Überblick
Was ist der CO2-Kompensations-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wer nach Reduktionsmaßnahmen noch 3,5 Tonnen CO₂e Restemissionen hat, zahlt dafür je nach Projektqualität zwischen 157 Euro (bei 45 €/t, mittleres VCS-Niveau) und 315 Euro (bei 90 €/t, Gold Standard) im Jahr — ein Unterschied, den allein die Wahl des Projekts bestimmt. Dieser Rechner übersetzt verbleibende Restemissionen und einen Projektpreis pro Tonne in das nötige Jahres- und Monatsbudget für die Kompensation und macht sichtbar, wann eine Vermeidungsmaßnahme wirtschaftlich günstiger wäre als das Kompensationsbudget.
Er ist sinnvoll für Haushalte, Reisen, kleine Unternehmen und Veranstaltungen, wenn du nach Reduktionsmaßnahmen prüfen möchtest, welche Restemissionen noch bleiben und wie sich unterschiedliche Projektpreise auf dein Budget auswirken.
Die Kompensationskosten ergeben sich aus den Restemissionen in Tonnen CO2e multipliziert mit dem Preis pro Tonne des gewählten Kompensationsprojekts.
Weil dieser Preis pro Tonne je nach Projekttyp und Standard stark schwankt, macht der Rechner sichtbar, wie sehr das Projektpreisniveau das nötige Jahresbudget verändert.
Entscheidend ist die Qualität des Projekts: Standards wie der Gold Standard oder Verra sichern Zusätzlichkeit, Dauerhaftigkeit und ein verlässliches Monitoring der Emissionen ab, was sich im höheren Preis pro Tonne niederschlägt.
Kompensation bleibt dabei ein Restinstrument für die Emissionen, die nach Reduktionsmaßnahmen unvermeidbar übrig bleiben, und ersetzt keine direkte Verringerung der Haupttreiber.