Überblick
Was ist das Trainingsvolumen?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Dein Krafttraining in messbaren Größen – Tonnage, Satzsumme und Wochenbelastung – bündelt der Trainingsvolumen-Rechner. Volumen meint – im Sinne der ACSM-Trainingsrichtlinien – dabei mehr als die reine Satzzahl, denn erst aus Sätzen, Wiederholungen und dem bewegten Gewicht ergibt sich die Tonnage einer Übung.
Du erfasst pro Übung die Sätze, die Wiederholungen, die Last und die Trainingsfrequenz; daraus berechnet das Werkzeug die Tonnage je Einheit und je Woche und ordnet die Arbeitssätze den beteiligten Muskelgruppen zu.
Wichtig ist die Trennung von Warm-up-Sätzen und echten Arbeitssätzen, damit der Trainingsreiz nicht überschätzt wird.
So siehst du, ob ein Block für Hypertrophie, Krafterhalt oder einen Deload eher zu wenig, passend oder unnötig hoch ausfällt, und ob einzelne Muskelgruppen trotz hoher Gesamtsumme unterversorgt bleiben.
Die Wochenfrequenz verbindet die Tagestonnage mit dem gesamten Wochenvolumen und macht Belastungsspitzen über mehrere Trainingstage sichtbar. Wichtig für das Verständnis: Der Rechner summiert Kilogramm, keine Anstrengung.
Drei Sätze à zehn Wiederholungen mit 60 Kilogramm ergeben 1.800 Kilogramm Tonnage, und bei vier Trainingstagen pro Woche rechnet er das auf 7.200 Kilogramm hoch. Ob diese Last nahe am Maximum oder locker bewegt wurde, geht in die Zahl nicht ein.