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U-Wert-Rechner 2026: Wärmedurchgang berechnen (GModG)

EnergieStand Noch keine Bewertung
Bauteiltyp (für GModG-Vergleich)
m²K/W
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Kurzantwort

U-Wert-Rechner: Trage die Bauteil-Schichten mit Dicke und λ ein und erhalte U-Wert, R-Wert und den Abgleich mit dem GModG-Höchstwert. Vereinfachte Berechnung nach DIN EN ISO 6946.

U-Wert kostenlos berechnen: Schicht für Schicht eingeben

Kilian AchatzFachredaktion Energie
Geprüft: Review-Team Energie (Juni 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der U-Wert-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient, früher k-Wert) gibt in W/(m²·K) an, wie viel Wärmeleistung pro Quadratmeter Bauteil und Kelvin Temperaturdifferenz verloren geht — je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Eine ungedämmte 24-Zentimeter-Ziegelwand erreicht rund 2,1 W/m²K, eine modern gedämmte Außenwand dagegen etwa 0,2 W/m²K — ein zehnfacher Unterschied, der sich direkt in der Heizkostenrechnung niederschlägt. Dieser Rechner addiert die Wärmewiderstände aller Schichten sowie die Übergangswiderstände innen und außen, bildet den Gesamtwiderstand R und kehrt ihn zum Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) um, so siehst du sofort, ob ein geplanter Aufbau die heutigen GModG-Anforderungen (vormals GEG-Anforderungen) erfüllt.

Der U-Wert gibt an, wie viel Wärmeleistung in Watt durch einen Quadratmeter Bauteil verloren geht, wenn zwischen innen und außen ein Temperaturunterschied von einem Kelvin herrscht — je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung.

Genau darin liegt der Unterschied zwischen den beiden Beispielwänden: Die ungedämmte Ziegelwand mit rund 2,1 W/m²K lässt zehnmal so viel Wärme entweichen wie die gedämmte Konstruktion mit etwa 0,2 W/m²K.

Weil sich der U-Wert direkt aus dem Schichtaufbau ergibt, kannst du im Rechner jede Dämmvariante durchspielen, bevor du dich für einen Wandaufbau entscheidest.

Methodisch steht dahinter ein stationäres eindimensionales Modell: Der Rechner nimmt an, dass die Wärme senkrecht durch lauter homogene, planparallele Schichten fließt und dass die Temperaturen auf beiden Seiten zeitlich konstant bleiben.

Aufheizen und Auskühlen über den Tagesverlauf, also die Wärmespeicherung in der Bausubstanz, bleiben damit außen vor — der U-Wert beschreibt den Beharrungszustand und nicht das dynamische Verhalten einer schweren Wand.

Das erklärt auch, warum ein Altbau mit dickem Mauerwerk sich im Sommer träger aufheizt, als sein schlechter U-Wert vermuten lässt. Wandquerschnitt mit Schichtdicken und Wärmeleitfähigkeiten Im Alltag hilft der U-Wert vor allem beim Vergleich: Weil er unabhängig von der Wandfläche immer je Quadratmeter angegeben wird, lassen sich verschiedene Konstruktionen direkt gegenüberstellen.

Ein niedrigerer U-Wert bedeutet dabei stets weniger Transmissionswärmeverlust, während die tatsächliche Heizlast eines Raums zusätzlich von der Fläche, der Temperaturdifferenz und den übrigen Bauteilen des Hauses abhängt.

Eingaben

U-Wert berechnen: Schichtdicke und Wärmeleitfähigkeit λ eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die Schichten des Bauteils von innen nach außen ein, jeweils mit Material, Dicke in Zentimetern und der Wärmeleitfähigkeit λ in Watt je Meter und Kelvin. Die λ-Werte stehen im Datenblatt des Baustoffs oder in Tabellen der Hersteller; typische Werte sind etwa 0,035 für Mineralwolle, 0,79 für Ziegel und 0,7 für Gipsputz.

Zusätzlich trägst du die Übergangswiderstände Rsi innen und Rse außen ein, für die es Normwerte nach DIN EN ISO 6946 gibt, sowie den Bauteiltyp für den GModG-Vergleich.

Häufige Fehler sind das Verwechseln von Dicke in Zentimetern und Metern, das Übersehen einer dünnen, aber gut dämmenden Schicht und das Verwenden geschönter λ-Werte aus der Werbung statt der Bemessungswerte.

Wer die Schichten vollständig und mit realistischen λ-Werten erfasst, erhält einen belastbaren U-Wert.

Praxisfälle

Wofür du den U-Wert-Rechner brauchst: sieben typische Fälle

Jeder Fall nennt die Suchfrage, die passende Eingabe und das Ergebnis aus der echten Rechenfunktion – von der ungedämmten Altbauwand bis zum Passivhaus-Zielwert.

  1. Ungedämmte 24-cm-Ziegelwand bewerten

    „Wie hoch ist der U-Wert einer 24 cm dicken Ziegelwand ohne Dämmung?“

    Eingabe
    Innenputz 1,5 cm (λ 0,70), Mauerwerk Ziegel 24 cm (λ 0,79), Außenputz 2 cm (λ 0,87), Rsi 0,13, Rse 0,04, Bauteiltyp Außenwand
    Ergebnis
    U-Wert 1,93 W/(m²K) – überschreitet den GModG-Höchstwert von 0,24 W/(m²K) um mehr als das Siebenfache
  2. GModG-Sanierung mit 16 cm Mineralwolle prüfen

    „Reicht 16 cm Mineralwolldämmung für die GModG-Anforderung an Außenwände?“

    Eingabe
    gleicher Wandaufbau plus Dämmung 16 cm (λ 0,035), Bauteiltyp Außenwand
    Ergebnis
    U-Wert 0,196 W/(m²K) – erfüllt GModG (0,24) und KfW EH-55 (0,20), verfehlt Passivhaus (0,15) nur knapp
  3. KfW-Effizienzhaus-55-Grenzwert exakt treffen

    „Wie viel Dämmung brauche ich für KfW-Effizienzhaus 55?“

    Eingabe
    gleicher Wandaufbau plus Dämmung 15,7 cm (λ 0,035), Bauteiltyp Außenwand
    Ergebnis
    U-Wert 0,20 W/(m²K) – erfüllt den KfW-EH-55-Grenzwert exakt
  4. Passivhaus-Standard erreichen

    „Wie viel Dämmung brauche ich für Passivhaus-Niveau?“

    Eingabe
    gleicher Wandaufbau plus Dämmung 21,5 cm (λ 0,035), Bauteiltyp Außenwand
    Ergebnis
    U-Wert 0,15 W/(m²K) – erfüllt den Passivhaus-Grenzwert exakt
  5. Dämmstoffe mit unterschiedlichem λ vergleichen

    „Was bringt λ 0,032 statt λ 0,035 bei gleicher Dämmdicke?“

    Eingabe
    gleicher Wandaufbau plus Dämmung 16 cm, λ 0,032 statt λ 0,035
    Ergebnis
    U-Wert 0,181 W/(m²K) statt 0,196 W/(m²K) – rund 8 Prozent besser bei identischer Dämmstärke
  6. Dach oder oberste Geschossdecke statt Außenwand

    „Welcher U-Wert gilt für Dach oder oberste Geschossdecke?“

    Eingabe
    gleicher Schichtaufbau (14 cm Mineralwolle), Rsi 0,10 statt 0,13, Bauteiltyp Dach / oberste Geschossdecke
    Ergebnis
    U-Wert 0,223 W/(m²K) – erfüllt den GModG-Höchstwert für Dach (0,24), verfehlt KfW EH-55 (0,15) und Passivhaus (0,10)
  7. Porenbeton-Wand ohne Zusatzdämmung

    „Reicht eine Porenbeton-Wand ohne Dämmung für die GModG-Anforderung?“

    Eingabe
    Innenputz 1,5 cm, Porenbeton 36,5 cm (λ 0,16), Außenputz 2 cm, Bauteiltyp Außenwand
    Ergebnis
    U-Wert 0,401 W/(m²K) – überschreitet den GModG-Höchstwert von 0,24 W/(m²K) deutlich, trotz größerer Wandstärke reicht der geringere λ-Wert allein nicht aus

    Weitere Porenbeton- und WDVS-Varianten als Beispielrechnung

Berechnung

U-Wert-Formel: Rechenweg nach DIN EN ISO 6946

Verstehe den Formelweg.

Der Rechner berechnet zunächst für jede Schicht den Wärmewiderstand als Dicke in Metern geteilt durch λ. Diese Einzelwiderstände werden zusammen mit Rsi und Rse zum Gesamtwiderstand R addiert.

Der U-Wert ist der Kehrwert: U gleich eins geteilt durch R.

Beispiel: Eine Wand aus 1,5 Zentimeter Innenputz, 24 Zentimeter Ziegel, 14 Zentimeter Mineralwolle und 2 Zentimeter Außenputz ergibt mit Rsi 0,13 und Rse 0,04 einen Gesamtwiderstand von rund 4,52 m²K/W und damit einen U-Wert von etwa 0,22 W/m²K.

Lässt du aus genau diesem Aufbau die Dämmschicht weg, sinkt der Gesamtwiderstand auf rund 0,52 m²K/W und der U-Wert springt auf etwa 1,93 W/m²K. Genau diese Wirkung der Dämmung macht das Ergebnis unmittelbar sichtbar.

Rechnerisch steckt hinter dem Sprung von 0,52 auf 4,52 m²K/W vor allem die Dämmschicht: 14 Zentimeter Mineralwolle mit λ 0,035 ergeben allein einen Wärmewiderstand von 0,14 geteilt durch 0,035, also rund 4,0 m²K/W.

Weil der U-Wert der Kehrwert von R ist, senkt jeder zusätzliche Zentimeter Dämmstoff das Ergebnis spürbar.

Zwei Größen wirken dabei unscheinbarer, als sie sind: Rsi und Rse sind keine Materialkennwerte, sondern Normwerte für den Wärmeübergang zwischen Luft und Bauteiloberfläche.

Zusammen steuern sie im Beispiel nur 0,17 m²K/W bei — bei der ungedämmten Variante ist das rund ein Drittel des gesamten Widerstands, beim gedämmten Aufbau unter vier Prozent.

Der Bauteiltyp wiederum verändert die Rechnung selbst überhaupt nicht: Derselbe Schichtaufbau ergibt als Außenwand und als Dach denselben U-Wert von 0,221.

Das Feld wählt allein den Höchstwert aus, gegen den verglichen wird — 0,24 W/m²K für Außenwand und Dach, 0,30 für Boden und Wand gegen Erdreich. U-Wert ohne Dämmung 2,1 versus mit Dämmung 0,22 — zehnfacher Unterschied

Nachschlagen

U-Werte nach Bauteil – GModG, KfW-EH-55 und Passivhaus-Standard

Welcher U-Wert ist gut? Das GModG (vormals Gebäudeenergiegesetz/GEG) schreibt Mindest-U-Werte für Neubauten vor. KfW-Effizienzhaus 55 und Passivhaus verlangen deutlich bessere Dämmung.

U-Werte (W/m²K) nach Bauteil: Bestand typisch / GModG Neubau / KfW EH 55 / Passivhaus
BauteilBestand typisch (W/m²K)GModG Neubau (W/m²K)KfW EH 55 (W/m²K)Passivhaus (W/m²K)
Außenwand0,8–2,0≤ 0,28≤ 0,20≤ 0,15
Dach / Dachfläche0,5–2,5≤ 0,20≤ 0,15≤ 0,10
Flachdach0,5–2,0≤ 0,20≤ 0,15≤ 0,10
Bodenplatte / Kellerdecke0,5–1,5≤ 0,35≤ 0,25≤ 0,15
Fenster (Wärmeschutzglas)2,5–5,0≤ 1,30≤ 0,90≤ 0,80
Außentür2,0–4,0≤ 1,80≤ 1,20≤ 0,80

Quelle: GModG (Gebäudemodernisierungsgesetz, vormals GEG 2023/Gebäudeenergiegesetz), KfW-Merkblatt Effizienzhaus 55/40/40 Plus, Passivhaus Institut Darmstadt. Bestand: typische Werte für Gebäude ohne Sanierung (vor 1990). U = Wärmedurchgangskoeffizient: je niedriger, desto besser. Uw (Fenster) = Gesamtfenster-U-Wert (Rahmen + Glas). GModG-Werte gelten für Neubauten; bei Sanierung gelten Bauteil-Anforderungen nach § 47–52 GModG.

Wärmeleitfähigkeit λ üblicher Baustoffe für den Schichtaufbau

Welchen λ-Wert trage ich für Mauerwerk, Putz oder Beton ein? Die folgenden Bemessungswerte nach DIN 4108-4 decken die im Rechner am häufigsten verwendeten Baustoffe ab.

Wärmeleitfähigkeit λ (W/mK) marktüblicher Baustoffe – Quelle: DIN 4108-4
Baustoffλ (W/mK)Typische Anwendung im Schichtaufbau
Gipsputz (Innenputz)0,70Innenputz auf Mauerwerk oder Beton
Kalkzementputz (Außenputz)0,87Außenputz auf Mauerwerk, Unterputz bei WDVS
Vollziegelmauerwerk0,50–0,96Tragende Außenwand, Altbau und Neubau
Kalksandstein0,70–1,10Tragende Außen- und Innenwand
Porenbeton (Gasbeton)0,09–0,16Monolithische Außenwand ohne Zusatzdämmung
Stahlbeton2,10–2,50Decken, Stützen, Kellerwände, Bodenplatten
Massivholz (Nadelholz)0,13Holzständerwand, Holzbalkendecke
Dämmstoffe (Mineralwolle, EPS, PUR u. a.)0,022–0,050Zusatzdämmschicht – vollständige Werte je Dämmstoff im Dämmungs-Rechner

Quelle: DIN 4108-4 (Wärmeschutz im Hochbau), Bemessungswerte der Wärmeleitfähigkeit. Angaben sind Bandbreiten für marktübliche Produkte; für einen Nachweis gilt der Bemessungswert aus Produktdatenblatt oder bauaufsichtlicher Zulassung. Die Rechner-Standardwerte (Innenputz 0,70, Mauerwerk Ziegel 0,79, Außenputz 0,87 W/mK) liegen innerhalb dieser Bandbreiten. Ausführliche Dämmstoff-Werte (Glaswolle, Steinwolle, EPS, XPS, Holzfaser, PUR/PIR u. a.) mit Rohdichte und Dampfdiffusion zeigt die Tabelle im Dämmungs-Rechner.

Expertenmodus

Häufige Fragen zum U-Wert

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was bedeutet der U-Wert, und was war früher der k-Wert?

Der U-Wert, bis in die 1990er-Jahre k-Wert genannt, ist der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils in W/(m²·K): Er gibt an, wie viele Watt Wärmeleistung je Quadratmeter Fläche verloren gehen, wenn zwischen innen und außen ein Temperaturunterschied von einem Kelvin herrscht.

Je kleiner der Zahlenwert, desto besser dämmt das Bauteil.

Eine ungedämmte 24 cm dicke Ziegelwand mit beidseitigem Putz erreicht laut Rechner rund 1,93 W/(m²K), eine gedämmte Außenwand mit zusätzlicher Mineralwolle dagegen nur noch etwa 0,20 W/(m²K) — ein rund neunfacher Unterschied.

Die Bezeichnung k-Wert stammt aus der alten DIN 4108 und findet sich noch in älteren Bauunterlagen und Energieausweisen vor 1995; inhaltlich ist sie identisch mit dem heutigen U-Wert nach DIN EN ISO 6946.

Achte deshalb bei alten Gutachten darauf, ob k- oder U-Wert gemeint ist, bevor du Werte direkt vergleichst, denn nur die Bezeichnung hat sich geändert, nicht die physikalische Definition.

Wie wird der U-Wert aus Schichtdicke und Wärmeleitfähigkeit λ berechnet?

Der U-Wert ergibt sich, indem für jede Bauteilschicht die Dicke in Metern durch die Wärmeleitfähigkeit λ geteilt wird, alle Schichtwiderstände addiert werden und der U-Wert als Kehrwert der Summe berechnet wird.

Eine 14 cm dicke Mineralwolldämmung mit λ 0,035 liefert zum Beispiel einen Schichtwiderstand von 0,14 geteilt durch 0,035, also rund 4,0 m²K/W.

Addiert man dazu die Widerstände von Innenputz, Mauerwerk, Außenputz sowie die Übergangswiderstände Rsi und Rse, ergibt sich beim Standardbeispiel des Rechners ein Gesamtwiderstand von 4,52 m²K/W und ein U-Wert von 0,221 W/(m²K).

Lässt du die Dämmschicht komplett weg, sinkt der Gesamtwiderstand auf nur 0,52 m²K/W und der U-Wert springt auf 1,93 W/(m²K).

Trage deine eigenen Schichten mit Material, Dicke und λ ein — der Rechner übernimmt die komplette Rechnung automatisch und zeigt sofort, wie stark einzelne Schichten das Ergebnis verändern.

Welche Wärmeleitfähigkeit λ haben gängige Baustoffe für den Schichtaufbau?

Die Wärmeleitfähigkeit λ nach DIN 4108-4 liegt für Gipsputz bei rund 0,70 W/mK, für Kalkzementputz bei etwa 0,87 W/mK und für Vollziegelmauerwerk je nach Rohdichte zwischen 0,50 und 0,96 W/mK — genau diese drei Werte nutzt der Rechner als Standardvorgabe für Innenputz, Mauerwerk und Außenputz.

Kalksandstein liegt mit 0,70 bis 1,10 W/mK ähnlich hoch, Porenbeton dagegen nur bei 0,09 bis 0,16 W/mK und dämmt damit ohne Zusatzschicht deutlich besser.

Stahlbeton leitet mit 2,10 bis 2,50 W/mK Wärme am stärksten und eignet sich deshalb nur mit zusätzlicher Dämmung als Außenbauteil.

Reine Dämmstoffe wie Mineralwolle, EPS oder PUR liegen mit 0,022 bis 0,050 W/mK weit darunter; die ausführliche Aufstellung nach Dämmstofftyp mit Rohdichte und Dampfdiffusion zeigt die Referenztabelle im Dämmungs-Rechner.

Verwende für den Nachweis immer den Bemessungswert aus dem Produktdatenblatt, nicht einen optimistischen Werbewert.

Welche Einheit hat der U-Wert, und wie ordne ich einen Zahlenwert ein?

Die Einheit des U-Werts ist W/(m²·K), gesprochen Watt je Quadratmeter und Kelvin — sie verbindet damit Fläche, Temperaturdifferenz und Wärmeleistung in einer einzigen Vergleichsgröße.

Ein U-Wert von 2,0 W/(m²K) bedeutet: Bei einem Kelvin Temperaturunterschied verlässt jeden Quadratmeter Bauteilfläche eine Wärmeleistung von 2 Watt.

Zur Einordnung: Werte über 1,0 W/(m²K) gelten als schlecht gedämmt und sind typisch für unsanierte Altbauten, Werte zwischen 0,24 und 0,5 W/(m²K) erfüllen meist die GModG-Mindestanforderung (vormals GEG), und Werte unter 0,15 W/(m²K) entsprechen Passivhaus-Niveau.

Der Rechner ordnet deinen berechneten U-Wert automatisch in genau diese Stufen ein und vergleicht ihn zusätzlich mit dem GModG-Höchstwert deines gewählten Bauteiltyps.

Verwechsle die Einheit nicht mit dem R-Wert in m²K/W — der R-Wert ist der Kehrwert und steigt, während der U-Wert bei besserer Dämmung sinkt.

Wie hoch ist der U-Wert einer 24 cm dicken Ziegelwand ohne Dämmung?

Eine 24 cm dicke Vollziegelwand mit 1,5 cm Innenputz und 2 cm Außenputz, aber ohne zusätzliche Dämmschicht, erreicht laut Rechner einen U-Wert von 1,93 W/(m²K) — das Modell rechnet dabei mit λ 0,79 W/mK für den Ziegel und den Normwerten Rsi 0,13 sowie Rse 0,04 m²K/W.

Dieser Wert überschreitet den GModG-Höchstwert für sanierte Außenwände von 0,24 W/(m²K) um mehr als das Siebenfache und liegt weit über dem KfW-EH-55-Grenzwert von 0,20 W/(m²K).

Ohne den Putz, also für die reine Ziegelschicht allein, ergibt sich ein U-Wert von 2,11 W/(m²K), weil die dünnen Putzschichten nur einen kleinen zusätzlichen Widerstand beisteuern.

Solche Werte sind typisch für unsanierte Altbauten vor 1980 und zeigen, warum eine nachträgliche Dämmung bei diesem Wandaufbau besonders viel bringt.

Trage deine eigene Wandstärke und dein Baujahr in den Rechner ein, um den exakten Ausgangswert vor einer Sanierung zu ermitteln.

Welche U-Werte fordert das GModG bei einer Sanierung?

Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, vormals Gebäudeenergiegesetz/GEG) legt in Anlage 7 Höchstwerte fest, die bei der Änderung von Außenbauteilen einzuhalten sind: für Außenwände und für Dächer beziehungsweise die oberste Geschossdecke gilt ein Höchstwert von 0,24 W/(m²K), für Böden und Wände gegen Erdreich 0,30 W/(m²K) und für Fenster 1,30 W/(m²K).

Diese Werte greifen, sobald mehr als zehn Prozent der jeweiligen Bauteilfläche verändert werden, etwa bei einer neuen Fassade oder einem neuen Dach.

Der Rechner vergleicht dein Ergebnis automatisch mit dem Höchstwert des gewählten Bauteiltyps und zeigt an, ob die Anforderung erfüllt ist oder wie weit du sie überschreitest.

Für förderrelevante Effizienzhaus-Standards gelten strengere Zielwerte als die gesetzlichen Mindestanforderungen: KfW-EH-55 verlangt für Außenwände höchstens 0,20 W/(m²K), Passivhaus-Niveau sogar nur 0,15 W/(m²K).

Die Anlage-7-Höchstwerte gelten ausschließlich für Sanierungsmaßnahmen im Bestand; bei Neubauten schreibt das GModG stattdessen einen gebäudebezogenen Gesamtnachweis vor.

Was ist besser: Dämmstoff mit λ 0,032 oder λ 0,035?

Bei gleicher Dämmdicke schneidet der Dämmstoff mit dem niedrigeren λ-Wert immer besser ab, weil ein kleinerer λ-Wert einen größeren Wärmewiderstand je Zentimeter bedeutet.

Rechnet man 16 cm Dämmung auf der Referenzwand des Rechners durch, ergibt λ 0,035 einen U-Wert von 0,196 W/(m²K), λ 0,032 dagegen nur 0,181 W/(m²K) — bei identischer Dicke also ein rund 8 Prozent besseres Ergebnis.

Umgekehrt betrachtet reicht mit λ 0,032 weniger Material für denselben Zielwert: Um den KfW-EH-55-Grenzwert von 0,20 W/(m²K) zu erreichen, genügen rund 14,3 cm bei λ 0,032, während λ 0,035 dafür etwa 15,7 cm benötigt — ein Unterschied von nur 1,4 cm bei gleichem Ergebnis.

In der Praxis lohnt sich der niedrigere λ-Wert vor allem dort, wo die Aufbaudicke begrenzt ist, etwa bei Innendämmung oder schmalen Fensterlaibungen; bei ausreichend Platz entscheidet meist der Preis pro Zentimeter Wärmewiderstand über die wirtschaftlichere Wahl.

Welchen U-Wert müssen Fenster nach GModG, KfW und Passivhaus haben?

Das GModG schreibt in Anlage 7 für Fenster einen Uw-Höchstwert von 1,30 W/(m²K) vor, sobald bei einer Sanierung mehr als zehn Prozent der Fensterfläche ausgetauscht werden.

Für höhere Förderstandards gelten strengere Zielwerte: KfW-Effizienzhaus EH-55 verlangt Uw höchstens 0,90 W/(m²K), Passivhaus-Fenster sogar nur 0,80 W/(m²K) — deutlich unter dem gesetzlichen Mindestwert.

Moderne Dreifachverglasung erreicht als reiner Glaswert Ug oft 0,5 bis 0,7 W/(m²K); der fertige Fenster-Uw liegt wegen des Rahmenanteils meist etwas höher.

Wichtig: Der U-Wert-Rechner dieser Seite berechnet Opakbauteile wie Wände, Dächer und Böden aus Schichten, nicht den Uw-Wert eines fertigen Fensters — dieser steht im Datenblatt des Herstellers und setzt sich aus Glaswert Ug, Rahmenwert Uf und Randverbundwert Ψg zusammen.

Die Referenztabelle auf dieser Seite listet die GModG-, KfW- und Passivhaus-Zielwerte für alle Bauteiltypen im direkten Vergleich.

Wie viel Dämmung braucht es für KfW-EH-55 oder Passivhaus-Niveau?

Für KfW-Effizienzhaus 55 muss die Außenwand einen U-Wert von höchstens 0,20 W/(m²K) erreichen, für Passivhaus-Niveau sogar höchstens 0,15 W/(m²K) — beides strenger als der GModG-Mindestwert von 0,24 W/(m²K).

Auf der Referenzwand des Rechners (Innenputz, 24 cm Ziegel, Außenputz) erreichst du mit 16 cm Mineralwolldämmung λ 0,035 einen U-Wert von 0,196 W/(m²K) und erfüllst damit KfW-EH-55 sicher, verfehlst aber knapp den Passivhaus-Zielwert von 0,15 W/(m²K).

Für Passivhaus-Niveau ist bei gleichem Wandaufbau und λ 0,035 eine deutlich dickere Dämmschicht von rund 21,5 cm nötig, weil der Zielwert fast 40 Prozent strenger ist.

Spiele im Rechner verschiedene Dämmdicken durch, bis das Ergebnis unter deinem Zielwert liegt — so siehst du direkt, ob wenige zusätzliche Zentimeter reichen oder eine deutlich dickere Konstruktion nötig ist, bevor du eine Förderung beantragst.

Was bedeuten Rsi und Rse, und wie genau ist die Berechnung nach DIN EN ISO 6946?

Rsi und Rse sind die Wärmeübergangswiderstände an der Innen- und Außenoberfläche eines Bauteils und erfassen, dass Wärme nicht nur durch das Material, sondern auch von der Raumluft an die Wand und von der Wand an die Außenluft übergehen muss.

Nach DIN EN ISO 6946 gelten für Wände mit horizontalem Wärmestrom die Normwerte Rsi 0,13 und Rse 0,04 m²K/W; für Dächer mit aufwärts gerichtetem Wärmestrom ist Rsi 0,10 anzusetzen, für Böden 0,17, gegen Erdreich Rse gleich 0.

Der Rechner verwendet das stationäre Verfahren nach dieser Norm, das für homogene, ebene Bauteile anerkannte und präzise Werte liefert, jedoch keine Wärmebrücken, Feuchtetransport oder inhomogene Aufbauten mit Sparren und Gefachen abbildet.

Bei einer gut gedämmten Wand mit Gesamtwiderstand 5,0 m²K/W machen Rsi und Rse zusammen nur rund 3,4 Prozent aus, bei einer ungedämmten Wand mit R gleich 0,52 dagegen fast ein Drittel.

Für einen förderrelevanten Nachweis mit Wärmebrücken ist zusätzlich eine Energieberatung erforderlich.

Hinweise

U-Wert verbessern: GModG-, KfW- und Passivhaus-Grenzwerte einhalten

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Vergleiche dein Ergebnis immer mit dem passenden GModG-Höchstwert: Für Außenwände und Dächer gelten bei einer Änderung 0,24 W/m²K, für Böden gegen Erdreich 0,30 W/m²K. Wenn du eine ungedämmte 24-Zentimeter-Ziegelwand eingibst, zeigt das Ergebnis rund 2,11 W/m²K und damit eine klare Überschreitung.

Ergänze dann im Rechner 14 Zentimeter Mineralwolle mit λ 0,035: Der U-Wert fällt auf etwa 0,22 W/m²K und erfüllt die Anforderung. Weiterführende Hinweise zur Dämmung bietet die Verbraucherzentrale.

So findest du durch Variieren der Dämmstärke schnell heraus, wie viele Zentimeter nötig sind, um den Zielwert zu erreichen.

KfW-Förderung: Strengere U-Wert-Ziele lohnen sich. Wer eine KfW-Förderung nach dem Effizienzhaus-55-Standard anstrebt, muss schärfere Grenzwerte einhalten als das GModG: Außenwände ≤ 0,20 W/m²K, Dach ≤ 0,15 W/m²K und Fenster Uw ≤ 1,00 W/m²K.

Für KfW-EH-40 gelten noch strengere Anforderungen: Außenwand ≤ 0,15 W/m²K, Dach ≤ 0,12 W/m²K.

Trage die angestrebte Dämmstärke in den Rechner ein und prüfe, ob dein geplanter Aufbau den KfW-Zielwert bereits erreicht — so erkennst du frühzeitig, ob du die Dämmdicke erhöhen oder einen besseren Dämmstoff wählen musst, bevor der Förderantrag gestellt wird.

Das Ergebnis weist zusätzlich den Wärmeverlust je Quadratmeter bei 30 Kelvin Temperaturunterschied aus, sodass du den Effekt einer Maßnahme auch anschaulich in Watt ablesen kannst.

Ein praktischer Kniff: Erhöhe die Dämmstärke schrittweise um jeweils zwei Zentimeter und beobachte, wie stark der U-Wert zunächst fällt und dann abflacht.

So findest du die wirtschaftlich sinnvolle Dämmdicke, bei der weitere Zentimeter nur noch wenig bringen.

Anwendung

U-Wert-Sanierung in der Praxis: Außenwand vorher/nachher

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Frau Sommer will ihre ungedämmte Außenwand sanieren. Der Bestand besteht aus 1,5 Zentimeter Innenputz, 24 Zentimeter Ziegel und 2 Zentimeter Außenputz.

Sie gibt diese Schichten mit Rsi 0,13 und Rse 0,04 ein und erhält einen U-Wert von 1,93 W/m²K, der den GModG-Höchstwert von 0,24 W/m²K für Außenwände deutlich überschreitet.

Anschließend ergänzt sie ein Wärmedämmverbundsystem mit 14 Zentimetern Mineralwolle und λ 0,035. Das Ergebnis: Der Gesamtwiderstand steigt auf rund 4,52 m²K/W, der U-Wert sinkt auf etwa 0,22 W/m²K und erfüllt damit die Anforderung.

Der Wärmeverlust je Quadratmeter fällt im Beispiel von 57,9 Watt auf rund 6,6 Watt bei 30 Kelvin Differenz. Auf dieser Basis lässt sie ein konkretes Angebot für ein WDVS einholen und prüft die Förderung.

Bevor sie beauftragt, spielt Frau Sommer im Rechner noch zwei Varianten durch: Mit 10 Zentimetern Mineralwolle statt 14 käme sie nur auf etwa 0,30 W/m²K und verfehlte den GModG-Höchstwert von 0,24 knapp, mit 16 Zentimetern läge sie bei rund 0,20.

Sie entscheidet sich für 14 Zentimeter, weil damit die Anforderung sicher erfüllt ist und jeder weitere Zentimeter den Wärmeverlust nur noch geringfügig senkt. U-Wert-Sanierung: Frau Sommer senkt den Wärmeverlust von 57,9 auf 6,6 Watt pro Quadratmeter

Fallstricke

Häufige Fehler bei der U-Wert-Berechnung

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Zentimeter und Meter bei der Schichtdicke zu verwechseln, verfälscht den U-Wert gleich um den Faktor hundert und steht damit ganz oben auf der Fehlerliste. Ebenso werden Übergangswiderstände vergessen oder falsche Normwerte für das jeweilige Bauteil verwendet.

Ein weiterer Fehler ist die Annahme, eine dicke Wand sei automatisch gut gedämmt: Entscheidend ist nicht die Masse, sondern das Verhältnis von Dicke zu Wärmeleitfähigkeit, weshalb wenige Zentimeter Dämmstoff mehr bringen als viele Zentimeter Beton.

Außerdem bildet die einfache Schichtrechnung keine Wärmebrücken, Luftspalte oder Feuchteeffekte ab.

Für eine Sanierungsentscheidung reicht der Wert zur Orientierung, für förderrelevante Nachweise ist eine normgerechte Berechnung durch eine Energieberatung nötig.

Wer mit Bemessungswerten statt Werbeangaben rechnet, vermeidet zu optimistische Ergebnisse. Ein weiterer verbreiteter Irrtum ist, den fertigen U-Wert einer einzelnen Wand direkt mit dem Energiebedarf des ganzen Hauses gleichzusetzen.

Der Rechner bewertet immer nur das eingegebene Bauteil; Fenster, Dach, Boden und die Wärmebrücken an ihren Anschlüssen gehen jeweils mit eigenen Werten in die Gesamtbilanz ein und müssen getrennt betrachtet werden.

Unterschätzt wird schließlich der Feuchteaspekt: Der Rechner prüft ausschließlich den Wärmedurchgang und sagt nichts darüber, wo im Querschnitt der Taupunkt zu liegen kommt.

Gerade bei einer Innendämmung wandert die Grenzschicht, an der warme Raumluft auf kalte Bauteiltemperaturen trifft, nach innen — dort kann sich Tauwasser hinter der Dämmebene sammeln, obwohl der berechnete U-Wert tadellos aussieht.

Ein guter U-Wert ist deshalb kein bauphysikalischer Freibrief, sondern nur einer von mehreren Nachweisen.

Nächster Schritt

U-Wert-Rechner: Ergebnis einordnen und nächste Schritte

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der U-Wert-Rechner ermittelt den Wärmedurchgangskoeffizienten eines Bauteils aus Schichtdicken und λ-Werten, weist den Gesamtwiderstand R aus und vergleicht das Ergebnis mit dem passenden GModG-Höchstwert.

Variiere die Dämmstärke, bis der Zielwert für Wand, Dach oder Boden erreicht ist, und hole auf dieser Grundlage ein konkretes Sanierungsangebot ein.

Ein U-Wert unter dem jeweiligen GModG-Höchstwert — 0,24 für Wand und Dach, 0,30 für Böden gegen Erdreich — ist dabei das klare Ziel jeder Maßnahme.

So wird aus dem physikalischen Kennwert eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage für die energetische Sanierung deines Hauses.

Wer den ermittelten U-Wert in Sparpotenzial übersetzen möchte, nutzt anschließend den Dämmungs-Spar-Rechner für die konkrete Kostenrechnung.

Unabhängig vom einzelnen Bauteil gilt: Der U-Wert beschreibt stets nur den stationären Wärmedurchgang bei konstanter Temperaturdifferenz und sagt nichts über die Wärmespeicherfähigkeit, den Feuchteschutz oder den sommerlichen Hitzeschutz aus.

Für eine vollständige Bewertung der Gebäudehülle betrachtest du ihn deshalb zusammen mit Kennwerten wie dem sommerlichen Wärmeschutz und der Luftdichtheit, statt eine Sanierungsentscheidung allein am U-Wert eines Bauteils festzumachen.

Den energetischen Gesamtstand des Gebäudes ordnet der Energieeffizienzklasse-Rechner anhand des Endenergiebedarfs in die GModG-Klassen A+ bis H ein.

Vertiefung

U-Wert-Beispiele: Ziegel, Porenbeton und WDVS im Vergleich

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · U-Wert 1,71 W/(m²K), Gesamtdicke 33,5 cm – überschreitet den GModG-Höchstwert deutlich

30 cm Vollziegelmauerwerk ohne Dämmung

Bauteil-Schichten (von innen nach außen)
Innenputz Gips 1,5 cm · Vollziegelmauerwerk 30 cm · Außenputz 2 cm
Bauteiltyp (für GModG-Vergleich)
Außenwand

Beispiel 2 · Mittel · U-Wert 0,401 W/(m²K), Gesamtdicke 40 cm – überschreitet den GModG-Höchstwert

36,5 cm Porenbeton ohne zusätzliche Dämmung

Bauteil-Schichten (von innen nach außen)
Innenputz Gips 1,5 cm · Porenbeton 36,5 cm · Außenputz 2 cm
Bauteiltyp (für GModG-Vergleich)
Außenwand

Beispiel 3 · Komplex · U-Wert 0,151 W/(m²K), Gesamtdicke 39,5 cm – erfüllt GModG und KfW-EH-55, nur knapp unterhalb Passivhaus-Standard

Modernes WDVS mit 20 cm EPS-Dämmung

Bauteil-Schichten (von innen nach außen)
Innenputz Gips 1,5 cm · Kalksandstein 17,5 cm · WDVS EPS-Dämmung 20 cm · Außenputz 0,5 cm
Bauteiltyp (für GModG-Vergleich)
Außenwand

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Energiepreis-Umrechnerct/kWh in EUR/MWh und EUR/MWh in ct/kWh umrechnen sowie Heizöl-, Flüssiggas- und Pellets-Preise auf kWh-Basis fair vergleichen.Kellerdecke dämmen KostenKellerdecke dämmen Kosten berechnen: Fläche, Dämmstoff und Stärke eingeben – Gesamtkosten, BEG-Förderung, Heizkosten-Ersparnis und Amortisation sofort ermitteln.Heizkurve-RechnerVorlauftemperatur aus der Heizkurve berechnen: Heizungstyp, Norm-Temperaturen und Aussentemperatur eingeben — Vorlauf, Ruecklauf, Spreizung und Waermepumpen-Eignung ablesen.Wärmepumpe Dimensionierung RechnerWärmepumpe dimensionieren: Benötigte Leistung in kW aus Wohnfläche, Baualtersklasse, Vorlauftemperatur und Wärmequelle berechnen — mit JAZ und Stromkosten-Prognose.Geschossdecke dämmen KostenOberste Geschossdecke dämmen Kosten berechnen: Fläche, Ausführung und Dämmstoff eingeben – Kosten, GModG-Nachrüstpflicht, BEG-Förderung und Amortisation kostenlos und sofort ermitteln.Gradtagszahl-RechnerGradtagszahl G20/15 nach VDI 3807 berechnen: aus 12 Monatsmitteln, aus Heiztagen und mittlerer Außentemperatur oder als Witterungsbereinigung eines Verbrauchs – inkl. DWD-Klimanormalperiode 1991–2020 für 6 Städte.LED-EinsparrechnerStrom- und Geldersparnis durch Umstieg von Glühbirne, Halogen oder Energiesparlampe auf LED. Amortisationszeit und CO₂-Einsparung – viele Haushalte haben noch alte Leuchtmittel.Haushaltsgeräte-VerbrauchsvergleichStromverbrauch und Betriebskosten alt vs. neu vergleichen. Zeigt, ob sich die Neuanschaffung lohnt und wann die Investition amortisiert ist – für Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner und mehr.Trockner-Stromkosten-RechnerStromkosten des Wäschetrockners je Trocknung, Monat und Jahr aus Trocknertyp, Energielabel-Klasse und Strompreis berechnen – mit Trocknertyp-Vergleich und Amortisationsrechnung für den Umstieg auf einen Wärmepumpentrockner.Kühlschrank-KostenvergleichSpezialisierter Vergleich für Kühlgeräte: Dauerläufer mit großem Stromanteil. Berücksichtigt Gerätetyp, Baujahr, Abtauen und Nutzvolumen – genauer Vergleich alt vs. neu.Warmwasser-KostenrechnerJährliche Kosten für Warmwasserbereitung. Vergleicht Durchlauferhitzer, Boiler, Gas, Wärmepumpe und Solar – zeigt Einfluss von Dusche vs. Bad.Ventilator-Stromkosten-RechnerStromkosten und -verbrauch eines Ventilators pro Tag, Monat und Sommer aus Leistung, Laufzeit und Strompreis. Mit Kostenvergleich der Ventilatortypen.Klimaanlage-Stromkosten-RechnerStromkosten und -verbrauch einer Klimaanlage pro Tag, Monat und Sommer aus Leistung, Laufzeit und Strompreis. Mit Gerätevergleich und Ventilator-Gegenüberstellung.Sauna-Stromkosten-RechnerStromkosten einer Heimsauna aus Ofenleistung, Aufheizzeit und Haltetaktung berechnen. Mit Infrarotkabinen-Vergleich und Break-even gegenüber dem Eintritt einer öffentlichen Sauna.Whirlpool-Stromkosten-RechnerStromkosten eines Whirlpools aus Aufheizen, Halten und Nutzung berechnen – pro Monat und Jahr, getrennt nach Sommer und Winter, mit Isolierungs- und Abdeckungsvergleich.

Weiternutzung

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  • Vergleich zweier Wandaufbauten: Ohne Dämmung U-Wert 2,1 mit dickem Wärmepfeil, mit 14 cm Mineralwolle U-Wert 0,22 mit dünnem Pfeil. GModG-Grenzwert 0,24 markiert.

    U-Wert mit und ohne Dämmung

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           alt="Vergleich zweier Wandaufbauten: Ohne Dämmung U-Wert 2,1 mit dickem Wärmepfeil, mit 14 cm Mineralwolle U-Wert 0,22 mit dünnem Pfeil. GModG-Grenzwert 0,24 markiert."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/u-wert-rechner">U-Wert mit und ohne Dämmung auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/u-wert-rechner
  • Vergleich vorher und nachher: U-Wert sinkt von 2,0 auf 0,22, Wärmeverlust von über 60 Watt auf 6,6 Watt pro Quadratmeter bei 30 Kelvin Differenz.

    Praxisbeispiel: U-Wert-Sanierung Frau Sommer

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           alt="Vergleich vorher und nachher: U-Wert sinkt von 2,0 auf 0,22, Wärmeverlust von über 60 Watt auf 6,6 Watt pro Quadratmeter bei 30 Kelvin Differenz."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/u-wert-rechner">Praxisbeispiel: U-Wert-Sanierung Frau Sommer auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/u-wert-rechner
  • Querschnitt einer gedämmten Außenwand mit vier Schichten: Innenputz, Ziegel, Mineralwolle und Außenputz, jeweils mit Dicke und Lambda-Wert. Wärmepfeile zeigen den abnehmenden Wärmefluss von innen nach außen.

    Wandaufbau und Wärmewiderstände

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           alt="Querschnitt einer gedämmten Außenwand mit vier Schichten: Innenputz, Ziegel, Mineralwolle und Außenputz, jeweils mit Dicke und Lambda-Wert. Wärmepfeile zeigen den abnehmenden Wärmefluss von innen nach außen."
           width="760" height="380">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/u-wert-rechner">Wandaufbau und Wärmewiderstände auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Infografik: U-Wert: Wärmedurchgang verschiedener Bauteile, U-WERT VERGLEICH (W/m²K) — NIEDRIGER = BESSER, Passivhaus-Wand, Dach gedämmt (24 cm), WDVS-Wand (14 cm), Kellerdecke gedämmt, 3-fach-Verglasung, 2-fach-Verglasung

    U Wert-Rechner Bauteile

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           alt="Infografik: U-Wert: Wärmedurchgang verschiedener Bauteile, U-WERT VERGLEICH (W/m²K) — NIEDRIGER = BESSER, Passivhaus-Wand, Dach gedämmt (24 cm), WDVS-Wand (14 cm), Kellerdecke gedämmt, 3-fach-Verglasung, 2-fach-Verglasung"
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/u-wert-rechner">U Wert-Rechner Bauteile auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Infografik: U-Wert-Berechnung: Schichtaufbau Außenwand, WANDQUERSCHNITT (INNEN → AUSSEN), Warm 20 °C, Kalt −10 °C, R_si = 0,13, Putz 1,5 cm, Mauerwerk, 24 cm

    U Wert-Rechner Schichtaufbau

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           alt="Infografik: U-Wert-Berechnung: Schichtaufbau Außenwand, WANDQUERSCHNITT (INNEN → AUSSEN), Warm 20 °C, Kalt −10 °C, R_si = 0,13, Putz 1,5 cm, Mauerwerk, 24 cm"
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/u-wert-rechner">U Wert-Rechner Schichtaufbau auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Berechnung ist eine vereinfachte stationäre Abschätzung nach DIN EN ISO 6946 und ersetzt keinen Nachweis durch eine Energieberatung.

Quelle: GModG Anlage 7 (vormals GEG); DIN EN ISO 6946; Umweltbundesamt

Stand: 2026-09-26

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
26. September 2026
Fachbereich
Energie / Energieeffizienz
Formeln basieren auf
Stationäre Wärmedurchgangsberechnung nach DIN EN ISO 6946
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). U-Wert-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/u-wert-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. U-Wert-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/u-wert-rechner

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