Überblick
Was kostet es, die oberste Geschossdecke zu dämmen?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wer im Herbst den Dachboden betritt und über kalte Füße im Wohnzimmer darunter klagt, hat meist ein klares Problem: Die oberste Geschossdecke ist nicht oder kaum gedämmt. Der Oberste-Geschossdecke-dämmen-Kosten-Rechner beantwortet die zwei Fragen, die davor stehen: Was kostet die Dämmung, und ist sie überhaupt gesetzlich vorgeschrieben?
Seit § 35 des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG, dem Nachfolgegesetz des früheren Gebäudeenergiegesetzes) müssen Eigentümerinnen und Eigentümer die oberste Geschossdecke beheizter Räume so dämmen, dass ein U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²·K) erreicht wird – ausgenommen sind im Wesentlichen selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser ohne Eigentümerwechsel seit dem 1.
Februar 2002.
Der Rechner unterscheidet drei Ausführungen: die günstige, nicht begehbare Dämmung zum Auflegen, die begehbare Variante mit Dämmplatten und OSB-Belag für die weitere Nutzung als Abstellfläche, und die Einblasdämmung für Holzbalkendecken mit zugänglichem Hohlraum.
Aus Fläche, Ausführung, Dämmstoff und Bestands-U-Wert ermittelt er Gesamtkosten, den neuen U-Wert, den Status gegenüber der GModG-Nachrüstpflicht sowie die BEG-Förderung oder alternativ den Steuerbonus nach § 35c EStG.
Anders als der Dämmung-Rechner, der alle Bauteile eines Hauses pauschal über die Heizkosten-Ersparnis vergleicht, und anders als der Kellerdecke-dämmen-Kosten-Rechner, der dieselbe Systematik für das andere Ende des Hauses anwendet, rechnet dieser Rechner ausschließlich die oberste Geschossdecke quadratmetergenau durch – inklusive der Frage, wie viele Zentimeter Dämmstoff für einen bestimmten Ziel-U-Wert überhaupt nötig sind.