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Arbeitsstunden pro Jahr: Jahresarbeitszeit-Rechner 2026

Datum und ZeitStand

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Arbeitstage pro Woche
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Kurzantwort

Gib Wochen- oder Monatsstunden ein; das andere Feld wird mit 52/12 automatisch umgerechnet (39 h/Woche = 169 h/Monat). Wähle 1 bis 6 Arbeitstage pro Woche, gezählt ab Montag. Netto-Arbeitsstunden sind die Jahresarbeitsstunden nach Feiertagen, abzüglich Urlaub und Krankheit. Die Monatswerte enthalten noch keinen Urlaubs- oder Krankheitsabzug.

Jahresarbeitszeit 2026 aus Wochen- oder Monatsstunden berechnen: mit Bundesland

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Jahresarbeitszeit-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Aus Wochenstunden, Arbeitstagen pro Woche, Bundesland, Urlaub und Krankheit bestimmt der Jahresarbeitszeit-Rechner die echte Netto-Jahresarbeitszeit für ein konkretes Kalenderjahr. In Deutschland liegt die Netto-Jahresarbeitszeit für Vollzeitmitarbeiter je nach Bundesland typischerweise zwischen 1.650 und 1.800 Stunden pro Jahr nach Abzug von Urlaub, Feiertagen und Krankheitstagen.

Der Rechner berücksichtigt dabei nicht nur die vertraglichen Wochenstunden, sondern auch, wie viele mögliche Arbeitstage ein Jahr nach Kalenderlogik überhaupt hat und wie viele davon durch Feiertage, Urlaub und Krankheit ausfallen.

Weil gesetzliche Feiertage je Bundesland verschieden sind, kann dasselbe Arbeitsmodell in zwei Regionen zu spürbar unterschiedlichen Netto-Arbeitsstunden führen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Arbeitszeit definiert das Arbeitszeitgesetz (ArbZG).

Das Ergebnis ist damit deutlich aussagekräftiger als eine einfache Multiplikation der Wochenstunden mit 52, weil es die tatsächlich verfügbaren Arbeitstage und nicht nur die nominelle Vertragszeit abbildet.

Wie weit beide Wege auseinanderliegen, zeigt der Standardfall: Eine 40-Stunden-Woche mit 30 Urlaubstagen ergibt in Nordrhein-Westfalen für 2026 nicht die pauschalen 2.080 Stunden, sondern 1.784 Netto-Stunden an 223 Arbeitstagen — von 261 Kalenderwerktagen bleiben nach 8 Feiertagen und dem Urlaub eben deutlich weniger übrig.

Auch das Bundesland wirkt sichtbar: Derselbe Vertrag kommt in Bayern auf 1.776 Stunden, weil dort 2026 ein Feiertag mehr auf einen Werktag fällt.

Nicht zu verwechseln ist dieser Ist-Wert mit der „Jahresarbeitszeit“ als vertraglichem Arbeitszeitmodell (Jahresarbeitszeitkonto): Dort wird nicht die wöchentliche, sondern direkt eine jährliche Gesamtstundenzahl vereinbart und flexibel auf das Jahr verteilt, etwa bei saisonalen Schwankungen im Handel oder Gartenbau.

Dieser Rechner bildet kein solches Arbeitszeitkonto ab, sondern ermittelt die reguläre Netto-Ist-Stundenzahl eines Kalenderjahres aus einem festen Wochenmodell.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Rechner benötigt sechs Angaben: Vertragliche Arbeitszeit in Wochen- oder Monatsstunden, Arbeitstage pro Woche (1 bis 6 Tage), Bundesland (für die Feiertage), Urlaubstage, Krankheitstage im Durchschnitt und Jahr (bestimmt die Lage der beweglichen Feiertage). Geeignete Datenquellen sind der Arbeitsvertrag für Wochenstunden und Urlaub, die Jahresplanung für Krankheitstage und die regionale Feiertagslage des gewählten Bundeslands.

Halte Soll- und Ist-Werte auseinander: Urlaub und Krankheit solltest du nur als eigene Abzugstage erfassen und nicht zusätzlich schon in reduzierten Wochenstunden verstecken.

Achte außerdem darauf, das korrekte Bundesland zu wählen, weil dessen Feiertage die Netto-Arbeitsstunden direkt verändern. Schon kleine Abweichungen bei Arbeitstagen pro Woche verschieben das Jahresergebnis deutlich.

Trage Wochen- oder Monatsstunden aus dem Arbeitsvertrag ein. Das andere Feld wird automatisch mit Monatsstunden = Wochenstunden × 52 ÷ 12 umgerechnet: 39 Wochenstunden entsprechen 169 Monatsstunden.

Die pauschalierte Praxisformel verwendet 52/12 ohne Zwischenrundung. Zulässig sind 1 bis 60 Wochenstunden, üblich 40 bei Vollzeit, 30 bei Teilzeit oder 32 im Vier-Tage-Modell.

Aus Wochenstunden geteilt durch Arbeitstage bildet der Rechner die Tagesstunden — trage deshalb die reine Regelarbeitszeit ein, nicht die tatsächlich geleistete Zeit inklusive Mehrarbeit.

Die Arbeitstage pro Woche sind eine Auswahl von 1 bis 6, und dieses Feld wirkt stärker als es aussieht: Es bestimmt nicht nur die Tagesstunden, sondern auch, wie viele Werktage und wie viele Feiertage überhaupt auf einen Arbeitstag treffen.

Das Modell zählt die Arbeitstage ab Montag: ein Tag bedeutet Montag, zwei Tage Montag und Dienstag, sechs Tage Montag bis Samstag. Andere feste Wochentage können die Feiertagswirkung verändern.

Trage den Urlaub passend zu diesem Wochenmodell ein: Sechs freie Wochen entsprechen 6 Urlaubstagen bei einem Arbeitstag pro Woche oder 12 Urlaubstagen bei zwei Arbeitstagen. Der Rechner passt den Urlaubsanspruch nicht automatisch an.

Im Vier-Tage-Modell sinken die möglichen Werktage 2026 von 261 auf 209, und in Bayern fallen statt 9 nur noch 6 Feiertage auf einen Arbeitstag.

Das Bundesland steuert die Feiertagsliste und ist der größte regionale Hebel: 2026 kommen Bayern und Baden-Württemberg auf 9 Feiertage an Werktagen, Nordrhein-Westfalen auf 8 und Berlin, Bremen oder Hamburg auf 7.

Urlaubs- und Krankheitstage trägst du als ganze Tage zwischen 0 und 60 ein; der gesetzliche Mindesturlaub liegt bei 20 Tagen in der Fünf-Tage-Woche, üblich sind 25 bis 30.

Für die Krankheitstage lohnt ein realistischer Durchschnitt aus den Vorjahren statt einer Null. Das Jahresfeld ist kein Formalismus: Weil Ostern und die davon abhängigen Feiertage jedes Jahr wandern, verschiebt sich die Zahl der wirksamen Feiertage.

Bayern kommt 2026 auf 9, 2027 dagegen nur auf 8 Werktags-Feiertage — ein voller Arbeitstag Unterschied allein durch die Kalenderlage.

Praxisfälle

Jahresarbeitszeit-Beispiele: Wochenstunden und Bundesland im Vergleich

Sechs typische Suchfragen und ihre Antwort direkt aus dem Rechner – jede Zahl lässt sich mit den oben stehenden Feldern nachvollziehen.

  1. Wie viele Arbeitsstunden hat man im Jahr bei einer 40-Stunden-Woche?

    „arbeitsstunden pro jahr bei 40 stunden woche“

    Eingabe
    40 Wochenstunden, 5 Arbeitstage, Nordrhein-Westfalen, 30 Urlaubstage, 0 Krankheitstage, 2026
    Ergebnis
    1.784 Nettostunden an 223 Arbeitstagen (261 Kalenderwerktage − 8 Feiertage − 30 Urlaubstage)
  2. Wie viele Arbeitsstunden hat man im Jahr bei einer 38,5-Stunden-Woche?

    „arbeitsstunden pro jahr bei 38,5-stunden-woche“

    Eingabe
    38,5 Wochenstunden, 5 Arbeitstage, Nordrhein-Westfalen, 30 Urlaubstage, 0 Krankheitstage, 2026
    Ergebnis
    1.717,1 Nettostunden an 223 Arbeitstagen, 7,7 Stunden pro Tag
  3. Arbeitsstunden pro Jahr bei einer 35-Stunden-Woche (Teilzeit)

    „arbeitsstunden pro jahr bei 35 stunden woche“

    Eingabe
    35 Wochenstunden, 5 Arbeitstage, Nordrhein-Westfalen, 30 Urlaubstage, 0 Krankheitstage, 2026
    Ergebnis
    1.561 Nettostunden an 223 Arbeitstagen, 7 Stunden pro Tag
  4. Arbeitsstunden pro Jahr bei einer 42-Stunden-Woche

    „arbeitsstunden pro jahr entsprechen einer 42 stunden woche“

    Eingabe
    42 Wochenstunden, 5 Arbeitstage, Nordrhein-Westfalen, 30 Urlaubstage, 0 Krankheitstage, 2026
    Ergebnis
    1.873,2 Nettostunden an 223 Arbeitstagen, 8,4 Stunden pro Tag
  5. Jahresarbeitszeit im Bundesland-Vergleich: Bayern gegen Nordrhein-Westfalen

    „jahresarbeitszeit deutschland bundeslandvergleich“

    Eingabe
    Zwei Läufe mit je 40 Wochenstunden, 5 Arbeitstagen, 30 Urlaubstagen, 2026: Bayern und Nordrhein-Westfalen
    Ergebnis
    Bayern 1.776 Nettostunden (9 Feiertage) gegenüber 1.784 in NRW (8 Feiertage) – 8 Stunden Unterschied
  6. Jahresarbeitszeit 2027 bei einer 40-Stunden-Woche in NRW

    „jahresarbeitszeit 2027“

    Eingabe
    40 Wochenstunden, 5 Arbeitstage, Nordrhein-Westfalen, 30 Urlaubstage, 0 Krankheitstage, 2027
    Ergebnis
    1.792 Nettostunden an 224 Arbeitstagen – 8 Stunden mehr als 2026, weil nur 7 statt 8 Feiertage auf Werktage fallen

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Jahresarbeitszeit-Formel (Werktage − Feiertage − Urlaub − Krankheit): Aus dem gewählten Jahr, den Arbeitstagen pro Woche und der Kalenderlogik bestimmt der Rechner zuerst die möglichen Arbeitstage. Davon zieht er die auf Werktage fallenden Feiertage des gewählten Bundeslands ab, anschließend die eingegebenen Urlaubstage und die durchschnittlichen Krankheitstage.

Die so verbleibenden Netto-Arbeitstage multipliziert er mit den durchschnittlichen Tagesstunden, die sich aus Wochenstunden geteilt durch Arbeitstage pro Woche ergeben, und erhält daraus die Netto-Arbeitsstunden des Jahres.

Die Monatswerte berücksichtigen Feiertage, aber noch keinen Urlaub und keine Krankheit. Diese Abzüge erfolgen nur im Netto-Jahreswert, da keine konkreten Abwesenheitsdaten für einzelne Monate vorliegen.

Beispiel Berlin 2026: 39 Wochenstunden an fünf Tagen ergeben vor Urlaub 1.981,20 Stunden; 30 Urlaubstage × 7,8 Stunden = 234 Stunden Abzug ergeben 1.747,20 Netto-Jahresstunden ohne Krankheit.

Der eingegebene Monatsdurchschnitt von 169 Stunden ist eine pauschale Vertragsumrechnung und kein kalenderabhängiger Monatswert.

Zusätzlich weist der Rechner Monatswerte und die konkrete Feiertagswirkung des Bundeslands aus, sodass sichtbar wird, wie stark regionale Feiertage die Jahresarbeitszeit gegenüber einem feiertagsarmen Bundesland verschieben.

Weil der Rechner nur Feiertage berücksichtigt, die tatsächlich auf einen Werktag fallen, wird ein Feiertag an einem ohnehin freien Tag nicht abgezogen; bei sechs Arbeitstagen zählen auch Samstagsfeiertage; deshalb schwankt die wirksame Feiertagszahl von Jahr zu Jahr je nach Kalenderlage.

Die Tagesstunden entstehen dabei als Wochenstunden geteilt durch die Arbeitstage pro Woche — bei 40 Stunden an fünf Tagen also 8 Stunden.

Genau dieser Tageswert wird anschließend mit den Netto-Arbeitstagen multipliziert, und darin steckt der Hebel der Vier-Tage-Woche: Dieselben Wochenstunden auf vier Tage verteilt ergeben 10 Tagesstunden, sodass jeder ausgefallene Feiertag und jeder Urlaubstag mit 10 statt mit 8 Stunden zu Buche schlägt.

Ein Rechenweg über pauschale 52 Wochen kann das prinzipiell nicht abbilden.

Hohe Wochenstunden wie 42 oder 44 Stunden bildet der Rechner rechnerisch genauso ab wie 40 Stunden, prüft aber keine gesetzlichen Grenzen: Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) begrenzt die werktägliche Arbeitszeit grundsätzlich auf 8 Stunden, im Ausgleichszeitraum verlängerbar auf bis zu 10 Stunden, was im Schnitt einer Wochenhöchstarbeitszeit von 48 Stunden entspricht.

Eine im Vertrag vereinbarte 42-Stunden-Woche liegt innerhalb dieser Grenze, eine dauerhafte 60-Stunden-Woche ohne Ausgleich wäre es nicht.

Nachschlagen

Arbeitsstunden pro Jahr: Tabelle nach Wochenstunden

Wie viele Arbeitsstunden hat ein Jahr? Brutto-Jahresarbeitszeit nach wöchentlicher Arbeitszeit – ohne Abzug von Urlaub und Feiertagen, zum schnellen Nachschlagen.

Brutto-Arbeitsstunden pro Monat und Jahr nach wöchentlicher Arbeitszeit (ohne Urlaub und Feiertage)
WochenstundenStunden / Monat (Ø)Stunden / Jahr (brutto)
20 h86,67 h1.040 h
30 h130,00 h1.560 h
35 h151,67 h1.820 h
38 h164,67 h1.976 h
38,5 h166,83 h2.002 h
39 h169,00 h2.028 h
40 h173,33 h2.080 h

Pauschalierte Praxisformel: Brutto = Wochenstunden × 52 Wochen pro Jahr; Monatsdurchschnitt = Wochenstunden × 52 ÷ 12. Monatswerte sind auf zwei Nachkommastellen gerundet. Diese Vertragsumrechnung enthält keinen Abzug für Urlaub, Feiertage oder Krankheit. Der Rechner oben ermittelt die Jahresarbeitszeit anhand des konkreten Kalenders und zieht Feiertage, Urlaub und Krankheit ab. Seine Monatsübersicht berücksichtigt Feiertage, aber noch keinen Urlaub und keine Krankheit.

Ausblick

Jahresarbeitszeit 2027: Was ändert sich?

Was sich zum Jahres- oder Periodenwechsel ändert – mit Datumsstempel und Herkunft.

  • 2027 steigt die Netto-Jahresarbeitszeit bei einer 40-Stunden-Woche in Nordrhein-Westfalen auf 1.792 Stunden (224 Arbeitstage) – 8 Stunden mehr als 2026 (1.784 Stunden, 223 Arbeitstage), weil nur noch 7 statt 8 gesetzliche Feiertage auf einen Werktag fallen.
  • In Bayern steigt die Jahresarbeitszeit 2027 aus demselben Grund von 1.776 auf 1.784 Stunden (222 auf 223 Arbeitstage), weil nur noch 8 statt 9 Feiertage auf einen Werktag fallen.
  • Ostern liegt 2027 mit dem 28. März deutlich früher im Kalenderjahr als 2026 (5. April), wodurch auch Christi Himmelfahrt (6. Mai), Pfingstmontag (17. Mai) und Fronleichnam (27. Mai) früher liegen.
  • Allerheiligen (1. November) fällt 2026 auf einen Sonntag und kostet dadurch in Bundesländern mit diesem Feiertag (u. a. Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg) keinen Werktag; 2027 fällt der Tag dagegen auf einen Montag und wird regulär abgezogen.
  • Neujahr 2027 fällt auf einen Freitag statt wie 2026 auf einen Donnerstag – wer über den Jahreswechsel 2026/2027 hinweg plant, sollte beide Kalenderjahre einzeln mit dem Rechner prüfen, statt Feiertagslagen zwischen den Jahren zu übertragen.

Stand: 23.09.2026 · Quelle: Eigene Berechnung (Gaußsche Osterformel und Feiertagsgesetze der 16 Bundesländer)

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Jahresarbeitszeit-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie viele Arbeitsstunden hat man im Jahr bei einer 40-Stunden-Woche?

Bei einer 40-Stunden-Woche mit 30 Urlaubstagen ergeben sich 2026 in Nordrhein-Westfalen 1.784 Netto-Arbeitsstunden an 223 Arbeitstagen.

Diese Zahl folgt aus 261 möglichen Werktagen, von denen 8 gesetzliche Feiertage und 30 Urlaubstage abgezogen werden; die verbleibenden Tage werden mit 8 Stunden pro Tag multipliziert.

Google-Suchanfragen zu diesem Thema nennen häufig eine Spannbreite von 1.650 bis 1.760 Stunden als Richtwert für Vollzeit in Deutschland – diese Pauschalwerte unterschlagen aber, dass Bundesland und Krankheitstage das Ergebnis um mehrere Dutzend Stunden verschieben.

Bayern kommt mit einem Feiertag mehr auf Werktagen bei gleichen Eingaben nur auf 1.776 Stunden.

Trage deshalb dein eigenes Bundesland und deine tatsächlichen Urlaubs- und Krankheitstage ein, statt eine der kursierenden Pauschalzahlen zu übernehmen – schon ein einziger zusätzlicher Feiertag auf einem Werktag verschiebt das Jahresergebnis um 8 Stunden.

Was versteht man unter Jahresarbeitszeit?

Jahresarbeitszeit bezeichnet die Gesamtzahl der Arbeitsstunden, die eine Beschäftigte oder ein Beschäftigter innerhalb eines Kalenderjahres tatsächlich leistet, also nach Abzug von Wochenenden, Feiertagen, Urlaub und Krankheit.

Dieser Rechner ermittelt genau diesen Ist-Wert: Aus Wochen- oder Monatsstunden, Arbeitstagen pro Woche, Bundesland, Urlaub und Krankheit errechnet er für ein konkretes Kalenderjahr die Netto-Jahresarbeitsstunden, zum Beispiel 1.784 Stunden bei 40 Wochenstunden und 30 Urlaubstagen in Nordrhein-Westfalen 2026.

Zu unterscheiden ist das vom Begriff „Jahresarbeitszeit“ als vertragliches Arbeitszeitmodell (Jahresarbeitszeitkonto): Dort wird nicht die wöchentliche, sondern eine jährliche Gesamtstundenzahl vereinbart und flexibel auf das Jahr verteilt, etwa bei saisonalen Schwankungen im Handel oder Gartenbau.

Dieser Rechner bildet kein Jahresarbeitszeitkonto ab, sondern die reguläre Ist-Stundenzahl eines Kalenderjahres.

Prüfe bei einem Jahresarbeitszeitkonto zusätzlich die individuelle Betriebsvereinbarung, da dort andere Ausgleichsregeln gelten können als beim klassischen Wochenmodell.

Wie rechnet man die Jahresarbeitszeit aus?

Die Jahresarbeitszeit ergibt sich aus den Netto-Arbeitstagen multipliziert mit den täglichen Arbeitsstunden: Kalender-Werktage minus Feiertage auf Werktagen minus Urlaubstage minus Krankheitstage, mal Wochenstunden geteilt durch Arbeitstage pro Woche.

Für 2026 in Nordrhein-Westfalen bei einer 40-Stunden-Woche und fünf Arbeitstagen sieht das konkret so aus: 261 mögliche Werktage minus 8 Feiertage minus 30 Urlaubstage ergeben 223 Netto-Arbeitstage, multipliziert mit 8 Stunden pro Tag ergibt 1.784 Netto-Arbeitsstunden.

Wichtig dabei: Feiertage zählen nur, wenn sie auf einen der gewählten Arbeitstage fallen; ein Feiertag am Wochenende senkt das Arbeitsvolumen nicht zusätzlich.

Rechne für jedes Kalenderjahr neu, weil bewegliche Feiertage wie Ostern jährlich wandern und die Zahl der wirksamen Feiertage dadurch schwankt.

Wer die Rechnung von Hand nachvollziehen will, sollte deshalb immer das konkrete Jahr und Bundesland angeben, statt eine allgemeine Formel mit 52 Wochen zu verwenden.

Wie viele Arbeitsstunden hat man im Jahr bei einer 38,5-Stunden-Woche?

Bei einer 38,5-Stunden-Woche mit fünf Arbeitstagen und 30 Urlaubstagen ergeben sich 2026 in Nordrhein-Westfalen 1.717,1 Netto-Arbeitsstunden an 223 Arbeitstagen, also 7,7 Stunden pro Tag.

Dieses Wochenstundenmodell ist in Deutschland weit verbreitet, unter anderem in Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes, und liegt damit zwischen der klassischen 40-Stunden-Woche (1.784 Stunden) und einer 35-Stunden-Teilzeitstelle (1.561 Stunden).

Der Unterschied zur vollen 40-Stunden-Woche beträgt bei identischem Urlaub und Bundesland 66,9 Stunden im Jahr, obwohl die Wochenstundendifferenz nur 1,5 Stunden beträgt – der Effekt summiert sich über 223 Arbeitstage.

Trage bei 38,5 Wochenstunden unbedingt dein eigenes Bundesland ein, weil die Feiertagszahl das Ergebnis zusätzlich verschiebt. In Bayern sinkt derselbe Wert wegen eines zusätzlichen Feiertags auf Werktagen auf 1.709,4 Stunden.

Warum rechnet der Rechner die Monatsstunden mit 52 geteilt durch 12 statt mit dem Faktor 4,35?

Der Rechner verwendet die pauschalierte Praxisformel Monatsstunden = Wochenstunden × 52 ÷ 12 ohne Zwischenrundung, während viele andere Arbeitszeitrechner mit dem gerundeten Faktor 4,35 (52 Wochen geteilt durch 12 Monate, aufgerundet) multiplizieren.

Beide Wege führen zu fast identischen, aber nicht exakt gleichen Ergebnissen: 40 Wochenstunden ergeben mit 52/12 exakt 173,33 Monatsstunden, mit dem gerundeten Faktor 4,35 dagegen 174,0 Stunden – eine Differenz von 0,67 Stunden pro Monat, die sich über zwölf Monate zu gut 8 Stunden aufsummiert.

Nur die Anzeige wird bei diesem Rechner auf zwei Nachkommastellen gerundet, die interne Rechnung nicht.

Für Vergleiche mit Arbeitsverträgen oder anderen Rechnern lohnt sich deshalb ein Blick darauf, welche Formel dort verwendet wird, bevor du zwei Werte direkt gegenüberstellst.

Bei einer 39-Stunden-Woche ergeben sich mit 52/12 exakt 169 Monatsstunden, ein in Tarifverträgen häufig zitierter Wert.

Wie viele Wochenstunden sind 173 Monatsstunden?

173 Monatsstunden entsprechen rechnerisch rund 39,92 Wochenstunden, ermittelt über die Umkehrung der Formel des Rechners: Wochenstunden = Monatsstunden × 12 ÷ 52.

Das liegt nur knapp unter der klassischen 40-Stunden-Woche, die mit derselben Formel exakt 173,33 Monatsstunden ergibt – die Differenz von rund 0,33 Stunden entsteht durch die Rundung auf ganze 173 Monatsstunden in vielen Arbeitsverträgen.

Gib im Rechner stattdessen den genauen Vertragswert in eines der beiden verknüpften Felder ein: Trägst du 173 in das Monatsstunden-Feld ein, berechnet der Rechner automatisch die passenden Wochenstunden, ohne dass du selbst umrechnen musst.

Achte darauf, welchen der beiden Werte dein Arbeitsvertrag tatsächlich nennt, denn beide Felder sind über dieselbe 52/12-Formel verknüpft und weichen bei krummen Eingaben leicht voneinander ab.

Für eine Kontrollrechnung genügt es, den ermittelten Wochenstundenwert testweise ins andere Feld einzutragen.

Wie viele Arbeitsstunden hat der Juni bei einer 40-Stunden-Woche?

Im Juni 2026 ergeben sich bei einer 40-Stunden-Woche und fünf Arbeitstagen in Nordrhein-Westfalen 168 Arbeitsstunden vor Abzug von Urlaub und Krankheit – dieser Wert steht direkt in der Monatsübersicht im Ergebnis des Rechners.

Der Juni fällt damit unter den Jahresdurchschnitt, weil mit Christi Himmelfahrt (14. Mai) und Pfingstmontag (25.

Mai) zwei bewegliche Feiertage in den Mai statt in den Juni fallen; in Bundesländern mit Fronleichnam als Feiertag (u. a. Bayern, Baden-Württemberg) sinkt der Juni-Wert zusätzlich.

Anders als der Netto-Jahreswert enthält die Monatsübersicht noch keinen Abzug für Urlaub oder Krankheit, weil der Rechner dafür keine monatsgenauen Abwesenheitsdaten erfasst.

Willst du einen konkreten Monat mit Urlaub planen, ziehe die geplanten Urlaubstage manuell mit der Tagesstundenzahl (hier 8 Stunden) vom Monatswert ab.

Für andere Jahre oder Bundesländer verschiebt sich der Juni-Wert, weil bewegliche Feiertage jährlich neu berechnet werden.

Wie viele Arbeitsstunden pro Jahr entsprechen einer 42-Stunden-Woche?

Bei einer 42-Stunden-Woche mit fünf Arbeitstagen und 30 Urlaubstagen ergeben sich 2026 in Nordrhein-Westfalen 1.873,2 Netto-Arbeitsstunden an 223 Arbeitstagen, also 8,4 Stunden pro Tag.

Das sind 89,2 Stunden mehr als bei der klassischen 40-Stunden-Woche (1.784 Stunden) bei identischem Urlaub und Bundesland – die zwei zusätzlichen Wochenstunden wirken sich über 223 Arbeitstage entsprechend deutlich aus.

Eine 42-Stunden-Woche liegt über dem tariflich üblichen Rahmen von 35 bis 40 Stunden und kommt vor allem bei außertariflichen Verträgen, Führungspositionen oder in Branchen mit erweiterten Arbeitszeitregelungen vor.

Prüfe bei einer vertraglich vereinbarten 42-Stunden-Woche zusätzlich die gesetzliche Höchstarbeitszeit nach dem Arbeitszeitgesetz, die im Durchschnitt 48 Wochenstunden nicht überschreiten darf.

Für den Vergleich mit einem Vier-Tage-Modell bei gleicher Wochenstundenzahl gib zusätzlich vier Arbeitstage pro Woche ein, um die veränderte Tagesstundenzahl zu sehen.

Wie hoch ist die durchschnittliche Jahresarbeitszeit in Deutschland?

Vollzeitbeschäftigte in Deutschland kommen laut Statistischem Bundesamt im Schnitt auf rund 1.650 Arbeitsstunden pro Jahr, während der Durchschnitt aller Erwerbstätigen einschließlich Teilzeit bei etwa 1.300 bis 1.330 Stunden liegt.

Dieser Rechner liefert für eine konkrete 40-Stunden-Woche mit 30 Urlaubstagen 2026 in Nordrhein-Westfalen 1.784 Netto-Stunden – etwas mehr als der bundesweite Durchschnitt, weil dieser Durchschnitt auch kürzere Wochenarbeitszeiten, mehr Krankheitstage und andere Bundesländer mit im Schnitt mehr gesetzlichen Feiertagen einschließt.

Der bundesweite Durchschnittswert ist deshalb ein grober Orientierungswert für Deutschland insgesamt, aber kein Ersatz für die individuelle Berechnung mit deinem eigenen Bundesland, Urlaubsanspruch und Krankenstand.

Nutze den Rechner, um deinen persönlichen Wert zu ermitteln, statt den statistischen Durchschnitt auf deinen eigenen Vertrag zu übertragen.

Zwischen dem feiertagsreichsten Bundesland (Bayern) und den feiertagsärmsten Bundesländern liegen 2026 bis zu zwei gesetzliche Feiertage auf Werktagen Unterschied.

Sind 160 Monatsstunden eine Vollzeitstelle?

160 Monatsstunden entsprechen umgerechnet rund 36,9 Wochenstunden (160 × 12 ÷ 52) und liegen damit unter der klassischen Vollzeitgrenze von 40 Wochenstunden beziehungsweise 173,33 Monatsstunden.

Ob 160 Stunden im Monat als Vollzeit gelten, hängt vom jeweiligen Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag ab: Es gibt keine einheitliche gesetzliche Vollzeitgrenze in Stunden, weil das Arbeitszeitgesetz nur eine Höchstarbeitszeit, aber keine Mindest-Vollzeitstundenzahl definiert.

In vielen Branchen gilt eine 35- bis 40-Stunden-Woche als Vollzeit, was 151,7 bis 173,3 Monatsstunden entspricht – 160 Stunden liegen also im unteren Teil dieser Spanne und werden von manchen Arbeitgebern noch als Vollzeit, von anderen bereits als reduzierte Vollzeit oder hohe Teilzeit geführt.

Prüfe deshalb den in deinem Arbeitsvertrag genannten Referenzwert, statt dich auf eine allgemeine Stundenzahl zu verlassen.

Trage im Rechner deine vertragliche Wochen- oder Monatsstundenzahl ein, um die daraus folgende Jahresarbeitszeit exakt zu ermitteln.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Ein Vollzeitjahr mit 40 Wochenstunden und 5 Arbeitstagen enthält 2026 je nach Bundesland zwischen 252 Arbeitstagen (Bayern: von den 13 gesetzlichen Feiertagen fallen 9 auf Werktage) und 254 Arbeitstagen (Bremen/Hamburg/Berlin: 7 Feiertage auf Werktagen) — die theoretische Maximaldifferenz von 48 Stunden (sechs Feiertage) wird dabei nie ganz erreicht, weil nie alle 13 bayerischen Feiertage zugleich auf Werktage fallen; real liegen zwischen den Bundesländern je nach Kalenderjahr bis zu 4 Feiertage oder 32 Stunden, 2026 sind es 16 Stunden. Arbeitsmarktstatistiken und Durchschnittswerte veröffentlicht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Nach Abzug von 30 Urlaubstagen und 15 statistischen Krankheitstagen (Bundesdurchschnitt laut AOK-Fehlzeitenreport) schrumpft ein nominelles 2.080-Stunden-Jahr 2026 auf rund 1.656 bis 1.672 Netto-Stunden; die rechnerische Untergrenze von 1.624 Stunden bliebe selbst in extrem feiertagsstarken Jahren theoretisch.

Dieser bereinigte Wert ist die tatsächliche Planungsgröße für Kapazitätsplanung und Projektbudgetierung, nicht die 2.080 aus dem Arbeitsvertrag.

Wer ein Vier-Tage-Modell mit 32 Wochenstunden gegen Vollzeit vergleicht, sollte beide Varianten mit identischen Abzugstagen durchrechnen: Die Vier-Tage-Woche verliert weniger Feiertage, weil statistisch weniger Feiertage auf den freien fünften Tag fallen — der Netto-Unterschied fällt deshalb kleiner aus als das Verhältnis 32:40 vermuten lässt.

Überstunden, Bereitschaftsdienste und Sonderschichten gehören nicht in die Wochenstunden-Eingabe, weil der Rechner planbare Regelarbeitszeit abbildet und keine tatsächlich geleistete Gesamtzeit.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Marcus arbeitet in Bayern als Vollzeitmitarbeiter mit 40 Stunden pro Woche an 5 Tagen und möchte seine Jahresarbeitszeit 2026 planen. Ausgangslage: Er hat 30 Urlaubstage und rechnet mit durchschnittlich 5 Krankheitstagen.

Eingaben: Wochenstunden 40, Arbeitstage 5, Bundesland Bayern, Urlaubstage 30, Krankheitstage 5, Jahr 2026.

Der Rechner ergibt: Bayern hat 2026 genau 9 seiner 13 gesetzlichen Feiertage auf Werktagen (Mariä Himmelfahrt, der Tag der Deutschen Einheit, Allerheiligen und der zweite Weihnachtstag fallen aufs Wochenende), mögliche Arbeitstage 261, nach Abzug von 9 Feiertagen, 30 Urlaubstagen und 5 Krankheitstagen verbleiben 217 Nettoarbeitstage und genau 1.736 Jahresarbeitsstunden.

Marcus entscheidet: Er trägt den Wert in die Kapazitätsplanung ein und vergleicht ihn mit einem Kollegen in Hamburg — dort fallen 2026 nur 7 Feiertage auf Werktage, bei gleichen Urlaubs- und Krankheitstagen sind das 219 Nettoarbeitstage und 1.752 Jahresarbeitsstunden.

Der scheinbar kleine Unterschied von rund 16 Stunden zwischen beiden Bundesländern entspricht immerhin zwei vollen Arbeitstagen und wirkt sich unmittelbar auf die planbare Kapazität aus.

Für ein verteiltes Team summieren sich solche regionalen Abweichungen über mehrere Mitarbeiter schnell zu einer spürbaren Differenz im Jahresbudget. Bundeslandvergleich: Bayern 1.736 h vs. Hamburg 1.752 h Jahresarbeitszeit

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Besonders oft wird ein einzelnes Standard-Bundesland auf alle Fälle übertragen, obwohl Feiertage je Region stark abweichen und die Nettoarbeitstage direkt verändern. Ebenso werden Urlaub und Krankheit oft doppelt berücksichtigt: einmal in reduzierten Wochenstunden und ein zweites Mal als separate Abzugstage.

Viele rechnen mit 52 Vollarbeitswochen und ignorieren Kalenderstruktur sowie tatsächliche Werktage im Modell.

Zusätzlich werden Überstunden, Bereitschaftszeiten oder Sonderdienste als bereits enthalten angenommen, obwohl der Rechner bewusst mit planbarer Regelarbeitszeit arbeitet.

Ein weiterer Stolperstein ist das gewählte Kalenderjahr selbst: Wer die Feiertagslage eines anderen Jahres unterstellt, erhält eine leicht verschobene Zahl an Nettoarbeitstagen, weil bewegliche Feiertage wie Ostern und die davon abhängigen Tage jährlich auf ein anderes Datum wandern.

Ebenso unterschätzen viele die Wirkung der Arbeitstage pro Woche: Schon der Wechsel von fünf auf vier Wochentage verändert nicht nur die Tagesstunden, sondern auch, wie viele Feiertage überhaupt auf einen Arbeitstag treffen.

Der Effekt lässt sich beziffern: Dieselben 40 Wochenstunden ergeben in Nordrhein-Westfalen 2026 bei fünf Tagen 1.784 Netto-Stunden, bei vier Tagen dagegen 1.740 — und die wirksamen Feiertage sinken von 8 auf 5, weil Feiertage an einem arbeitsfreien Wochentag schlicht ins Leere fallen.

Wer eine Vier-Tage-Woche allein über die Tagesstunden bewertet, übersieht diesen zweiten, gegenläufigen Effekt.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Aus Wochenstunden, Arbeitstagen, Bundesland, Urlaub und Krankheit berechnet der Jahresarbeitszeit-Rechner die Netto-Jahresarbeitsstunden für ein konkretes Kalenderjahr.

Das Ergebnis zeigt, wie stark bundeslandspezifische Feiertage die effektive Kapazität eines Arbeitsjahres verschieben.

Lohnt sich der Bundeslandvergleich: Wer Teams in verschiedenen Bundesländern koordiniert, sieht mit einem zweiten Lauf sofort die Kapazitätsdifferenz — 2026 beträgt dieser Unterschied 16 Stunden (Bayern gegenüber Hamburg oder Berlin), in anderen Jahren je nach Kalenderlage auch 24 bis 32 Stunden zwischen Bundesländern mit 10 und 13 gesetzlichen Feiertagen.

Im Arbeitsalltag hilft der Überstunden-Rechner. Wenn die Netto-Jahresstunden stehen, hilft beim Blick auf Dienstjubiläen oder den Renteneintritt der Rechner zum Alter berechnen mit exakter Angabe in Jahren, Monaten und Tagen.

Prüfe dabei unbedingt das Bundesland, denn es wirkt direkt auf das Ergebnis: Derselbe Vertrag ergibt 2026 in Bayern acht Stunden weniger als in Nordrhein-Westfalen, weil dort ein gesetzlicher Feiertag mehr auf einen Werktag fällt.

Vertiefung

Arbeitsstunden pro Jahr: Beispiele nach Wochenstunden

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 1.784 Nettostunden | 223 Nettoarbeitstage | 261 Kalenderwerktage | 8 Feiertage auf Werktagen | 8 Std./Tag

Arbeitsstunden pro Jahr bei 40-Stunden-Woche

Wöchentliche Arbeitszeit (h)
40
Arbeitstage pro Woche
5
Bundesland (Feiertage)
Nordrhein-Westfalen
Urlaubstage
30

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · 1.561 Nettostunden | 223 Nettoarbeitstage | 261 Kalenderwerktage | 8 Feiertage auf Werktagen | 7 Std./Tag

35-Stunden-Woche (Teilzeit)

Wöchentliche Arbeitszeit (h)
35
Arbeitstage pro Woche
5
Bundesland (Feiertage)
Nordrhein-Westfalen
Urlaubstage
30

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · 1.653,6 Nettostunden | 212 Nettoarbeitstage | 261 Kalenderwerktage | 9 Feiertage auf Werktagen | 7,8 Std./Tag

39-Stunden-Woche in Bayern mit 10 Krankheitstagen

Wöchentliche Arbeitszeit (h)
39
Arbeitstage pro Woche
5
Bundesland (Feiertage)
Bayern
Urlaubstage
30

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · 1.740 Nettostunden | 174 Nettoarbeitstage | 209 Kalenderwerktage | 5 Feiertage auf Werktagen | 10 Std./Tag

40-Stunden-Woche in der 4-Tage-Woche

Wöchentliche Arbeitszeit (h)
40
Arbeitstage pro Woche
4
Bundesland (Feiertage)
Nordrhein-Westfalen
Urlaubstage
30

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · 1.717,1 Nettostunden | 223 Nettoarbeitstage | 261 Kalenderwerktage | 8 Feiertage auf Werktagen | 7,7 Std./Tag

38,5-Stunden-Woche (TVöD-Modell)

Wöchentliche Arbeitszeit (h)
38,5
Arbeitstage pro Woche
5
Bundesland (Feiertage)
Nordrhein-Westfalen
Urlaubstage
30

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Arbeitstage-RechnerArbeitstage zwischen zwei Daten berechnen: Wochenenden und gesetzliche Feiertage je Bundesland werden automatisch abgezogen.PausenrechnerGesetzliche Mindestpause nach Arbeitszeitgesetz und empfohlener Pausenzeitpunkt berechnen.Nachtschicht-RechnerNachtschichtzuschlag berechnen und Bruttogehalt mit Zuschlägen ermitteln – steuerfreie Zuschlagsgrenzen nach deutschem RechtStundenrechnerWochenstunden, Monatsstunden und Jahresstunden aus Stunden pro Tag und Arbeitstagen pro Woche berechnen.Homeoffice-Pauschale-RechnerSteuerliche Homeoffice-Pauschale berechnen – verbleibende Homeoffice-Tage im Jahr und maximaler AbzugsbetragBetriebszugehörigkeit-RechnerBetriebszugehörigkeit in Jahren, Monaten und Tagen sowie Jubiläumsdaten berechnen.Industrieminuten-RechnerDezimalstunden in HH:MM umrechnen und umgekehrt – für Zeiterfassung, Lohnabrechnung und Dienstplanung.Zeitspanne berechnenZeitraum zwischen zwei Daten kalendergenau in Jahre, Monate und Resttage zerlegen – dazu Gesamttage und volle Wochen.Dauer bis Ereignis / CountdownCountdown bis zu einem Ereignis in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden – aktualisiert sich jede Sekunde.Datum addieren / subtrahierenZieldatum aus Ausgangsdatum plus/minus Tage, Wochen, Monate und Jahre kalendergenau berechnen.Zeiten addierenMehrere Dauern aus Stunden, Minuten und Sekunden zu einer Gesamtdauer summieren, einzelne Zeilen abziehen, Ergebnis auch in Dezimalstunden.ZeitdifferenzZeitdifferenz zwischen Start- und Endzeit, optional Pause abziehen, in Stunden und Dezimalstunden.Dezimalzeit umrechnenNormalzeit (Stunden:Minuten:Sekunden) in Dezimalstunden und umgekehrt – für Lohnabrechnung.Zeiteinheiten von Millisekunden bis JahrenMillisekunden, Sekunden, Minuten, Stunden, Tage und Jahre ineinander umrechnen – z. B. wie viele Sekunden ein Jahr oder ein Tag hat.Minuten-RechnerMinuten in Stunden:Minuten oder Dezimalstunden umrechnen – und umgekehrt Stunden:Minuten in Minuten, z. B. 90 Minuten sind 1:30 Std.

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  • Zwei Balkenpaare vergleichen Bayern (9 Feiertage auf Werktagen, 217 Nettoarbeitstage, 1.736 Stunden) mit Hamburg (7 Feiertage, 219 Nettoarbeitstage, 1.752 Stunden) für 2026 bei 40 Wochenstunden.

    Bundeslandvergleich: Jahresarbeitszeit Bayern vs. Hamburg

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           alt="Zwei Balkenpaare vergleichen Bayern (9 Feiertage auf Werktagen, 217 Nettoarbeitstage, 1.736 Stunden) mit Hamburg (7 Feiertage, 219 Nettoarbeitstage, 1.752 Stunden) für 2026 bei 40 Wochenstunden."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/datum-zeit/arbeitszeit/jahresarbeitszeit">Bundeslandvergleich: Jahresarbeitszeit Bayern vs. Hamburg auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/datum-zeit/arbeitszeit/jahresarbeitszeit
  • Infografik: Jahresarbeitszeit: Von Brutto zu Netto, STUFENBERECHNUNG (40h-WOCHE, 30 TAGE URLAUB), 2.088h, 261 AT × 8h, 240h, 30 T Urlaub, 120h, 15 T krank

    Jahresarbeitszeit Netto Rechnung

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           alt="Infografik: Jahresarbeitszeit: Von Brutto zu Netto, STUFENBERECHNUNG (40h-WOCHE, 30 TAGE URLAUB), 2.088h, 261 AT × 8h, 240h, 30 T Urlaub, 120h, 15 T krank"
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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/datum-zeit/arbeitszeit/jahresarbeitszeit

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Quelle: Netto-Arbeitstage = Kalender-Werktage minus bundeslandabhängige Feiertage auf Werktagen, Urlaubstage und Krankheitstage; Netto-Stunden = Netto-Arbeitstage × Stunden pro Tag.

Stand: 2026-09-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. September 2026
Fachbereich
Datum und Zeit / Arbeitszeit
Formeln basieren auf
Netto-Arbeitstage = Kalender-Werktage − Feiertage auf Werktagen − Urlaubstage − Krankheitstage; Stunden pro Tag = Wochenstunden / Arbeitstage pro Woche; Netto-Stunden = Netto-Arbeitstage × Stunden pro Tag.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Jahresarbeitszeit-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/datum-zeit/arbeitszeit/jahresarbeitszeit

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Jahresarbeitszeit-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/datum-zeit/arbeitszeit/jahresarbeitszeit

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