingsvolumen-Rechner berechnet Tonnage und Satzsummen pro Übung, Einheit und Woche und ordnet das Volumen den beteiligten Muskelgruppen zu.

Das Ergebnis hilft, Belastungsspitzen zu erkennen, Deload-Phasen gezielt zu planen und das Wochenvolumen zwischen Muskelgruppen zu balancieren.

Den größten Mehrwert bringt hier der Vergleich über mehrere Trainingswochen: Ein Tonnagewenig-Anstieg von 5–10 % pro Woche gilt als sinnvoller Orientierungsrahmen – steigt das Volumen schneller und Leistung sowie Regeneration sinken gleichzeitig, ist ein Deload fällig.

Die ausgegebenen Werte sind Orientierungsgrößen für die eigene Belastungssteuerung und ersetzen weder einen individuellen Trainingsplan noch eine sportmedizinische Beratung bei Beschwerden oder Vorerkrankungen.

Der wichtigste Vorbehalt zum Schluss: Die Wochenhochrechnung unterstellt, dass jeder Trainingstag der eingetragenen Tabelle entspricht.

Wer einen Push- und einen Pull-Tag fährt, darf die Zahl nicht als Wochenrealität lesen, sondern muss die Einheiten je Tag getrennt betrachten.

Als Verlaufsgröße über Wochen hinweg bleibt die Tonnage trotzdem nützlich — solange du sie mit dir selbst vergleichst und nicht mit anderen.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 4.380 kg Tonnage pro Einheit; 8.760 kg Wochentonnage; 14 Wochensätze Rücken, 8 Gesäß, 8 Beinbeuger, 6 Bizeps

Rückentag mit zwei Übungen auf Wochenvolumen prüfen

Trainingstage pro Woche
2
Einheiten (Tabelle)
Kreuzheben: 4 Sätze × 6 Wdh. × 120 kg (Rücken, Gesäß, Beinbeuger); Rudern: 3 Sätze × 10 Wdh. × 50 kg (Rücken, Bizeps)

Beispiel 2 · Mittel · 480 kg Tonnage pro Einheit; 480 kg Wochentonnage; 2 Wochensätze Bizeps

Reichen zwei Sätze pro Woche für Muskelaufbau?

Trainingstage pro Woche
1
Einheiten (Tabelle)
Bizepscurls: 2 Sätze × 12 Wdh. × 20 kg (Bizeps)

Beispiel 3 · Komplex · 2.400 kg Tonnage pro Einheit; 7.200 kg Wochentonnage; 12 Wochensätze Brust

Gleiche Tonnage mit mehr Gewicht oder mehr Wiederholungen

Trainingstage pro Woche
3
Einheiten (Tabelle)
Bankdrücken: 4 Sätze × 6 Wdh. × 100 kg (Brust)

Beispiel 4 · Komplex · 900 kg Tonnage pro Einheit; 4.500 kg Wochentonnage; 15 Wochensätze Schulter und Trizeps

Trainingsfrequenz von 5 auf 2 Einheiten pro Woche senken

Trainingstage pro Woche
5
Einheiten (Tabelle)
Schulterdrücken: 3 Sätze × 10 Wdh. × 30 kg (Schulter, Trizeps)

Beispiel 5 · Komplex · 4.800 kg Tonnage pro Einheit; 28.800 kg Wochentonnage; 36 Wochensätze Quadrizeps und Gesäß

Sehr hohes Volumen bei sechs Trainingstagen

Trainingstage pro Woche
6
Einheiten (Tabelle)
Kniebeuge: 6 Sätze × 8 Wdh. × 100 kg (Quadrizeps, Gesäß)

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Kraftwerte-RechnerKraftniveau in fünf Stufen einordnen – von Anfänger bis Elite – anhand der Relativkraft je Übung und Geschlecht.DOTS-RechnerDOTS-Score für Powerlifting berechnen – Kniebeuge, Bankdrücken und Kreuzheben eingeben, Körpergewicht wählen und den gewichtsnormierten Vergleichswert sofort ablesen.Reifendruck RadOptimaler Reifendruck nach Gewicht, Reifenbreite, Radtyp und Untergrund.Snowboard-LängePassende Snowboardlänge nach Gewicht und Fahrstil.Spine-RechnerPfeil-Spine nach Easton-Methode berechnen: Zuggewicht, Pfeillänge und Spitzengewicht eingeben und den empfohlenen Spine-Wert für Compound, Recurve oder Langbogen ermitteln.Lauf-RechnerLauf-Rechner für Pace, Zielzeit und Distanz – inklusive Zwischenzeiten-Tabelle und Trainingszonen.Schwimm-RechnerSchwimm-Pace, Zielzeit und Bahnen für 25- oder 50-Meter-Becken sowie Triathlondistanzen sauber berechnen und vergleichen.Triathlon-RechnerTriathlon-Zielzeit berechnen: Schwimm-Pace, Rad-Geschwindigkeit und Lauf-Pace eingeben und die Gesamtzeit für Sprint, Olympisch, Mitteldistanz oder Ironman ermitteln.TrittfrequenzOptimale Kadenz für Geschwindigkeit. Reifengröße, Übersetzung, Entfaltung.RitzelrechnerÜbersetzungsverhältnis, Entfaltung und Geschwindigkeit aus Kettenblatt, Ritzel, Reifengröße und Trittfrequenz berechnen.Rad-KalorienKalorienverbrauch aus Geschwindigkeit, Gewicht, Distanz und Gelände.Kettenlängen-RechnerKettenlänge und Gliederzahl für Fahrradketten (Big-Big-Methode nach Shimano) und Rollenketten (DIN ISO 606) berechnen – mit Vergleichstabelle und Riegelnäherung.Wandern-RechnerGehzeit nach Naismith, Höhenmeterpunkte nach DAV und Schwierigkeitsstufe einer Wanderung gleichzeitig berechnen – mit Pausenplanung und schematischem Höhenprofil.Rucksack-GewichtEmpfohlenes Rucksackgewicht für Wanderungen und Trekking.Skilänge KörpergrößePassende Skilänge nach Körpergröße und Fahrstil.

Weiternutzung

Grafiken weiterverwenden

Alle 3 Grafiken dieser Seite darfst du in eigenen Artikeln und Beiträgen verwenden.

Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Balkendiagramm: Bankdrücken 3.200 kg, Schrägbank 2.160 kg, Trizeps 1.350 kg; Gesamttonnage 6.710 kg, Wochentonnage 13.420 kg; reduziert 8.160 kg (–39 %)

    Hypertrophie-Trainingsvolumen: Aktuell vs. Reduziert

    760 × 340 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/trainingsvolumen">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/sport-outdoor/trainingsvolumen-praxis-hypertrophie.svg"
           alt="Balkendiagramm: Bankdrücken 3.200 kg, Schrägbank 2.160 kg, Trizeps 1.350 kg; Gesamttonnage 6.710 kg, Wochentonnage 13.420 kg; reduziert 8.160 kg (–39 %)"
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/trainingsvolumen">Hypertrophie-Trainingsvolumen: Aktuell vs. Reduziert auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/trainingsvolumen
  • Formel-Diagramm: 4 Sätze × 10 Wdh × 80 kg = 3.200 kg Tagestonnage; × 3 Einheiten pro Woche = 9.600 kg Wochentonnage

    Tonnage-Berechnung: Sätze × Wiederholungen × Gewicht

    760 × 300 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/trainingsvolumen">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/sport-outdoor/trainingsvolumen-tonnage-berechnung.svg"
           alt="Formel-Diagramm: 4 Sätze × 10 Wdh × 80 kg = 3.200 kg Tagestonnage; × 3 Einheiten pro Woche = 9.600 kg Wochentonnage"
           width="760" height="300">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/trainingsvolumen">Tonnage-Berechnung: Sätze × Wiederholungen × Gewicht auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/trainingsvolumen
  • Zonenskala: 0–10 Sätze Unterhaltung, 10–20 Hypertrophie-Korridor (Beispiel 14 Sätze Brust), 20–25 Grenzbereich; bei 3 Einheiten 21 Sätze

    Wochensätze-Skala: Hypertrophie-Korridor und Grenzbereich

    760 × 300 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/trainingsvolumen">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/sport-outdoor/trainingsvolumen-wochensaetze-skala.svg"
           alt="Zonenskala: 0–10 Sätze Unterhaltung, 10–20 Hypertrophie-Korridor (Beispiel 14 Sätze Brust), 20–25 Grenzbereich; bei 3 Einheiten 21 Sätze"
           width="760" height="300">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/trainingsvolumen">Wochensätze-Skala: Hypertrophie-Korridor und Grenzbereich auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/trainingsvolumen

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: Volumen- und Tonnage-Logik aus Krafttrainingspraxis sowie Empfehlungen von ACSM und NSCA, Stand Mai 2026.

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Sport & Outdoor / Krafttraining
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Trainingsvolumen. Abgerufen von https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/trainingsvolumen

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Trainingsvolumen. Available at: https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/trainingsvolumen

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.