Überblick
Was sind CO₂-Emissionsfaktoren der Energieträger?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Heizöl erzeugt je kWh Nutzwärme bei 85 % Wirkungsgrad rund 0,313 kg CO₂, ein Gaskessel 0,237 kg — eine Wärmepumpe mit JAZ 3,5 und aktuellem Strommix dagegen nur 0,109 kg: ein Faktor von fast 3 zwischen fossilen und elektrischen Heizsystemen, der im reinen Faktorvergleich verborgen bleibt. Dieser Rechner normiert den Wärmebedarf über Wirkungsgrad oder JAZ auf die jeweilige Endenergiemenge und multipliziert dann mit dem Emissionsfaktor, damit Gas, Öl, Fernwärme, Pellets und Wärmepumpe auf derselben Nutzwärme-Basis verglichen werden.
Beantwortet damit die praktische Heizungsfrage: Welcher Emissionsunterschied entsteht bei gleichem Wärmebedarf zwischen Gas, Öl, Fernwärme, Pellets, Strom oder Wärmepumpe?
Genau dadurch wird aus einem Faktorvergleich eine umsetzbare Entscheidungshilfe für Heizungstausch, Modernisierung oder die Einordnung des aktuellen Systems.
Als grobe Orientierung gelten je Kilowattstunde Endenergie folgende CO2-Emissionsfaktoren: Erdgas rund 0,201 kg CO2/kWh, Heizöl etwa 0,266, Flüssiggas circa 0,231, Pellets nur rund 0,025, Fernwärme im Mittel etwa 0,175, Kohle rund 0,337 und der deutsche Strommix derzeit ungefähr 0,38 kg CO2/kWh.
Ökostrom oder PV-Eigenverbrauch senken den Stromfaktor auf etwa 0,05 bis 0,03 kg CO2/kWh, was vor allem bei Wärmepumpen über die Jahresarbeitszahl stark durchschlägt.