Was kostet Dämmung? Kosten je m² und Dämmsystem Die Kosten für Gebäudedämmung betragen je nach System 20–350 €/m²: Einblasdämmung (Hohlräume, Dachboden) 20–80 €/m², Außendämmung WDVS (Fassade) 100–200 €/m², Zwischensparrendämmung (Dach) 60–150 €/m², Aufsparrendämmung 80–180 €/m², Kellerdeckendämmung 25–55 €/m², Vorhangfassade 150–350 €/m².
Förderprogramme über KfW BEG und BAFA (Bundesförderung für effiziente Gebäude) reduzieren die Nettokosten um bis zu 20 %. Für eine detaillierte Wärmedurchgangs-Berechnung hilft der U-Wert-Rechner.
Vergleiche im Dämmungsrechner die Maßnahmen zuerst einzeln, denn nur so siehst du, welche sich am schnellsten trägt.
Für ein Haus von 1970 mit 2.400 Euro Heizkosten und 140 Quadratmetern zeigt das Ergebnis: Die Fassade spart 480 Euro pro Jahr, kostet aber rund 16.800 Euro und amortisiert sich erst nach etwa 35 Jahren.
Das Dach spart 360 Euro bei rund 9.100 Euro Investition — Amortisation nach gut 25 Jahren. Die Kellerdecke bringt nur 168 Euro, kostet aber auch nur rund 4.900 Euro und liegt damit bei etwa 29 Jahren.
Das bedeutet fachlich: Die Fassade hat den größten absoluten Hebel, das Dach den besten Kosten-Nutzen-Schnitt.
Rechne dann ein zweites Szenario mit einem älteren Baujahr durch – bei „vor 1960“ steigt der Fassadenanteil von 20 auf 25 Prozent, die Ersparnis auf 600 Euro und die Amortisationszeit fällt auf rund 28 Jahre.
Genau das ist die Kernaussage: Je schlechter der Ausgangszustand, desto eher lohnt sich die Dämmung.
Für die Kostenseite gelten je Bauteil grobe Richtwerte pro m²: Fassade mit Wärmedämmverbundsystem rund 60 bis 200 Euro, Dachdämmung von innen etwa 30 bis 120 Euro, Kellerdecke ungefähr 22 bis 66 Euro und die oberste Geschossdecke häufig 30 bis 70 Euro.
Der Rechner setzt daraus feste Werte an — 120 Euro für die Fassade, 65 fürs Dach, 35 für die Kellerdecke und 60 für die Fenster — und multipliziert sie mit der Wohnfläche, nicht mit der tatsächlichen Bauteilfläche.
Über die BEG-Förderung von BAFA und KfW lassen sich bis zu 20 Prozent als Zuschuss zurückholen, was die Amortisationszeit spürbar verkürzt — der Rechner berücksichtigt die Förderung nicht, du musst sie also selbst gegenrechnen.
Wenn du die Bauteile physikalisch statt pauschal bewerten willst, bestimmst du den Wärmedurchgangskoeffizient vorher mit dem U-Wert-Rechner.
Dachbodendämmung: Kosten, Ersparnis und Förderung Die Dachbodendämmung der obersten Geschossdecke ist eine der wirtschaftlichsten Maßnahmen: Bei einem Reihenhaus aus den 1970er-Jahren mit 2.400 Euro Heizkosten und 140 m² Wohnfläche zeigt der Rechner (Baujahr 1960–1979, Dachdämmung aktiviert) rund 360 Euro Ersparnis pro Jahr und eine Investition von etwa 9.100 Euro — Amortisation in gut 25 Jahren.
Durch Einblasdämmung mit Mineralwolle lassen sich beim unbeheizten Spitzboden oft 20-cm-Dämmdicken wirtschaftlich realisieren, was die rechnerischen 15 Prozent Einsparung praxisnah bestätigt.
KfW BEG (Programm 261) und BAFA-Bundesförderung reduzieren die Nettokosten um bis zu 20 Prozent.
Wer die optimale Dämmstärke nach DIN 4108 berechnen möchte, nutzt dafür den U-Wert-Rechner — dieser Rechner hingegen zeigt, wie viel Euro die Maßnahme jährlich spart.