Überblick
CO2-Emissionsfaktoren je Energieträger: Erdgas, Heizöl, Strom, Pellets
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie viel Treibhausgas ein Energieträger je Verbrauchseinheit freisetzt, bleibt abstrakt, bis der CO2-Emissionsfaktor-Rechner Energie- und Verbrauchswerte in nachvollziehbare Treibhausgasmengen übersetzt und damit Emissionsvergleiche zwischen Energieträgern direkt nutzbar macht. Er eignet sich für Haushalte, Unternehmen und Projektplanung, wenn du wissen willst, wie stark Gas, Heizöl, Strom oder andere Quellen die Jahresbilanz tatsächlich beeinflussen.
Orientierungswerte 2026 (Quelle: UBA): Der CO₂-Emissionsfaktor für Erdgas beträgt 0,201 kg CO₂ pro kWh heizwertbezogen – oder 0,181 kg CO₂/kWh brennwertbezogen (GModG-Energieausweis, vormals GEG).
Für Heizöl liegt er bei 0,266 kg CO₂/kWh, für Holzpellets bei 0,021 kg CO₂/kWh und für den deutschen Netzstrom (2024) bei 0,380 kg CO₂/kWh.
Der Emissionsfaktor gibt an, wie viel Kohlendioxid-Äquivalent ein Energieträger je Verbrauchseinheit freisetzt, etwa rund 0,202 kg CO2e pro kWh Erdgas oder ein vom jährlichen Strommix abhängiger Wert für Netzstrom.
Der Rechner multipliziert deine Verbrauchsmenge mit diesem Faktor und liefert die Emissionen in kg oder Tonnen CO2e.
Weil jeder Energieträger einen eigenen Emissionsfaktor besitzt, lassen sich Gas, Heizöl und Strom erst nach dieser Umrechnung sinnvoll gegenüberstellen und die größten Treiber der Treibhausgasbilanz erkennen.
Genau diese gemeinsame CO2e-Basis ist die Grundlage, um Einsparmaßnahmen wie geringeren Verbrauch oder einen Wechsel des Energieträgers realistisch zu bewerten. Zur Einordnung der Größenordnungen: Heizöl liegt mit rund 0,266 kg CO2e je kWh am oberen Ende, Erdgas bei 0,202, der deutsche Netzstrommix bei etwa 0,38 und Holzpellets mit nur rund 0,024 kg CO2e je kWh am unteren.
Schon diese Spanne zeigt, dass der gewählte Energieträger die Jahresbilanz oft stärker prägt als eine moderate Verbrauchssenkung, und macht den Rechner zur Grundlage für die Frage, ob sich zuerst ein Trägerwechsel oder eine Effizienzmaßnahme lohnt.