Rechenbasis
Annahmen und Grenzen
Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.
4 Annahmen und 4 Grenzen
Annahmen
- Die Topfwand verjüngt sich geradlinig vom Maß oben zum Maß unten; der Topf wird als Kegelstumpf (rund), Pyramidenstumpf (quadratisch) oder nach der Prismatoidformel (rechteckig) gerechnet. Gerechnet wird das Innenvolumen ohne Wandstärke.
- Die Erde füllt den Topf bis zum Gießrand; die Weite an der Füllhöhe wird linear zwischen Boden und Rand bestimmt. Eine Drainageschicht am Boden verdrängt Erde und wird als Blähton ausgewiesen.
- Der Untersetzer-Rand je Seite (Vorgabe 2 cm) ist eine Annahme des Rechners und keine Norm. Der Untersetzer wird auf volle Zentimeter aufgerundet; Handelsgrößen kommen in festen Stufen.
- Beim Umtopfen gilt die Standardproportion eines runden Topfs (Höhe 0,8 · Durchmesser, Boden 0,75 · Durchmesser). Sie folgt drei Handelsmaßen mit Höhen von 0,70 bis 0,79 und Böden von 0,74 bis 0,85 des Durchmessers und ist eine Annahme, kein Normwert.
Grenzen
- Der Rechner rechnet Geometrie und Erdmenge, keine Pflanzenansprüche. Welche Topfgröße eine bestimmte Pflanze braucht, hängt von Wurzelballen und Wuchs ab und lässt sich aus Maßen nicht ableiten.
- Händlerangaben in Litern können von der Geometrie abweichen: Bei einem Handelstopf mit 17 cm Außendurchmesser, 13,5 cm Höhe und 12,5 cm Stellfläche gibt der Händler 3,1 l an, die Kegelstumpfformel liefert 2,3 l.
- Erde setzt sich nach dem Befüllen und bei jedem Gießen; die Sackzahl ist eine Mindestzahl, kein Puffer. Die Norm DIN EN 12580 zur Mengenbestimmung bei Kultursubstraten ist nicht frei lesbar und nicht eingerechnet.
- Die Zuwächse beim Umtopfen stammen aus Gartenratgebern (Plantura, Gartenjournal); eine amtliche Norm oder ein Merkblatt der Bayerischen Gartenakademie wurde nicht im Wortlaut gelesen.
Stand der Prüfung: Formeln gegen Wikipedia (Kegelstumpf, Pyramidenstumpf, Prismatoid), Umtopf-Zuwächse und Gießrand gegen Plantura und Gartenjournal am 11.10.2026 geprüft.