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Kraftwerte-Rechner: Kraftniveau nach Übung und Geschlecht einstufen

Sport & OutdoorStand Noch keine Bewertung

Kurzantwort

Ordnet dein Einwiederholungsmaximum in fünf Kraftstufen ein – von Anfänger bis Elite – und zeigt, wie viele Kilogramm zum nächsten Level fehlen.

Kraftwerte einordnen: 1RM oder Trainingsgewicht eingeben, Relativkraft und Level ablesen

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Kraftwerte-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Kraftwerte-Rechner ordnet dein Einwiederholungsmaximum in fünf Stufen ein – von Anfänger bis Elite – und zeigt dir, wie dein Kraftniveau im Vergleich zu anderen Trainierenden steht. Die Einstufung beruht auf der Relativkraft, also dem Verhältnis von 1RM zu Körpergewicht: Wer bei 80 kg Körpergewicht 100 kg in der Kniebeuge schafft, erreicht eine Relativkraft von 1,25 und liegt damit auf dem Niveau „Mittel“.

Gedacht ist er für Kraftsportlerinnen und Kraftsportler, die wissen wollen, wo sie stehen und wie viele Kilogramm zum nächsten Level fehlen. Die Schwellen stammen aus den Klassifikationsdaten von ExRx.net (Lon Kilgore, 2006) und StrengthLevel.com (~195 Mio. Hebungen).

Abgedeckt sind fünf Grundübungen: Kniebeuge, Bankdrücken, Kreuzheben, Schulterdrücken und Langhantelrudern. Jede Einstufung gilt geschlechtsspezifisch, weil die Referenzwerte für Männer und Frauen unterschiedlich ausfallen.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du wählst Geschlecht und trägst dein Körpergewicht in Kilogramm ein. Unter Übung findest du fünf Grundübungen: Kniebeuge, Bankdrücken, Kreuzheben, Schulterdrücken und Langhantelrudern.

Im Feld 1RM-Eingabe entscheidest du, ob du dein Einwiederholungsmaximum direkt eingibst oder es aus Trainingsgewicht und Wiederholungen nach der Epley-Formel schätzen lässt. Im Modus „1RM direkt eingeben“ reicht eine Zahl in Kilogramm.

Im Modus „Aus Gewicht × Wiederholungen“ trägst du das im letzten sauberen Arbeitssatz verwendete Gewicht und die erreichte Wiederholungszahl ein – der Rechner ermittelt daraus das 1RM automatisch.

Für eine belastbare Schätzung eignen sich Sätze im Bereich von drei bis acht Wiederholungen am besten; bei höheren Wiederholungszahlen steigt die Ungenauigkeit der Epley-Formel deutlich an.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Formel in Klartext: Der Rechner teilt das Einwiederholungsmaximum durch das Körpergewicht und erhält so die Relativkraft. Der Vergleich mit einer geschlechtsspezifischen Schwellentabelle ergibt die Einstufung in eine von fünf Stufen: Anfänger, Fortgeschritten, Mittel, Stark oder Elite.

Beispiel: Ein Mann mit 80 kg Körpergewicht und 100 kg Kniebeuge erreicht eine Relativkraft von 100 ÷ 80 = 1,25. Die Schwelle für Mittel liegt bei 1,25, die für Stark bei 1,75 – also wird er als Mittel eingestuft.

Bis zum Level Stark fehlen 1,75 × 80 = 140 kg minus 100 kg = 40 kg.

Wählt er statt einer direkten 1RM-Eingabe den Modus „Aus Gewicht × Wiederholungen“ und trägt 100 kg für 5 Wiederholungen ein, berechnet die Epley-Formel 100 × (1 + 5 ÷ 30) = 117 kg als geschätztes 1RM; die Relativkraft steigt auf 1,46 und die fehlenden Kilogramm zum Level Stark sinken auf 23.

Bei genau einer Wiederholung entspricht das eingegebene Gewicht direkt dem 1RM, weil die Epley-Formel dort überkorrigieren würde. Kraftstufen-Skala: fünf Levels mit Relativkraft-Schwellen für die Kniebeuge bei 80 kg

Zwei Formeln für den Kraftwerte-Rechner: Epley-Schätzung des 1RM und Relativkraft als Quotient aus 1RM und Körpergewicht.
Die Relativkraft R bestimmt die Einstufung in fünf Kraftstufen von Anfänger bis Elite.

Nachschlagen

Kraftwerte-Tabelle: Relativkraft-Schwellen je Übung und Geschlecht

Ab welcher Relativkraft (1RM geteilt durch Körpergewicht) erreichst du die nächste Stufe? Die Schwellenwerte basieren auf ExRx.net (Kilgore, 2006) und StrengthLevel.com (~195 Mio. Hebungen, Stand 2026).

Relativkraft-Schwellen (1RM ÷ Körpergewicht) für Männer und Frauen – fünf Kraftstufen
ÜbungFortgeschritten (m/w)Mittel (m/w)Stark (m/w)Elite (m/w)
Kniebeuge0,75 / 0,501,25 / 1,001,75 / 1,502,50 / 2,00
Bankdrücken0,50 / 0,251,00 / 0,501,50 / 0,752,00 / 1,25
Kreuzheben1,00 / 0,751,50 / 1,252,00 / 1,752,75 / 2,25
Schulterdrücken0,35 / 0,200,65 / 0,401,00 / 0,651,40 / 0,95
Langhantelrudern0,50 / 0,350,85 / 0,601,20 / 0,851,60 / 1,15

Unter den Schwellen für Fortgeschritten gilt die Stufe Anfänger. Beispiel: Ein Mann mit 80 kg Körpergewicht und 100 kg 1RM in der Kniebeuge hat eine Relativkraft von 1,25 und liegt damit auf dem Level Mittel. Für Stark (1,75 × 80 = 140 kg) fehlen 40 kg.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Kraftwerte-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Welche Kraftstufen unterscheidet der Kraftwerte-Rechner?

Fünf Stufen von Anfänger bis Elite, abgeleitet aus der Relativkraft, also dem Verhältnis von Einwiederholungsmaximum zu Körpergewicht. Anfänger liegt unterhalb der ersten Schwelle und beschreibt den Einstieg ohne nennenswerte Trainingserfahrung.

Fortgeschritten beginnt bei einer Relativkraft von 0,75 in der Kniebeuge für Männer und markiert ein Niveau, das mit regelmäßigem Training in einigen Monaten erreichbar ist.

Mittel setzt bei 1,25 ein und kennzeichnet ein solides Kraftniveau nach ein bis zwei Jahren konsequentem Training. Stark beginnt bei 1,75 und liegt im Bereich ambitionierter Freizeitsportler oder Einsteiger in den Wettkampfsport.

Elite startet bei 2,50 und ist nur für einen kleinen Anteil aller Trainierenden erreichbar, typischerweise nach mehreren Jahren intensiver und systematischer Vorbereitung.

Alle Schwellen gelten geschlechtsspezifisch und übungsspezifisch — die Werte für Bankdrücken liegen deutlich niedriger als für Kniebeuge, und Frauen haben eigene Referenzwerte.

Die Einstufung ist eine Momentaufnahme, die sich mit jedem Trainingsblock verschiebt und regelmäßig durch erneutes Testen aktualisiert werden sollte.

Wie wird die Relativkraft im Rechner berechnet?

Die Relativkraft ergibt sich aus dem Einwiederholungsmaximum geteilt durch das Körpergewicht und wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Ein Mann mit 80 kg Körpergewicht und 100 kg Kniebeuge erreicht eine Relativkraft von 1,25.

Dieser Wert wird anschließend mit der geschlechtsspezifischen Schwellentabelle der gewählten Übung verglichen: Liegt er bei oder über 1,25 aber unter 1,75, wird das Niveau als Mittel eingestuft, und der Rechner zeigt die fehlenden Kilogramm bis zum nächsten Level an.

Wer sein 1RM nicht kennt, wählt den Modus Aus Gewicht × Wiederholungen: 100 kg für 5 saubere Wiederholungen ergeben nach der Epley-Formel ein geschätztes 1RM von 117 kg und damit eine Relativkraft von 1,46.

Die Epley-Formel rechnet Gewicht mal eins plus Wiederholungen geteilt durch 30. Bei genau einer Wiederholung verwendet der Rechner das eingegebene Gewicht direkt als 1RM, weil die Formel dort systematisch überkorrigieren würde.

Diese Regel verhindert verzerrte Einstufungen bei echten Maximalversuchen und sorgt für konsistente Ergebnisse.

Woher stammen die Schwellenwerte für die Kraftstufen?

Die Schwellen beruhen auf zwei Hauptquellen: ExRx.net mit der Klassifikation nach Lon Kilgore aus dem Jahr 2006 und StrengthLevel.com mit einer Community-Datenbasis von rund 195 Millionen Hebungen, Stand 2026.

Beide Quellen verwenden relative Kraftwerte als Einstufungskriterium und teilen in fünf Leistungsstufen ein.

Der Rechner bildet aus diesen Daten konservative Schwellenwerte, die als untere Grenze jeder Stufe dienen und einen breiten Trainingsbereich abdecken.

Für Männer liegt die Elite-Schwelle in der Kniebeuge bei 2,50 und im Bankdrücken bei 2,00, für Frauen bei 2,00 und 1,25.

Diese Werte gelten für erwachsene Trainierende im Körpergewichtsbereich von 60 bis 120 Kilogramm und verlieren an den Rändern an Trennschärfe.

Bei sehr leichtem oder sehr schwerem Körpergewicht verschieben sich die Verhältnisse, weil die Muskelquerschnittsfläche nicht linear mit dem Körpergewicht wächst.

Die Schwellen ersetzen keine individuelle Leistungsdiagnostik und sind als statistische Orientierungswerte für die eigene Trainingsplanung und Standortbestimmung gedacht.

Wann lohnt sich der Modus Gewicht mal Wiederholungen?

Immer dann, wenn kein aktuelles Einwiederholungsmaximum vorliegt, weil der letzte Maximaltest länger zurückliegt oder bewusst vermieden wird.

Im Trainingsalltag arbeiten die meisten mit Mehrsatzserien zwischen drei und acht Wiederholungen — genau dieser Bereich liefert die zuverlässigsten Schätzwerte für das 1RM und damit für die Einstufung.

80 kg für 5 Wiederholungen ergeben nach Epley ein 1RM von 93 kg, bei 8 Wiederholungen steigt der Schätzwert auf 101 kg.

Mit zunehmender Wiederholungszahl wächst die Ungenauigkeit der Formel deutlich an: 80 kg für 20 Wiederholungen liefern ein rechnerisches 1RM von 133 kg, das in der Praxis kaum erreichbar wäre und die Einstufung verfälscht.

Der Rechner verwendet ausschließlich die Epley-Formel, nicht den Vierer-Durchschnitt des Einwiederholungsmax-Rechners, weil für die Relativkraft-Einstufung eine einzelne robuste Schätzung ausreicht.

Für eine genauere 1RM-Schätzung mit vier Formeln steht der spezialisierte Einwiederholungsmax-Rechner in derselben Unterkategorie zur Verfügung.

Wie lese ich die Big-3-Referenztabelle richtig?

Die Big-3-Referenztabelle zeigt für jede der fünf Kraftstufen den erwarteten Total aus Kniebeuge, Bankdrücken und Kreuzheben bei deinem Körpergewicht und Geschlecht.

Für einen Mann mit 80 kg Körpergewicht liegen die Referenzwerte bei 180 kg auf dem Level Fortgeschritten, 300 kg auf Mittel, 420 kg auf Stark und 580 kg auf Elite.

Diese Werte ergeben sich aus der Summe der drei übungsspezifischen Schwellen multipliziert mit dem Körpergewicht und werden auf ganze Kilogramm gerundet.

Die Tabelle ist als Vergleichswert gedacht: Wer seine drei besten Einzelleistungen in Kniebeuge, Bankdrücken und Kreuzheben addiert, kann seinen tatsächlichen Big-3-Total mit den Referenzwerten vergleichen und auf einen Blick sehen, auf welchem Gesamtniveau er liegt.

Der Total gilt als aussagekräftige Kennzahl im Kraftsport, weil er die drei wichtigsten Grundübungen zusammenfasst und Stärken oder Schwächen in einzelnen Disziplinen sichtbar macht.

Schulterdrücken und Langhantelrudern fließen nicht in den Big-3-Total ein, weil sie international nicht zur Standardsumme zählen.

Gelten die Kraftwerte-Schwellen für alle Altersgruppen?

Die Schwellenwerte stammen aus Daten erwachsener Trainierender, überwiegend zwischen 18 und 50 Jahren, und sind auf Kinder, Jugendliche oder Senioren nicht ohne Einschränkung übertragbar.

Jugendliche unter 18 Jahren erreichen aufgrund der noch nicht abgeschlossenen körperlichen Entwicklung andere Relativkraftwerte als Erwachsene — eine Einstufung als Anfänger wäre bei einem 15-Jährigen mit einer Relativkraft von 0,60 in der Kniebeuge kein Leistungsdefizit, sondern altersgemäß und erwartbar.

Für Trainierende über 50 gelten ebenfalls andere Referenzwerte, weil die Muskelmasse ab dem vierten Lebensjahrzehnt physiologisch abnimmt und ein Mann mit 60 Jahren und einer Relativkraft von 1,25 in der Kniebeuge deutlich stärker einzuordnen ist als dieselbe Zahl bei einem 25-Jährigen.

Wer außerhalb der Kernzielgruppe liegt, sollte die Einstufung als groben Anhaltspunkt für die eigene Standortbestimmung lesen und eine individuelle Einordnung über einen qualifizierten Trainer oder eine sportmedizinische Leistungsdiagnostik ergänzen, statt die Schwellenwerte unverändert als Zielvorgabe zu übernehmen.

Wie oft sollte ich mein Kraftniveau mit dem Rechner prüfen?

Alle vier bis acht Wochen reicht für die meisten Trainierenden aus, weil Kraftzuwächse messbar erst über mehrere Trainingsblöcke auftreten.

Ein wöchentlicher Test liefert Schwankungen durch Tagesform, Schlaf und Ernährung, die echten Fortschritt verdecken.

Wer nach einem achtwöchigen Aufbaublock die Relativkraft in der Kniebeuge von 1,25 auf 1,40 steigert, hat einen belastbaren Fortschritt von 12 Prozent, der sich auch in der Einstufung spiegeln kann.

Vergleiche dabei immer dieselbe Übung mit derselben Eingabemethode, denn ein direkt getestetes 1RM und ein über Epley geschätztes fallen leicht verschieden aus.

Halte außerdem das Körpergewicht möglichst konstant oder dokumentiere es mit jeder Messung, weil eine Gewichtszunahme bei gleichem 1RM die Relativkraft senkt, obwohl die absolute Kraft unverändert bleibt.

Wer sich in einer Aufbauphase befindet und gleichzeitig Gewicht zulegt, sollte die Einstufung deshalb nicht isoliert von der Körpergewichtsentwicklung bewerten, sondern beide Werte gemeinsam betrachten.

Warum fehlt meine Lieblingsübung in der Auswahl?

Der Rechner deckt fünf Grundübungen ab, für die belastbare Referenzwerte aus großen Datensätzen vorliegen: Kniebeuge, Bankdrücken, Kreuzheben, Schulterdrücken und Langhantelrudern.

Für Isolationsübungen wie Bizepscurls, Seitheben oder Beinbeuger existieren keine allgemein anerkannten Relativkraft-Klassifikationen, weil die Datenbasis zu dünn ist und die Übungsausführung zu stark variiert — ein enger oder weiter Griff verändert die Last bereits erheblich.

Maschinen- und Kabelzugübungen sind ebenfalls nicht abgebildet, weil das bewegte Gewicht je nach Hersteller, Seilführung und Hebelumsetzung nicht vergleichbar ist und keine hersteller­übergreifenden Normen existieren.

Wer eine nicht gelistete Übung einordnen möchte, kann das Einwiederholungsmaximum dennoch über den Modus Gewicht mal Wiederholungen schätzen und als persönliche Referenz nutzen, allerdings ohne die Level-Einstufung, weil dafür die validierten Schwellenwerte fehlen.

Die fünf aufgeführten Übungen bilden die Grundpfeiler des Krafttrainings ab und erlauben eine verlässliche Gesamteinschätzung, die Isolationsübungen allein nicht leisten können.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Nutze den Kraftwerte-Rechner alle vier bis acht Wochen, um deinen Fortschritt zu messen: Steigt die Relativkraft bei gleichbleibendem Körpergewicht, ist das ein verlässlicher Beleg für echten Kraftzuwachs. Vergleiche dabei immer dieselbe Übung mit derselben Eingabemethode, denn ein direkt getestetes 1RM und ein über Epley geschätztes liefern leicht unterschiedliche Werte.

Die Schwellen gelten als Orientierungswerte für erwachsene Trainierende im mittleren Gewichtsbereich und verlieren an den Rändern – bei sehr leichtem oder sehr schwerem Körpergewicht – an Trennschärfe.

Für Jugendliche oder nach längerer Trainingspause empfiehlt sich eine Einordnung über einen Trainer oder die NSCA-Testprotokolle statt über Tabellenwerte.

Die Big-3-Referenztabelle zeigt dir, welche Summe aus Kniebeuge, Bankdrücken und Kreuzheben auf jedem Level zu erwarten wäre: Auf dem Level Mittel liegt der Big-3-Total für einen 80-kg-Mann bei 300 kg, auf Stark bei 420 kg.

Das Einwiederholungsmaximum selbst schätzt du am genauesten im 1RM-Rechner, der vier Formeln mittelt statt nur Epley.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Marco wiegt 80 kg und absolviert einen sauberen Satz Kniebeuge mit 100 kg für 5 Wiederholungen.

Er wählt den Modus „Aus Gewicht × Wiederholungen“, trägt 100 kg und 5 Wiederholungen ein, setzt Geschlecht auf Männlich, Körpergewicht auf 80 kg und Übung auf Kniebeuge.

Der Rechner ermittelt nach Epley ein geschätztes 1RM von 117 kg und eine Relativkraft von 1,46. Die Einstufung lautet „Mittel“ – bis zum Level „Stark“ (Schwelle 1,75 × 80 = 140 kg) fehlen 23 kg.

Marco wechselt die Übung auf Bankdrücken und gibt direkt 90 kg als 1RM ein. Relativkraft: 90 ÷ 80 = 1,13. Einstufung: Mittel (Schwelle 1,00). Bis Stark (1,50 × 80 = 120 kg) fehlen ihm 30 kg.

Die Big-3-Referenztabelle zeigt ihm auf dem Level Mittel einen Total von 300 kg (Kniebeuge 100 + Bankdrücken 80 + Kreuzheben 120).

Sein tatsächlicher Big-3-Total – geschätzt aus Kniebeuge 117 + Bankdrücken 90 + ein noch zu testendes Kreuzheben – wird zum Vergleichswert für die nächsten Wochen.

Marco plant, das 1RM in acht Wochen erneut zu prüfen und seinen Fortschritt an der steigenden Relativkraft festzumachen, nicht an der reinen Kilogrammzahl. Praxisbeispiel: Vom Arbeitssatz zur Kraftstufe – 100 kg mal 5 Wiederholungen ergeben 117 kg 1RM und Relativkraft 1,46

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Mehrere Fehler unterlaufen beim Einstufen regelmäßig: Erstens wird ein unsauberer Maximalsatz, bei dem die Technik zusammenbricht, als gültiges 1RM eingetragen – die Einstufung fällt dann ein Level zu hoch aus. Zweitens wird die Relativkraft über verschiedene Übungen verglichen, obwohl ein Wert von 1,25 bei der Kniebeuge etwas ganz anderes bedeutet als 1,25 beim Schulterdrücken, weil die Schwellen je Übung verschieden sind.

Drittens wird das Körpergewicht ungenau geschätzt statt am Morgen nüchtern zu wiegen, was die Relativkraft in beide Richtungen verfälscht.

Viertens werden 1RM-Werte aus Epley mit hoher Wiederholungszahl unkritisch übernommen: 80 kg × 20 Wiederholungen liefern ein geschätztes 1RM von 133 kg, das in der Praxis kaum erreichbar wäre.

Fünftens wird das Level als endgültiger Leistungsstand gelesen statt als Momentaufnahme, die sich mit jedem Trainingsblock verschieben kann.

Und sechstens werden die Schwellenwerte auf Kinder oder Jugendliche angewandt, obwohl sie aus Daten erwachsener Trainierender stammen.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Kraftwerte-Rechner ordnet dein 1RM über die Relativkraft in fünf Stufen von Anfänger bis Elite ein und zeigt, wie viele Kilogramm zum nächsten Level fehlen.

Die Einstufung beruht auf Schwellenwerten aus ExRx.net und StrengthLevel.com und gilt geschlechtsspezifisch für fünf Grundübungen. Die Big-3-Referenztabelle ordnet zusätzlich die Summe aus Kniebeuge, Bankdrücken und Kreuzheben je Level ein.

Am aussagekräftigsten ist das Ergebnis, wenn du es alle vier bis acht Wochen mit einem sauberen Satz wiederholst und denselben Eingabemodus wählst.

Die Schwellen sind statistische Durchschnittswerte erwachsener Trainierender und keine individuellen Leistungsziele. Alle Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen weder einen Trainingsplan noch eine sportmedizinische Beratung.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 1RM: 100 kg · Relativkraft: 1,25 · Level: Mittel · Fehlend bis Stark: 40 kg

Mann, 80 kg, Kniebeuge, 100 kg direkt

Geschlecht
männlich
Körpergewicht
80 kg
Übung
Kniebeuge
1RM-Eingabe
Direkt

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · 1RM: 120 kg · Relativkraft: 1,85 · Level: Stark · Fehlend bis Elite: 27 kg

Frau, 65 kg, Kreuzheben, 120 kg direkt

Geschlecht
weiblich
Körpergewicht
65 kg
Übung
Kreuzheben
1RM-Eingabe
Direkt

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Geschätztes 1RM: 117 kg · Relativkraft: 1,30 · Level: Mittel · Fehlend bis Stark: 18 kg

Mann, 90 kg, Bankdrücken, 100 kg × 5 Wdh (Epley)

Geschlecht
männlich
Körpergewicht
90 kg
Übung
Bankdrücken
1RM-Eingabe
Berechnen

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Einstufung beruht auf statistischen Durchschnittswerten und ersetzt keine individuelle Trainingsberatung.

Quelle: Relativkraft-Schwellen nach ExRx.net (Lon Kilgore, 2006) und StrengthLevel.com (~195 Mio. Hebungen), 1RM-Schätzung nach Epley. Stand September 2026.

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Sport & Outdoor / Krafttraining
Formeln basieren auf
Relativkraft-Klassifikation nach ExRx.net (Kilgore, 2006) und StrengthLevel.com (Community-Daten, Stand 2026). 1RM-Schätzung nach Epley (1985).
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Kraftwerte-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/kraftwerte-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Kraftwerte-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/sport-outdoor/krafttraining/kraftwerte-rechner

Werbestatus

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