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Windlast berechnen: Zaun und Carport-Dach (Eurocode)

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Bauteil
Windzone
Lage
Höhe über Gelände
m
m
m
Sicherheitsbeiwert γ_Q anwenden
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Kurzantwort

Windlast-Rechner: Gib Bauteil, Windzone und Maße ein und erhalte den Bemessungswert der Windkraft (kN) als Ergebnis. Für die Standsicherheit ist ein Tragwerksplaner hinzuzuziehen.

Windlast berechnen für Zaun und Carport: Windzone, Lage und Maße eingeben – Flächenlast

Kilian AchatzFachredaktion Bau & Handwerk
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Was ist die Windlast auf Zaun und Carport-Dach?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Windlast-Rechner übersetzt Windzone, Lage und Bauteilmaße von Zaun oder Carport in die Kraft, die der Wind tatsächlich auf die Konstruktion ausübt. Grundlage ist das vereinfachte Verfahren der DIN EN 1991-1-4/NA (Eurocode 1, Windlasten): Aus Windzone und Höhenband liefert die Tabelle NA.B.3 den Böengeschwindigkeitsdruck q_p in Kilonewton pro Quadratmeter angeströmter Fläche.

Multipliziert mit dem bauteilabhängigen Kraftbeiwert c_f ergibt sich die Flächenlast, aus Länge und Höhe die Gesamtkraft auf Pfosten oder Stützen.

Gerechnet werden drei Fälle: der geschlossene Sichtschutzzaun, der durchlässige Zaun mit Völligkeitsgrad (Lattenzaun, Maschendraht) und das freistehende Carport-Dach mit Druck- und Sogbeiwert.

Bei 10 m Länge und 1,8 m Höhe in Windzone 2, Binnenland, ergibt sich eine charakteristische Flächenlast von 0,845 kN/m² – rund 86 kg auf jedem Quadratmeter Zaunfläche, mit Sicherheitsbeiwert ein Bemessungswert von 22,82 kN auf den gesamten Abschnitt.

Wer Pfostenfundamente, Zaunfelder oder eine Carport-Verankerung plant, sieht hier vorab, in welcher Größenordnung sich die Windkraft bewegt, bevor ein Tragwerksplaner die endgültige Bemessung übernimmt.

Gesucht wird das typischerweise vor dem Materialkauf: Wer weiß, ob 22,8 kN oder 55 kN Bemessungswert auf dem Zaunabschnitt lasten, kann Pfostendurchmesser und Fundamenttiefe realistisch einschätzen, statt sich auf eine pauschale Handwerker-Faustregel zu verlassen, die die eigene Windzone gar nicht kennt.

Eingaben

Windlast für Zaun und Carport berechnen: diese Angaben braucht der Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Das erste Feld, Bauteil, schaltet zwischen drei Rechenwegen um: Sichtschutzzaun geschlossen, Zaun durchlässig oder Carport-Dach. Windzone (1 bis 4) und Lage (Binnenland oder Küste/Inseln) bestimmen zusammen mit der Höhe über Gelände den Böengeschwindigkeitsdruck aus der Tabelle NA.B.3; die eigene Windzone lässt sich in der DIBt-Windzonenkarte landkreisgenau nachschlagen, für Zäune und Carports reicht fast immer das Höhenband „bis 10 m“.

Für beide Zaun-Varianten folgen Länge und Höhe des betrachteten, geraden Zaunabschnitts sowie der Pfostenabstand, aus dem Kraft und Moment je Pfosten berechnet werden.

Beim durchlässigen Zaun kommt der Völligkeitsgrad in Prozent hinzu: 100 % entspricht einer geschlossenen Fläche, 50 % einem Lattenzaun mit etwa halb offenem Anteil.

Beim Carport-Dach werden stattdessen Dachfläche, Neigungswinkel und Anzahl der tragenden Stützen abgefragt.

Der Schalter „Sicherheitsbeiwert γ_Q anwenden“ entscheidet, ob zusätzlich zum charakteristischen Wert der Bemessungswert mit dem Faktor 1,5 nach DIN EN 1990/NA ausgegeben wird – für die Fundamentplanung sollte er aktiviert bleiben.

Praxisfälle

Windlast für Zaun und Carport: typische Suchfragen aus dem Alltag

Jede Karte zeigt eine häufige Suchfrage, die passende Eingabe im Windlast-Rechner und das nachgerechnete Ergebnis. Alle Zahlen stammen aus scripts/run-calc.mjs.

  1. Windlast Gartenzaun in Windzone 2 berechnen

    „„windlast gartenzaun berechnen““

    Eingabe
    Bauteil Sichtschutzzaun geschlossen, Windzone 2, Binnenland, Höhe über Gelände bis 10 m, Länge 10 m, Höhe 1,8 m, Pfostenabstand 2,5 m
    Ergebnis
    Bemessungswert 22,82 kN, charakteristisch 15,21 kN, Kraft je Pfosten 3,80 kN, Flächenlast 86 kg/m².
  2. Windlast an der Küste, Windzone 4

    „„windlast zaun windzone 4 küste““

    Eingabe
    Bauteil Sichtschutzzaun geschlossen, Windzone 4, Küste/Inseln, Höhe über Gelände bis 10 m, Länge 10 m, Höhe 1,8 m, Pfostenabstand 2,5 m
    Ergebnis
    Bemessungswert 43,88 kN – fast doppelt so hoch wie in Windzone 2 (22,82 kN); Flächenlast 166 kg/m², Kraft je Pfosten 7,31 kN.
  3. Windlast Maschendrahtzaun (durchlässig, 50 %)

    „„windlast maschendrahtzaun berechnen““

    Eingabe
    Bauteil Zaun durchlässig, Völligkeitsgrad 50 %, Windzone 2, Binnenland, Länge 10 m, Höhe 1,8 m, Pfostenabstand 2,5 m
    Ergebnis
    Bemessungswert 15,79 kN statt 22,82 kN beim geschlossenen Zaun – 31 % weniger Last bei gleicher Fläche.
  4. Windlast Carport-Dach berechnen

    „„windlast carport berechnen““

    Eingabe
    Bauteil Carport-Dach freistehend, Windzone 3, Küste/Inseln, Dachfläche 15 m², Dachneigung 5°, 4 Stützen
    Ergebnis
    Bemessungswert 11,12 kN, davon Sog/Abhebekraft 7,40 kN – 1,85 kN Abhebekraft je Stütze.

    Zum Schneelast-Rechner

  5. Zaunpfosten-Windlast bei kurzem Zaunfeld (3 m)

    „„zaunpfosten windlast berechnen““

    Eingabe
    Bauteil Sichtschutzzaun geschlossen, Windzone 2, Binnenland, Länge 3 m, Höhe 1,8 m, Pfostenabstand 1,5 m
    Ergebnis
    Kraft je Pfosten 3,69 kN – fast so hoch wie beim 10-m-Zaun (3,80 kN), weil der Kraftbeiwert bei kurzen Feldern auf c_f = 2,1 steigt.
  6. Windlast Sichtschutzzaun in Windzone 3

    „„windlast sichtschutzzaun windzone 3““

    Eingabe
    Bauteil Sichtschutzzaun geschlossen, Windzone 3, Binnenland, Länge 12 m, Höhe 1,6 m, Pfostenabstand 2 m
    Ergebnis
    Bemessungswert 29,96 kN, rund 31 % mehr als derselbe Zaun in Windzone 2.

    Zum Holzbalken-Tragfähigkeit-Rechner

Berechnung

Windlast nach Eurocode 1 (DIN EN 1991-1-4): So rechnet der Windlast-Rechner

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung läuft in drei Schritten. Zuerst liefert die Tabelle NA.B.3 den Böengeschwindigkeitsdruck q_p aus Windzone, Lage und Höhenband – von 0,50 kN/m² in Windzone 1 bis 1,55 kN/m² in Windzone 4 an der Küste oberhalb 18 m.

Böengeschwindigkeitsdruck q_p nach Windzone und Lage im Vergleich Zweitens bestimmt der Rechner den Kraftbeiwert c_f: Bei der geschlossenen Wand steigt er gestuft von 1,2 (lange, durchgehende Zaunfelder mit Längen-Höhen-Verhältnis l/h ≥ 10) auf 2,1 bei kurzen Feldern (l/h < 3) – ein 3 m langes, 1,8 m hohes Zaunfeld erreicht bereits den oberen Wert.

Beim durchlässigen Zaun ersetzt die vereinfachte Formel c_f = 1,8 × Völligkeitsgrad den Tabellenwert; bei 50 % Völligkeit ergibt das c_f = 0,9, deutlich weniger als bei der geschlossenen Wand mit gleicher Geometrie.

Beim Carport-Dach steigen Druck- und Sogbeiwert linear mit der Neigung zwischen 0,2 und 1,3; maßgebend ist stets der betragsmäßig größere der beiden Werte.

Drittens ergibt sich die Flächenlast w = c_f × q_p, die Gesamtkraft F = w × Fläche und – mit aktiviertem Sicherheitsbeiwert – der Bemessungswert F × 1,5.

Für 10 m Länge, 1,8 m Höhe in Windzone 2, Binnenland, ergibt das w = 1,3 × 0,65 = 0,845 kN/m², F = 15,21 kN charakteristisch und 22,82 kN als Bemessungswert.

Je Pfosten mit 2,5 m Abstand folgt daraus eine Kraft von 3,80 kN und ein Moment am Pfostenfuß von 3,42 kN·m.

Formeln für Flächenlast, Gesamtkraft, Bemessungswert und Pfostenkraft der Windlast auf Zaun und Carport nach DIN EN 1991-1-4/NA.
q_p und c_f sind gestufte Tabellenwerte (Windzone/Lage/Höhenband bzw. Bauteilgeometrie) und werden im Rechner ermittelt, nicht algebraisch aus den Eingaben berechnet.

Nachschlagen

Windlast-Tabelle: Böengeschwindigkeitsdruck q_p nach Windzone und Lage

Vereinfachter Böengeschwindigkeitsdruck q_p für Bauteile bis 10 m Höhe über Gelände – der für Zäune und Carports übliche Fall. Werte nach DIN EN 1991-1-4/NA, Tabelle NA.B.3, in kN/m².

Böengeschwindigkeitsdruck q_p je Windzone und Lage (bis 10 m Höhe)
WindzoneBinnenland (kN/m²)Küste / Inseln (kN/m²)
Windzone 10,500,50 (keine Küstenlage in Deutschland)
Windzone 20,650,85
Windzone 30,801,05
Windzone 40,951,25

Oberhalb von 10 m steigt q_p weiter: 10–18 m Binnenland 0,65 / 0,80 / 0,95 / 1,15 kN/m² (Zone 1–4), 18–25 m Binnenland 0,75 / 0,90 / 1,10 / 1,30 kN/m². Oberhalb 25 m gilt die vereinfachte Tabelle nicht mehr. Last je Pfosten für einen langen, geschlossenen Zaun (c_f = 1,2, l/h ≥ 10) in Windzone 2, Binnenland, bei 2,5 m Pfostenabstand: 1,2 m Zaunhöhe → 2,34 kN, 1,6 m → 3,12 kN, 1,8 m → 3,51 kN, 2,0 m → 3,90 kN je Pfosten (charakteristischer Wert, ohne Sicherheitsbeiwert). Für die eigene Kombination aus Windzone, Lage, Höhe, Länge und Pfostenabstand die genauen Werte oben im Rechner ermitteln – die Tabelle ersetzt keinen Standsicherheitsnachweis.

Expertenmodus

Windlast, Windzone und Kraftbeiwert: häufige Fragen

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie hoch ist die Windlast auf einen Gartenzaun?

Die Windlast auf einen Gartenzaun hängt von Windzone, Lage, Höhe und Zaunlänge ab und lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten.

Für einen 10 m langen, 1,8 m hohen Sichtschutzzaun in Windzone 2, Binnenland, ermittelt der Windlast-Rechner eine charakteristische Flächenlast von 0,845 kN/m², umgerechnet rund 86 kg je Quadratmeter Zaunfläche.

Daraus folgt eine Gesamtkraft von 15,21 kN, mit dem Sicherheitsbeiwert 1,5 nach DIN EN 1990/NA ein Bemessungswert von 22,82 kN auf den gesamten Abschnitt.

In Windzone 4 an der Küste steigt allein der Böengeschwindigkeitsdruck auf 1,25 kN/m² – fast das Doppelte von Windzone 2 mit 0,65 kN/m² –, wodurch auch Flächenlast und Bemessungswert entsprechend höher ausfallen.

Zusätzlich wächst die Last bei kurzen Zaunfeldern: Ein nur 3 m langes Feld erreicht mit demselben q_p bereits 1,365 kN/m² statt 0,845 kN/m², weil der Kraftbeiwert dort von 1,3 auf 2,1 steigt.

Für die eigene Windzone gilt die DIBt-Windzonenkarte, für die Fundamentbemessung zusätzlich ein Tragwerksplaner.

Wie finde ich meine Windzone nach Postleitzahl?

Eine feste Zuordnung von Postleitzahl zu Windzone gibt es nicht, weil die vier Windzonen der DIN EN 1991-1-4/NA mitten durch Landkreise und teils durch einzelne Postleitzahlgebiete verlaufen.

Verbindlich ist ausschließlich die landkreisgenaue Windzonenkarte des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt), die den Bauort über die politische Gemeinde statt über die Postleitzahl einordnet.

Die vier Zonen unterscheiden sich beim Böengeschwindigkeitsdruck bis 10 m Höhe erheblich: Windzone 1 mit 0,50 kN/m² gegenüber Windzone 4 im Binnenland mit 0,95 kN/m² – fast das Doppelte, an der Küste sogar 1,25 kN/m².

Wer nur die grobe Himmelsrichtung des Wohnorts kennt, sollte deshalb nicht raten, sondern die eigene Gemeinde direkt in der DIBt-Karte nachschlagen, bevor die Windzone im Windlast-Rechner eingestellt wird.

Im Zweifelsfall, etwa bei einem Bauort nahe einer Zonengrenze, ist die höhere Nachbarzone die sicherere Wahl, weil eine unterschätzte Windzone die gesamte nachfolgende Bemessung von Pfosten und Fundament zu niedrig ansetzt.

Was regelt die DIN EN 1991-1-4 für Windlasten?

Die DIN EN 1991-1-4 ist der Eurocode-Teil für Windlasten auf Bauwerke und legt zusammen mit dem deutschen Nationalen Anhang (DIN EN 1991-1-4/NA) fest, wie Böengeschwindigkeitsdruck, bauteilabhängige Kraftbeiwerte und daraus die anzusetzende Windkraft ermittelt werden.

Für Bauwerke bis 25 m Höhe erlaubt der Nationale Anhang das vereinfachte Verfahren über die Tabelle NA.B.3, die genau diesen Rechner antreibt: vier Windzonen, zwei Lagen (Binnenland oder Küste/Inseln) und drei Höhenbänder ergeben zusammen den Ausgangsdruck in kN/m².

Die eigentliche Windkraft folgt erst aus der Multiplikation mit einem bauteilspezifischen Kraftbeiwert c_f aus Abschnitt 7.3 (freistehende Dächer) beziehungsweise 7.4.1 (freistehende Wände und Zäune), der bei Zäunen zwischen 1,2 und 2,1 liegt.

Für die Bemessung von Fundament und Anschlüssen kommt zusätzlich der Teilsicherheitsbeiwert 1,5 aus der DIN EN 1990/NA hinzu.

Oberhalb von 25 m Höhe greift das vereinfachte Verfahren nicht mehr; dann ist die vollständige, höhenprofilabhängige Berechnung durch einen Tragwerksplaner erforderlich.

Warum ist der Bemessungswert höher als die charakteristische Windlast?

Der charakteristische Wert beschreibt die real zu erwartende Windkraft, der Bemessungswert enthält zusätzlich den Teilsicherheitsbeiwert γ_Q = 1,5 für ungünstige veränderliche Einwirkungen nach DIN EN 1990/NA.

Dieser Faktor deckt Unsicherheiten in der Lastannahme und im Bauteilverhalten ab und ist deshalb für die eigentliche Bemessung von Fundament, Pfostenverankerung oder Stützenanschluss maßgebend, nicht der charakteristische Wert.

Bei 10 m Zaunlänge, 1,8 m Höhe und Windzone 2, Binnenland, wächst die Gesamtkraft dadurch von 15,21 kN charakteristisch auf 22,82 kN Bemessungswert – ein Unterschied von 50 %, der bei der Fundamenttiefe direkt durchschlägt.

Wer den charakteristischen Wert für die Bemessung verwendet, unterschätzt die tatsächlich anzusetzende Last systematisch und riskiert ein unterdimensioniertes Fundament.

Der Windlast-Rechner zeigt deshalb beide Werte nebeneinander und lässt sich mit dem Schalter „Sicherheitsbeiwert γ_Q anwenden“ zwischen beiden umschalten, damit der Unterschied für jede eigene Eingabe sofort sichtbar wird, statt nur eine einzelne Zahl ohne Kontext zu liefern.

Wie stark senkt ein durchlässiger Zaun (Maschendraht, Lattenzaun) die Windlast?

Ein durchlässiger Zaun – etwa Maschendraht oder Lattenzaun – reduziert die Windlast über den Völligkeitsgrad φ, also den Anteil geschlossener Fläche.

Der Windlast-Rechner nutzt dafür die vereinfachte Formel c_f = 1,8 × φ: Bei 50 % Völligkeitsgrad ergibt sich ein Kraftbeiwert von 0,9 statt 1,3 bei einer vergleichbaren geschlossenen Wand, die Flächenlast sinkt von 0,845 auf 0,585 kN/m², rund 31 % weniger bei gleicher Zaunfläche.

Bei 20 % Völligkeitsgrad, einem sehr offenen Staketenzaun, fällt c_f auf 0,36 und die Last auf gut ein Viertel des geschlossenen Werts.

Trotzdem bleibt eine Windlastprüfung nötig: Auch ein sichtbar offener Zaun ist nicht lastfrei, weil jede feste Latte, jede Masche und jeder Pfosten weiterhin angeströmt wird.

Für die Pfostenbemessung zählt außerdem weiterhin die volle Zaunhöhe, nicht nur der geschlossene Flächenanteil, weil Kraft und Moment je Pfosten aus der gesamten Höhe berechnet werden, unabhängig davon, wie viel davon tatsächlich blickdicht ist.

Warum wirkt auf ein kurzes Zaunfeld mehr Windlast als auf ein langes?

Nach DIN EN 1991-1-4 Abschnitt 7.4.1, Tabelle 7.9, hängt der Kraftbeiwert c_f einer freistehenden Wand vom Längen-Höhen-Verhältnis l/h ab: Lange, durchgehende Wände (l/h ≥ 10) erhalten c_f = 1,2, kurze Felder (l/h < 3) dagegen c_f = 2,1 – fast das Doppelte.

Der Windlast-Rechner staffelt diesen Wert in vier Stufen zwischen 1,2 und 2,1.

Bei 1,8 m Höhe braucht es dafür kein besonders kurzes Segment: Schon ein 3 m langes Zaunfeld zwischen zwei Mauerpfeilern erreicht l/h = 1,67 und damit den oberen Wert, während ein durchgehender 10-m-Zaun mit l/h = 5,6 nur c_f = 1,3 ansetzt.

Physikalisch liegt das daran, dass der Wind an kurzen, freistehenden Wandenden seitlich umströmt und dort zusätzliche Verwirbelungen erzeugt.

Wer einen langen Zaun in mehrere kurze Felder zwischen Pfeilern unterteilt, sollte deshalb jedes Feld einzeln mit seinem eigenen l/h-Verhältnis rechnen statt die Gesamtlänge des Zauns anzusetzen, sonst wird die tatsächliche Last an den Feldenden unterschätzt.

Wie stark ist die Sogkraft auf ein freistehendes Carport-Dach?

Beim freistehenden Carport-Dach unterscheidet der Windlast-Rechner Druck (Last nach unten) und Sog (Abhebekraft nach oben) und setzt dafür je nach Dachneigung Beiwerte zwischen 0,2 und 1,3 an.

Bei 15 m² Dachfläche, Windzone 3, Küstenlage und 5° Neigung ergibt sich eine Sogkraft von 7,4 kN – bei vier Stützen also 1,85 kN Abhebekraft je Stütze, zusätzlich zur normalen Druckbelastung.

Steilere Dächer und höhere Windzonen verschärfen den Effekt: Bei 30° Neigung erreicht der Sogbeiwert nach der hier verwendeten Näherung 1,3 und damit den oberen Rand der im Eurocode dokumentierten Bandbreite für freistehende Dächer.

In der Praxis wird die Sogkraft oft unterschätzt, weil sie der Intuition widerspricht – Wind „drückt“, statt zu „ziehen“.

Für die Verankerung der Carport-Stützen ist aber genau dieser Sog oft die maßgebende Last, nicht der Druck, und muss beim Fundament und bei den Sturmankern eingeplant werden, sonst hebt ein Böenstoß das Dach von der Verankerung ab.

Was bedeutet eine Windlast von 2400 Pascal (Pa)?

2400 Pascal entsprechen 2,4 kN/m², weil ein Kilonewton pro Quadratmeter exakt 1000 Pascal sind – die Pa-Angabe ist nur eine andere Einheit für dieselbe Flächenlast, wie sie auch dieser Rechner in kN/m² ausgibt.

Eine Windlast in dieser Größenordnung tritt nur unter ungünstigen Bedingungen auf: Für ein kurzes, 3 m langes und 1,8 m hohes Zaunfeld in Windzone 4 an der Küste ermittelt der Windlast-Rechner mit dem dort maßgebenden Kraftbeiwert c_f = 2,1 eine Flächenlast von 2,625 kN/m², also 2625 Pa – knapp über dem gefragten Wert.

Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher 10-m-Zaun in Windzone 2, Binnenland, liegt mit 845 Pa deutlich darunter.

Wer eine Windlastangabe in Pascal aus einem Datenblatt oder einer Montageanleitung vor sich hat, teilt den Wert einfach durch 1000, um ihn mit den kN/m²-Ergebnissen dieses Rechners zu vergleichen.

Werte über 2000 Pa deuten auf exponierte Lagen oder kurze, freistehende Bauteile hin und sollten immer mit einem Tragwerksplaner geprüft werden.

Was gilt oberhalb von 25 Metern Höhe für die Windlastberechnung?

Oberhalb von 25 m Höhe über Gelände gilt die vereinfachte Tabelle NA.B.3 der DIN EN 1991-1-4/NA nicht mehr, weil die Norm dort ein eigenes, aufwendigeres Verfahren mit windprofilabhängigem Geschwindigkeitsdruck vorschreibt.

Wählst du im Windlast-Rechner das Höhenband „über 25 m“, erscheint deshalb ein Hinweis: Der Rechner nutzt ersatzweise den Wert für 18 bis 25 m weiter, obwohl der tatsächliche Geschwindigkeitsdruck mit zunehmender Höhe weiter ansteigt statt konstant zu bleiben.

Für Zäune und Carports ist dieser Fall in der Praxis selten, kann aber bei Lärmschutzwänden, hohen Einfriedungen an Hanglagen oder mehrgeschossigen Carport-Konstruktionen auftreten.

In diesem Höhenbereich ist der angezeigte Wert deshalb eine grobe Unterschätzung der tatsächlichen Last.

Oberhalb von 25 m führt kein Weg an einer vollständigen Windlastermittlung durch einen Tragwerksplaner vorbei; der Rechner dient hier ausschließlich dazu, auf diese Normgrenze aufmerksam zu machen, nicht als Rechengrundlage für die tatsächliche Bemessung.

Darf ich mit dem Ergebnis direkt das Fundament bauen?

Nein. Der Windlast-Rechner liefert eine Vorbemessungs-Orientierung nach dem vereinfachten Verfahren der DIN EN 1991-1-4/NA und ersetzt keinen Standsicherheitsnachweis.

Die verwendeten Kraftbeiwerte sind eine gestufte Näherung der vollständigen Zonentabellen aus Abschnitt 7.3 und 7.4.1, die Eckbereiche und Sonderfälle nicht einzeln ausweist; genau dort können lokal höhere Lasten auftreten als der hier gezeigte Bemessungswert von zum Beispiel 22,82 kN im Standardfall.

Für ein genehmigungspflichtiges Bauvorhaben oder ein Carport mit Substanzwert ist deshalb die vollständige Berechnung durch einen Tragwerksplaner oder ein bauvorlageberechtigtes Ingenieurbüro erforderlich, das auch Bodenverhältnisse, Fundamenttiefe und Frostschürze einbezieht.

Der Rechner eignet sich für die schnelle Abschätzung vor dem Materialkauf und für den Variantenvergleich zwischen Zaunhöhen, Windzonen oder Pfostenabständen.

Ob ein Vorhaben überhaupt genehmigungsfrei ist, regelt zusätzlich die jeweilige Landesbauordnung und ist hier ebenfalls nicht geprüft.

Der angezeigte Bemessungswert eignet sich als Diskussionsgrundlage für das Gespräch mit dem Fachbetrieb, aber nicht als alleinige Rechengrundlage für Bewehrung oder Tiefe eines Fundaments.

Hinweise

Windlast bei Zaun und Carport: Praxistipps zu Bemessungswert, Kraftbeiwert und Sog

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Das Ergebnis zeigt zwei Zahlen mit unterschiedlicher Aufgabe: Die charakteristische Flächenlast beschreibt den physikalischen Winddruck, der Bemessungswert mit dem Faktor 1,5 ist der Wert, mit dem ein Fundament oder eine Verankerung tatsächlich bemessen wird. Bei 0,845 kN/m² charakteristischer Last liegt der Bemessungswert bei 22,82 kN Gesamtkraft auf den 10-m-Zaunabschnitt – dieser Wert, nicht der charakteristische, gehört in die Pfostenfundament-Bemessung.

Der Kraftbeiwert reagiert empfindlich auf die Zaungeometrie: Ein 3 m kurzes Zaunfeld mit derselben Höhe erhält c_f = 2,1 statt 1,3 und damit eine um 61 % höhere Flächenlast (1,365 statt 0,845 kN/m²), weil kurze, freistehende Wandabschnitte laut Tabelle 7.9 stärker umströmt werden als lange.

Wer einen Zaun in mehrere kurze Felder zwischen Pfeilern gliedert, sollte deshalb für jedes Feld einzeln rechnen statt die Gesamtlänge einzusetzen.

Ein durchlässiger Zaun reduziert die Last spürbar: Bei 50 % Völligkeitsgrad sinkt c_f auf 0,9 und die Flächenlast auf 0,585 kN/m², rund 31 % weniger als beim geschlossenen Zaun derselben Maße.

Das erklärt, warum Maschendraht- und Lattenzäune mit schlankeren Pfosten auskommen als blickdichte Sichtschutzwände – die Windlast ist dort der entscheidende Unterschied, nicht nur die Optik. Windlast von geschlossenem und durchlässigem Zaun im Vergleich Beim Carport-Dach lohnt sich der Blick auf den Sog: Bei 15 m² Dachfläche, Windzone 3, Küste und 5° Neigung ermittelt der Rechner 7,4 kN Abhebekraft – das ist die Kraft, die das Dach bei Sturm nach oben zieht, nicht nach unten drückt.

Diese Sogkraft bestimmt die Verankerung der Stützen und wird beim Bau oft unterschätzt, weil Druck intuitiv verständlicher ist als Sog.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ausgangslage: Familie Berger plant einen 12 m langen, 1,6 m hohen Sichtschutzzaun am Gartenrand in Windzone 3, Binnenland.

Die Pfosten sollen im Abstand von 2 m stehen, und vor dem Fundamentangebot will die Familie wissen, welche Kraft auf einen einzelnen Pfosten wirkt.

Eingaben: Bauteil = Sichtschutzzaun geschlossen, Windzone 3, Lage Binnenland, Höhe über Gelände bis 10 m, Länge 12 m, Höhe 1,6 m, Pfostenabstand 2 m, Sicherheitsbeiwert aktiv.

Der Rechner ergibt: Böengeschwindigkeitsdruck q_p = 0,80 kN/m², Kraftbeiwert c_f = 1,3 (l/h = 7,5, damit im mittleren Bereich der Tabelle), Flächenlast 1,04 kN/m² beziehungsweise 106 kg/m², Gesamtkraft 19,97 kN charakteristisch und 29,96 kN als Bemessungswert.

Je Pfosten mit 2 m Abstand ergibt sich eine charakteristische Kraft von 3,33 kN und ein Moment am Pfostenfuß von 2,66 kN·m.

Familie Berger erkennt: Bei 6 Feldern zu 2 m und damit 7 Pfosten muss jedes Fundament rechnerisch mindestens dieses Moment aufnehmen können.

Sie entscheidet sich für eine Rücksprache mit dem Zaunbauer, der auf Basis von 2,66 kN·m die Fundamenttiefe festlegt – deutlich mehr, als eine pauschale Betoneinfassung ohne Windlastprüfung geleistet hätte.

Zur Kontrolle probiert Familie Berger zusätzlich 2,5 m Pfostenabstand: Die Kraft je Pfosten steigt dann auf 4,16 kN, weil jeder Pfosten eine größere Zaunfläche trägt – bei engerem Abstand tragen mehr, aber schwächer belastete Pfosten dieselbe Gesamtlast. Windkraft und Moment je Pfosten am Beispiel des 12-Meter-Zauns

Fallstricke

Windlast falsch berechnet: die häufigsten Fehler bei Zaun und Carport

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Irrtum ist, den charakteristischen Wert mit dem Bemessungswert zu verwechseln und ein Fundament direkt auf Basis der Flächenlast oder der charakteristischen Gesamtkraft zu planen. Für Fundament und Verankerung zählt der Bemessungswert mit dem Sicherheitsbeiwert 1,5 – bei 10 m Zaunlänge sind das 22,82 kN, nicht die 15,21 kN charakteristischer Wert.

Zweitens wird der Kraftbeiwert oft als feste Größe angenommen, obwohl er stark von der Zaungeometrie abhängt.

Ein durchgehender 10-m-Zaun nutzt c_f = 1,3, ein einzelnes 3-m-Feld zwischen zwei Mauerpfeilern dagegen c_f = 2,1 – wer für kurze Felder denselben Wert wie für die Gesamtlänge ansetzt, unterschätzt die Last um bis zu 61 %.

Drittens gilt ein durchlässiger Zaun fälschlich oft als windlastfrei, weil er nicht blickdicht ist.

Tatsächlich wirkt bei 50 % Völligkeitsgrad immer noch gut zwei Drittel der Last eines geschlossenen Zauns (c_f = 0,9 statt 1,3) – eine Prüfung bleibt nötig, nur mit anderem Ausgangswert.

Viertens wird die Windzone häufig geschätzt statt in der DIBt-Windzonenkarte nachgeschlagen; zwischen Windzone 2 Binnenland (0,65 kN/m²) und Windzone 4 Küste (1,25 kN/m²) liegt fast das Doppelte an Ausgangslast.

Und fünftens ersetzt dieser Rechner keinen Standsicherheitsnachweis: Eckbereiche, Sonderfälle und die Fundamentbemessung selbst gehören in die Hände eines Tragwerksplaners.

Gerade an Zaunenden und Gebäudeecken wirken lokal höhere Beiwerte als in der hier verwendeten, gestuften Näherung – die Norm weist diese Eckzonen gesondert aus, der Rechner liefert dafür bewusst nur die Größenordnung, nicht den bauvorlagefähigen Nachweis.

Nächster Schritt

Windlast-Rechner: Ergebnis richtig einordnen

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Windlast-Rechner übersetzt Windzone, Lage, Höhe und Bauteilmaße von Zaun und Carport in Flächenlast, Gesamtkraft und Pfostenlast nach dem vereinfachten Verfahren der DIN EN 1991-1-4/NA.

Weil der Kraftbeiwert stark von der Zaungeometrie abhängt und der Bemessungswert für die Fundamentplanung den charakteristischen Wert um 50 % übersteigt, lohnt sich der Blick auf beide Werte vor jeder Bestellung.

Als nächsten Schritt vergleichst du geschlossenen und durchlässigen Zaun bei gleicher Länge, um zu sehen, wie stark der Völligkeitsgrad die Pfostenlast senkt.

Für die Tragfähigkeit von Sparren oder Balken über dem Carport hilft anschließend der Holzbalken-Tragfähigkeit-Rechner, für den passenden Pfostenabstand der Sparren-Abstand-Rechner. Der Rechner ersetzt aber in keinem Fall den Standsicherheitsnachweis durch einen Tragwerksplaner.

Vertiefung

Windlast für Gartenzaun, Maschendraht und Carport: Beispielrechnungen

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · q_p = 0,65 kN/m² | c_f = 0,9 | Flächenlast = 0,585 kN/m² (60 kg/m²) | Gesamtkraft = 10,53 kN | Bemessungswert = 15,79 kN | Kraft je Pfosten = 2,63 kN | Moment am Pfostenfuß = 2,37 kN·m

Durchlässiger Zaun (50 % Völligkeitsgrad) statt geschlossener Wand

Bauteil
Zaun durchlässig
Windzone
2
Lage
Binnenland
Höhe über Gelände
bis 10 m

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · q_p = 1,05 kN/m² | c_f (maßgebend) = 0,47 | Gesamtkraft = 7,41 kN | Bemessungswert = 11,12 kN | Sog / Abhebekraft = 7,40 kN | Last je Stütze = 1,85 kN

Carport-Dach 15 m² in Windzone 3, Küstenlage

Bauteil
Carport-Dach, freistehend
Windzone
3
Lage
Küste / Inseln
Höhe über Gelände
bis 10 m

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · q_p = 0,65 kN/m² | c_f = 2,1 | Flächenlast = 1,365 kN/m² (139 kg/m²) | Gesamtkraft = 7,37 kN | Bemessungswert = 11,06 kN | Kraft je Pfosten = 3,69 kN | Moment am Pfostenfuß = 3,32 kN·m

Kurzes Zaunfeld 3 m zwischen zwei Mauerpfeilern

Bauteil
Sichtschutzzaun, geschlossen
Windzone
2
Lage
Binnenland
Höhe über Gelände
bis 10 m

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · q_p = 0,80 kN/m² | c_f = 1,3 | Flächenlast = 1,04 kN/m² (106 kg/m²) | Gesamtkraft = 19,97 kN | Bemessungswert = 29,96 kN | Kraft je Pfosten = 3,33 kN | Moment am Pfostenfuß = 2,66 kN·m

Sichtschutzzaun 12 m × 1,6 m in Windzone 3, Binnenland

Bauteil
Sichtschutzzaun, geschlossen
Windzone
3
Lage
Binnenland
Höhe über Gelände
bis 10 m

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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  • Bei einem 10 m langen, 1,8 m hohen Sichtschutzzaun (Kraftbeiwert c_f = 1,3) steigt der Böengeschwindigkeitsdruck q_p von 0,65 kN/m² in Windzone 2 Binnenland über 0,80 kN/m² in Windzone 3 Binnenland auf 1,25 kN/m² in Windzone 4 Küste. Daraus ergibt sich eine Flächenlast von 0,845, 1,04 bzw. 1,625 kN/m² und ein Bemessungswert von 22,82, 28,08 bzw. 43,88 kN.

    Windzone und Lage → Windlast auf den Referenzzaun

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    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/windlast-zaun-carport-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/windlast-zaun-windzone-vergleich.svg"
           alt="Bei einem 10 m langen, 1,8 m hohen Sichtschutzzaun (Kraftbeiwert c_f = 1,3) steigt der Böengeschwindigkeitsdruck q_p von 0,65 kN/m² in Windzone 2 Binnenland über 0,80 kN/m² in Windzone 3 Binnenland auf 1,25 kN/m² in Windzone 4 Küste. Daraus ergibt sich eine Flächenlast von 0,845, 1,04 bzw. 1,625 kN/m² und ein Bemessungswert von 22,82, 28,08 bzw. 43,88 kN."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/windlast-zaun-carport-rechner">Windzone und Lage → Windlast auf den Referenzzaun auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/windlast-zaun-carport-rechner
  • Bei 10 m Länge und 1,8 m Höhe in Windzone 2 Binnenland sinkt der Kraftbeiwert c_f von 1,3 (geschlossene Wand) auf 0,9 bei 50 % Völligkeitsgrad und auf 0,36 bei 20 % Völligkeitsgrad. Die Flächenlast fällt dadurch von 0,845 auf 0,585 bzw. 0,234 kN/m², die Kraft je Pfosten von 3,80 auf 2,63 bzw. 1,05 kN.

    Völligkeitsgrad → Windlast und Pfostenkraft

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/windlast-zaun-voelligkeitsgrad-vergleich.svg"
           alt="Bei 10 m Länge und 1,8 m Höhe in Windzone 2 Binnenland sinkt der Kraftbeiwert c_f von 1,3 (geschlossene Wand) auf 0,9 bei 50 % Völligkeitsgrad und auf 0,36 bei 20 % Völligkeitsgrad. Die Flächenlast fällt dadurch von 0,845 auf 0,585 bzw. 0,234 kN/m², die Kraft je Pfosten von 3,80 auf 2,63 bzw. 1,05 kN."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/windlast-zaun-carport-rechner">Völligkeitsgrad → Windlast und Pfostenkraft auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/windlast-zaun-carport-rechner
  • Für den 12 m langen, 1,6 m hohen Zaun von Familie Berger in Windzone 3 Binnenland steigt die charakteristische Kraft je Pfosten von 2,50 kN bei 1,5 m Pfostenabstand über 3,33 kN bei 2 m auf 4,16 kN bei 2,5 m Abstand. Das Moment am Pfostenfuß wächst dabei von 2,00 über 2,66 auf 3,33 kN·m.

    Pfostenabstand → Kraft und Moment je Pfosten

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/windlast-zaun-pfostenlast-praxis.svg"
           alt="Für den 12 m langen, 1,6 m hohen Zaun von Familie Berger in Windzone 3 Binnenland steigt die charakteristische Kraft je Pfosten von 2,50 kN bei 1,5 m Pfostenabstand über 3,33 kN bei 2 m auf 4,16 kN bei 2,5 m Abstand. Das Moment am Pfostenfuß wächst dabei von 2,00 über 2,66 auf 3,33 kN·m."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/windlast-zaun-carport-rechner">Pfostenabstand → Kraft und Moment je Pfosten auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/windlast-zaun-carport-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Dieser Rechner liefert eine Vorbemessungs-Orientierung nach dem vereinfachten Verfahren der DIN EN 1991-1-4/NA und ersetzt keinen Standsicherheitsnachweis. Fundamente, Pfostenverankerung und Anschlüsse müssen von einem Tragwerksplaner bemessen werden; Eckbereiche und Sonderfälle sind hier nicht vollständig abgebildet.

Quelle: Windlastberechnung nach dem vereinfachten Verfahren der DIN EN 1991-1-4/NA (Böengeschwindigkeitsdruck-Tabelle NA.B.3) mit gestuften Kraftbeiwerten aus Abschnitt 7.3/7.4.1 für Zaun und freistehendes Carport-Dach.

Stand: 2026-09-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. September 2026
Fachbereich
bau-handwerk / holz-statik
Formeln basieren auf
DIN EN 1991-1-4/NA vereinfachtes Verfahren (Böengeschwindigkeitsdruck-Tabelle NA.B.3) mit gestuften Kraftbeiwerten aus Abschnitt 7.3/7.4.1 innerhalb der dokumentierten Wertespannen
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Windlast-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/windlast-zaun-carport-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Windlast-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/windlast-zaun-carport-rechner

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