Überblick
Was ist der U-Wert-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient, früher k-Wert) gibt in W/(m²·K) an, wie viel Wärmeleistung pro Quadratmeter Bauteil und Kelvin Temperaturdifferenz verloren geht — je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Eine ungedämmte 24-Zentimeter-Ziegelwand erreicht rund 2,1 W/m²K, eine modern gedämmte Außenwand dagegen etwa 0,2 W/m²K — ein zehnfacher Unterschied, der sich direkt in der Heizkostenrechnung niederschlägt. Dieser Rechner addiert die Wärmewiderstände aller Schichten sowie die Übergangswiderstände innen und außen, bildet den Gesamtwiderstand R und kehrt ihn zum Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) um, so siehst du sofort, ob ein geplanter Aufbau die heutigen GEG-Anforderungen erfüllt.
Der U-Wert gibt an, wie viel Wärmeleistung in Watt durch einen Quadratmeter Bauteil verloren geht, wenn zwischen innen und außen ein Temperaturunterschied von einem Kelvin herrscht — je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung.
Genau darin liegt der Unterschied zwischen den beiden Beispielwänden: Die ungedämmte Ziegelwand mit rund 2,1 W/m²K lässt zehnmal so viel Wärme entweichen wie die gedämmte Konstruktion mit etwa 0,2 W/m²K.
Weil sich der U-Wert direkt aus dem Schichtaufbau ergibt, kannst du im Rechner jede Dämmvariante durchspielen, bevor du dich für einen Wandaufbau entscheidest.
Methodisch steht dahinter ein stationäres eindimensionales Modell: Der Rechner nimmt an, dass die Wärme senkrecht durch lauter homogene, planparallele Schichten fließt und dass die Temperaturen auf beiden Seiten zeitlich konstant bleiben.
Aufheizen und Auskühlen über den Tagesverlauf, also die Wärmespeicherung in der Bausubstanz, bleiben damit außen vor — der U-Wert beschreibt den Beharrungszustand und nicht das dynamische Verhalten einer schweren Wand.
Das erklärt auch, warum ein Altbau mit dickem Mauerwerk sich im Sommer träger aufheizt, als sein schlechter U-Wert vermuten lässt.
Ein niedrigerer U-Wert bedeutet dabei stets weniger Transmissionswärmeverlust, während die tatsächliche Heizlast eines Raums zusätzlich von der Fläche, der Temperaturdifferenz und den übrigen Bauteilen des Hauses abhängt.