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CO₂-Preis-Rechner 2026: Gas, Heizöl und Vermieteranteil

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Kurzantwort

CO₂-Preis-Rechner: Gib Energieträger und jährlichen Verbrauch ein und erhalte die CO₂-Abgabe pro Jahr (€). Optional Wohnfläche eingeben für die Vermieter-Mieter-Aufteilung nach CO₂KostAufG.

CO₂-Preis und CO₂-Steuer 2026/2027 für Erdgas, Heizöl und Flüssiggas berechnen

Kilian AchatzFachredaktion Energie
Geprüft: Review-Team Energie (Sept. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Wie hoch ist die CO2-Steuer 2026 und 2027?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Emissionen aus fossilen Brennstoffen in eine konkrete Kostenwirkung zu übersetzen – das leistet der CO2-Preis-Rechner. Genau das ist im Alltag oft der fehlende Schritt: Viele Haushalte kennen ihren Gas-, Heizöl- oder Flüssiggasverbrauch, aber nicht, wie stark sich ein CO2-Preis darauf in Euro pro Jahr oder pro Monat auswirkt.

Der Rechner macht aus einer Emissionsmenge deshalb keine abstrakte Tonne, sondern einen Preisblock, der direkt in Heizkosten, Szenarioplanung oder Modernisierungsüberlegungen eingeordnet werden kann.

CO₂-Abgabe 2026 nach Energieträger (65 €/t BEHG): Erdgas: 1,31 Ct/kWh | Heizöl: 1,73 Ct/kWh | Flüssiggas (LPG): 1,53 Ct/kWh.

Ein typischer Flüssiggas-Haushalt mit 10.000 kWh Jahresverbrauch zahlt damit rund 153 Euro CO₂-Abgabe im Jahr 2026 — bei 100 €/t (ETS 2 ab ~2028) steigt dieser Betrag auf rund 236 Euro.

Den CO₂-Emissionsfaktor je Energieträger in kg CO₂/kWh — Grundlage dieser Umrechnung — zeigt der CO₂-Vergleich Energieträger.

Hinter dem Preis steht der nationale CO2-Preispfad des Brennstoffemissionshandels: Er startete 2021 mit 25 Euro pro Tonne CO2, stieg über 30 Euro 2022, 30 Euro 2023, 45 Euro 2024 und 55 Euro 2025 auf einen Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne im Jahr 2026.

Der Kabinettsentwurf des Dritten BEHG-Änderungsgesetzes (12.08.2026, Bundestag-Drucksache 21/7869) führt denselben Preiskorridor 2027 fort, statt wie ursprünglich geplant in den freien EU-Emissionshandel ETS II zu wechseln – dessen Start für Gebäude und Verkehr wurde im Dezember 2025 von 2027 auf 2028 verschoben.

Erst ab 2028 bestimmt dann ETS II den Preis marktbasiert; Szenarien bis 2030 reichen je nach Studie von etwa 100 bis über 200 Euro pro Tonne.

Wer diese Werte als CO2-Steuer 2026 oder CO2-Steuer 2027 sucht, findet hier also den passenden Preis pro Tonne und die Mehrkosten je Liter Heizöl, Kubikmeter Gas oder Kilowattstunde.

Zusätzlich berechnet der Rechner die Vermieter/Mieter-Aufteilung nach CO₂KostAufG: Wer die Wohnfläche (m²) eingibt, erhält den gesetzlichen Anteil, den Vermieter und Mieter jeweils tragen — nach den 10 Bändern der Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG (in Kraft ab 01.01.2023). CO₂-Preisentwicklung von 25 Euro 2021 auf 65 Euro 2026

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Für eine saubere Rechnung wählst du zuerst den Energieträger — Erdgas, Heizöl, Flüssiggas oder Kohle — und gibst den Verbrauch entweder als Menge oder direkt in Kilowattstunden ein. Den passenden Emissionsfaktor setzt der Rechner selbst: bei der kWh-Eingabe 0,201 für Erdgas, 0,266 für Heizöl, 0,236 für Flüssiggas und 0,337 kg CO2 je kWh für Kohle.

Woher diese Faktoren stammen und was sie bedeuten, erklärt der CO₂-Emissionsfaktor-Rechner.

Einen freien CO2-Preis pro Tonne gibst du dagegen nicht ein: Du wählst stattdessen das Betrachtungsjahr, und der Rechner zieht die gesetzlich hinterlegte Preisstufe heran — 45 Euro für 2024, 55 Euro für 2025, 65 Euro für 2026 und ebenfalls 65 Euro für 2027 (Preiskorridor 55–65 Euro, fortgeführt laut Kabinettsentwurf des Dritten BEHG-Änderungsgesetzes vom 12.08.2026) sowie 100 Euro je Tonne für 2028 bis 2030 als Szenariowert für den dann startenden europäischen Emissionshandel ETS II (kein gesetzlicher Festpreis).

Optional trägst du deinen Energiepreis ein, damit der Rechner zusätzlich den prozentualen Anteil der Abgabe am Gesamtpreis ausweist; bei der kWh-Eingabe erwartet dieses Feld Cent je Kilowattstunde, bei der Mengeneingabe Euro je Einheit.

Typische Datenquellen sind Heizkostenabrechnung, Lieferbeleg und Zählerstand. Konkret heißt das: Heizöl und Flüssiggas werden in Litern geliefert, Erdgas in Kubikmetern oder direkt in Kilowattstunden abgerechnet, Kohle in Kilogramm.

Für die Mengeneingabe hält der Rechner dabei einen eigenen Faktorsatz je Einheit bereit statt eines Umwegs über Kilowattstunden: 2,0 kg CO2 je Kubikmeter Erdgas, 2,65 kg je Liter Heizöl, 1,65 kg je Liter Flüssiggas und 2,42 kg je Kilogramm Kohle.

Beide Eingabewege führen deshalb zu ähnlichen, aber nicht deckungsgleichen Ergebnissen – 2.000 Liter Heizöl ergeben als Menge 5,30 Tonnen, als 20.000 Kilowattstunden dagegen 5,32 Tonnen.

Für die Vermieter/Mieter-Aufteilung nach CO₂KostAufG gibst du zusätzlich die Wohnfläche in m² ein. Der Rechner leitet daraus die CO₂-Intensität (kg CO₂/m²/Jahr) ab und bestimmt den Vermieteranteil nach der Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG.

Alternativ kannst du die CO₂-Intensität direkt aus dem Energieausweis des Gebäudes eintragen — dieser Wert hat dann Vorrang. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen keine Abrechnung des Versorgers.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

CO₂-Kosten-Formel (Verbrauch → kWh → × Emissionsfaktor = t CO₂, dann × Preis/t = € Jahresabgabe): Emissionsmenge mal CO2-Preis pro Tonne ergibt die CO2-Kosten. Wenn du mit Litern, m³ oder kg startest, rechnet der Rechner den Brennstoff zunächst in kWh und daraus über den Emissionsfaktor in kg oder Tonnen CO2 um.

Erst danach folgt die Preiswirkung. Beispiel: Aus einem bestimmten Erdgasverbrauch entstehen erst die jährlichen Emissionen, und genau diese Tonnen werden anschließend mit dem Preis pro Tonne multipliziert.

Dadurch bleibt sauber getrennt, welcher Teil der Rechnung physische Emission und welcher Teil politische oder marktseitige Kostenlogik ist.

Ein durchgerechnetes Beispiel macht die Kette greifbar: Aus 2.000 Litern Heizöl werden über den Heizwert rund 20.000 Kilowattstunden Endenergie.

Multipliziert mit dem Emissionsfaktor von etwa 0,266 kg CO2 je Kilowattstunde ergeben sich rund 5.320 Kilogramm, also gut 5,3 Tonnen CO2 im Jahr. Bei einem Preis von 65 Euro je Tonne entstehen daraus etwa 346 Euro CO2-Kosten.

Steigt die Preisstufe auf 100 Euro, wächst der Betrag auf rund 532 Euro. Weil die Rechnung linear verläuft, verändert jede Preisstufe den Eurobetrag proportional – und jede eingesparte Kilowattstunde senkt Emission und Abgabe im selben Verhältnis.

Rechtsgrundlage für den Preis pro Tonne ist §10 BEHG (Brennstoffemissionshandelsgesetz); die Vermieter/Mieter-Aufteilung folgt der Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG als Stufenmodell ohne Interpolation zwischen den zehn Bändern – bereits ein Kilogramm CO2 mehr pro Quadratmeter kann in die nächsthöhere Stufe fallen.

Die Werte sind Orientierungsgrößen ohne Gewähr, weil Heizwerte und Emissionsfaktoren je nach Quelle leicht abweichen.

Nachschlagen

CO₂-Preise aktuell und geplant – BEHG und EU-ETS 2 im Überblick

Seit 2021 gilt in Deutschland der nationale CO₂-Preis (BEHG) auf Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel. Parallel existiert der EU-weite Emissionshandel (EU-ETS) für Industrie und Energie. Ab 2028 soll EU-ETS 2 auch Gebäude und Verkehr umfassen – der Start wurde im Dezember 2025 von 2027 auf 2028 verschoben.

CO₂-Preise nach Jahr: BEHG-Preiskorridor, EU-ETS Marktpreis, Mehrkosten Heizöl und Erdgas
JahrBEHG-Preis (€/t CO₂)EU-ETS Ø Preis (€/t CO₂)Heizöl-Mehrkosten (ct/L)Erdgas-Mehrkosten (ct/kWh)Status
202125 €/tca. 50 €/t+6,6 ct/L+0,48 ct/kWhEingeführt
202230 €/tca. 80 €/t+7,9 ct/L+0,57 ct/kWhAbgeschlossen
202330 €/tca. 85 €/t+7,9 ct/L+0,57 ct/kWhAbgeschlossen
202445 €/tca. 60 €/t+11,9 ct/L+0,85 ct/kWhAbgeschlossen
202555 €/tca. 65 €/t+14,5 ct/L+1,04 ct/kWhAbgeschlossen
202655–65 €/t (Korridor)ca. 70 €/t+17,3 ct/L*+1,24 ct/kWh*Aktuell
202755–65 €/t (Korridor, Entwurf)n/a (BEHG gilt weiter)+17,3 ct/L*+1,24 ct/kWh*Gesetzentwurf, Stand 09/2026
2028Marktpreis (EU-ETS 2 startet)Szenario: ~100–120 €/t*MarktabhängigMarktabhängigEU-ETS 2 startet
2029Marktpreis (EU-ETS 2)Szenario: ~100–130 €/t*~26,5 ct/L*~1,90 ct/kWh*Szenario
2030Marktpreis (EU-ETS 2)Szenario: ~120–150 €/t*~26,5 ct/L*~1,90 ct/kWh*Szenario

Quelle: BEHG §10 (Brennstoffemissionshandelsgesetz); Kabinettsentwurf Drittes BEHG-Änderungsgesetz vom 12.08.2026 (Bundestag-Drucksache 21/7869, Stand 09/2026 noch nicht final beschlossen); DEHSt zur EU-ETS-2-Verschiebung (Meldung 16.12.2025); EEX European Energy Exchange (Spotpreis Ø). Heizöl-Mehrkosten: 2,65 kg CO₂/L × Preis; Erdgas: 0,19 kg CO₂/kWh × Preis (Rechner selbst nutzt 0,201 kg CO₂/kWh, siehe CO₂-Preis-Rechner). *2026/2027: hier mit dem Korridor-Höchstpreis von 65 €/t gerechnet. EU-ETS 2 = neues EU-Emissionshandelssystem für Gebäude und Verkehr ab 2028 (Richtlinie (EU) 2023/959, Verschiebung Dezember 2025). 2028–2030: ETS-2-Marktpreise sind Szenarien (BMWK-/EU-Kommissions-Projektionen), keine Prognosen.

CO₂KostAufG: Vermieter-Mieter-Aufteilung der CO₂-Abgabe

Bei vermieteten Wohnungen teilt das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO₂KostAufG) die CO₂-Abgabe seit 01.01.2023 nach der CO₂-Intensität des Gebäudes in zehn Stufen zwischen Vermieter und Mieter auf. Wer im CO₂-Preis-Rechner zusätzlich die Wohnfläche einträgt, erhält die passende Stufe automatisch berechnet.

CO₂KostAufG-Stufenmodell: Vermieteranteil und Mieteranteil nach CO₂-Intensität des Gebäudes
StufeCO₂-Intensität (kg CO₂/m²/Jahr)VermieteranteilMieteranteilRechtsgrundlage
1unter 120 %100 %Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG
212 bis unter 1710 %90 %Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG
317 bis unter 2220 %80 %Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG
422 bis unter 2730 %70 %Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG
527 bis unter 3240 %60 %Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG
632 bis unter 3750 %50 %Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG
737 bis unter 4260 %40 %Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG
842 bis unter 4770 %30 %Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG
947 bis unter 5280 %20 %Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG
1052 und mehr95 %5 %Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG

Quelle: Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG (Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz, BGBl. I 2022 Nr. 34), gesetze-im-internet.de/co2kostaufg/, abgerufen 26.09.2026. Die CO₂-Intensität ergibt sich aus jährlichem CO₂-Ausstoß der Heizung geteilt durch die beheizte Wohnfläche in m². Beispiel: 2.500 Liter Heizöl auf 120 m² ergeben laut CO₂-Preis-Rechner 55,2 kg CO₂/m²/Jahr → Stufe 10 → 95 % Vermieteranteil. Gilt für preisgebundenen und frei finanzierten Wohnraum; bei Nichtwohngebäuden gilt übergangsweise eine pauschale 50/50-Aufteilung (§ 8 CO₂KostAufG).

Ausblick

Was ändert sich 2027 bei der CO2-Steuer?

Was sich zum Jahres- oder Periodenwechsel ändert – mit Datumsstempel und Herkunft.

  • Der CO2-Preis bleibt 2027 voraussichtlich im selben Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne wie 2026: Das Bundeskabinett hat am 12.08.2026 den Entwurf des Dritten Gesetzes zur Änderung des BEHG beschlossen, der diesen Preiskorridor unverändert fortführt (Bundestag-Drucksache 21/7869) - der Rechner rechnet 2027 deshalb mit demselben Wert wie 2026.
  • Grund für die Fortführung ist die Verschiebung des EU-Emissionshandels für Gebäude und Verkehr (EU-ETS 2): Die EU-Umweltminister haben am 05.11.2025 und das Europäische Parlament am 13.11.2025 einer Verschiebung des Starts von 2027 auf den 01.01.2028 zugestimmt, damit die Marktpreisbildung nicht in ein Jahr mit angespannten Energiepreisen fällt.
  • Erst ab 2028 bestimmt dann EU-ETS 2 den CO2-Preis für Gebäude und Verkehr marktbasiert; eine Marktstabilitätsreserve mit 600 Millionen Zertifikaten sowie vorgezogene Auktionen aus den Jahren 2030-2032 sollen Preisspitzen zum Start abfedern.
  • Das Dritte BEHG-Änderungsgesetz war Stand 26.09.2026 als Regierungsentwurf im Bundestag eingebracht, aber noch nicht endgültig beschlossen - bis zum Inkrafttreten kann sich der genaue Wert für 2027 noch ändern, weshalb der Rechner den bisherigen Korridor-Höchstwert als Arbeitsannahme nutzt.

Stand: 26.09.2026 · Quelle: DEHSt (Verschiebung EU-ETS 2) und Deutscher Bundestag (hib-Meldung zum Dritten BEHG-Änderungsgesetz, Drucksache 21/7869)

Expertenmodus

Häufige Fragen zu CO₂-Preis-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie hoch ist die CO2-Steuer 2026 und wird sie 2027 teurer?

Für 2026 gilt ein gesetzlicher CO2-Preiskorridor von 55 bis 65 Euro je Tonne CO2 im nationalen Emissionshandel (BEHG), wobei der Rechner mit dem Korridor-Höchstwert von 65 Euro rechnet.

Für 2027 plant die Bundesregierung im Kabinettsentwurf des Dritten BEHG-Änderungsgesetzes (12.08.2026) denselben Korridor fortzuführen, statt wie ursprünglich vorgesehen in den freien EU-Emissionshandel ETS II zu wechseln – dessen Start für Gebäude und Verkehr wurde im Dezember 2025 von 2027 auf 2028 verschoben.

Für einen Erdgashaushalt mit 1.500 Kubikmetern Jahresverbrauch bedeutet das laut Rechner in beiden Jahren dieselbe Abgabe von 195 Euro, statt eines Sprungs auf einen höheren Marktpreis.

Prüfen Sie deshalb vor größeren Entscheidungen, ob der Gesetzentwurf bis zu Ihrem Abrechnungsjahr tatsächlich verabschiedet wurde, denn er ist Stand September 2026 noch nicht endgültig beschlossen.

Erst ab 2028 bestimmt dann der europäische Emissionshandel ETS II den Preis marktbasiert, mit Szenarien von 100 Euro und mehr je Tonne.

Wie wird die CO2-Steuer für Heizöl, Gas oder Flüssiggas berechnet?

Die CO2-Steuer ergibt sich aus drei Schritten: Verbrauchsmenge mal Emissionsfaktor des Brennstoffs ergibt die Tonnen CO2, multipliziert mit dem CO2-Preis pro Tonne des gewählten Jahres ergibt die Jahresabgabe in Euro.

Der Rechner setzt dafür feste Emissionsfaktoren an: 2,65 Kilogramm CO2 je Liter Heizöl, 2,0 Kilogramm je Kubikmeter Erdgas, 1,65 Kilogramm je Liter Flüssiggas und 2,42 Kilogramm je Kilogramm Kohle.

Bei 2.000 Litern Heizöl im Jahr 2026 ergeben sich so 5,3 Tonnen CO2 und bei 65 Euro je Tonne eine Jahresabgabe von 344,50 Euro, also rund 28,71 Euro im Monat.

Geben Sie den Verbrauch möglichst in der Einheit ein, die auf Ihrer Abrechnung steht, denn Umrechnungen zwischen Litern und Kilowattstunden führen wegen unterschiedlicher Heizwerte zu leicht abweichenden Ergebnissen.

Die Abgabe ist bereits im Bezugspreis enthalten und erscheint nicht als separate Rechnungsposition.

Wie hoch ist die CO2-Steuer auf Heizöl pro Liter und pro Jahr?

Die CO2-Steuer auf Heizöl liegt 2026 bei rund 17,2 Cent je Liter, weil der Emissionsfaktor von 2,65 Kilogramm CO2 je Liter mit dem Preis von 65 Euro je Tonne multipliziert wird.

Bei einem typischen Jahresverbrauch von 2.400 Litern für ein mittelgroßes Einfamilienhaus ergibt der Rechner für 2027 eine Jahresabgabe von 413,40 Euro beziehungsweise 34,45 Euro im Monat, bei 6,36 Tonnen CO2 – derselbe Preis wie 2026, weil der Preiskorridor laut aktuellem Gesetzentwurf 2027 nicht angehoben wird.

Vergleichen Sie diesen Wert mit der CO2-Position auf Ihrer letzten Heizölrechnung, um zu prüfen, ob Lieferant und Rechner denselben Emissionsfaktor verwenden.

Kleinere Abweichungen von wenigen Prozent sind normal, solange sie nicht mehrere Prozent übersteigen.

Wie hoch ist die CO2-Steuer auf Erdgas und Flüssiggas?

Erdgas wird 2026 mit rund 1,31 Cent je Kilowattstunde CO2-Steuer belastet, Flüssiggas mit rund 1,50 Cent je Liter – beide Werte ergeben sich aus dem jeweiligen Emissionsfaktor mal 65 Euro je Tonne.

Ein Haushalt mit 1.500 Litern Flüssiggas zahlt laut Rechner 2026 dafür 160,88 Euro im Jahr beziehungsweise 13,41 Euro im Monat, bei 2,48 Tonnen CO2-Ausstoß.

Steigt bei gleichbleibendem Verbrauch der Preis bis 2030 auf das im Rechner hinterlegte Szenario von 100 Euro je Tonne, wächst dieselbe Abgabe auf 247,50 Euro jährlich.

Tragen Sie Ihren Energieträger und Jahresverbrauch oben ein, um die genaue Abgabe für Ihre Situation zu sehen, denn die Emissionsfaktoren unterscheiden sich je Brennstoff spürbar.

Strom und Fernwärme sind von dieser nationalen Abgabe nicht betroffen, weil sie anderen CO2-Bepreisungsmechanismen unterliegen.

Wie wird die CO2-Abgabe zwischen Vermieter und Mieter aufgeteilt?

Seit 2023 teilt das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) die CO2-Abgabe nach der CO2-Intensität des Gebäudes in zehn Stufen zwischen 0 und 95 Prozent Vermieteranteil auf – je ineffizienter das Gebäude, desto höher der Anteil des Vermieters.

Geben Sie zusätzlich zur Verbrauchsmenge die Wohnfläche in Quadratmetern ein, damit der Rechner die CO2-Intensität in Kilogramm pro Quadratmeter und Jahr ableitet und automatisch die passende Stufe anwendet.

Bei 2.500 Litern Heizöl und 120 Quadratmetern Wohnfläche ergibt sich laut Rechner eine CO2-Intensität von 55,2 Kilogramm pro Quadratmeter – Stufe 10 mit 95 Prozent Vermieteranteil, also 409,10 Euro für den Vermieter und 21,53 Euro für den Mieter von insgesamt 430,63 Euro Jahresabgabe.

Bei einer effizienteren 80-Quadratmeter-Wohnung mit 15.000 Kilowattstunden Erdgas liegt die Intensität dagegen nur bei rund 37,7 Kilogramm, was Stufe 7 mit 60 Prozent Vermieteranteil auslöst.

Ohne Flächenangabe berechnet der Rechner die Aufteilung nicht, weil die CO2-Intensität dafür zwingend nötig ist.

Was kostet mich die CO2-Steuer bei einer Gasheizung ab 2026?

Bei einem durchschnittlichen Gasheizungshaushalt mit 15.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch berechnet der Rechner für 2026 eine CO2-Steuer von rund 195,98 Euro im Jahr, also etwa 16,33 Euro zusätzlich pro Monat.

Diese Summe ist bereits im Arbeitspreis der Gasrechnung enthalten und wird selten als eigene Zeile ausgewiesen, weshalb viele Haushalte die Belastung unterschätzen.

Steigt Ihr Verbrauch auf 22.500 Kilowattstunden, wie es größere Wohnungen oder schlecht gedämmte Häuser häufig verursachen, wächst die Abgabe im selben Jahr auf 293,96 Euro.

Tragen Sie zusätzlich Ihren Gaspreis in Cent je Kilowattstunde ein, damit der Rechner den prozentualen Anteil der CO2-Steuer an Ihrer Gesamtrechnung ausweist – das hilft, Sanierungs- oder Wechselentscheidungen realistisch einzuordnen.

Die tatsächliche monatliche Belastung ist nicht konstant, weil der Verbrauch im Winter deutlich höher liegt als im Sommer.

Wie viele Tonnen CO2 verursacht mein Energieverbrauch und wie hängt das mit der Abgabe zusammen?

Der Rechner ermittelt zunächst die ausgestoßenen Tonnen CO2 aus Verbrauch mal Emissionsfaktor, bevor er diese Menge mit dem CO2-Preis pro Tonne multipliziert – erst dieser zweite Schritt ergibt die Euro-Abgabe.

Bei 1.500 Kubikmetern Erdgas im Jahr entstehen laut Rechner 3 Tonnen CO2, bei 2.000 Litern Heizöl dagegen 5,3 Tonnen, weil Heizöl einen höheren Emissionsfaktor je Energieeinheit hat als Erdgas.

Diese Trennung zeigt, dass zwei Haushalte mit ähnlichem Energiebedarf unterschiedlich hohe Abgaben zahlen können, wenn sie unterschiedliche Brennstoffe nutzen.

Reduzieren Sie entweder die Verbrauchsmenge oder wechseln Sie den Energieträger, um die CO2-Menge und damit automatisch auch die Abgabe zu senken – eine reine Preissteigerung in künftigen Jahren ändert daran nichts.

Die Emissionsfaktoren sind bundesweite Durchschnittswerte und gelten nicht für jede einzelne Brennstoffcharge exakt.

Wie hoch ist der Anteil der CO2-Abgabe an meinen gesamten Energiekosten?

Der Rechner zeigt den Anteil der CO2-Abgabe an Ihren Energiekosten nur, wenn Sie zusätzlich Ihren Energiepreis eintragen – bei Erdgas in Cent je Kilowattstunde, bei Mengenangaben in Euro je Einheit.

Bei 18.000 Kilowattstunden Erdgas, dem Preisjahr 2025 und einem Gaspreis von 10 Cent je Kilowattstunde ergibt der Rechner einen Anteil von 11,1 Prozent an den Gesamtkosten, bei einer Jahresabgabe von 198,99 Euro.

Dieser Anteil steigt mit jeder künftigen CO2-Preisstufe, selbst wenn der Energiepreis selbst gleich bleibt, weil die Abgabe unabhängig vom reinen Brennstoffpreis berechnet wird.

Nutzen Sie diesen Prozentwert, um einzuschätzen, ob eine Effizienzmaßnahme oder ein Anbieterwechsel den größeren finanziellen Hebel bietet.

Ohne Angabe des Energiepreises berechnet der Rechner den Anteil nicht, weil ihm sonst die Vergleichsbasis fehlt.

Soll ich beim CO2-Preis-Rechner die Menge oder direkt Kilowattstunden eingeben?

Am robustesten ist die kWh-Eingabe, wenn Ihre Abrechnung den Verbrauch bereits in Kilowattstunden ausweist, weil dann keine zusätzliche Umrechnung über den Heizwert nötig ist.

Mengenangaben in Litern, Kubikmetern oder Kilogramm sind ebenfalls möglich, führen aber wegen unterschiedlicher Heizwerte zu leicht abweichenden Ergebnissen – 2.000 Liter Heizöl ergeben als Menge 5,3 Tonnen CO2, als rechnerische 20.000 Kilowattstunden dagegen 5,32 Tonnen.

Prüfen Sie deshalb, welche Einheit auf Ihrer Rechnung tatsächlich steht, und wählen Sie im Rechner dieselbe Einheit, statt selbst umzurechnen.

Bei einer Jahresabrechnung mit 22.500 Kilowattstunden Erdgas ergibt die direkte kWh-Eingabe für 2026 eine CO2-Abgabe von 293,96 Euro ohne Zwischenschritt.

Eine falsch zugeordnete Einheit – etwa Kilogramm Kohle statt Liter Heizöl – führt zu einem Ergebnis, das nicht mehr zur echten Abrechnung passt.

Wie prüfe ich die berechnete CO2-Abgabe gegen meine reale Heizkostenabrechnung?

Tragen Sie den abgerechneten Jahresverbrauch, den passenden Energieträger und das Abrechnungsjahr eins zu eins in den Rechner ein und vergleichen Sie das Ergebnis mit der CO2-Position auf Ihrer Abrechnung, die Versorger inzwischen meist gesondert ausweisen.

Für eine Gasabrechnung 2025 mit 18.000 Kilowattstunden ergibt der Rechner beispielsweise 198,99 Euro CO2-Abgabe; weicht der reale Wert nur um wenige Prozent ab, liegt das meist an einem geringfügig anderen Emissionsfaktor des Versorgers oder an Rundung.

Prüfen Sie bei größeren Abweichungen zuerst, ob der Abrechnungszeitraum zwei Preisjahre überspannt, denn dann passt keine einzelne Jahresstufe exakt zur Rechnung.

Kontrollieren Sie außerdem, ob bei Mietverhältnissen bereits eine Vermieter-Mieter-Aufteilung nach CO2KostAufG erfolgt ist, weil sonst der volle Betrag statt nur der Mieteranteil verglichen wird.

Der Rechner ersetzt die verbindliche Abrechnungsprüfung durch den Versorger nicht.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Wenn du einen Jahres-Erdgasverbrauch von 18.000 kWh eingibst und als Betrachtungsjahr 2025 mit seiner Preisstufe von 55 Euro pro Tonne wählst, zeigt das Ergebnis: 3,62 Tonnen CO2 Jahresemission, daraus entstehen CO2-Kosten von 199 Euro im Jahr oder 16,58 Euro im Monat. Das bedeutet fachlich: Dieser Betrag steckt bereits in der Gasrechnung als CO2-Abgabe und macht bei typischen Gesamtheizkosten von 1.800 Euro rund 11 % aus – trage dafür einfach 10 Cent je Kilowattstunde als Energiepreis ein, dann weist der Rechner diese 11,1 % direkt aus.

Wechsle dann auf das Betrachtungsjahr 2028, für das die Szenarien einen CO2-Preis von 100 Euro pro Tonne ansetzen, und sieh, wie die Belastung auf 362 Euro ansteigt – genau diese Differenz von 163 Euro macht deutlich, ob eine Effizienzmaßnahme oder ein Energieträgerwechsel sich gegen den Preispfad bereits heute rechnet.

Den Vergleich musst du dabei nicht selbst führen: Der Rechner gibt die Abgabe ohnehin für alle Jahre von 2024 bis 2030 als Entwicklungstabelle aus, im Beispiel von 163 Euro im Jahr 2024 über 235 Euro im Jahr 2026 bis 362 Euro ab 2028.

Denk daran, dass die Abgabe im Endkundenpreis bereits enthalten ist und nicht separat auf der Rechnung erscheint – sie steckt im Arbeitspreis je Kilowattstunde.

Wer den Anteil kennt, kann Effizienzmaßnahmen realistischer bewerten, weil jede eingesparte Kilowattstunde nicht nur den Energiepreis, sondern zusätzlich den darauf entfallenden CO2-Aufschlag mindert. CO₂-Anteil an Heizkosten: 199 Euro bei 55 Euro pro Tonne, 362 Euro bei 100 Euro CO₂-Steuer auf Flüssiggas (LPG/Propan): Was zahle ich?

Flüssiggas (LPG/Propan) unterliegt dem nationalen Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) und damit dem CO₂-Preispfad. Der Emissionsfaktor beträgt 1,65 kg CO₂ je Liter.

Bei 65 Euro pro Tonne CO₂ im Jahr 2026 entstehen daraus rund 0,11 Euro je Liter Flüssiggas als CO₂-Abgabe.

Rechenbeispiel: Ein Haushalt mit 2.500 Litern Jahresverbrauch zahlt 2.500 × 1,65 kg = 4.125 kg = 4,125 t CO₂ × 65 €/t = 268 Euro CO₂-Abgabe 2026. Dieser Betrag steckt bereits im Flüssiggas-Bezugspreis und erscheint nicht separat auf der Rechnung.

Bei einem erwarteten ETS-II-Szenario von 100 Euro je Tonne ab 2028 stiege dieser Betrag auf rund 413 Euro. Gib deinen Jahresverbrauch in Litern oben ein, um den exakten Wert für dein Betrachtungsjahr zu berechnen.

CO₂-Steuer Vermieter Mieter: Wer zahlt wie viel? Das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO₂KostAufG) regelt seit dem 01.01.2023, wie die CO₂-Abgabe bei Mietverhältnissen zwischen Vermieter und Mieter aufgeteilt wird.

Die Aufteilung richtet sich nach der CO₂-Intensität des Gebäudes in kg CO₂/m²/Jahr — je ineffizienter das Gebäude, desto höher der Vermieteranteil. Grundlage ist die Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG (BGBl. I 2022 Nr. 34, in Kraft ab 01.01.2023).

CO₂KostAufG-Tabelle: Aufteilung nach Gebäude-CO₂-Intensität | Band | CO₂-Intensität (kg CO₂/m²/Jahr) | Vermieteranteil | Mieteranteil | |------|----------------------------------|-----------------|---------------| | 1 | unter 12 | 0 % | 100 % | | 2 | 12 bis unter 17 | 10 % | 90 % | | 3 | 17 bis unter 22 | 20 % | 80 % | | 4 | 22 bis unter 27 | 30 % | 70 % | | 5 | 27 bis unter 32 | 40 % | 60 % | | 6 | 32 bis unter 37 | 50 % | 50 % | | 7 | 37 bis unter 42 | 60 % | 40 % | | 8 | 42 bis unter 47 | 70 % | 30 % | | 9 | 47 bis unter 52 | 80 % | 20 % | | 10 | 52 und mehr | 95 % | 5 % | *Quelle: Anlage zu §§ 5–7 CO₂KostAufG, gesetze-im-internet.de, abgerufen 2026-08-15.* Rechenbeispiel Vermieter/Mieter: Eine 80-m²-Wohnung wird mit Erdgas beheizt.

Der Jahresverbrauch beträgt 15.000 kWh, der Emissionsfaktor 0,201 kg CO₂/kWh → 3.015 kg CO₂ gesamt. CO₂-Intensität: 3.015 kg ÷ 80 m² = 37,7 kg CO₂/m²/Jahr → Band 7 → Vermieteranteil 60 %.

Bei 65 €/t CO₂ entstehen 3,015 t × 65 € = 196 Euro CO₂-Abgabe. Davon trägt der Vermieter 117,60 Euro (60 %), der Mieter 78,40 Euro (40 %). Gib die Wohnfläche in Quadratmetern oben ein, um die Aufteilung für dein Gebäude automatisch zu berechnen.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein Haushalt mit Gasheizung will wissen, wie viel der CO2-Preis seine Heizkosten belastet. Er wählt Erdgas, trägt 18.000 kWh im kWh-Feld ein und stellt das Betrachtungsjahr auf 2025.

Mit dem Emissionsfaktor 0,201 kg CO2/kWh entstehen 3,62 Tonnen CO2 pro Jahr.

Bei der für 2025 hinterlegten Preisstufe von 55 Euro pro Tonne ergeben sich 3,618 mal 55 gleich 199 Euro CO2-Kosten im Jahr, die der Rechner zusätzlich als 16,58 Euro pro Monat ausweist.

Dieser Betrag steckt bereits als CO2-Abgabe in der Gasrechnung und macht bei Gesamtheizkosten von etwa 1.800 Euro rund 11 Prozent aus.

Stellt der Haushalt das Jahr auf 2028 mit seiner Stufe von 100 Euro pro Tonne, steigt die Belastung auf 3,618 mal 100 gleich 362 Euro, also 163 Euro mehr pro Jahr allein durch die höhere Preisstufe.

So wird sichtbar, dass eine Effizienzmaßnahme, die den Gasverbrauch um 20 Prozent senkt, den steigenden CO2-Preis bereits heute teilweise wirtschaftlich abfedert.

Konkret gerechnet: Sinkt der Gasverbrauch von 18.000 auf 14.400 Kilowattstunden, fallen nur noch 2,894 Tonnen CO2 an. Bei 55 Euro je Tonne bedeutet das 159 Euro statt 199 Euro, bei 100 Euro je Tonne 289 Euro statt 362 Euro.

Die Ersparnis wächst also mit jeder Preisstufe mit – genau das macht Effizienz zur Absicherung gegen künftige Preissteigerungen. Alle Beträge sind Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen die Abrechnung des Versorgers nicht. Praxisbeispiel Gashaushalt: CO2-Kosten 199 EUR bei 55 EUR pro Tonne versus 362 EUR bei 100 EUR

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der erste Fehler schleicht sich beim CO2-Preis-Rechner ein, wenn Brennstoffmengen und Endenergie vermischt werden, sodass aus Litern Heizöl oder Kubikmetern Gas eine falsche Emissionsmenge in Tonnen folgt. Der zweite Fehler ist die Annahme, dass für jede Energieform dieselbe CO2-Logik gilt: Pellets, Wärmepumpe oder Strom werden oft fälschlich unter dieselbe nationale Brennstoffemissionsabgabe gerechnet, obwohl für sie andere Mechaniken oder gar kein nationaler CO2-Preis greifen.

Der dritte Fehler ist das Übersehen von Jahren mit veränderten Preisstufen, etwa wenn ein alter Wert von 25 Euro pro Tonne statt der aktuellen Stufe angesetzt wird.

Ebenso problematisch ist es, nur den CO2-Preis zu betrachten und den eigentlichen Energiepreisblock aus fossilen Brennstoffen auszublenden — dann wird der Eurobetrag des Zuschlags in seiner realen Bedeutung für die Heizkosten überschätzt oder falsch eingeordnet.

Ein fünfter Stolperstein ist die Erwartung, der CO2-Preis lasse sich exakt vorhersagen: Ab dem Übergang in den europäischen Emissionshandel bestimmt der Markt den Preis, und Szenarien bis 2030 gehen weit auseinander.

Der Rechner liefert deshalb Orientierungswerte ohne Gewähr und dient dem Vergleich mehrerer Preisstufen, nicht der Prognose eines einzelnen künftigen Wertes.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der CO2-Preis-Rechner übersetzt Emissionen aus fossilen Brennstoffen wie Gas und Heizöl in einen konkreten Eurobetrag und macht die schleichende Kostenentwicklung bei steigendem CO2-Preis pro Tonne direkt planbar.

Über die Preisstufen des nationalen Brennstoffemissionshandels lässt sich abschätzen, wie stark sich die jährliche CO2-Abgabe in den kommenden Jahren entwickelt.

Lege mindestens zwei Preisstufen nebeneinander und entscheide, ob eine Effizienzmaßnahme oder ein Energieträgerwechsel den CO2-Preisanstieg bereits heute wirtschaftlich kompensiert.

Weil der Preis pro Tonne ab dem Übergang in den europäischen Emissionshandel marktabhängig wird, sind Zukunftswerte Szenarien und keine Prognosen; die berechneten Beträge bleiben Orientierungswerte ohne Gewähr.

Für die Praxis genügt das: Entscheidend ist nicht der exakte Eurobetrag in einem fernen Jahr, sondern die Erkenntnis, dass jede eingesparte Kilowattstunde fossiler Energie doppelt wirkt – sie senkt den Energiepreis und den darauf entfallenden CO2-Aufschlag zugleich.

Wie viel CO₂ der eigene Arbeitsweg verursacht – je nach Verkehrsmittel und Strecke – berechnet der Pendel-CO₂-Rechner.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · CO2-Abgabe 247,50 €/Jahr (20,63 €/Monat) bei unverändert 2,48 Tonnen CO2-Emissionen

Gleicher Flüssiggas-Verbrauch, aber im Jahr 2030

Energieträger
Flüssiggas
Jährlicher Verbrauch (Menge)
1.500
Betrachtungsjahr
2030

Beispiel 2 · Mittel · CO2-Abgabe 195,00 €/Jahr (16,25 €/Monat) bei 3 Tonnen CO2-Emissionen

Erdgashaushalt mit 1.500 m³ Jahresverbrauch (2026)

Energieträger
Erdgas
Jährlicher Verbrauch (Menge)
1.500
Betrachtungsjahr
2026

Beispiel 3 · Komplex · CO2-Abgabe 413,40 €/Jahr (34,45 €/Monat) bei 6,36 Tonnen CO2-Emissionen

Heizölhaushalt mit 2.400 Litern (2027)

Energieträger
Heizöl
Jährlicher Verbrauch (Menge)
2.400
Betrachtungsjahr
2027

Beispiel 4 · Komplex · CO2-Abgabe 293,96 €/Jahr (24,50 €/Monat) bei 4,52 Tonnen CO2-Emissionen

Erdgasverbrauch direkt in kWh eingeben (22.500 kWh, 2026)

Energieträger
Erdgas
Oder Verbrauch in kWh
22.500
Betrachtungsjahr
2026

Beispiel 5 · Komplex · CO2-Abgabe 430,63 €/Jahr, davon Vermieteranteil 409,10 € (95 %) und Mieteranteil 21,53 € (5 %)

Vermieter-Mieter-Aufteilung nach CO2KostAufG bei ineffizientem Gebäude

Energieträger
Heizöl
Jährlicher Verbrauch (Menge)
2.500
Betrachtungsjahr
2026
Wohnfläche (m²) – für Vermieter/Mieter-Aufteilung
120

Beispiel 6 · Komplex · CO2-Abgabe 195,98 €/Jahr, davon Vermieteranteil 117,59 € (60 %) und Mieteranteil 78,39 € (40 %)

Vermieter-Mieter-Aufteilung bei mittlerem Gebäudestandard

Energieträger
Erdgas
Oder Verbrauch in kWh
15.000
Betrachtungsjahr
2026
Wohnfläche (m²) – für Vermieter/Mieter-Aufteilung
80

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

EigenverbrauchsoptimierungEigenverbrauchsanteil durch Lastverschiebung, Batteriespeicher und E-Auto-Laden steigern. Wirtschaftlicher Wert je Prozentpunkt Eigenverbrauch.Balkonkraftwerk-RechnerJahresertrag, Eigenverbrauch, Stromkosten-Ersparnis und Amortisation eines Balkonkraftwerks aus Modulleistung, Ausrichtung, Neigung und Standort berechnen.Pendel-CO2-RechnerJährlichen CO2-Ausstoß des Arbeitswegs für verschiedene Verkehrsmittel berechnen und vergleichen.GWP-Rechner (CO₂-Äquivalent)CO₂-Äquivalent aus Füllmenge und GWP-Wert des Kältemittels berechnen. Zeigt Dichtheitsprüfungspflicht und F-Gase-VO-Einordnung.Pelletheizung-KostenrechnerPelletheizung-Kosten berechnen: Anschaffung, KfW-458-Förderung (Grundförderung, Klimageschwindigkeitsbonus, Einkommensbonus) und Betriebskosten – Eigenanteil und Amortisation vs. Gas.Strom-RechnerStromkosten berechnen, Gerät analysieren, Haushaltsverbrauch schätzen und Standby-Kosten ermitteln – ein Rechner mit vier Modi für alle Stromfragen.Photovoltaik-AmortisationAmortisation und Gesamtrendite einer PV-Anlage über 20 Jahre. Eigenverbrauch, Einspeisevergütung, Strompreissteigerung und Moduldegradation.E-Auto vs. Verbrenner KostenvergleichTCO-Vergleich E-Auto und Verbrenner: Anschaffung, Strom/Sprit, Wartung, Versicherung, Wertverlust. Break-Even und Kosten pro km – wann lohnt sich das E-Auto?Reichweiten-Rechner E-AutoRealistische Reichweite berechnen nach Temperatur, Tempo und Klimatisierung.Gasverbrauch-RechnerGasverbrauch aus m³ oder kWh umrechnen, Jahreskosten mit Arbeitspreis und Grundpreis berechnen und Verbrauch, CO₂ sowie Heizvergleich sauber einordnen.LED-EinsparrechnerStrom- und Geldersparnis durch Umstieg von Glühbirne, Halogen oder Energiesparlampe auf LED. Amortisationszeit und CO₂-Einsparung – viele Haushalte haben noch alte Leuchtmittel.Ventilator-Stromkosten-RechnerStromkosten und -verbrauch eines Ventilators pro Tag, Monat und Sommer aus Leistung, Laufzeit und Strompreis. Mit Kostenvergleich der Ventilatortypen.Klimaanlage-Stromkosten-RechnerStromkosten und -verbrauch einer Klimaanlage pro Tag, Monat und Sommer aus Leistung, Laufzeit und Strompreis. Mit Gerätevergleich und Ventilator-Gegenüberstellung.Sauna-Stromkosten-RechnerStromkosten einer Heimsauna aus Ofenleistung, Aufheizzeit und Haltetaktung berechnen. Mit Infrarotkabinen-Vergleich und Break-even gegenüber dem Eintritt einer öffentlichen Sauna.Whirlpool-Stromkosten-RechnerStromkosten eines Whirlpools aus Aufheizen, Halten und Nutzung berechnen – pro Monat und Jahr, getrennt nach Sommer und Winter, mit Isolierungs- und Abdeckungsvergleich.

Weiternutzung

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  • Zeitstrahl der CO₂-Preisentwicklung: 2021 25 Euro, 2022-2023 30 Euro, 2024 45 Euro, 2025 55 Euro, 2026 65 Euro, ab 2027 ETS II marktbasiert.

    CO₂-Preisentwicklung 2021–2030

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           alt="Zeitstrahl der CO₂-Preisentwicklung: 2021 25 Euro, 2022-2023 30 Euro, 2024 45 Euro, 2025 55 Euro, 2026 65 Euro, ab 2027 ETS II marktbasiert."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-preis-rechner">CO₂-Preisentwicklung 2021–2030 auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Zwei gestapelte Balken zeigen den Anteil der CO₂-Abgabe an den Gesamtheizkosten: Bei 55 Euro pro Tonne 199 Euro (11%), bei 100 Euro pro Tonne 362 Euro (17%).

    CO₂-Abgabe: Anteil an Heizkosten

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           alt="Zwei gestapelte Balken zeigen den Anteil der CO₂-Abgabe an den Gesamtheizkosten: Bei 55 Euro pro Tonne 199 Euro (11%), bei 100 Euro pro Tonne 362 Euro (17%)."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-preis-rechner">CO₂-Abgabe: Anteil an Heizkosten auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-preis-rechner
  • Gashaushalt mit 18.000 kWh und 3,618 t CO₂ pro Jahr. Bei 55 EUR/t entstehen 199 EUR CO₂-Kosten, bei 100 EUR/t sind es 362 EUR — ein Anstieg um 163 EUR pro Jahr.

    CO₂-Preis: Auswirkung auf Gashaushalt

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           alt="Gashaushalt mit 18.000 kWh und 3,618 t CO₂ pro Jahr. Bei 55 EUR/t entstehen 199 EUR CO₂-Kosten, bei 100 EUR/t sind es 362 EUR — ein Anstieg um 163 EUR pro Jahr."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-preis-rechner">CO₂-Preis: Auswirkung auf Gashaushalt auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-preis-rechner
  • Infografik: CO₂-Preis: Mehrkosten für Haushalte (55 €/t), HEIZUNG (20.000 kWh/a), Gasheizung, +220 €/Jahr, Ölheizung, +350 €/Jahr, Wärmepumpe: 0 € CO₂-Kosten (Strom befreit), Pellets: 0 € (biogener Brennstoff befreit)

    Co2 Preis-Rechner Auswirkungen

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           alt="Infografik: CO₂-Preis: Mehrkosten für Haushalte (55 €/t), HEIZUNG (20.000 kWh/a), Gasheizung, +220 €/Jahr, Ölheizung, +350 €/Jahr, Wärmepumpe: 0 € CO₂-Kosten (Strom befreit), Pellets: 0 € (biogener Brennstoff befreit)"
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-preis-rechner">Co2 Preis-Rechner Auswirkungen auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Infografik: CO₂-Preis Deutschland: 2021–2026, CO₂-PREIS (€/TONNE), 25 €, 30 €, 30 €, 45 €, 50 €, 55 €

    Co2 Preis-Rechner Entwicklung

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Energiepreise und Verbrauch variieren regional. Der CO₂-Preis 2027 basiert auf einem Gesetzentwurf (Stand 09/2026, noch nicht final beschlossen). Nutze für verbindliche Entscheidungen aktuelle Anbieter- und Vertragsdaten.

Quelle: BEHG (Brennstoffemissionshandelsgesetz) §10; CO₂KostAufG Anlage zu §§ 5–7; DEHSt; Bundesnetzagentur; Umweltbundesamt

Stand: 2026-09-26

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
26. September 2026
Fachbereich
Energie / CO₂-Klimabilanz
Formeln basieren auf
BEHG §10 (nationaler CO₂-Preispfad) und CO₂KostAufG Anlage zu §§ 5–7 (Vermieter-Mieter-Aufteilung), mit technisch-energetischen Emissionsfaktoren und Plausibilitätschecks
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). CO₂-Preis-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-preis-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. CO₂-Preis-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-preis-rechner

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