Überblick
Zahlen runden: Wie funktionieren die Rundungsregeln?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Rechner rundet eine Zahl auf Nachkommastellen, auf Zehner, Hunderter oder Tausender oder auf signifikante Stellen und zeigt fünf Rundungsverfahren nebeneinander. Runden ersetzt eine Zahl durch einen Näherungswert mit weniger Stellen.
Die Stelle, auf die du rundest, heißt Rundungsstelle. Die Ziffer unmittelbar dahinter ist die Folgeziffer, und sie entscheidet: Beim kaufmännischen Runden rundet eine 0 bis 4 ab und eine 5 bis 9 auf.
Im Standardfall rundest du 12,345 auf zwei Nachkommastellen. Die Rundungsstelle ist die 4, die Folgeziffer eine 5 ohne weitere Ziffern, also genau die Mitte zwischen 12,34 und 12,35.
Kaufmännisch ergibt das 12,35 mit einem Rundungsfehler von +0,005, das sind 0,0405 Prozent. Die Gerade-Zahl-Regel macht daraus 12,34, weil die 4 gerade ist. Aufrunden liefert 12,35, Abrunden und Abschneiden liefern 12,34.
Nur in dieser Mitte-Lage laufen kaufmännisch und mathematisch auseinander. Der Rechner nennt dir deshalb den absoluten und den relativen Rundungsfehler und zählt, wie viele verschiedene Ergebnisse die fünf Verfahren liefern.
Er rechnet mit exakten Dezimalzahlen statt mit Gleitkommazahlen, darum stimmt auch 2,675 auf zwei Stellen mit 2,68.