Überblick
Was ist der CO2-Kompensations-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wer nach Reduktionsmaßnahmen noch 3,5 Tonnen CO₂e Restemissionen hat, zahlt dafür je nach Projekttyp zwischen 35 Euro (Aufforstung) und 1.750 Euro (Direct Air Capture) im Jahr — ein Unterschied um den Faktor 50, den allein die Wahl des Projekts bestimmt. Dieser Rechner übersetzt verbleibende Restemissionen in das nötige Jahresbudget für die Kompensation, und zwar gleichzeitig für alle vier hinterlegten Projekttypen als Preisspanne von Minimum bis Maximum.
Er ist sinnvoll für Haushalte, Reisen, kleine Unternehmen und Veranstaltungen, wenn du nach Reduktionsmaßnahmen prüfen möchtest, welche Restemissionen noch bleiben und wie sich unterschiedliche Projekttypen auf dein Budget auswirken.
Die Kompensationskosten ergeben sich aus den Restemissionen in Tonnen CO2e multipliziert mit dem Preis pro Tonne des gewählten Kompensationsprojekts.
Hinterlegt sind vier Typen mit fester Preisspanne: Aufforstung 10 bis 15 Euro je Tonne, Erneuerbare 15 bis 25 Euro, Gold Standard 25 bis 40 Euro und Direct Air Capture 200 bis 500 Euro.
Zusätzlich zeigt der Rechner, welchen Anteil deine Restmenge am durchschnittlichen deutschen Pro-Kopf-Ausstoß von 10 Tonnen ausmacht.
Entscheidend ist die Qualität des Projekts: Standards wie der Gold Standard sichern Zusätzlichkeit, Dauerhaftigkeit und ein verlässliches Monitoring der Emissionen ab, was sich im höheren Preis pro Tonne niederschlägt.
Kompensation bleibt dabei ein Restinstrument und ersetzt keine direkte Verringerung der Haupttreiber.