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Dachdämmung Kosten-Rechner: Fassade, Keller und Dachboden vergleichen

EnergieStand Noch keine Bewertung
€/Jahr
Baujahr / Sanierungsstand
m²
Fassadendämmung
Dachdämmung
Kellerdeckendämmung
Fenstererneuerung
Heizsystem (für CO₂)
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Kurzantwort

Dämmungs-Spar-Rechner: Gib aktuelle jährliche heizkosten und baujahr / sanierungsstand ein und erhalte Jährliche Heizkostenersparnis (€/Jahr) als Ergebnis. Abweichungen durch individuelle Anlagen- und Nutzungsbedingungen möglich.

Dämmung-Kosten je m² für Fassade, Dach, Keller und Geschossdecke berechnen sowie...

Kilian AchatzFachredaktion Energie
Geprüft: Review-Team Energie (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Dämmungs-Spar-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ein Haus aus den 1960er-Jahren mit 2.400 Euro Heizkosten im Jahr spart durch eine Fassadendämmung rund 20 Prozent — das sind 480 Euro jährlich, und die Heizkosten sinken auf 1.920 Euro. Dieser Rechner übersetzt deine tatsächlichen Heizkosten, das Baujahr des Hauses und die Wohnfläche in die konkrete Euro-Ersparnis der vier gängigen Sanierungsmaßnahmen Fassade, Dach, Kellerdecke und Fenster — und zeigt, welche davon sich am schnellsten amortisiert.

Entscheidend ist dabei das Baujahr: Je schlechter der energetische Ausgangszustand, desto größer der prozentuale Hebel jeder Maßnahme.

Bei einem Haus vor 1960 bringt die Fassadendämmung 25 Prozent, bei Baujahr 1960 bis 1979 noch 20 Prozent, ab Baujahr 2010 dagegen nur noch 4 Prozent, weil dort schon gedämmt wurde.

Der Rechner rechnet außerdem eine grobe Investitionssumme je Bauteil aus der Wohnfläche hoch und stellt Ersparnis und Amortisationszeit direkt nebeneinander.

Aus der Reihe fällt dabei die Kellerdecke: Sie ist die einzige Maßnahme, die in jeder Baujahrsklasse denselben Einsparanteil von 7 Prozent liefert, weil der Rechner sie unabhängig vom Sanierungsstand bewertet.

Bei einem Haus ab Baujahr 2010 überholt sie damit sogar die Fassadendämmung, die dort nur noch auf 4 Prozent kommt — im Altbau vor 1960 ist das Verhältnis mit 25 zu 7 Prozent genau umgekehrt. Alle Angaben sind Orientierungswerte ohne Gewähr. Wärmeverlust vor Dämmung hoch, nach Dämmung deutlich weniger

Eingaben

Heizkosten, Baujahr und Dämmmaßnahmen im Dämmungsrechner eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst deine aktuellen jährlichen Heizkosten in Euro, das Baujahr beziehungsweise den Sanierungsstand, die Wohnfläche in Quadratmetern, das Heizsystem für die CO₂-Bilanz und die geplanten Maßnahmen ein: Fassadendämmung, Dachdämmung, Kellerdeckendämmung und Fenstererneuerung lassen sich einzeln oder kombiniert anwählen. Die Heizkosten entnimmst du der letzten Jahresabrechnung — nicht die Nebenkosten insgesamt, sondern nur den Heizanteil.

Wichtig ist die Wohnfläche: Der Rechner leitet daraus die Investitionskosten ab und rechnet mit rund 120 Euro je Quadratmeter für die Fassade, 65 Euro fürs Dach, 35 Euro für die Kellerdecke und 60 Euro für die Fenster.

Einen U-Wert musst du nicht kennen, denn der Rechner arbeitet nicht mit Bauteilkennwerten, sondern mit typischen Einsparprozenten je Baujahrsklasse.

Typische Fehler sind zu hoch angesetzte Heizkosten inklusive Warmwasser und Strom, ein zu optimistisch gewähltes Baujahr und die Annahme, mehrere Maßnahmen addierten sich einfach — das tun sie nicht.

Praxisfälle

Typische Anwendungsfälle: Welche Dämmung lohnt sich in welcher Situation?

Sechs Rechenbeispiele zeigen, wie stark Baujahr, Bauteil und Heizsystem die Ersparnis und die Amortisationszeit einer Dämmung veraendern - alle Werte mit der echten Rechenfunktion nachgerechnet.

  1. Altbau vor 1960: Fassadendämmung spart 600 Euro pro Jahr

    „Wie viel bringt eine Fassadendämmung bei einem unsanierten Altbau?“

    Eingabe
    Baujahr "Vor 1960 unsaniert", 2.400 Euro Heizkosten, 140 m² Wohnfläche, Fassadendämmung "Ja"
    Ergebnis
    600 Euro Ersparnis pro Jahr (25 %), Amortisation rund 28 Jahre, 1.054 kg CO2 weniger
  2. Neubau ab 2010: Fassadendämmung bringt nur noch 96 Euro

    „Lohnt sich eine Dämmung bei einem Haus ab Baujahr 2010 noch?“

    Eingabe
    Baujahr "Ab 2010", 2.400 Euro Heizkosten, 140 m² Wohnfläche, Fassadendämmung "Ja"
    Ergebnis
    96 Euro Ersparnis pro Jahr (4 %), Amortisation rund 175 Jahre, 169 kg CO2 weniger

    U-Wert-Rechner fuer die bauteilgenaue Pruefung

  3. Kellerdecke dämmen: günstigste Einstiegsmaßnahme

    „Welche Dämmung lohnt sich als Einstieg am ehesten?“

    Eingabe
    Baujahr "1960-1979", 2.400 Euro Heizkosten, 140 m² Wohnfläche, Kellerdeckendämmung "Ja"
    Ergebnis
    168 Euro Ersparnis pro Jahr (7 %), 4.900 Euro Investition, Amortisation rund 29 Jahre
  4. Fenster erneuern im Altbau: kürzeste Amortisation unter den Einzelmaßnahmen

    „Welche Dämmmaßnahme amortisiert sich am schnellsten?“

    Eingabe
    Baujahr "Vor 1960 unsaniert", 2.400 Euro Heizkosten, 140 m² Wohnfläche, Fenstererneuerung "Ja"
    Ergebnis
    432 Euro Ersparnis pro Jahr (18 %), Amortisation rund 19 Jahre, 759 kg CO2 weniger
  5. Drei Maßnahmen kombiniert: Kombinationsfaktor dämpft 42 auf 31,5 Prozent

    „Warum addiert der Rechner mehrere Dämmmaßnahmen nicht einfach zusammen?“

    Eingabe
    Baujahr "1960-1979", 2.400 Euro Heizkosten, 140 m² Wohnfläche, Fassade + Dach + Kellerdecke "Ja"
    Ergebnis
    756 Euro Ersparnis pro Jahr (31,5 % statt rechnerisch 42 %), Restheizkosten 1.644 Euro
  6. Wärmepumpe vs. Öl: gleiche Euro-Ersparnis, unterschiedliche CO2-Wirkung

    „Wie wirkt sich das Heizsystem auf die CO2-Ersparnis durch Dämmung aus?“

    Eingabe
    Baujahr "1960-1979", 2.400 Euro Heizkosten, 140 m² Wohnfläche, Dachdämmung "Ja", Heizsystem Wärmepumpe bzw. Öl
    Ergebnis
    Beide 360 Euro Ersparnis pro Jahr (15 %), aber 468 kg CO2 (Wärmepumpe) gegenueber 798 kg CO2 (Öl)

Berechnung

Wie berechnet der Dämmungsrechner die Heizkostenersparnis?

Verstehe den Formelweg.

Prozent-Formel (Heizkosten × Einsparanteil je Maßnahme × Kombinationsfaktor = jährliche Ersparnis): Jede Maßnahme hat je Baujahrsklasse einen festen Einsparanteil. Fassade: 25 Prozent vor 1960, 20 Prozent bei 1960–1979, 14 Prozent bei 1980–1994, 8 Prozent bei 1995–2009 und 4 Prozent ab 2010.

Dach: 18, 15, 10, 5 und 3 Prozent. Fenster: 18, 12, 7, 4 und 2 Prozent. Die Kellerdecke bringt unabhängig vom Baujahr 7 Prozent.

Wählst du mehrere Maßnahmen, addiert der Rechner die Prozentwerte nicht ungebremst, sondern dämpft die Summe mit einem Kombinationsfaktor: 0,85 bei zwei Maßnahmen, 0,75 bei drei und 0,7 bei allen vier.

Der Grund ist physikalisch: Wenn die Fassade schon gedämmt ist, kann das Dach nicht noch einmal denselben Wärmestrom einsparen.

Beispiel: Ein Haus von 1970 mit 2.400 Euro Heizkosten und 140 Quadratmetern Wohnfläche spart mit Fassade allein 20 Prozent, also 480 Euro pro Jahr; die Heizkosten sinken auf 1.920 Euro.

Kommen Dach (15 Prozent) und Kellerdecke (7 Prozent) hinzu, ergibt die Summe 42 Prozent — mal dem Faktor 0,75 für drei Maßnahmen bleiben 31,5 Prozent, also 756 Euro Ersparnis und 1.644 Euro Restheizkosten.

Die Investition schätzt der Rechner aus der Wohnfläche: 140 mal 120 Euro ergeben 16.800 Euro für die Fassade, daraus folgt die Amortisationszeit von 480 Euro Ersparnis her rund 35 Jahre. Alle Werte sind Orientierungswerte ohne Gewähr.

Nachschlagen

Dämmwerte nach Dämmstoff: Lambda, Rohdichte und Anwendung

Welcher Dämmstoff ist für welchen Zweck geeignet? Lambda-Wert (λ), Rohdichte und Dampfdiffusion bestimmen die Eignung von Glaswolle, EPS, PUR und Co.

Wärmeleitfähigkeit λ (W/mK), Rohdichte und Eigenschaften nach Dämmstoff – Quelle: DIN 4108-4
Dämmstoffλ (W/mK)Rohdichte (kg/m³)Dampfdiffusion μAnwendungsbereich
Glaswolle (Mineral)0,032–0,04010–251Dach, Wand (Hinterlüftung), Decke
Steinwolle (Mineral)0,033–0,04220–2001Fassade WDVS, Dach, Brandschutz
EPS (Styropor, expandiert)0,031–0,04015–3020–100Bodenplatte, WDVS, Perimeterdämmung
XPS (extrudiert)0,028–0,03525–4580–250Perimeter, Umkehrdach, Feuchte-Bereiche
Holzfaser0,038–0,05050–2503–5Außenwand, Dach; Feuchtepuffer
PUR/PIR (Polyurethan-Hartschaum)0,022–0,02830–4530–100Flachdach, Fassade, dünne Dämmlagen
Hanf (Naturstoff)0,040–0,04525–501–2Wand, Dach; ökologisch, Feuchteausgleich
Schafwolle0,035–0,04510–301–2Dach, Innendämmung; Feuchteregulation
Zellulose (Einblasdämmung)0,037–0,04230–801–2Hohlräume, Steildach eingeblasen

Quelle: DIN 4108-4 (Wärmeschutz im Hochbau), DIN EN ISO 10456. λ-Werte: je niedriger, desto besser dämmend. μ = Dampfdiffusionswiderstandszahl: je höher, desto diffusionsdichter. WDVS = Wärmedämmverbundsystem. Perimeter = erdberührte Dämmung. Dickenberechnung: d = λ × (1/U − Rsi − Rse), wobei Rsi = 0,13 m²K/W, Rse = 0,04 m²K/W.

Investitionskosten und Förderung je Dämmmaßnahme

Was kostet Dämmung pro Quadratmeter, und wie viel übernimmt die BEG-Förderung? Modellannahme des Rechners (bezogen auf die Wohnfläche) und Marktrichtwert (bezogen auf die tatsächliche Bauteilfläche) im Vergleich.

Investitionsansatz je Bauteil, Marktrichtwert und BEG-EM-Förderquote – Quelle: BAFA BEG EM Merkblatt Gebäudehülle (Stand Juli 2026), Verbraucherzentrale
MaßnahmeModellannahme Rechner (€/m² Wohnfläche)Marktrichtwert (€/m² Bauteilfläche)BEG-EM-Förderung
Fassade (WDVS)12060–20015 % Grundförderung, + 5 % mit iSFP (max. 30.000 € förderfähige Kosten)
Dach (von innen)6530–12015 % Grundförderung, + 5 % mit iSFP (max. 30.000 € förderfähige Kosten)
Kellerdecke3522–6615 % Grundförderung, + 5 % mit iSFP (max. 30.000 € förderfähige Kosten)
Fenster (Erneuerung)60unterschiedlich je Fenster, nicht pauschal pro m²15 % Grundförderung, + 5 % mit iSFP (max. 30.000 € förderfähige Kosten)

Die Modellannahme des Rechners multipliziert die Investition mit der Wohnfläche, nicht mit der tatsächlichen Bauteilfläche (Außenwand, Dachfläche etc.) – deshalb liegt sie unter dem reinen Marktrichtwert pro Bauteil-Quadratmeter. Für eine bauteilgenaue Kostenschätzung eignen sich die spezialisierten Rechner (Fassadendämmung-Kosten-Rechner, Kellerdecke-Rechner, Oberste-Geschossdecke-Rechner) besser. BEG-EM-Förderung: Antrag beim BAFA vor Auftragsvergabe erforderlich, sonst entfällt die Förderung. Quelle: BAFA BEG EM Merkblatt Gebäudehülle, Stand Juli 2026, abgerufen 26.09.2026.

Ausblick

Was ändert sich 2027 bei der BEG-Förderung für Dämmung?

Was sich zum Jahres- oder Periodenwechsel ändert – mit Datumsstempel und Herkunft.

  • Fuer Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle gilt seit der BEG-Reform vom Sommer 2026 eine Grundförderung von 15 Prozent, der iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten greift seither nur noch auf die ersten 30.000 Euro förderfähige Kosten je Wohneinheit statt auf die gesamte Fördersumme.
  • Fuer Anfang 2027 wird in Fachmedien ein zusaetzlicher Bonus von rund 5 Prozentpunkten fuer besonders ineffiziente Gebaeude (Worst Performing Buildings) bei Huellmaßnahmen wie Fassade, Dach und Kellerdecke berichtet; reine Fenstertauschmaßnahmen sollen davon ausgenommen bleiben.
  • Dieser WPB-Bonus ist Stand 26.09.2026 noch nicht durch ein offizielles BAFA- oder BMWK-Merkblatt bestaetigt - die genaue Ausgestaltung und die Nachweisfuehrung des Gebaeudezustands gelten als offen, weshalb der Rechner die Einsparung ohne diesen moeglichen Bonus ausweist.
  • Unveraendert bleibt die BEG-Grundregel: Der Foerderantrag beim BAFA muss vor Auftragsvergabe an den Handwerksbetrieb gestellt werden, sonst entfaellt die Foerderung unabhaengig von der Hoehe des Foerdersatzes.

Stand: 26.09.2026 · Quelle: BAFA - BEG Einzelmaßnahmen Gebäudehülle (Stand Juli 2026); WPB-Bonus 2027 laut Fachmedienberichten (roof.academy, nachhaltiges-zuhause.de), noch nicht offiziell bestaetigt

Expertenmodus

Häufige Fragen zum Dämmungsrechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie viel bringt eine Dämmung bei den Heizkosten?

Das hängt stark vom Baujahr ab: Bei einem unsanierten Haus vor 1960 spart eine Fassadendämmung laut Rechner 25 Prozent der Heizkosten, bei einem Neubau ab 2010 nur noch 4 Prozent.

Konkret bedeutet das bei 2.400 Euro Heizkosten und 140 Quadratmetern Wohnfläche: vor 1960 sinken die Kosten um 600 Euro auf 1.800 Euro jährlich, ab 2010 nur um 96 Euro auf 2.304 Euro.

Der Grund liegt am energetischen Ausgangszustand — je schlechter er ist, desto größer der prozentuale Hebel jeder einzelnen Maßnahme.

Trage im Rechner deine tatsächlichen Heizkosten, dein Baujahr und die geplante Maßnahme ein, um die individuelle Ersparnis zu sehen.

Wichtig ist dabei, nur den reinen Heizkostenanteil einzugeben, nicht die komplette Nebenkostenabrechnung samt Wasser und Strom, sonst überschätzt das Ergebnis die tatsächliche Wirkung deutlich.

Bei mehreren gleichzeitigen Maßnahmen dämpft zusätzlich ein Kombinationsfaktor die Summe, weil sich die eingesparten Wärmeverluste teilweise überschneiden.

Welche Dämmung lohnt sich zuerst?

Am schnellsten amortisiert sich meist die günstigste Einzelmaßnahme, nicht zwingend die mit der höchsten Ersparnis.

Bei einem Haus vor 1960 mit 140 Quadratmetern spart die Fenstererneuerung 432 Euro pro Jahr bei rund 19 Jahren Amortisation, während die Fassade zwar mehr bringt, nämlich 600 Euro, durch die höhere Investition aber erst nach 28 Jahren amortisiert ist.

Die Kellerdecke liegt mit 168 Euro Ersparnis und rund 29 Jahren dazwischen, ist aber unabhängig vom Baujahr immer mit 7 Prozent Einsparanteil und niedriger Investition die günstigste Einstiegsmaßnahme.

Aktiviere im Rechner zunächst nur eine Maßnahme, um die Amortisationszeit je Bauteil zu vergleichen, bevor du mehrere kombinierst.

Ein Energieberater kann anhand des tatsächlichen U-Werts und ungenutzter Dämmflächen die Reihenfolge für dein konkretes Gebäude weiter verfeinern, denn der Rechner arbeitet nur mit typischen Richtwerten je Baujahrsklasse, nicht mit individuellen Bauteilmessungen.

Lohnt sich eine Dämmung bei einem Neubau nach 2010 überhaupt noch?

Kaum noch wirtschaftlich, zumindest laut Modellrechnung: Bei einem Haus ab Baujahr 2010 mit 2.400 Euro Heizkosten und 140 Quadratmetern spart eine Fassadendämmung nur noch 4 Prozent, also 96 Euro pro Jahr, bei einer Investition von 16.800 Euro ergibt das eine Amortisationszeit von rund 175 Jahren.

Der Grund ist einfach: Neubauten nach 2010 erfüllen bereits deutlich strengere energetische Anforderungen als ältere Baujahrsklassen, sodass kaum noch Wärmeverluste über die Gebäudehülle bestehen, die sich zusätzlich dämmen ließen.

Trotzdem ist die Frage nicht für jedes Bauteil gleich zu beantworten: Fenster oder eine noch ungedämmte Kellerdecke können auch bei jüngeren Gebäuden abweichen, weil sie im Rechner unabhängig vom übrigen Baujahr bewertet werden.

Prüfe deshalb jede Maßnahme einzeln im Rechner, statt pauschal von einem Baujahr auf alle Bauteile zu schließen, und ziehe bei Zweifeln einen Energieberater für die individuelle Einschätzung hinzu.

Was kostet es, eine Hausfassade zu dämmen und zu verputzen?

Am Markt liegen die Kosten für ein Wärmedämmverbundsystem üblicherweise bei 60 bis 200 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche, abhängig von Dämmstoffstärke, Putzsystem und Gerüstbedarf.

Der Dämmungsrechner selbst rechnet vereinfacht mit 120 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, nicht Fassadenfläche — bei 140 Quadratmetern Wohnfläche ergibt das eine Modellinvestition von 16.800 Euro.

Diese Modellannahme liegt bewusst zwischen den Marktextremen, weil die Wohnfläche üblicherweise kleiner ist als die tatsächliche Außenwandfläche mit Fenstern, Giebeln und Vorsprüngen.

Für eine m²-genaue Kostenschätzung nach tatsächlicher Fassadenfläche und Dämmsystem eignet sich der spezialisierte Fassadendämmung-Kosten-Rechner besser als dieser Rechner, der ausschließlich die Heizkostenersparnis zeigt.

Mindestens drei Angebote von Fachbetrieben einzuholen, ist vor der Auftragsvergabe sinnvoll, weil regionale Handwerkerpreise um bis zu 30 Prozent voneinander abweichen können.

Ist die Dämmung der obersten Geschossdecke in Altbauten Pflicht?

Ja, grundsätzlich schon: Nach § 35 des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG, Nachfolgegesetz des GEG) muss die oberste Geschossdecke unsanierter Altbauten einen U-Wert von höchstens 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin erreichen, ersatzweise genügt die Dämmung des darüberliegenden Dachs.

Eine wichtige Ausnahme gilt für selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser ohne Eigentümerwechsel seit dem 1. Februar 2002 — hier greift die Pflicht nicht automatisch, sondern erst zwei Jahre nach einem künftigen Eigentümerwechsel.

Zusätzlich existiert eine Wirtschaftlichkeitsklausel, die eine Nachrüstung entfallen lässt, wenn sich die Kosten nicht in angemessener Zeit amortisieren.

Dieser Dämmungsrechner prüft die Nachrüstpflicht nicht automatisch, sondern zeigt nur die Heizkostenersparnis; für die U-Wert-genaue Prüfung der Pflicht eignet sich der Oberste-Geschossdecke-Rechner besser.

Im Zweifel klärt ein Energieberater die individuelle Pflicht anhand der Eigentümerhistorie verbindlich.

Ist es sinnvoll, Wände von innen zu dämmen?

Nur mit fachgerechter Ausführung, sonst drohen Feuchteschäden: Eine Innendämmung ohne durchgehende Dampfbremse oder mit Wärmebrücken an Fensterlaibungen kann zu Tauwasser in der Wandkonstruktion und in der Folge zu Schimmel führen.

Sinnvoll ist die Innendämmung vor allem dann, wenn eine Außendämmung nicht möglich ist, etwa bei denkmalgeschützten Fassaden oder direkt angrenzenden Nachbargebäuden.

Schon eine 6 bis 8 Zentimeter starke Innendämmschicht schmälert dabei die nutzbare Raumfläche spürbar, während die erzielbare Einsparung meist unter der einer Außendämmung liegt, weil die Wandkonstruktion selbst kalt bleibt und nur die Innenoberfläche erwärmt wird.

Der Rechner bildet diesen Unterschied nicht bauteilgenau ab, sondern arbeitet mit einem einheitlichen Einsparanteil je Baujahrsklasse für die Fassade insgesamt.

Vor der Ausführung sollte deshalb immer eine bauphysikalische Bewertung durch eine Fachperson erfolgen, denn im schlimmsten Fall zehren Feuchte- und Schimmelschäden die gesamte kalkulierte Ersparnis der Maßnahme wieder auf.

Was bringt die BEG-Förderung bei einer Dämmung?

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gibt es für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle wie Fassade, Dach, Kellerdecke oder Fenster eine Grundförderung von 15 Prozent der förderfähigen Kosten beim BAFA.

Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan kommt ein Bonus von 5 Prozentpunkten hinzu, allerdings nur auf die ersten 30.000 Euro förderfähiger Kosten je Wohneinheit, seit der BEG-Reform vom Sommer 2026 nicht mehr auf die gesamte Fördersumme.

Wichtig ist die Reihenfolge: Der Förderantrag muss vor der Auftragsvergabe an den Handwerksbetrieb gestellt werden, sonst entfällt die Förderung vollständig.

Dieser Rechner berücksichtigt die Förderung nicht automatisch — sie verkürzt die ausgewiesene Amortisationszeit zusätzlich, wenn du die geförderten Kosten selbst von der Investitionssumme abziehst.

Ab 2027 ist zudem ein zusätzlicher Bonus für besonders ineffiziente Gebäude geplant, dessen genaue Ausgestaltung aber noch nicht abschließend feststeht.

Warum addiert der Rechner mehrere Dämmmaßnahmen nicht einfach zusammen?

Weil sich die eingesparten Wärmeverluste bei mehreren Maßnahmen überschneiden: Physikalisch kann eine bereits gedämmte Fassade nicht noch einmal denselben Wärmestrom einsparen, den zusätzlich das Dach abdeckt.

Der Rechner dämpft die Summe deshalb mit einem Kombinationsfaktor von 0,85 bei zwei, 0,75 bei drei und 0,7 bei vier gleichzeitigen Maßnahmen.

Konkret ergibt das bei einem Haus von 1970 mit 2.400 Euro Heizkosten für Fassade, Dach und Kellerdecke zusammen rechnerisch 42 Prozent Einsparanteil, nach dem Faktor 0,75 aber nur 31,5 Prozent — das sind 756 Euro Ersparnis statt der unrealistischen 1.008 Euro bei einfacher Addition.

Ohne diesen Faktor würde der Rechner die Ersparnis systematisch zu hoch und die Amortisationszeit zu kurz ausweisen.

Wer die Maßnahmen einzeln plant, sieht diesen Effekt direkt, indem er zunächst eine, dann zwei und schließlich alle gewünschten Maßnahmen anwählt und die Ergebnisse vergleicht.

Wie wirkt sich das Heizsystem auf die CO2-Ersparnis durch Dämmung aus?

Auf die Euro-Ersparnis gar nicht, auf die CO2-Bilanz aber erheblich: Eine Dachdämmung bei einem Haus von 1970 mit 140 Quadratmetern spart unabhängig vom Heizsystem dieselben 360 Euro Heizkosten pro Jahr, weil der Rechner die Ersparnis nur aus Prozentsatz und Heizkosten berechnet.

Bei der CO2-Ersparnis zeigt sich dagegen ein deutlicher Unterschied: Mit einer Ölheizung sinkt der Ausstoß um rund 798 Kilogramm pro Jahr, mit einer Wärmepumpe dagegen nur um rund 468 Kilogramm, weil eine Wärmepumpe je eingesparter Kilowattstunde von vornherein weniger CO2 verursacht als eine Ölheizung.

Wähle im Rechner dein tatsächliches Heizsystem aus, sonst verzerrt die Standardannahme Gas die ausgewiesene CO2-Ersparnis.

Für eine genaue Wärmepumpen-Wirtschaftlichkeit über die reine Dämmung hinaus lohnt sich zusätzlich ein Blick auf einen spezialisierten Heizungsrechner, da dieser Rechner nur die Dämmwirkung, nicht die Heiztechnik selbst bewertet.

Hinweise

Was kostet Dämmung pro Quadratmeter? Kosten, Förderung und Reihenfolge

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Was kostet Dämmung? Kosten je m² und Dämmsystem Die Kosten für Gebäudedämmung betragen je nach System 20–350 €/m²: Einblasdämmung (Hohlräume, Dachboden) 20–80 €/m², Außendämmung WDVS (Fassade) 100–200 €/m², Zwischensparrendämmung (Dach) 60–150 €/m², Aufsparrendämmung 80–180 €/m², Kellerdeckendämmung 25–55 €/m², Vorhangfassade 150–350 €/m².

Förderprogramme über KfW BEG und BAFA (Bundesförderung für effiziente Gebäude) reduzieren die Nettokosten um bis zu 20 %. Für eine detaillierte Wärmedurchgangs-Berechnung hilft der U-Wert-Rechner.

Vergleiche im Dämmungsrechner die Maßnahmen zuerst einzeln, denn nur so siehst du, welche sich am schnellsten trägt.

Für ein Haus von 1970 mit 2.400 Euro Heizkosten und 140 Quadratmetern zeigt das Ergebnis: Die Fassade spart 480 Euro pro Jahr, kostet aber rund 16.800 Euro und amortisiert sich erst nach etwa 35 Jahren.

Das Dach spart 360 Euro bei rund 9.100 Euro Investition — Amortisation nach gut 25 Jahren. Die Kellerdecke bringt nur 168 Euro, kostet aber auch nur rund 4.900 Euro und liegt damit bei etwa 29 Jahren.

Das bedeutet fachlich: Die Fassade hat den größten absoluten Hebel, das Dach den besten Kosten-Nutzen-Schnitt.

Rechne dann ein zweites Szenario mit einem älteren Baujahr durch – bei „vor 1960“ steigt der Fassadenanteil von 20 auf 25 Prozent, die Ersparnis auf 600 Euro und die Amortisationszeit fällt auf rund 28 Jahre.

Genau das ist die Kernaussage: Je schlechter der Ausgangszustand, desto eher lohnt sich die Dämmung.

Für die Kostenseite gelten je Bauteil grobe Richtwerte pro m²: Fassade mit Wärmedämmverbundsystem rund 60 bis 200 Euro, Dachdämmung von innen etwa 30 bis 120 Euro, Kellerdecke ungefähr 22 bis 66 Euro und die oberste Geschossdecke häufig 30 bis 70 Euro.

Der Rechner setzt daraus feste Werte an — 120 Euro für die Fassade, 65 fürs Dach, 35 für die Kellerdecke und 60 für die Fenster — und multipliziert sie mit der Wohnfläche, nicht mit der tatsächlichen Bauteilfläche.

Über die BEG-Förderung von BAFA und KfW lassen sich bis zu 20 Prozent als Zuschuss zurückholen, was die Amortisationszeit spürbar verkürzt — der Rechner berücksichtigt die Förderung nicht, du musst sie also selbst gegenrechnen.

Wenn du die Bauteile physikalisch statt pauschal bewerten willst, bestimmst du den Wärmedurchgangskoeffizient vorher mit dem U-Wert-Rechner. Dämmkosten pro Quadratmeter: Fassade 60 bis 200, Dach 30 bis 120, Keller 22 bis 66 Euro Dachbodendämmung: Kosten, Ersparnis und Förderung Die Dachbodendämmung der obersten Geschossdecke ist eine der wirtschaftlichsten Maßnahmen: Bei einem Reihenhaus aus den 1970er-Jahren mit 2.400 Euro Heizkosten und 140 m² Wohnfläche zeigt der Rechner (Baujahr 1960–1979, Dachdämmung aktiviert) rund 360 Euro Ersparnis pro Jahr und eine Investition von etwa 9.100 Euro — Amortisation in gut 25 Jahren.

Durch Einblasdämmung mit Mineralwolle lassen sich beim unbeheizten Spitzboden oft 20-cm-Dämmdicken wirtschaftlich realisieren, was die rechnerischen 15 Prozent Einsparung praxisnah bestätigt.

KfW BEG (Programm 261) und BAFA-Bundesförderung reduzieren die Nettokosten um bis zu 20 Prozent.

Wer die optimale Dämmstärke nach DIN 4108 berechnen möchte, nutzt dafür den U-Wert-Rechner — dieser Rechner hingegen zeigt, wie viel Euro die Maßnahme jährlich spart.

Anwendung

Beispielrechnung: Wie schnell amortisiert sich eine Dämmung?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein Eigentümer prüft die Dämmung seines Hauses aus dem Jahr 1970. Er gibt seine Heizkosten von 2.400 Euro pro Jahr, das Baujahr 1960–1979, 140 Quadratmeter Wohnfläche und Gas als Heizsystem ein und wählt zunächst nur die Fassadendämmung.

Das Ergebnis: 20 Prozent Einsparung, also 480 Euro pro Jahr, die Heizkosten sinken von 2.400 auf 1.920 Euro.

Die Investition schätzt der Rechner aus der Wohnfläche mit 140 mal 120 Euro auf 16.800 Euro, woraus sich eine Amortisationszeit von rund 35 Jahren ergibt. Zusätzlich weist er 843 Kilogramm CO₂-Ersparnis pro Jahr aus.

Weil ihm das zu lang dauert, prüft der Eigentümer die Kellerdecke: Sie spart nur 7 Prozent, also 168 Euro, kostet aber lediglich 140 mal 35 Euro, also 4.900 Euro — Amortisation nach gut 29 Jahren und damit die günstigste Einstiegsmaßnahme.

Danach rechnet er das Gesamtpaket: Fassade, Dach und Kellerdecke gemeinsam ergeben 20 plus 15 plus 7, also 42 Prozent, mal dem Kombinationsfaktor 0,75 für drei Maßnahmen bleiben 31,5 Prozent.

Das sind 756 Euro Ersparnis pro Jahr und Restheizkosten von 1.644 Euro. Genau diese Gegenüberstellung von Einsparanteil, Investition und Amortisation liefert der Dämmungsrechner.

Im Sanierungsalltag werden Heizungsrohre oft vergessen, dabei lohnt sich auch hier die Dämmung – die passende Stärke liefert der Rohrdämm-Rechner. Die Beträge sind Orientierungswerte ohne Gewähr. Fassadendämmung spart 480 Euro pro Jahr, Heizkosten sinken von 2.400 auf 1.920 Euro

Fallstricke

Warum die Amortisationszeit oft optimistischer wirkt als sie ist

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Bei Dämmprojekten werden die Einsparprozente mehrerer Maßnahmen oft einfach addiert, obwohl der Rechner sie bewusst dämpft: Drei Maßnahmen kommen nicht auf 42, sondern auf 31,5 Prozent, weil sich die Wärmeströme überlagern. Ebenso kritisch ist das Rechnen mit Idealbedingungen bei Lüftung und Nutzung, obwohl Feuchtehaushalt, Fensterlüftung und Heizverhalten die Jahreswerte deutlich verschieben können.

Ein häufiger Eingabefehler sind zu hohe Heizkosten: Wer die gesamte Nebenkostenabrechnung oder den Warmwasseranteil mitzählt, überschätzt die Ersparnis, denn die Dämmung wirkt nur auf den Heizanteil.

Ebenso verbreitet ist ein zu schmeichelhaft gewähltes Baujahr — zwischen „vor 1960“ und „1980–1994“ liegt bei der Fassade fast der doppelte Einsparanteil.

Häufig werden außerdem Modellwerte als garantierte Kostenreduktion gelesen, obwohl Wetterjahr, Regelung der Heizanlage und Bauausführung den Effekt messbar verändern.

Unterschätzt wird schließlich die Investitionsseite: Weil der Rechner die Kosten aus der Wohnfläche hochrechnet, liegen die Amortisationszeiten regelmäßig bei zwei bis vier Jahrzehnten — Förderung, Instandsetzungsbedarf und der Wertzuwachs der Immobilie sind darin nicht enthalten und müssen separat betrachtet werden.

Zu bedenken ist außerdem, dass eine luftdicht gedämmte Hülle ohne ausreichenden Luftwechsel zu Feuchteschäden führt – den nötigen Volumenstrom planst du mit dem Lüftungsanlage-Rechner. Alle Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr.

Nächster Schritt

Welche Dämmung lohnt sich zuerst? Das Fazit

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Dämmungsrechner übersetzt deine Heizkosten, das Baujahr und die Wohnfläche in die jährliche Euro-Ersparnis von Fassaden-, Dach-, Kellerdecken- und Fensterdämmung und zeigt, welche Maßnahme sich am schnellsten trägt.

Weil der Einsparanteil am Baujahr hängt, bringt dieselbe Maßnahme im unsanierten Altbau ein Vielfaches dessen, was sie am Neubau bringt.

Wähle die Maßnahmen zuerst einzeln an, um den Hebel jeder Einzelmaßnahme zu sehen, und erst danach das Paket — dann wird auch der Kombinationsfaktor sichtbar, der die Summe mehrerer Maßnahmen dämpft.

Behalte im Blick, dass die Investitionskosten pauschal aus der Wohnfläche hochgerechnet werden und Förderungen nicht enthalten sind; die ausgewiesenen Amortisationszeiten sind deshalb eher konservativ.

Unterm Strich verbessert eine gute Dämmung nicht nur die laufenden Kosten, sondern auch die Einstufung des Hauses – prüfst du diese mit dem Energieeffizienzklasse-Rechner. Wie stark jedes Bauteil dabei den Wärmedurchgang bestimmt, misst der U-Wert-Rechner konkret.

Alle Angaben sind Orientierungswerte ohne Gewähr.

Vertiefung

Beispielrechnungen zur Dämmungs-Ersparnis

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 133 EUR Ersparnis pro Jahr (7 %), neue Heizkosten 1.767 EUR, Amortisation rund 31,6 Jahre, CO2-Einsparung 234 kg/Jahr

Kellerdecke als Einstiegsmaßnahme

heizkostenEuroProJahr
1900
baujahr
1980-1994
wohnflaecheQm
120
massnahmeKeller
ja

Beispiel 2 · Mittel · 1.739 EUR Ersparnis pro Jahr (45,8 %), neue Heizkosten 2.062 EUR, CO2-Einsparung 3.054 kg/Jahr

Komplettpaket bei unsaniertem Altbau vor 1960

heizkostenEuroProJahr
3800
baujahr
vor1960
wohnflaecheQm
190
massnahmeFassade
ja

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · 360 EUR Ersparnis pro Jahr (15 %), neue Heizkosten 2.040 EUR, Amortisation rund 25,3 Jahre, CO2-Einsparung 632 kg/Jahr

Reine Dachdämmung bei Baujahr 1960–1979

heizkostenEuroProJahr
2400
baujahr
1960-1979
wohnflaecheQm
140
massnahmeDach
ja

Beispiel 4 · Komplex · 96 EUR Ersparnis pro Jahr (4 %), neue Heizkosten 2.304 EUR, Amortisation rund 175 Jahre, CO2-Einsparung 169 kg/Jahr

Fassadendämmung am Neubau ab 2010 lohnt sich kaum

heizkostenEuroProJahr
2400
baujahr
ab2010
wohnflaecheQm
140
massnahmeFassade
ja

Beispiel 5 · Komplex · 1.142 EUR Ersparnis pro Jahr (47,6 %), neue Heizkosten 1.258 EUR, CO2-Einsparung 2.007 kg/Jahr

Alle vier Maßnahmen im Altbau vor 1960 kombiniert

heizkostenEuroProJahr
2400
baujahr
vor1960
wohnflaecheQm
140
massnahmeFassade
ja

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · 360 EUR Ersparnis pro Jahr (15 %, identisch zu Beispiel 3), CO2-Einsparung aber nur 468 kg/Jahr statt 798 kg/Jahr bei Ölheizung

Gleiche Euro-Ersparnis, unterschiedliche CO2-Wirkung nach Heizsystem

heizkostenEuroProJahr
2400
baujahr
1960-1979
wohnflaecheQm
140
massnahmeDach
ja

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Solar-Warmwasser-RechnerErtrag und Amortisation einer Solarthermie-Anlage für Warmwasserbereitung.Energieeffizienzklasse-RechnerEnergieeffizienzklasse des Hauses aus dem Endenergiebedarf in kWh/(m²·a) bestimmen: Einordnung von A+ bis H nach GModG, Jahresenergie, Kosten und Einsparpotenzial.U-Wert-RechnerU-Wert von Wand, Dach oder Boden aus den Bauteil-Schichten mit Dicke und λ berechnen: Wärmedurchgangskoeffizient, R-Wert und Abgleich mit dem GModG-Höchstwert.Fassadendämmung KostenFassadendämmung Kosten berechnen: Dämmsystem, Fläche und Stärke eingeben – Gesamtkosten, U-Wert, BEG-Förderung und Amortisation kostenlos und sofort ermitteln.Kellerdecke dämmen KostenKellerdecke dämmen Kosten berechnen: Fläche, Dämmstoff und Stärke eingeben – Gesamtkosten, BEG-Förderung, Heizkosten-Ersparnis und Amortisation sofort ermitteln.Pelletheizung-KostenrechnerPelletheizung-Kosten berechnen: Anschaffung, KfW-458-Förderung (Grundförderung, Klimageschwindigkeitsbonus, Einkommensbonus) und Betriebskosten – Eigenanteil und Amortisation vs. Gas.Geschossdecke dämmen KostenOberste Geschossdecke dämmen Kosten berechnen: Fläche, Ausführung und Dämmstoff eingeben – Kosten, GModG-Nachrüstpflicht, BEG-Förderung und Amortisation kostenlos und sofort ermitteln.Glaswolle entsorgen KostenGlaswolle entsorgen Kosten berechnen: Menge, KMF-Typ und Region eingeben – Deponiegebühren, Big-Bag-Kosten und Transportkosten für KMF-Abfall sofort ermitteln.Wärmeleitung-RechnerU-Wert, Wärmestrom und Jahreswärmeverlust durch Wände berechnen.Schimmelrisiko-RechnerSchimmelrisiko aus Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und optionaler Wandtemperatur berechnen – mit kritischer Wandtemperatur und Lueftungsempfehlung.LED-EinsparrechnerStrom- und Geldersparnis durch Umstieg von Glühbirne, Halogen oder Energiesparlampe auf LED. Amortisationszeit und CO₂-Einsparung – viele Haushalte haben noch alte Leuchtmittel.Klimaanlage-Stromkosten-RechnerStromkosten und -verbrauch einer Klimaanlage pro Tag, Monat und Sommer aus Leistung, Laufzeit und Strompreis. Mit Gerätevergleich und Ventilator-Gegenüberstellung.Sauna-Stromkosten-RechnerStromkosten einer Heimsauna aus Ofenleistung, Aufheizzeit und Haltetaktung berechnen. Mit Infrarotkabinen-Vergleich und Break-even gegenüber dem Eintritt einer öffentlichen Sauna.Whirlpool-Stromkosten-RechnerStromkosten eines Whirlpools aus Aufheizen, Halten und Nutzung berechnen – pro Monat und Jahr, getrennt nach Sommer und Winter, mit Isolierungs- und Abdeckungsvergleich.Energielabel-VergleichsrechnerGesamtkosten über Nutzungsdauer für zwei Geräte mit unterschiedlichen Energielabels vergleichen.

Weiternutzung

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  • Vier Bauteile mit typischen Dämmkosten pro Quadratmeter: Fassade WDVS 60 bis 200 Euro, Dach von innen 30 bis 120 Euro, Kellerdecke 22 bis 66 Euro, oberste Geschossdecke 30 bis 70 Euro. BEG-Förderung bis 20 Prozent möglich.

    Sanierungskosten nach Bauteil

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    <a href="https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/daemmung">
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           alt="Vier Bauteile mit typischen Dämmkosten pro Quadratmeter: Fassade WDVS 60 bis 200 Euro, Dach von innen 30 bis 120 Euro, Kellerdecke 22 bis 66 Euro, oberste Geschossdecke 30 bis 70 Euro. BEG-Förderung bis 20 Prozent möglich."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/daemmung">Sanierungskosten nach Bauteil auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/daemmung
  • Haus Baujahr 1960 bis 1979, 140 m2 Wohnfläche, 2.400 Euro Heizkosten: Die Fassadendämmung spart 20 Prozent, also 480 Euro pro Jahr. Heizkosten sinken auf 1.920 Euro, Investition 16.800 Euro, Amortisation rund 35 Jahre. Fassade plus Dach plus Kellerdecke ergeben 31,5 Prozent und 756 Euro Ersparnis.

    Praxisbeispiel: Fassadendämmung

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/energie/daemmung-praxis-aussenwand.svg"
           alt="Haus Baujahr 1960 bis 1979, 140 m2 Wohnfläche, 2.400 Euro Heizkosten: Die Fassadendämmung spart 20 Prozent, also 480 Euro pro Jahr. Heizkosten sinken auf 1.920 Euro, Investition 16.800 Euro, Amortisation rund 35 Jahre. Fassade plus Dach plus Kellerdecke ergeben 31,5 Prozent und 756 Euro Ersparnis."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/daemmung">Praxisbeispiel: Fassadendämmung auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/daemmung
  • Vergleich für ein Haus Baujahr 1960 bis 1979: Vor der Dämmung 2.400 Euro Heizkosten pro Jahr, nach der Fassadendämmung nur noch 1.920 Euro – eine Einsparung von 20 Prozent oder 480 Euro pro Jahr.

    Heizkosten vor und nach der Fassadendämmung

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/energie/daemmung-waermeverlust-vergleich.svg"
           alt="Vergleich für ein Haus Baujahr 1960 bis 1979: Vor der Dämmung 2.400 Euro Heizkosten pro Jahr, nach der Fassadendämmung nur noch 1.920 Euro – eine Einsparung von 20 Prozent oder 480 Euro pro Jahr."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/daemmung">Heizkosten vor und nach der Fassadendämmung auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/daemmung

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Energiepreise und Verbrauch variieren regional. Nutze für verbindliche Entscheidungen aktuelle Anbieter- und Vertragsdaten.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena); Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) BEG EM Stand Juli 2026; Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, Nachfolgegesetz des GEG)

Stand: 2026-09-26

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
26. September 2026
Fachbereich
Energie / Energieeffizienz
Formeln basieren auf
Technisch-energetische Modellannahmen mit Plausibilitätschecks; BEG EM Fördersätze Stand Juli 2026, GModG (Nachfolgegesetz des GEG)
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Dämmungs-Spar-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/daemmung

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Dämmungs-Spar-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/energie/energieeffizienz/daemmung

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