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CO₂-Emissionsfaktor Erdgas, Heizöl und Wärmepumpe: Rechner für Heizung

EnergieStand Noch keine Bewertung
kWh
Aktueller Energieträger
%
Strommix für Wärmepumpe
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Kurzantwort

CO₂-Vergleich Energieträger: Gib jährlicher wärmebedarf und aktueller energieträger ein und erhalte CO₂ und Einsparung je Energieträger als Ergebnis. Abweichungen durch individuelle Anlagen- und Nutzungsbedingungen möglich.

CO₂-Emissionsfaktoren der Energieträger vergleichen: Erdgas, Heizöl, Pellets

Kilian AchatzFachredaktion Energie
Geprüft: Review-Team Energie (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was sind CO₂-Emissionsfaktoren der Energieträger?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Heizöl erzeugt je kWh Nutzwärme bei 85 % Wirkungsgrad rund 0,313 kg CO₂, ein Gaskessel 0,237 kg — eine Wärmepumpe mit JAZ 3,5 und aktuellem Strommix dagegen nur 0,109 kg: ein Faktor von fast 3 zwischen fossilen und elektrischen Heizsystemen, der im reinen Faktorvergleich verborgen bleibt. Dieser Rechner normiert den Wärmebedarf über Wirkungsgrad oder JAZ auf die jeweilige Endenergiemenge und multipliziert dann mit dem Emissionsfaktor, damit Gas, Öl, Fernwärme, Pellets und Wärmepumpe auf derselben Nutzwärme-Basis verglichen werden.

Beantwortet damit die praktische Heizungsfrage: Welcher Emissionsunterschied entsteht bei gleichem Wärmebedarf zwischen Gas, Öl, Fernwärme, Pellets, Strom oder Wärmepumpe?

Genau dadurch wird aus einem Faktorvergleich eine umsetzbare Entscheidungshilfe für Heizungstausch, Modernisierung oder die Einordnung des aktuellen Systems.

CO₂-Emissionsfaktor Erdgas: 201 g CO₂/kWh (0,201 kg CO₂/kWh). Als grobe Orientierung gelten je Kilowattstunde Endenergie folgende CO2-Emissionsfaktoren: Erdgas rund 0,201 kg CO2/kWh, Heizöl etwa 0,266, Flüssiggas circa 0,236, Pellets nur rund 0,021, Fernwärme im Mittel etwa 0,176, Kohle rund 0,337 und der deutsche Strommix derzeit ungefähr 0,38 kg CO2/kWh.

Ökostrom oder PV-Eigenverbrauch senken den Stromfaktor auf etwa 0,03 (PV-Eigenverbrauch) bis 0,025 (Ökostrom) kg CO2/kWh, was vor allem bei Wärmepumpen über die Jahresarbeitszahl stark durchschlägt. CO₂ pro kWh: Von Kohle 0,40 über Gas 0,24 bis Wärmepumpe Ökostrom 0,01

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst den Wärmebedarf, deinen bestehenden Energieträger, den Wirkungsgrad oder die JAZ sowie die zu prüfenden Vergleichssysteme wie Gas, Öl, Pellets oder Wärmepumpe ein. Entscheidend ist, dass alle Varianten auf denselben Wärmebedarf bezogen bleiben und nicht nur verschiedene Liefermengen gegenüberstellen, denn sonst vergleichst du Endenergie statt Nutzwärme.

Sinnvolle Datenquellen sind die Heizkostenabrechnung, der Energieausweis und Herstellerangaben zur JAZ oder zum Wirkungsgrad.

Typische Fehler sind das Vermischen von Heizwert und Endenergie, zu optimistische Annahmen für Wärmepumpen oder der direkte Vergleich eines Brennstofffaktors ohne Systemwirkungsgrad.

Achte besonders auf die JAZ der Wärmepumpe, denn sie geht als Teiler in die Endenergie ein und verändert das Ergebnis stärker als fast jeder andere Wert – eine im Altbau realistische JAZ von 2,8 ergibt eine spürbar andere Bilanz als ein optimistischer Prospektwert von 4,0.

Eine Asymmetrie der Eingabemaske solltest du dabei kennen: Der eingetragene Wirkungsgrad gilt ausschließlich für dein aktuelles System.

Sämtliche Vergleichsträger rechnen mit fest hinterlegten Standardwerten – Erdgas 90, Heizöl 88, Fernwärme 98, Pellets 90, Flüssiggas 88, Kohle 75 und Nachtspeicher 95 Prozent.

Wer also seinen betagten Ölkessel ehrlich mit 85 Prozent einträgt und Erdgas gegenprüft, stellt 85 gegen 90 Prozent und damit einen alten gegen einen neuwertigen Kessel – der Gasvorteil von 1.344 Kilogramm im Beispiel enthält diesen Alterseffekt bereits.

Ist die Wärmepumpe dein aktuelles System, bleibt das Wirkungsgradfeld wirkungslos, weil dann die JAZ den Teiler stellt. Der aktuelle Träger fällt zudem automatisch aus der Vergleichsliste heraus, in die bis zu drei Systeme passen.

Neben Kilogramm CO2 weist der Rechner die Einsparung außerdem als Baum-Äquivalent aus und rechnet dabei mit 12,5 Kilogramm CO2 je Baum und Jahr: Die Wärmepumpe mit JAZ 3,5 landet so bei 153 Bäumen, Pellets bei 256.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Emissionsvergleich-Formel (Wärmebedarf ÷ Wirkungsgrad oder JAZ = Endenergie, dann × Emissionsfaktor = kg CO₂/Jahr): Emissionen = benötigte Endenergie mal Emissionsfaktor. Für Wärmepumpen entsteht die Endenergie zuerst aus Wärmebedarf geteilt durch JAZ, für Kessel aus Wärmebedarf geteilt durch Wirkungsgrad.

Erst danach wird mit dem jeweiligen CO2-Faktor gerechnet.

Genau dieser Zwischenschritt ist wichtig, weil dieselbe Wärmemenge je nach System sehr unterschiedliche Mengen an Strom, Gas oder Öl erfordert und dadurch erst eine faire Emissionsaussage entsteht.

Ein Gaskessel mit 85 Prozent Wirkungsgrad braucht für 15.000 kWh Wärmebedarf rund 17.650 kWh Endenergie, eine Wärmepumpe mit JAZ 3,5 dagegen nur etwa 4.286 kWh Strom.

Erst die Multiplikation dieser unterschiedlichen Endenergiemengen mit dem jeweiligen Emissionsfaktor liefert den fairen Emissionsvergleich zwischen den Energieträgern.

Weil die Endenergie bei Kesseln durch den Wirkungsgrad und bei Wärmepumpen durch die größere JAZ geteilt wird, fällt die Strommenge der Wärmepumpe um ein Vielfaches kleiner aus – erst dieser Mengenunterschied, nicht allein der Emissionsfaktor des Stroms, erklärt den Bilanzvorsprung gegenüber Gas und Öl.

Die hinterlegten Emissionsfaktoren für Erdgas (0,201 kg CO₂/kWh) und Flüssiggas (0,236 kg CO₂/kWh) entsprechen den amtlichen Standardwerten aus Anlage 2 Teil 4 der EBeV 2030, der Verordnung zur Emissionsberichterstattung im nationalen Brennstoffemissionshandel.

Heizöl, Fernwärme, Kohle und Pellets folgen den vom Umweltbundesamt veröffentlichten Durchschnittswerten für den deutschen Wärmemarkt. CO₂-Berechnung: Gleicher Wärmebedarf, unterschiedliche Emissionen je Energieträger

CO₂ nach Energieträger: Endenergie gleich Wärmebedarf geteilt durch Wirkungsgrad, CO₂ gleich Endenergie mal Emissionsfaktor.
Die CO₂-Emissionen ergeben sich aus dem Wärmebedarf, dem Wirkungsgrad der Heizung und dem Emissionsfaktor des jeweiligen Energieträgers.

Nachschlagen

CO₂-Emissionen nach Energieträger (g CO₂e/kWh) – Lebenszyklusanalyse

Die CO₂-Emissionen von Energieträgern werden im Lebenszyklus (LCA) berechnet – von der Gewinnung über den Transport bis zur Verbrennung/Nutzung. Erneuerbare Energien emittieren 10–50 g CO₂e/kWh, fossile Energieträger 600–1.000 g CO₂e/kWh.

Vergleich CO₂-Emissionen verschiedener Energieträger in g CO₂-Äquivalente pro kWh (Lebenszyklus)
Energieträgerg CO₂e/kWh (Median LCA)Bereich (Min–Max)KategorieAnmerkung
Steinkohle (Strom)820 g740–910 gFossilHöchste Emissionen
Braunkohle (Strom)1.050 g900–1.200 gFossilSchlechteste Klimabilanz
Erdgas (Strom, GuD)490 g410–650 gFossilBeste fossile Option
Erdgas (Heizung, direkt)200 g180–240 gFossilBezogen auf Nutzwärme
Heizöl (Heizung, direkt)266 g240–290 gFossilBezogen auf Nutzwärme
Flüssiggas LPG (Heizung)229 g210–260 gFossilBezogen auf Nutzwärme
Biogas (Strom+Wärme KWK)135 g60–300 gErneuerbarStark abhängig v. Substrat
Kernkraft (Strom)12 g5–110 gEmissionsarmInkl. Uranabbau, Endlager
Wasserkraft (Strom)24 g4–200 gErneuerbarStauseen CH₄-Freisetzung mögl.
Wind onshore (Strom)11 g7–15 gErneuerbarNiedrigste Emissionen
Wind offshore (Strom)12 g8–18 gErneuerbarLeicht höher als onshore
Solar PV (Strom)40 g18–80 gErneuerbarAbhängig von Modul-Standort
Biomasse (Strom+Wärme)230 g130–360 gErneuerbarLandnutzung relevant

Quelle: IPCC 2021 (AR6), Anhang III; UBA Emissionsfaktoren 2024. Lebenszyklus-Emissionen (LCA) inkl. Anlagerherstellung, Betrieb und Rückbau. Alle Werte gerundet. Direkt-Heizung in g CO₂e/kWh Nutzwärme (Wirkungsgrad ca. 90 %).

Ausblick

Was ändert sich bei der Heizungswahl?

Was sich zum Jahres- oder Periodenwechsel ändert – mit Datumsstempel und Herkunft.

  • Die frühere 65-Prozent-Erneuerbare-Pflicht für neue Heizungen (§§ 71, 72 GEG, „Heizungsgesetz“) ist mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) zum 29.07.2026 entfallen: Gas- und Ölheizungen dürfen wieder ohne diese Quote eingebaut werden, ein fester CO2-Grenzwert für Heizungen existiert weiterhin nicht.
  • Ab 2029 greift stattdessen eine schrittweise steigende Pflichtquote für klimafreundliche Brennstoffe (sogenannte „Bio-Treppe“); die genaue Ausgestaltung stand zum Stand dieses Textes noch nicht als finaler Gesetzestext fest.
  • Der CO2-Preis nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) steigt von 65 Euro je Tonne 2026 auf voraussichtlich 65 bis 72,50 Euro 2027, bevor ab 2027 der europäische Emissionshandel ETS II den Preis marktbasiert übernimmt — das verschiebt den Kostenvorteil von Wärmepumpe und Pellets gegenüber Gas und Öl tendenziell weiter nach oben, ändert aber nichts an den hier gerechneten CO2-Faktoren selbst.
  • Der Emissionsfaktor des deutschen Strommixes sinkt mit dem Ausbau erneuerbarer Energien tendenziell weiter (2024: rund 0,380 kg CO2/kWh, vorläufig 2025: rund 0,344 kg CO2/kWh) und verbessert damit Jahr für Jahr die CO2-Bilanz von Wärmepumpe und Nachtspeicherheizung im Normaltarif, ohne dass sich an der Rechenlogik etwas ändert.

Stand: 27.09.2026 · Quelle: Bundesregierung.de – Gebäudemodernisierungsgesetz; BEHG-Preispfad; UBA Strommix-Emissionsfaktor

Expertenmodus

Häufige Fragen zu CO₂-Vergleich Energieträger

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Welcher Energieträger hat beim Heizen die beste CO2-Bilanz?

Im Rechner erzielen Pellets mit rund 0,021 Kilogramm CO2 je Kilowattstunde Endenergie den niedrigsten Emissionsfaktor, dicht gefolgt von einer Wärmepumpe mit Ökostrom, die bei einer Jahresarbeitszahl von 3,5 auf umgerechnet nur etwa 0,007 Kilogramm CO2 je Kilowattstunde Nutzwärme kommt.

Bei 15.000 Kilowattstunden Wärmebedarf zeigt sich der Unterschied konkret: Erdgas mit 90 Prozent Wirkungsgrad verursacht rund 3.350 Kilogramm CO2 im Jahr, Pellets nur etwa 350 Kilogramm, eine Wärmepumpe im normalen Strommix rund 1.629 Kilogramm.

Am schlechtesten schneidet Kohle ab, die bei gleichem Wärmebedarf und 75 Prozent Wirkungsgrad auf rund 6.740 Kilogramm CO2 kommt.

Die tatsächliche Rangfolge hängt aber immer vom gewählten Strommix und der realistischen Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe ab, deshalb verlangt der Rechner beide Werte als eigene Eingabe statt einen pauschalen Bestwert vorzugeben.

Trage deinen eigenen Wärmebedarf ein, um die Rangfolge für dein Gebäude statt für ein Modellhaus zu sehen.

Wie viel CO2 spart eine Wärmepumpe gegenüber einer Gasheizung im Jahr?

Bei 15.000 Kilowattstunden Wärmebedarf verursacht eine Gasheizung mit 90 Prozent Wirkungsgrad rund 3.350 Kilogramm CO2 im Jahr, eine Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl 3,5 im Strom-Normaltarif dagegen nur etwa 1.629 Kilogramm – eine Einsparung von 1.721 Kilogramm oder gut 51 Prozent.

Nutzt die Wärmepumpe stattdessen zertifizierten Ökostrom mit einem Faktor von 0,025 statt 0,38 Kilogramm CO2 je Kilowattstunde, sinkt ihr Ausstoß auf rund 107 Kilogramm im Jahr, die Einsparung gegenüber Gas wächst dann auf 3.243 Kilogramm.

Der Rechner übersetzt diese Differenz zusätzlich in ein Baumäquivalent von 138 beziehungsweise 259 Bäumen pro Jahr, gerechnet mit 12,5 Kilogramm CO2 Bindungsleistung je Baum.

Wie stark die Einsparung ausfällt, hängt vor allem von zwei Werten ab: dem Wirkungsgrad deiner aktuellen Heizung und der realistischen Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe an deinem Standort.

Trage beide möglichst ehrlich statt optimistisch ein, sonst überschätzt du den Klimavorteil des Heizungstauschs.

Wie hoch ist der CO2-Ausstoß einer Gasheizung pro Jahr?

Der CO2-Ausstoß einer Gasheizung ergibt sich aus dem Jahreswärmebedarf geteilt durch den Wirkungsgrad und multipliziert mit dem Emissionsfaktor von Erdgas von 0,201 Kilogramm CO2 je Kilowattstunde.

Bei 15.000 Kilowattstunden Wärmebedarf und 90 Prozent Wirkungsgrad braucht der Kessel rund 16.667 Kilowattstunden Gas und verursacht damit etwa 3.350 Kilogramm CO2 im Jahr.

Ein älterer Kessel mit nur 85 Prozent Wirkungsgrad braucht für dieselbe Wärme bereits 17.647 Kilowattstunden und kommt auf rund 3.547 Kilogramm CO2, knapp 200 Kilogramm mehr allein durch den schlechteren Wirkungsgrad.

Bei 20.000 Kilowattstunden Wärmebedarf, wie er in größeren Häusern üblich ist, steigt der Ausstoß bei 90 Prozent Wirkungsgrad proportional auf rund 4.467 Kilogramm CO2 im Jahr.

Trage deinen eigenen Jahresverbrauch und Wirkungsgrad ein, um den exakten Wert für dein Haus statt einer Modellrechnung zu erhalten.

Der Rechner rundet dabei nur das Endergebnis, nicht die Zwischenschritte, damit die Kette aus Wärmebedarf, Wirkungsgrad und Emissionsfaktor für dich nachvollziehbar bleibt.

Wie klimafreundlich ist eine Heizölheizung im Vergleich zu Pellets oder Gas?

Heizöl verursacht mit seinem Emissionsfaktor von 0,266 Kilogramm CO2 je Kilowattstunde bei 15.000 Kilowattstunden Wärmebedarf und 88 Prozent Wirkungsgrad rund 4.534 Kilogramm CO2 im Jahr – deutlich mehr als Erdgas mit rund 3.350 Kilogramm bei gleichem Bedarf.

Pellets liegen mit ihrem Emissionsfaktor von nur 0,021 Kilogramm CO2 je Kilowattstunde bei derselben Wärmemenge bei rund 350 Kilogramm CO2, eine Einsparung von über 4.180 Kilogramm oder mehr als 92 Prozent gegenüber Heizöl.

Bei 20.000 Kilowattstunden Wärmebedarf wächst der Abstand weiter: Heizöl kommt auf rund 6.045 Kilogramm CO2, Pellets nur auf etwa 467 Kilogramm, eine Ersparnis von 5.579 Kilogramm oder umgerechnet 446 Bäumen.

Der niedrige Pelletfaktor gilt, weil beim Verbrennen von Holz nur so viel CO2 frei wird, wie der Baum zuvor beim Wachsen gebunden hat; Ernte, Verarbeitung und Transport sind im Restfaktor bereits enthalten.

Trage beide Systeme mit deinem eigenen Wärmebedarf ein, um den Vergleich für dein Haus zu sehen.

Warum beeinflusst der Strommix das CO2-Ergebnis der Wärmepumpe so stark?

Bei einer Wärmepumpe zählt statt eines Brennstoff-Emissionsfaktors der CO2-Faktor des eingesetzten Stroms, und der schwankt im Rechner zwischen 0,38 Kilogramm CO2 je Kilowattstunde im Normaltarif und nur 0,025 bei zertifiziertem Ökostrom – ein Faktor von mehr als 15.

Bei 15.000 Kilowattstunden Wärmebedarf und Jahresarbeitszahl 3,5 braucht die Wärmepumpe rund 4.286 Kilowattstunden Strom; im Normaltarif ergeben sich daraus etwa 1.629 Kilogramm CO2, mit Ökostrom nur rund 107 Kilogramm.

Diese Differenz von über 1.500 Kilogramm entsteht allein durch die Stromquelle, ohne dass sich Gerät, Wärmebedarf oder Jahresarbeitszahl ändern.

PV-Eigenverbrauch liegt mit 0,03 Kilogramm CO2 je Kilowattstunde nur knapp über Ökostrom und ergibt im selben Beispiel rund 129 Kilogramm CO2 im Jahr.

Wer die Klimabilanz seiner Wärmepumpe realistisch einschätzen will, sollte deshalb nicht nur die Jahresarbeitszahl, sondern ebenso den tatsächlichen Stromvertrag oder den PV-Eigenverbrauchsanteil im Rechner hinterlegen.

Warum schneidet eine Nachtspeicherheizung schlechter ab als eine Wärmepumpe, obwohl beide Strom nutzen?

Eine Nachtspeicherheizung folgt im Rechner nicht der Strommix-Auswahl, sondern rechnet immer mit dem festen Bundesmix-Faktor von 0,38 Kilogramm CO2 je Kilowattstunde – auch wenn du für die Wärmepumpe Ökostrom wählst.

Bei 10.000 Kilowattstunden Wärmebedarf und 95 Prozent Wirkungsgrad verursacht der Nachtspeicher deshalb konstant rund 4.000 Kilogramm CO2 im Jahr, egal welchen Stromtarif du oben einstellst.

Eine Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl 3,5 kommt im Normaltarif auf rund 1.086 Kilogramm, mit Ökostrom sogar nur auf etwa 71 Kilogramm – eine Differenz von fast 3.930 Kilogramm bei identischem Stromvertrag.

Der Grund liegt in der Menge: Die Wärmepumpe braucht für dieselbe Wärme nur rund 2.857 Kilowattstunden Strom, der Nachtspeicher dagegen etwa 10.526 Kilowattstunden, weil sein Wirkungsgrad viel niedriger als die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe ausfällt.

Wer eine bestehende Nachtspeicherheizung wirklich mit Ökostrom bewerten will, muss den Wert deshalb von Hand nachrechnen; der Rechner bildet diesen Sonderfall aktuell nicht automatisch ab.

Wie hoch ist der CO2-Ausstoß von Fernwärme im Vergleich zu Erdgas und Flüssiggas?

Fernwärme verursacht im Rechner mit ihrem Emissionsfaktor von 0,176 Kilogramm CO2 je Kilowattstunde und dem hohen Systemwirkungsgrad von 98 Prozent bei 15.000 Kilowattstunden Wärmebedarf rund 2.694 Kilogramm CO2 im Jahr.

Erdgas kommt bei gleichem Wärmebedarf und 90 Prozent Wirkungsgrad auf rund 3.350 Kilogramm, Flüssiggas mit 88 Prozent Wirkungsgrad sogar auf rund 4.023 Kilogramm – Fernwärme schneidet damit im Modell um 656 beziehungsweise 1.329 Kilogramm besser ab.

Der Vorteil kommt aus zwei Effekten zugleich: einem niedrigeren Emissionsfaktor und dem Wegfall von Umwandlungsverlusten im eigenen Kessel.

In der Praxis schwankt der reale Fernwärme-Faktor aber stark mit dem Kraftwerkspark des jeweiligen Netzes – moderne KWK-Fernwärme kann deutlich besser, alte Kohle-Fernwärme dagegen schlechter als der hier hinterlegte Durchschnittswert abschneiden.

Prüfe deshalb nach Möglichkeit den lokalen Emissionsfaktor deines Fernwärmeversorgers, bevor du das Ergebnis für eine Kaufentscheidung nutzt.

Frag dazu direkt bei deinem Fernwärmeversorger nach dem aktuellen Primärenergiefaktor oder CO2-Faktor deines Netzes.

Was bedeutet das Baumäquivalent bei der CO2-Einsparung?

Das Baumäquivalent ist ein reiner Orientierungswert: Der Rechner teilt die errechnete CO2-Einsparung durch 12,5 Kilogramm, die Menge, die ein durchschnittlicher Baum laut gängiger Faustregel pro Jahr bindet.

Spart ein Heizungstausch beispielsweise 1.250 Kilogramm CO2 im Jahr, zeigt der Rechner das als 100 Bäume an; im Standardbeispiel mit 15.000 Kilowattstunden Wärmebedarf ergeben sich beim Wechsel von Gas auf eine Wärmepumpe im Normaltarif rund 138 Bäume, beim Wechsel auf Pellets rund 240 Bäume.

Diese Umrechnung dient ausschließlich der anschaulichen Einordnung abstrakter Kilogramm-Zahlen und ersetzt keine forstwirtschaftliche Berechnung, denn die tatsächliche Bindungsleistung eines Baums schwankt je nach Art, Alter, Standort und Betrachtungszeitraum erheblich.

Für eine belastbare Klimabilanz, einen Förderantrag oder eine Kompensationsberechnung bleibt daher immer der direkte Wert in Kilogramm CO2 maßgeblich, nicht das Baumäquivalent.

Nutze die Bäume-Anzeige also zur Kommunikation, nicht als exakte Rechengröße für Anträge oder Bilanzen.

Muss ich beim Heizungstausch eine CO2- oder Erneuerbaren-Quote einhalten?

Einen festen CO2-Grenzwert für Heizungen gibt es in Deutschland nicht, weder im alten noch im neuen Recht.

Bis Juli 2026 galt stattdessen das sogenannte Heizungsgesetz mit einer 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien in neuen Heizungen (§§ 71, 72 GEG); diese Pflicht ist mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) zum 29.

Juli 2026 entfallen, Gas- und Ölheizungen dürfen seither wieder ohne diese Quote eingebaut werden.

Ab 2029 soll stattdessen eine schrittweise steigende Pflichtquote für klimafreundliche Brennstoffe greifen, die sogenannte Bio-Treppe; die genaue Ausgestaltung stand zum Stand dieses Textes noch nicht als finaler Gesetzestext fest.

Wer heute vor einer Heizungsentscheidung steht, kann die Technik damit wieder frei wählen und trotzdem mit diesem Rechner die CO2-Wirkung jeder Option unabhängig von der Rechtslage vergleichen.

Für Förderanträge bleibt außerdem der CO2-Preis nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz relevant, unabhängig von einer möglichen Erneuerbaren-Pflicht.

Informiere dich vor einer Investition trotzdem über die jeweils aktuelle Rechtslage, da sich Übergangsfristen und Details noch ändern können.

Welche Eingaben sollte ich für einen realistischen Heizungstausch-Vergleich wählen?

Starte mit dem realen Jahreswärmebedarf aus deiner Heizkostenabrechnung oder dem Energieausweis, denn dieser Wert bestimmt die gesamte Rechnung maßgeblich.

Für die aktuelle Heizung trägst du besser einen ehrlichen statt eines optimistischen Wirkungsgrads ein – ein alter Kessel mit 85 statt 90 Prozent Wirkungsgrad verursacht bei 15.000 Kilowattstunden Wärmebedarf bereits rund 200 Kilogramm CO2 mehr im Jahr.

Vergleiche dann mindestens Wärmepumpe, Pellets und, falls verfügbar, Fernwärme als realistische Alternativen, statt nur eine einzige Option gegen dein Ist-System zu prüfen.

Teste zusätzlich Ökostrom oder eine niedrigere Jahresarbeitszahl für die Wärmepumpe, um die Spanne zwischen einem optimistischen und einem vorsichtigen Szenario zu sehen – im Beispiel liegt sie zwischen rund 107 und 2.280 Kilogramm CO2 im Jahr bei sonst gleichem Wärmebedarf.

Diese Bandbreite eignet sich gut für ein Erstgespräch mit Energieberatung oder Fachbetrieb, ersetzt aber keine detaillierte Heizlastberechnung vor Ort.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Wenn du 15.000 kWh Wärmebedarf, eine Gasheizung mit 85 % Wirkungsgrad und als Vergleich eine Wärmepumpe mit JAZ 3,5 eingibst, zeigt das Ergebnis: Gas erzeugt rund 3.548 kg CO2e jährlich, die Wärmepumpe mit aktuellem Strommix rund 1.629 kg CO2e. Das bedeutet fachlich: Der Wechsel auf Wärmepumpe halbiert die Emissionen beim gleichen Wärmebedarf.

Ändere dann die JAZ auf 2,5 für einen ungünstigen Altbaustandort und sieh, ob der Vorteil bleibt oder schrumpft – genau diese Sensitivität entscheidet darüber, ob ein Wärmepumpentausch in deinem Gebäude klimatechnisch wirklich sinnvoll ist.

Das Ergebnis zeigt CO₂ und Einsparung je Energieträger in Kilogramm pro Jahr, sodass du für einen typischen Jahresverbrauch von 20.000 kWh den konkreten Emissionsunterschied zwischen den Heizsystemen direkt ablesen kannst.

Prüfe zusätzlich die Variante mit Ökostrom: Sinkt der Stromfaktor von rund 0,38 auf etwa 0,025 kg CO2/kWh, bricht der Wärmepumpenwert im Beispiel auf einen Bruchteil ein – so wird sichtbar, wie stark die Herkunft des Stroms über den Klimavorteil entscheidet.

Ein Detail verdient dabei den Gegencheck, sobald Nachtspeicheröfen im Vergleich stehen: Anders als die Wärmepumpe folgt der Nachtspeicher der Strommix-Auswahl nicht, sondern rechnet unverändert mit 0,38 kg CO2/kWh weiter.

Stellst du auf Ökostrom um, fällt die Wärmepumpe im Beispiel auf 107 kg, der Nachtspeicher verharrt bei 6.000 kg – obwohl beide Systeme an derselben Steckdose hängen und denselben Vertrag hätten.

Der Abstand zwischen den zwei Elektroheizungen ist im Modell also überzeichnet.

An der Rangfolge ändert das nichts, denn den eigentlichen Vorsprung holt die Wärmepumpe ohnehin über die Menge: Bei JAZ 3,5 braucht sie 4.286 kWh Strom, der Nachtspeicher mit 95 Prozent Wirkungsgrad dagegen 15.789 kWh für dieselbe Wärme.

Wer eine Nachtspeicherheizung wirklich mit Ökostrom bewertet, muss den Wert daher von Hand herunterrechnen. Welche CO₂-Abgabe in Euro je Heizungstyp anfällt, zeigt der CO₂-Preis-Rechner. Verbleibende Emissionen lassen sich im CO₂-Kompensationsrechner ausgleichen.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein Einfamilienhaus mit 15.000 kWh Wärmebedarf vergleicht seine Gasheizung mit einer Wärmepumpe.

Der Gaskessel hat 85 Prozent Wirkungsgrad, braucht also 15.000 geteilt durch 0,85 gleich rund 17.650 kWh Endenergie und verursacht mit dem Emissionsfaktor 0,201 kg CO2/kWh etwa 3.548 kg CO2 pro Jahr.

Die Wärmepumpe mit JAZ 3,5 benötigt 15.000 geteilt durch 3,5 gleich rund 4.286 kWh Strom; mit dem Strommix-Faktor von 0,38 kg CO2/kWh ergeben sich etwa 1.629 kg CO2 jährlich. Der Wechsel halbiert die Emissionen beim gleichen Wärmebedarf nahezu.

Setzt man stattdessen Ökostrom mit 0,025 kg CO2/kWh an, sinkt der Wärmepumpenwert auf rund 107 kg CO2, der Vorteil wird also über den Emissionsfaktor des Stroms enorm.

Setzt man die JAZ ungünstig auf 2,5, steigt der Strombedarf auf 6.000 kWh und die Emissionen mit Strommix auf 2.280 kg CO2 — der Vorteil bleibt, schrumpft aber spürbar.

Aus diesen drei Rechnungen zieht der Haushalt den Schluss, dass nicht das Gerät allein, sondern das Zusammenspiel aus realistischer JAZ und Stromherkunft über den Klimanutzen entscheidet, und plant den Wärmepumpentausch deshalb zusammen mit besseren Heizflächen und perspektivisch Ökostrom. Praxisbeispiel EFH: Gas 3.548 kg versus Wärmepumpe 1.629 kg CO2 bei 15.000 kWh

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Ein Vergleich auf Basis eingekaufter Brennstoffmengen statt gleicher Nutzwärme verzerrt die Aussage, weil der gleiche Wärmebedarf je Energieträger ganz unterschiedlich viel Endenergie erfordert. Ebenso falsch ist die Gleichsetzung biogener und fossiler Emissionen ohne klare Bilanzgrenze, wodurch Pellets gegenüber Gas oder Öl falsch eingeordnet werden.

Ein dritter häufiger Fehler ist das Weglassen des Altanlagenwirkungsgrads, sodass ein ineffizienter alter Kessel rechnerisch zu gut wegkommt.

Hinzu kommt, dass Strommix und Ökostrom oft nicht sauber unterschieden werden, wodurch dieselbe Wärmepumpe je nach angenommenem Emissionsfaktor einmal sehr stark und einmal nur moderat im Vorteil erscheint.

Wer außerdem die JAZ zu optimistisch ansetzt, überschätzt den Klimavorteil der Wärmepumpe und trifft auf dieser Grundlage eine falsche Entscheidung für den Heizungstausch.

Nicht zuletzt wird der Standort der Wärmepumpe unterschätzt: Vorlauftemperatur, Heizflächen und Dämmzustand bestimmen die real erreichbare JAZ, sodass derselbe Gerätetyp im sanierten Haus eine deutlich bessere Bilanz erzielt als im ungedämmten Altbau mit alten Heizkörpern.

Ein weiterer Fehler ist, die Emissionen mit den Energiekosten zu verwechseln: Ein günstiger Energieträger kann klimaseitig ungünstig sein und umgekehrt, weil Preis und Emissionsfaktor unabhängig voneinander sind.

Wer eine Heizungsentscheidung allein an einer der beiden Größen ausrichtet, übersieht die jeweils andere und trifft die Wahl auf halber Datengrundlage.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der CO2-Vergleich-Energieträger-Rechner rechnet aus gleichem Wärmebedarf, Wirkungsgrad oder JAZ und Emissionsfaktoren einen direkten Emissionsvergleich zwischen Heizsystemen durch und macht damit den klimatischen Unterschied eines Heizungstausches konkret berechenbar.

Weil jeder Energieträger über seinen eigenen Emissionsfaktor und Systemwirkungsgrad in die Rechnung eingeht, lässt sich Gas, Öl, Pellets oder Wärmepumpe fair auf derselben Nutzwärme vergleichen.

Lege dein aktuelles System und zwei Vergleichsvarianten nebeneinander und entscheide, welche Kombination aus Emissionsvorteil und technischen Randbedingungen in deinem Gebäude realistisch umsetzbar ist.

So wird aus dem oft abstrakten Faktorvergleich eine konkrete Jahresbilanz in Kilogramm CO2, die den Klimaeffekt eines Heizungstauschs greifbar macht und neben Kosten und Technik in die Entscheidung einfließen kann.

Die vollständige Jahresbilanz aus Strom, Heizung und Warmwasser zeigt der CO₂-Fußabdruck Haushalt. Behalte dabei im Blick, dass die Emissionsfaktoren gemittelte Kennwerte sind und der reale Ausstoß je nach Strommix, Anbieter und Betriebsweise abweicht.

Das Ergebnis ist deshalb ein Orientierungswert ohne Gewähr, der die Größenordnung und vor allem die Rangfolge der Energieträger zuverlässig zeigt, nicht aber eine auf das Kilogramm genaue Jahresbilanz.

Den Strommix-Emissionsfaktor des E-Autos im Lebenszyklus-Vergleich mit dem Verbrenner rechnet der CO₂-Vergleich E-Auto vs. Verbrenner durch.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Erdgas: 3.350 kg CO2/Jahr; Wärmepumpe: 1.629 kg CO2/Jahr; Pellets: 350 kg CO2/Jahr

Wie hoch ist der CO2-Ausstoß einer Gasheizung im Vergleich zu Wärmepumpe und Pelletheizung?

Jährlicher Wärmebedarf
15.000 kWh
Aktueller Energieträger
Erdgas
Vergleichsenergieträger
Wärmepumpe, Pellets

Beispiel 2 · Mittel · Heizöl: 6.045 kg CO2/Jahr; Wärmepumpe: 143 kg CO2/Jahr (5.903 kg Einsparung); Fernwärme: 3.592 kg CO2/Jahr (2.454 kg Einsparung)

Heizöl gegen Ökostrom-Wärmepumpe und Fernwärme bei 20.000 kWh

Jährlicher Wärmebedarf
20.000 kWh
Aktueller Energieträger
Heizöl
Vergleichsenergieträger
Wärmepumpe, Fernwärme
Strommix für Wärmepumpe
Ökostrom

Beispiel 3 · Komplex · Nachtspeicher: 4.000 kg CO2/Jahr; Wärmepumpe: 1.086 kg CO2/Jahr (2.914 kg Einsparung); Pellets: 233 kg CO2/Jahr (3.767 kg Einsparung)

Nachtspeicherheizung gegen Wärmepumpe und Pellets im Altbau mit 10.000 kWh

Jährlicher Wärmebedarf
10.000 kWh
Aktueller Energieträger
Nachtspeicher
Vergleichsenergieträger
Wärmepumpe, Pellets

Beispiel 4 · Komplex · Flüssiggas: 4.023 kg CO2/Jahr; Wärmepumpe: 1.629 kg CO2/Jahr (2.394 kg Einsparung); Pellets: 350 kg CO2/Jahr (3.673 kg Einsparung); Fernwärme: 2.694 kg CO2/Jahr (1.329 kg Einsparung)

Flüssiggas gegen Wärmepumpe, Pellets und Fernwärme bei 15.000 kWh

Jährlicher Wärmebedarf
15.000 kWh
Aktueller Energieträger
Flüssiggas
Wirkungsgrad aktuelle Heizung
88 %
Vergleichsenergieträger
Wärmepumpe, Pellets, Fernwärme

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

CO2-Emissionsfaktor-RechnerCO2-Ausstoß einer beliebigen Energiemenge für alle gängigen Energieträger berechnen.CO2-Kompensations-RechnerKosten einer CO2-Kompensation berechnen und Projekttypen vergleichen.Pendel-CO2-RechnerJährlichen CO2-Ausstoß des Arbeitswegs für verschiedene Verkehrsmittel berechnen und vergleichen.GWP-Rechner (CO₂-Äquivalent)CO₂-Äquivalent aus Füllmenge und GWP-Wert des Kältemittels berechnen. Zeigt Dichtheitsprüfungspflicht und F-Gase-VO-Einordnung.E-Auto vs. Verbrenner KostenvergleichTCO-Vergleich E-Auto und Verbrenner: Anschaffung, Strom/Sprit, Wartung, Versicherung, Wertverlust. Break-Even und Kosten pro km – wann lohnt sich das E-Auto?Reichweiten-Rechner E-AutoRealistische Reichweite berechnen nach Temperatur, Tempo und Klimatisierung.Gasverbrauch-RechnerGasverbrauch aus m³ oder kWh umrechnen, Jahreskosten mit Arbeitspreis und Grundpreis berechnen und Verbrauch, CO₂ sowie Heizvergleich sauber einordnen.LED-EinsparrechnerStrom- und Geldersparnis durch Umstieg von Glühbirne, Halogen oder Energiesparlampe auf LED. Amortisationszeit und CO₂-Einsparung – viele Haushalte haben noch alte Leuchtmittel.Wallbox-WirtschaftlichkeitAmortisation und Ersparnis einer Wallbox gegenüber der Haushaltssteckdose.Haushaltsgeräte-VerbrauchsvergleichStromverbrauch und Betriebskosten alt vs. neu vergleichen. Zeigt, ob sich die Neuanschaffung lohnt und wann die Investition amortisiert ist – für Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner und mehr.Trockner-Stromkosten-RechnerStromkosten des Wäschetrockners je Trocknung, Monat und Jahr aus Trocknertyp, Energielabel-Klasse und Strompreis berechnen – mit Trocknertyp-Vergleich und Amortisationsrechnung für den Umstieg auf einen Wärmepumpentrockner.Kühlschrank-KostenvergleichSpezialisierter Vergleich für Kühlgeräte: Dauerläufer mit großem Stromanteil. Berücksichtigt Gerätetyp, Baujahr, Abtauen und Nutzvolumen – genauer Vergleich alt vs. neu.Warmwasser-KostenrechnerJährliche Kosten für Warmwasserbereitung. Vergleicht Durchlauferhitzer, Boiler, Gas, Wärmepumpe und Solar – zeigt Einfluss von Dusche vs. Bad.Ventilator-Stromkosten-RechnerStromkosten und -verbrauch eines Ventilators pro Tag, Monat und Sommer aus Leistung, Laufzeit und Strompreis. Mit Kostenvergleich der Ventilatortypen.Klimaanlage-Stromkosten-RechnerStromkosten und -verbrauch einer Klimaanlage pro Tag, Monat und Sommer aus Leistung, Laufzeit und Strompreis. Mit Gerätevergleich und Ventilator-Gegenüberstellung.

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  • Zwei parallele Rechenwege von 15.000 kWh Wärmebedarf über Wirkungsgrad bzw. JAZ zur Endenergie und dann über Emissionsfaktor zu kg CO₂ pro Jahr für Gas und Wärmepumpe.

    CO₂-Berechnung nach Energieträger

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    <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger">
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           alt="Zwei parallele Rechenwege von 15.000 kWh Wärmebedarf über Wirkungsgrad bzw. JAZ zur Endenergie und dann über Emissionsfaktor zu kg CO₂ pro Jahr für Gas und Wärmepumpe."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger">CO₂-Berechnung nach Energieträger auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger
  • Drei Szenarien für 15.000 kWh Wärmebedarf: Gasheizung 3.548 kg CO₂, Wärmepumpe Strommix 1.629 kg CO₂ (−54 %), Wärmepumpe Ökostrom 214 kg CO₂ (−94 %).

    CO₂-Vergleich Energieträger: EFH mit 15.000 kWh Wärmebedarf

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           alt="Drei Szenarien für 15.000 kWh Wärmebedarf: Gasheizung 3.548 kg CO₂, Wärmepumpe Strommix 1.629 kg CO₂ (−54 %), Wärmepumpe Ökostrom 214 kg CO₂ (−94 %)."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger">CO₂-Vergleich Energieträger: EFH mit 15.000 kWh Wärmebedarf auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger
  • Horizontale Balken zeigen kg CO₂ pro kWh Nutzwärme für verschiedene Energieträger: Kohle 0,40, Heizöl 0,31, Gas 0,24, Fernwärme 0,18, Wärmepumpe Strommix 0,11, Pellets 0,02, Wärmepumpe Ökostrom 0,01.

    CO₂-Emissionen je kWh Nutzwärme

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    <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/energie/co2-energietraeger-vergleich.svg"
           alt="Horizontale Balken zeigen kg CO₂ pro kWh Nutzwärme für verschiedene Energieträger: Kohle 0,40, Heizöl 0,31, Gas 0,24, Fernwärme 0,18, Wärmepumpe Strommix 0,11, Pellets 0,02, Wärmepumpe Ökostrom 0,01."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger">CO₂-Emissionen je kWh Nutzwärme auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger
  • Infografik: CO₂-Emissionen: g CO₂ pro kWh (Endenergie), EMISSIONSFAKTOREN (DIREKT + VORKETTE), Braunkohle, 364 g, Strom-Mix DE, 380 g, Steinkohle, 335 g

    Co2 Vergleich Energietraeger Emissionen

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           alt="Infografik: CO₂-Emissionen: g CO₂ pro kWh (Endenergie), EMISSIONSFAKTOREN (DIREKT + VORKETTE), Braunkohle, 364 g, Strom-Mix DE, 380 g, Steinkohle, 335 g"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger">Co2 Vergleich Energietraeger Emissionen auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger
  • Infografik: Heizsysteme: CO₂ pro Jahr (EFH, 20.000 kWh), CO₂-EMISSIONEN (TONNEN/JAHR), Ölheizung, 6,0 t, Flüssiggas, 5,4 t, Erdgas, 4,5 t, Fernwärme, 3,6 t

    Co2 Vergleich Energietraeger Heizung

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    <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/energie/co2-vergleich-energietraeger-heizung.svg"
           alt="Infografik: Heizsysteme: CO₂ pro Jahr (EFH, 20.000 kWh), CO₂-EMISSIONEN (TONNEN/JAHR), Ölheizung, 6,0 t, Flüssiggas, 5,4 t, Erdgas, 4,5 t, Fernwärme, 3,6 t"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger">Co2 Vergleich Energietraeger Heizung auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger
  • CO₂ nach Energieträger: Endenergie gleich Wärmebedarf geteilt durch Wirkungsgrad, CO₂ gleich Endenergie mal Emissionsfaktor.

    CO₂-Berechnung nach Energieträger

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/formeln/energie/co2-vergleich-energietraeger-co2-energietraeger-formel.svg"
           alt="CO₂ nach Energieträger: Endenergie gleich Wärmebedarf geteilt durch Wirkungsgrad, CO₂ gleich Endenergie mal Emissionsfaktor."
           width="760" height="450">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger">CO₂-Berechnung nach Energieträger auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger

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Haftungsausschluss

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Quelle: Umweltbundesamt (UBA); EBeV 2030 Anlage 2 (Brennstoffemissionshandel); Bundesnetzagentur; BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft); co2online

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Energie / CO₂-Klimabilanz
Formeln basieren auf
Technisch-energetische Modellannahmen mit Plausibilitätschecks
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). CO₂-Vergleich Energieträger. Abgerufen von https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. CO₂-Vergleich Energieträger. Available at: https://rechner-portal.de/energie/co2-klimabilanz/co2-vergleich-energietraeger

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