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Wie viele Fotos passen auf meine Speicherkarte? – Rechner

Fotografie & OptikStand Noch keine Bewertung
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Speicherkarte
MB
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Kurzantwort

Kapazität allein reicht nicht: Dateigröße, Bitrate und Schreibtempo sind entscheidend. Der Rechner kombiniert diese Faktoren für Foto- und Videöinsatz — von 16 GB bis 2 TB.

Berechne, wie viele Fotos auf 64 GB, 128 GB oder 256 GB passen – für JPEG, RAW und Videos.

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Speicherkarten-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Eine 256-GB-Karte fasst bei 45-MP-RAW-Dateien à 75 MB rund 3.413 Aufnahmen — wechselst du auf 4K-Video bei 150 Mbit/s, bleiben auf derselben Karte nur noch rund 233 Minuten. Der Rechner braucht dafür nur drei Angaben: die Kartengröße, den Modus Foto oder Video und je nach Modus die durchschnittliche Dateigröße oder die Bitrate.

Zur Auswahl stehen inzwischen acht Kartengrößen von 16 GB bis 2 TB, denn auch SD- und CFexpress-Karten mit 1 oder 2 Terabyte sind längst im Handel.

Wichtig zu wissen: Der Rechner arbeitet mit der beworbenen Kartengröße und zieht keinen Abschlag für Dateisystem und Formatierung ab.

Für Fotos teilt er die Kapazität schlicht durch die durchschnittliche Dateigröße, für Video durch die Bitrate pro Sekunde. Das Ergebnis ist damit ein theoretisches Maximum, von dem du in der Praxis noch selbst eine Reserve abziehen solltest.

So siehst du vor dem Einsatz, welche Kartengröße und wie viele Reservekarten du wirklich brauchst. Besonders bei Hochzeiten, Reisen und Produktionen lässt sich damit vorab planen, statt mitten am Set ohne freien Speicher dazustehen.

Ein Detail unterscheidet die beiden Modi über die Formel hinaus: Für Fotos rechnet der Rechner mit dezimalen Gigabyte, so wie sie auf dem Kartenaufdruck stehen, für Video dagegen mit binären.

Dieselbe 64-GB-Karte fasst deshalb 4.267 Fotos à 15 MB, liefert bei 100 Mbit/s aber 87,4 Minuten statt der 85,3, die derselbe Maßstab wie im Fotozweig ergäbe.

Eine 1-TB-Karte (1.000 GB) kommt bei denselben 15-MB-JPEGs auf rund 66.667 Fotos, bei 150 Mbit/s 4K-Video auf rund 910 Minuten beziehungsweise 15,2 Stunden.

Der Rechner beantwortet auch die umgekehrte Frage indirekt: Wer wissen will, wie viel GB er für eine bestimmte Fotoanzahl braucht, trägt statt der Kartengröße probeweise einen kleineren Wert ein und nähert sich so an – 1.000 Fotos à 15 MB etwa passen exakt auf 15 GB, 5.000 Smartphone-Fotos à 5 MB auf 25 GB.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du wählst die Kartengröße aus der Liste (16, 32, 64, 128, 256, 512 GB, 1 TB oder 2 TB) und entscheidest dich für den Modus Fotos oder Video. Im Fotomodus trägst du danach die durchschnittliche Dateigröße je Aufnahme in Megabyte ein; den Durchschnittswert ermittelst du am besten aus einer kurzen Testserie mit deiner eigenen Kamera, statt einen pauschalen Wert zu raten.

Im Videomodus ersetzt die Bitrate in Mbit pro Sekunde dieses Feld – Codec, Auflösung und Bildrate gibst du nicht separat ein, denn sie stecken bereits in der Bitrate deines Aufnahmeprofils.

Ein Feld für eine Sicherheitsreserve gibt es ebenfalls nicht: Wer Puffer einplanen will, rechnet einfach mit einer etwas größeren Dateigröße oder Bitrate.

Unterschätze außerdem RAW-Seriengrößen nicht und bedenke, dass variable Bitraten je Motiv stark schwanken.

Die beiden neuen Stufen 1 TB und 2 TB richten sich an Vielfotografierende und Videoproduktionen, die mit 512 GB nicht mehr auskommen: Bei 45-MP-RAW-Dateien à 75 MB passen auf eine 2-TB-Karte rund 26.667 Aufnahmen.

Praxisfälle

Typische Anwendungsfälle für die Kartenwahl

Vier wiederkehrende Fragen aus der Praxis, jeweils mit dem Rechner nachgerechnet.

  1. 1-TB-Karte für einen ganzen Drehtag

    „Wie viele Fotos oder wie viel Videozeit passen auf 1 TB?“

    Eingabe
    Speicherkarte 1 TB, Modus Fotos, Dateigröße 15 MB (bzw. Modus Video, Bitrate 150 Mbit/s)
    Ergebnis
    Rund 66.667 Fotos im JPEG-Modus oder rund 910 Minuten (15,2 Stunden) 4K-Video bei 150 Mbit/s
  2. Wie viel GB brauche ich für 1.000 Fotos?

    „Wie viel Speicherplatz brauchen 1.000 Bilder?“

    Eingabe
    Rückwärts gerechnet: Speicherkarte 15 GB, Modus Fotos, Dateigröße 15 MB ergibt genau 1.000 Fotos
    Ergebnis
    1.000 JPEGs à 15 MB benötigen 15 GB; bei 5-MB-Smartphonefotos reichen bereits 5 GB für dieselbe Stückzahl
  3. Reichen 256 GB für ein Fotoshooting?

    „Reichen 256 GB Speicher für ein Shooting mit 800 geplanten Bildern?“

    Eingabe
    Speicherkarte 256 GB, Modus Fotos, Dateigröße 75 MB (RAW) bzw. 15 MB (JPEG)
    Ergebnis
    Im RAW-Modus passen rund 3.413 Aufnahmen (77 % Puffer bei 800 Bildern), im JPEG-Modus rund 17.067 Aufnahmen
  4. Sind 64 GB für RAW-Serienbilder viel?

    „Sind 64 GB Speicherkarte viel oder wenig?“

    Eingabe
    Speicherkarte 64 GB, Modus Fotos, Dateigröße 75 MB (RAW) bzw. 15 MB (JPEG)
    Ergebnis
    Im RAW-Modus nur rund 853 Aufnahmen (schnell voll), im JPEG-Modus dagegen rund 4.267 Aufnahmen (für die meisten Anlässe reichlich)

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Speicherkarten-Formel (Anzahl Fotos = GB × 1.000 ÷ Dateigröße_MB; Video-Minuten = GB × 1.024 × 8 ÷ Bitrate_Mbit ÷ 60): Die Anzahl der Fotos ergibt sich, indem der Rechner die Kartengröße in Megabyte umrechnet und durch die durchschnittliche Dateigröße je Aufnahme teilt. Für Video wandelt er die Kapazität in Megabit um und teilt durch die Bitrate pro Sekunde.

Beide Rechnungen setzen auf der beworbenen Kartengröße auf – ein Abschlag für Dateisystem oder Formatierung ist nicht hinterlegt, das Ergebnis ist also ein theoretisches Maximum.

Beispiel: Eine 128-GB-Karte fasst bei 35-MB-RAW-Dateien ungefähr 3.657 Aufnahmen. Bei einer Video-Bitrate von 150 Mbit/s ergeben sich auf derselben Karte rund 116 Minuten Aufnahmezeit.

Halbierst du die durchschnittliche Dateigröße durch ein platzsparenderes Format, verdoppelt sich die Anzahl der Fotos entsprechend, weil dieselbe Kapazität auf kleinere Dateien verteilt wird.

Bei Video wirkt derselbe Zusammenhang über die Bitrate: Eine doppelt so hohe Bitrate halbiert die mögliche Aufnahmezeit, unabhängig von Auflösung oder Bildrate.

Wer beide Modi direkt gegeneinander hält, sollte diesen Unterschied kennen: Der Video-Zweig fällt durch die 1.024er-Basis rund 2,4 Prozent großzügiger aus als der Foto-Zweig.

Formelgrafik: Speicherkarten-Kapazität für Fotos und Videostunden
Foto: Kapazität (GB) x 1000 / Dateigröße (MB). Video: Kapazität x 8192 / (Bitrate x 3600).

Nachschlagen

Speicherkartenkapazität: Fotos und Video-Minuten nach Kartengröße

Die erreichbare Foto- oder Videoanzahl hängt von Dateigröße und Kompression ab. Die Tabelle zeigt Richtwerte für häufige Kombinationen aus Kartengröße und Medientyp.

Kapazität von Speicherkarten in Anzahl Fotos bzw. Video-Minuten für gängige Medientypen
KartengrößeJPEG Fine 24 MP (~8 MB)RAW 45 MP (~55 MB)4K-Video 100 Mbit/s8K-Video 400 Mbit/s
32 GBca. 3.800 Fotosca. 560 Fotosca. 42 Minutenca. 10 Minuten
64 GBca. 7.700 Fotosca. 1.120 Fotosca. 85 Minutenca. 21 Minuten
128 GBca. 15.400 Fotosca. 2.240 Fotosca. 170 Minutenca. 42 Minuten
256 GBca. 30.700 Fotosca. 4.480 Fotosca. 340 Minutenca. 85 Minuten
512 GBca. 61.400 Fotosca. 8.960 Fotosca. 680 Minutenca. 170 Minuten
1 TB (1.000 GB)ca. 119.900 Fotosca. 17.500 Fotosca. 1.328 Minutenca. 332 Minuten
2 TB (2.000 GB)ca. 239.800 Fotosca. 35.000 Fotosca. 2.656 Minutenca. 664 Minuten

Richtwerte. JPEG Fine 24 MP: ca. 8 MB/Foto. RAW 45 MP (komprimiert): ca. 55 MB/Foto. Video-Bitrate: 4K/100 Mbit/s = 750 MB/min; 8K/400 Mbit/s = 3.000 MB/min. Nutzdatenkapazität der Karte ist ca. 7 % geringer als Nennkapazität. Die Werte für 1 TB und 2 TB sind linear aus den kleineren Kartengrößen fortgeschrieben (gleiche MB/Foto- bzw. MB/Minute-Annahme).

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Speicherkarten-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Welche Speicherkarte brauche ich für meine Kamera?

Die passende Karte richtet sich nach zwei Werten: der Dateigröße Ihrer Aufnahmen und der benötigten Schreibgeschwindigkeit, nicht allein nach der Kapazität in Gigabyte.

Für reines JPEG-Fotografieren mit Dateien bis rund 40 MB genügt eine UHS-I-Karte mit bis zu 104 MB/s; der Speicherkarten-Rechner schlägt UHS-II erst vor, sobald die durchschnittliche Dateigröße diese 40-MB-Schwelle überschreitet, etwa bei unkomprimierten RAW-Dateien einer 45-Megapixel-Kamera.

Für 4K-Video mit gängigen 100 bis 150 Mbit/s reicht eine V30-Karte mit garantierten 30 MB/s aus, ab rund 300 Mbit/s Bitrate rät der Rechner zu V60 oder V90.

Prüfen Sie deshalb zuerst das Kamerahandbuch: Dort stehen die tatsächliche RAW-Dateigröße und die maximale Aufnahme-Bitrate im gewählten Videomodus.

Erst mit diesen beiden Werten im Rechner lässt sich ableiten, ob eine einfache SD-Karte reicht oder ob CFexpress mit deutlich höherem Datendurchsatz nötig ist. Ohne diese Angaben bleibt jede Kaufempfehlung eine grobe Schätzung.

Wie viele Fotos passen auf eine 128-GB-Speicherkarte?

Auf eine 128-GB-Speicherkarte passen bei üblichen 15-MB-JPEGs einer modernen Kamera rund 8.533 Fotos, wie der Speicherkarten-Rechner für dieses Beispiel ausgibt.

Bei größeren Dateien sinkt die Zahl deutlich: Mit 25-MB-Dateien, wie sie viele spiegellose Kameras im hochauflösenden JPEG- oder leicht komprimierten RAW-Modus erzeugen, bleiben nur noch rund 5.120 Aufnahmen übrig.

Der Unterschied von mehr als 3.000 Fotos entsteht allein durch die Dateigröße, die Kartengröße bleibt gleich. Smartphone-Fotos mit rund 5 MB je Datei erlauben dagegen ein Vielfaches: Rechnerisch passen dann über 25.000 Bilder auf dieselbe Karte.

Wählen Sie deshalb im Rechner die Dateigröße Ihrer eigenen Kamera statt eines Pauschalwerts, denn zwischen Smartphone und Vollformatkamera liegt leicht der zehnfache Speicherbedarf pro Foto.

Ab einer durchschnittlichen Dateigröße von 40 MB empfiehlt der Rechner zusätzlich eine schnellere UHS-II-Karte, damit Serienbilder nicht am Kartenpuffer scheitern.

Wie viele Fotos passen auf eine 1-TB-Speicherkarte?

Auf eine 1-Terabyte-Speicherkarte mit 1.000 GB passen bei 15-MB-JPEGs rund 66.667 Fotos, wie der Speicherkarten-Rechner mit der Kartengröße 1 TB direkt berechnet.

Im Videomodus liefert dieselbe Karte bei einer 4K-Bitrate von 150 Mbit/s rund 910 Minuten, also etwa 15,2 Stunden Aufnahmezeit, bevor sie voll ist.

Damit übertrifft eine einzelne 1-TB-Karte die frühere Praxis, mehrere 128- oder 256-GB-Karten mitzuführen, was für lange Reisen oder mehrtägige Produktionen ohne Zugriff auf einen Computer attraktiv ist.

Bedenken Sie dabei die Kehrseite: Fällt die einzige große Karte aus oder geht sie verloren, ist im Zweifel das gesamte Material eines Projekts betroffen, nicht nur ein Teil davon.

Stellen Sie deshalb ab dieser Kapazitätsklasse besonders sicher, dass Sie regelmäßig zwischensichern oder auf zwei Kartenslots parallel aufzeichnen, sofern die Kamera das unterstützt.

Ab 300 Mbit/s Bitrate empfiehlt der Rechner ohnehin eine V60- oder V90-Karte für stabile Aufnahmen.

Wie viel Speicherplatz brauchen 1.000, 5.000 oder 10.000 Fotos?

1.000 Fotos in JPEG-Qualität mit rund 15 MB je Datei benötigen etwa 15 GB Speicherplatz, wie sich mit dem Speicherkarten-Rechner rückwärts nachvollziehen lässt: Bei 15 GB Kartengröße und 15 MB Dateigröße meldet er exakt 1.000 Fotos.

Bei kleineren Smartphone-Fotos mit rund 5 MB je Datei sinkt der Bedarf für dieselbe Stückzahl auf etwa 5 GB.

Für 5.000 Fotos dieser Größe braucht man entsprechend rund 25 GB, für 10.000 Fotos rund 50 GB – der Speicherbedarf wächst linear mit der Bildanzahl, sofern sich die Dateigröße nicht ändert.

Wer regelmäßig große Fotomengen archiviert, etwa nach einer Reise oder einem Event, kann so grob überschlagen, welche externe Festplatte oder Cloud-Kapazität nötig ist, ohne jedes Foto einzeln zu prüfen.

Wichtig bleibt der Vorbehalt: Sobald RAW-Dateien mit 40 MB oder mehr dazukommen, vervielfacht sich der berechnete Bedarf gegenüber der JPEG-Schätzung um das Drei- bis Fünffache.

Wie viele Fotos passen auf eine 64-GB-Speicherkarte – und sind 64 GB viel?

Auf eine 64-GB-Speicherkarte passen bei 15-MB-JPEGs rund 4.267 Fotos, was für die meisten Anlässe wie Urlaub oder Familienfeiern reichlich ist.

Fotografieren Sie stattdessen im RAW-Format mit rund 75 MB pro Datei, wie es 45-Megapixel-Kameras erzeugen, sinkt die Zahl auf nur noch rund 853 Aufnahmen – die Karte füllt sich dann an einem einzigen intensiven Fototag.

Ob 64 GB viel oder wenig sind, hängt also fast ausschließlich vom gewählten Dateiformat ab, nicht von der Kapazität selbst.

Nutzen Sie den Rechner deshalb mit der tatsächlichen Dateigröße Ihrer Kamera statt mit einer Pauschalannahme, um vorab zu erkennen, ob 64 GB für den geplanten Einsatz reichen oder eine größere Karte nötig ist.

Ab durchschnittlich 40 MB je Datei empfiehlt der Rechner zusätzlich eine schnellere UHS-II-Karte, damit auch Serienbilder ohne Pufferstau geschrieben werden können.

Reichen 256 GB Speicher für ein ganztägiges Fotoshooting?

Für ein ganztägiges Fotoshooting mit rund 800 geplanten Bildern reichen 256 GB in fast jedem Format komfortabel: Im RAW-Modus mit 75-MB-Dateien passen rund 3.413 Aufnahmen darauf, sodass bei 800 Bildern noch etwa 77 Prozent der Karte frei bleiben.

Im JPEG-Modus mit rund 15-MB-Dateien liegt die Kapazität sogar bei rund 17.067 Fotos, wovon 800 geplante Bilder nur etwa 5 Prozent belegen.

Der große Puffer im RAW-Modus lohnt sich besonders bei Serienaufnahmen und Belichtungsreihen, die schnell mehrere Hundert zusätzliche Dateien erzeugen, ohne dass die Karte an ihre Grenze stößt.

Mischen Sie an einem Drehtag zusätzlich 4K-Video bei 150 Mbit/s ein, sinkt die nutzbare Reserve auf derselben 256-GB-Karte auf rund 233 Minuten Aufnahmezeit – rechnen Sie Foto- und Videobedarf deshalb getrennt und addieren Sie beide Werte, bevor Sie sich für eine oder zwei Karten entscheiden.

Gibt es eine Übersichtstabelle für Speicherkarten-Kapazitäten?

Ja, eine Referenztabelle mit den gängigsten Kombinationen aus Kartengröße und Dateiformat steht direkt auf dieser Seite: Sie zeigt für 32 GB bis 2 TB jeweils die Kapazität in JPEG Fine mit rund 8 MB je Foto, RAW mit 45 Megapixeln und rund 55 MB je Foto sowie 4K- und 8K-Video bei 100 beziehungsweise 400 Mbit/s.

Eine 512-GB-Karte fasst demnach rund 61.400 JPEG-Fotos oder rund 8.960 RAW-Aufnahmen, eine 1-TB-Karte etwa 119.900 JPEG-Fotos.

Der Vorteil einer solchen Tabelle gegenüber dem Rechner liegt im schnellen Überblick über mehrere Kartengrößen gleichzeitig, ohne jede Kombination einzeln einzugeben.

Für die exakte Zahl mit der eigenen Dateigröße oder Bitrate bleibt der Rechner oben auf der Seite trotzdem genauer, weil die Tabelle mit gerundeten Richtwerten arbeitet.

Beachten Sie außerdem die Fußnote zur Tabelle: Die tatsächlich nutzbare Kapazität liegt durch Dateisystem und Formatierung real rund 7 Prozent unter der aufgedruckten Nennkapazität.

Wie viele Fotos sind 1 GB?

1 GB Speicherplatz reicht für rund 100 Fotos, wenn jede Datei im Schnitt 10 MB groß ist – ein typischer Wert für JPEG-Aufnahmen einer Smartphone- oder Einsteigerkamera, wie der Speicherkarten-Rechner mit 1 GB Kartengröße und 10 MB Dateigröße exakt bestätigt.

Bei kleineren Smartphone-Fotos mit rund 5 MB steigt die Zahl auf etwa 200 Fotos pro Gigabyte, bei unkomprimierten RAW-Dateien mit 40 MB oder mehr sinkt sie dagegen auf teils weniger als 25 Fotos.

Diese Faustzahl eignet sich vor allem, um schnell den ungefähren Bedarf für eine Cloud- oder USB-Speicherbuchung abzuschätzen, etwa wenn ein Anbieter den Speicherplatz nur in Gigabyte ausweist.

Für eine belastbare Zahl sollten Sie trotzdem die tatsächliche Dateigröße Ihrer Kamera oder Ihres Smartphones im Rechner eintragen, denn zwischen 5 und 40 MB pro Foto liegt ein Faktor von acht – und damit auch beim Speicherbedarf.

Was ist der Unterschied zwischen UHS-I und UHS-II?

UHS-I und UHS-II sind zwei Geschwindigkeitsklassen für SD-Karten mit klar unterschiedlichen Datenraten: UHS-I erreicht laut SD Association bis zu 104 MB/s, UHS-II mit einer zweiten Kontaktreihe bis zu 312 MB/s.

Der Speicherkarten-Rechner empfiehlt UHS-II, sobald die eingetragene Dateigröße im Fotomodus über 40 MB liegt, etwa bei unkomprimierten RAW-Dateien hochauflösender Kameras, und bleibt bei kleineren JPEG-Dateien bei UHS-I ausreichend.

Der Geschwindigkeitsvorteil von UHS-II wirkt sich allerdings nur aus, wenn sowohl die Kamera als auch das spätere Kartenlesegerät den Standard unterstützen; in einer reinen UHS-I-Kamera bringt eine UHS-II-Karte keinen messbaren Zusatznutzen.

Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf die technischen Daten Ihrer Kamera, statt sich allein an der teureren Karte zu orientieren.

Für Video gilt eine separate Einteilung nach Video-Speed-Class mit den Stufen V30, V60 und V90, die der Rechner unabhängig von UHS im Videomodus über die Bitrate bewertet.

Wie viele Bilder passen auf eine 32-GB-Speicherkarte?

Auf eine 32-GB-Speicherkarte passen bei 15-MB-JPEGs rund 2.133 Bilder, bei 25-MB-Dateien aus dem hochauflösenden JPEG- oder leicht komprimierten RAW-Modus sinkt die Zahl auf rund 1.280 Aufnahmen.

Bei echten RAW-Dateien einer 45-Megapixel-Kamera mit rund 75 MB je Foto bleiben dagegen nur noch rund 427 Bilder übrig – ein Unterschied um den Faktor fünf gegenüber der JPEG-Schätzung bei identischer Kartengröße.

Für kurze Ausflüge oder als Ersatzkarte reicht 32 GB damit im JPEG-Modus meist aus, für einen RAW-Fototag mit mehreren hundert Aufnahmen wird die Karte dagegen schnell knapp.

Tragen Sie deshalb im Rechner die tatsächliche Dateigröße Ihrer Kamera ein, statt sich auf einen der drei genannten Richtwerte zu verlassen, denn zwischen JPEG und RAW liegt bei gleicher Kartengröße ein Vielfaches an nutzbarer Bildanzahl.

Ab durchschnittlich 40 MB je Datei schlägt der Rechner zusätzlich eine schnellere UHS-II-Karte vor.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Plane immer mit Reserve statt mit theoretischem Maximum. Für kritische Einsätze sind mehrere mittelgroße Karten oft robuster als eine einzelne große, weil Ausfallrisiken verteilt werden.

„Reicht das?“-Fragen wie 256 GB für ein Fotoshooting oder ob 64 GB grundsätzlich viel sind, beantwortet der Rechner am zuverlässigsten mit deiner eigenen Dateigröße statt mit Pauschalwerten: 256 GB reichen bei 15-MB-JPEGs für rund 17.067 Fotos, bei 45-MP-RAW-Dateien à 75 MB dagegen nur für rund 3.413 Aufnahmen – derselbe Kartenaufdruck, ein Faktor 5 Unterschied.

64 GB sind für gelegentliches JPEG-Fotografieren mit rund 4.267 Bildern viel, für einen RAW-Fotografie-Tag mit Serienbildern dagegen oft schon knapp.

Wenn du viele Serienbilder oder 10-Bit-Video nutzt, lohnt sich zusätzlich ein Puffer von mindestens 20 Prozent.

Bei Hochzeitsreportagen und Reisen gibt die berechnete Kapazität die direkte Grundlage für die Backup-Strategie: Mehrere mittelgroße Karten mit der passenden Kartenklasse für RAW-Serien verteilen das Ausfallrisiko und ermöglichen ein flexibles Wechselkonzept.

Achte dabei nicht nur auf die Kapazität, sondern auch auf die Schreibgeschwindigkeit: Eine große, aber langsame Karte bremst den Pufferspeicher der Kamera und begrenzt die Serienlänge, obwohl rechnerisch noch reichlich Platz frei ist.

Zeichnet die Kamera auf zwei Steckplätze parallel auf, halbiert sich die effektive Kapazität, weil jedes Bild doppelt abgelegt wird.

Und formatiere Karten in der Kamera statt am Rechner, damit die tatsächlich nutzbare Kapazität dem entspricht, womit du geplant hast.

Übersetze die Bitrate vor dem Kartenkauf in Megabyte je Sekunde — genau das nennt der Rechner im Videomodus als Schreibgeschwindigkeit: Aus 100 Mbit/s werden 12,5 MB/s.

Eine V30-Karte garantiert dauerhaft 30 MB/s und trägt damit bis rund 240 Mbit/s, weshalb der Rechner erst jenseits von 300 Mbit/s zu V60 oder V90 rät.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Eine 256-GB-Karte fasst bei 45-MP-RAW-Dateien à ~75 MB rund 3.413 Aufnahmen – bei 800 geplanten Bildern bleiben 77 % Puffer für Serienaufnahmen und Belichtungsreihen.

Im JPEG-Modus (hohe Qualität, ~18 MB) passen dagegen etwa 14.222 Bilder auf dieselbe Karte, die 800 geplanten Bilder belegen dort nur 6 Prozent.

Der entscheidende Wendepunkt: Wer stattdessen in 4K-Video bei 150 Mbit/s aufnimmt, hat auf derselben 256-GB-Karte nur noch rund 233 Minuten Aufnahmezeit.

Das Ergebnis zeigt sofort, ob für einen Event-Tag eine oder zwei Karten nötig sind – und wie stark Format und Bitrate die nutzbare Kapazität verschieben.

Bemerkenswert ist das Verhältnis zwischen den Modi: Zwischen RAW und JPEG liegt gut der vierfache Platzbedarf, und der Wechsel von Foto auf 4K-Video verwandelt eine komfortable Reserve binnen weniger Stunden Laufzeit in einen Engpass.

Wer an einem Drehtag beides mischt, sollte deshalb getrennt rechnen: einmal die geplanten Fotos, einmal die geplanten Videominuten, und beide Werte anschließend addieren.

Als nächsten Schritt legst du auf dieser Basis fest, wie viele Reservekarten tatsächlich in die Tasche gehören.

Ein Nebenwert redet beim Kartenkauf mit: Ab 40 MB je Datei schlägt der Rechner »UHS-II empfohlen« vor, bei den 75-MB-RAWs also in jedem Fall. Für die 18-MB-JPEGs auf derselben Karte genügt ihm dagegen »UHS-I ausreichend«.

Im Videozweig richtet sich dieselbe Empfehlung nach der Bitrate und springt erst jenseits von 300 Mbit/s auf V60 oder V90 — die 150 Mbit/s des 4K-Profils quittiert er noch mit »V30 ausreichend« und nennt daneben 18,8 MB/s als nötige Schreibrate. 256-GB-Karte bei RAW, JPEG und 4K-Video im Vergleich

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Ein häufiger Fehler ist, das Rechenergebnis als garantierte Kapazität zu lesen: Der Rechner setzt auf der beworbenen Kartengröße auf, während Kamera und Dateisystem real etwas weniger Speicher bereitstellen – rechne deshalb selbst ein paar Prozent Abschlag ein. Genauso oft wird eine durchschnittliche Dateigröße aus JPEG ungeprüft auf RAW-Serien, 10-Bit-Video oder RAW+JPEG übertragen, obwohl sich Dateigröße und Bitrate dort massiv ändern und damit die mögliche Anzahl der Fotos oder die Video-Aufnahmezeit verschieben.

Ein dritter Fehler ist, die Speicherkarte bis zum letzten Prozent zu füllen und keine Reserve für Doppelslot-Aufzeichnung, Pufferspitzen oder Sicherheitskopien einzuplanen.

Wer die Kapazität ohne realen Datenstrom und ohne Reservekarten bewertet, plant das Dateiformat zu knapp und verliert bei Hochzeiten, Reisen oder Produktionen schneller Aufnahmezeit als erwartet.

Unterschätzt wird zudem gern die parallele Aufzeichnung auf zwei Steckplätze, die jede Aufnahme doppelt ablegt und die verfügbare Kapazität damit auf die Hälfte reduziert.

Für Stirnrunzeln sorgt schließlich die Ergebnisliste im Fotomodus: Die Felder Schreibgeschwindigkeit und Videostunden bleiben dort leer.

Das ist kein Ladefehler, sondern Absicht — ohne Bitrate lässt sich keine Schreibrate ableiten, und Videostunden gibt es im Fotomodus schlicht nicht.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Speicherkarten-Kapazitäts-Rechner zeigt, wie viele Fotos oder Video-Minuten bei einer bestimmten Dateigröße beziehungsweise Bitrate auf die Karte passen – als theoretisches Maximum, von dem du selbst noch einen Puffer abziehen solltest.

Das Ergebnis macht sichtbar, wie stark Dateigröße und Bitrate die Kapazität verschieben, und hilft, Kartenbedarf für Events und Produktionen vorher zu planen.

Zum Abschluss kalibriert ein kurzer Testlauf mit der eigenen Kamera die durchschnittliche Dateigröße und legt darauf aufbauend die Kartenwahl und die Backup-Strategie verbindlich fest.

Sind Fotos und Videos verstaut, geht es ums Ansehen, weshalb du die Bildschirmgröße passend zum Seitenverhältnis mit dem Rechner Zoll in cm ermittelst.

Der Preis-Richtwert von 0,10 bis 0,25 EUR je GB im Ergebnis ist übrigens eine feste Hausnummer: Er reagiert weder auf die Kartengröße noch auf die empfohlene Klasse und taugt zur groben Einordnung, nicht als Marktpreis.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Rund 4.267 Fotos (JPEG à 15 MB) | Kartenklasse UHS-I ausreichend

Wie viele Fotos passen auf 64 GB?

Speicherkarte
64 GB
Modus
Foto
Dateigröße Foto
15 MB

Beispiel 2 · Mittel · Rund 8.533 Fotos (JPEG à 15 MB) | Kartenklasse UHS-I ausreichend

Wie viele Bilder passen auf 128 GB?

Speicherkarte
128 GB
Modus
Foto
Dateigröße Foto
15 MB

Beispiel 3 · Komplex · Rund 17.067 Fotos (JPEG à 15 MB) | Kartenklasse UHS-I ausreichend

Wie viele Fotos passen auf 256 GB?

Speicherkarte
256 GB
Modus
Foto
Dateigröße Foto
15 MB

Beispiel 4 · Komplex · Rund 2.560 Fotos (à 25 MB)

64 GB mit RAW-nahen Dateien (25 MB)

Speicherkarte
64 GB
Modus
Foto
Dateigröße Foto
25 MB

Beispiel 5 · Komplex · Etwa 87,4 Minuten Video, Kartenklasse V30 ausreichend, nötige Schreibgeschwindigkeit 25 MB/s und rotierender Mehrkarten-Workflow empfohlen

4K-Dreh mit 200 Mbit/s

Speicherkarte
128 GB
Modus
Video
Bitrate
200 Mbit/s

Beispiel 6 · Komplex · Rund 66.667 Fotos (JPEG à 15 MB) | Kartenklasse UHS-I ausreichend

Wie viele Fotos passen auf 1 TB?

Speicherkarte
1 TB
Modus
Foto
Dateigröße Foto
15 MB

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Weiternutzung

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  • Eine 256-GB-Karte fasst 3.413 RAW-Fotos (45 MP, 75 MB), 14.222 JPEG-Fotos (18 MB) oder nur 233 Minuten 4K-Video bei 150 Mbit/s.

    Speicherkarten-Kapazität für drei Aufnahmeformate

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Quelle: Kapazitätsrechnung aus Dateigröße bzw. Videobitrate.

Stand: 2026-09-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. September 2026
Fachbereich
Fotografie & Optik / Druck & Ausgabe
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Speicherkarten-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/fotografie-optik/druck-ausgabe/speicherkarten-kapazitaets-rechner

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Rechner-Portal, 2026. Speicherkarten-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/fotografie-optik/druck-ausgabe/speicherkarten-kapazitaets-rechner

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