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Schärfentiefe Rechner (DOF) – Online berechnen

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Kurzantwort

Die Schärfentiefe beschreibt den Bereich vor und hinter dem Fokuspunkt, der ausreichend scharf erscheint. Sie hängt stark von Blende, Brennweite, Distanz und Sensorformat ab.

Schärfentiefe mit Blende, Brennweite und Fokusabstand berechnen

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist Schärfentiefe (Tiefenschärfe) und wie wird sie berechnet?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

85 mm Brennweite bei f/1,8 auf Vollformat in 2 m Aufnahmeabstand ergeben nur etwa 5,5 cm scharf wirkenden Bereich — Augen und Nasenspitze liegen damit hart an der Grenze derselben Schärfeebene. Bei f/5,6 wächst die Zone auf rund 17 cm, bei f/8 auf etwa 24 cm.

Der Rechner bestimmt aus Brennweite, Blendenzahl, Fokusdistanz und Sensorformat Nahpunkt, Fernpunkt und Schärfentiefe und zeigt, wie sensitiv die Zone auf kleine Änderungen von Abstand oder Blende reagiert.

Er ist besonders nützlich für Porträts, Makro, Produktfotos und Landschaft, weil du schon vor der Aufnahme sehen kannst, ob der Hintergrund weich genug wird oder ob wichtige Motivteile unscharf aus dem Fokus fallen.

Entscheidend für das Ergebnis sind vier Eingabegrößen: die Brennweite des Objektivs, die Blendenzahl, der Motivabstand zum Fokuspunkt und das Sensorformat, das über den zulässigen Zerstreuungskreis in die Rechnung eingeht.

Aus diesen Werten ermittelt der Rechner Nahpunkt, Fernpunkt und die Gesamttiefe der scharf wirkenden Zone.

So erkennst du, wie schmal der scharfe Bereich bei offener Blende und kurzem Abstand tatsächlich wird und wann eine kleine Verschiebung von Blende oder Abstand den Bildeindruck spürbar verändert.

Die Schärfentiefe ist dabei kein harter Schnitt, sondern ein gradueller Übergang, dessen wahrgenommene Grenze auch von Ausgabegröße und Betrachtungsabstand abhängt.

Eingaben

Brennweite, Blende, Fokusabstand und Sensorformat eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst Brennweite, Blende, Motivabstand und Sensorformat ein. Diese Werte stammen direkt aus Objektiv, Kamera und geplanter Aufnahmedistanz.

Wichtig ist, den tatsächlichen Abstand zum Fokuspunkt zu verwenden und nicht nur grob zu schätzen, denn schon ein Meter Unterschied verschiebt Nahpunkt und Fernpunkt deutlich.

Das Sensorformat wählst du passend zur Kamera, weil der Zerstreuungskreis und damit die berechnete Tiefe vom Format abhängen.

Typische Fehler sind ein verwechseltes Sensorformat, ein zu ungenauer Motivabstand und die Annahme, dass eine offene Blende immer automatisch zum gewünschten Look führt.

Trage die Blendenzahl so ein, wie sie am Objektiv tatsächlich eingestellt ist, und nicht den Maximalwert aus dem Datenblatt.

Der Fokusabstand ist hier der Schieberegler von 0,3 bis 100 m, und er trägt die gesamte Rechnung — anders als beim Hyperfokale-Distanz-Rechner, wo dasselbe Feld ohne jede Wirkung bleibt.

Miss ihn zur Schärfeebene, also dorthin, wo der Autofokus tatsächlich sitzt, und nicht zum nächstgelegenen Motivteil.

Praxisfälle

Typische Anwendungsfälle für den Schärfentiefe-Rechner

Sechs Situationen aus den recherchierten Suchanfragen, jede mit den Werten des echten Rechners nachgerechnet (scripts/run-calc.mjs schaerfentiefe-rechner).

  1. Porträt mit maximalem Bokeh (85 mm, f/1,8)

    „Welche Blende brauche ich für viel Bokeh?“

    Eingabe
    Brennweite 85 mm, Blende 1,8, Fokusabstand 2 m, Sensor Vollformat 35mm
    Ergebnis
    Schärfentiefe 0,055 m, Nahgrenze 1,973 m, Ferngrenze 2,028 m, Badge Viel Bokeh
  2. Street-Fotografie mit viel Fehlertoleranz (35 mm, f/8, APS-C)

    „Welche Schärfentiefe brauche ich für Street- oder Reisefotografie?“

    Eingabe
    Brennweite 35 mm, Blende 8, Fokusabstand 5 m, Sensor APS-C Canon
    Ergebnis
    Schärfentiefe 8,778 m, Nahgrenze 3,162 m, Ferngrenze 11,94 m, Badge Wenig

    Crop-Faktor-Rechner

  3. Landschaft von vorne bis unendlich scharf (16 mm, f/11)

    „Bei welcher Blende ist bei Landschaftsfotos alles scharf?“

    Eingabe
    Brennweite 16 mm, Blende 11, Fokusabstand 5 m, Sensor Vollformat 35mm
    Ergebnis
    Nahgrenze 0,705 m, Ferngrenze Unendlich, hyperfokale Distanz 0,819 m, Badge Wenig

    Hyperfokale-Distanz-Rechner

  4. Makroaufnahme mit nur 1 mm Schärfezone (100 mm, f/2,8, 30 cm)

    „Wie groß ist die Schärfentiefe bei Makrofotografie?“

    Eingabe
    Brennweite 100 mm, Blende 2,8, Fokusabstand 0,3 m, Sensor Vollformat 35mm
    Ergebnis
    Schärfentiefe 0,001 m (rund 1 mm), Nahgrenze 0,3 m, Ferngrenze 0,3 m, Badge Viel Bokeh

    Makro-Vergrößerungs-Rechner

  5. Vollformat gegen APS-C bei gleichem Bildausschnitt

    „Warum hat Vollformat bei gleichem Bildausschnitt weniger Schärfentiefe als APS-C?“

    Eingabe
    50 mm, f/2,8, 2 m auf Vollformat gegenüber 31 mm, f/2,8, 2 m auf APS-C Nikon/Sony (äquivalenter Bildausschnitt)
    Ergebnis
    Schärfentiefe 0,254 m auf Vollformat gegenüber 0,44 m auf APS-C — rund 70 % mehr Tiefenschärfe bei gleichem Ausschnitt
  6. Smartphone-Kamera mit naturgemäß viel Schärfentiefe (4,5 mm, f/1,8)

    „Warum sind Smartphone-Fotos fast immer komplett scharf?“

    Eingabe
    Brennweite 4,5 mm, Blende 1,8, Fokusabstand 2 m, Sensor Smartphone generisch
    Ergebnis
    Schärfentiefe 5,687 m, Nahgrenze 1,171 m, Ferngrenze 6,858 m, Badge Wenig

Berechnung

Schärfentiefe-Formel: Hyperfokale Distanz, Nah- und Ferngrenze

Verstehe den Formelweg.

Schärfentiefe-Formel (H = f² ÷ (N × c) + f; Nahpunkt = u·H ÷ (H+u); Fernpunkt = u·H ÷ (H−u); c = Zerstreuungskreis je Sensorformat): Der Rechner kombiniert Brennweite, Blendenzahl, Fokusdistanz und Zerstreuungskreis des gewählten Sensorformats. Daraus berechnet er Nahpunkt, Fernpunkt und die gesamte Schärfentiefe.

Der zulässige Zerstreuungskreis ist beim Vollformat größer als bei APS-C, deshalb fällt die berechnete Tiefe je nach Sensorformat unterschiedlich aus.

Beispiel: 85 mm bei f/1,8 auf Vollformat in 2 m Abstand liefern nur einen schmalen scharfen Bereich von wenigen Zentimetern. Bei f/5,6 wächst dieser Bereich deutlich, sodass Gesicht und Körper eher gemeinsam scharf bleiben.

Verdoppelst du den Motivabstand, wächst die Schärfentiefe ungefähr im Quadrat des Abstands, während eine längere Brennweite sie wieder verkürzt. So lässt sich gezielt steuern, ob nur die Augen scharf sitzen oder das ganze Gesicht.

Aus denselben zwei Formeln folgt nebenbei, was von der verbreiteten Drittel-Regel zu halten ist.

Das Ergebnisfeld »Schärfe vor Fokus« beziffert, welcher Anteil der Zone vor der Schärfeebene liegt — und der ist alles andere als fest: Bei 50 mm und f/5,6 auf Vollformat sind es in 1 m Abstand 46,9 Prozent, in 3 m noch 40,4 Prozent, in 8 m nur 24,3 Prozent und in 12 m gerade einmal 11,3 Prozent.

Nah am Motiv liegt die Zone also fast symmetrisch und kippt erst mit wachsender Distanz nach hinten. »Ein Drittel davor, zwei Drittel dahinter« trifft damit nur einen einzigen Punkt dieser Kurve — irgendwo zwischen 3 und 8 m.

Im Nahbereich und in der Landschaft führt die Faustregel in die Irre.

Formelgrafik: Schärfentiefe-Formel mit Hyperfokaldistanz, Brennweite, Blende und Zerstreuungskreis
Schärfentiefe: Kombination aus Brennweite, Blende und sensorabhängigem Zerstreuungskreis.

Nachschlagen

Schärfentiefe-Tabelle: Werte nach Blende bei 50 mm auf Vollformat

So verändert sich die Schärfentiefe bei fester Brennweite (50 mm) und festem Fokusabstand (3 m) auf Vollformat, wenn nur die Blende variiert. Alle Werte mit der Rechenfunktion dieses Rechners nachgerechnet (scripts/run-calc.mjs schaerfentiefe-rechner).

Schärfentiefe, Nah- und Ferngrenze nach Blende bei 50 mm Brennweite, 3 m Fokusabstand, Vollformat
BlendeSchärfentiefeNahgrenzeFerngrenzeBokeh-Einordnung
f/1,80,371 m2,826 m3,197 mMittel
f/2,80,579 m2,738 m3,317 mMittel
f/40,835 m2,640 m3,474 mMittel
f/5,61,189 m2,519 m3,708 mMittel
f/81,766 m2,358 m4,124 mWenig
f/112,609 m2,183 m4,793 mWenig
f/164,612 m1,945 m6,557 mWenig

Formel: Hyperfokaldistanz H = Brennweite² / (Blende × Zerstreuungskreis) + Brennweite; Nahgrenze = H × Abstand / (H + (Abstand − Brennweite)); Ferngrenze = H × Abstand / (H − (Abstand − Brennweite)). Zerstreuungskreis Vollformat 0,029 mm.

Zerstreuungskreis nach Sensorformat

Der Zerstreuungskreis (Circle of Confusion) ist die angenommene Unschärfetoleranz, aus der Schärfentiefe und hyperfokale Distanz berechnet werden. Er ist kein Rechenergebnis für eine einzelne Aufnahme, sondern eine feste, sensorabhängige Konvention, die in jede Berechnung eingeht.

Zerstreuungskreis-Konvention je Sensorformat, wie sie dieser Rechner verwendet
SensorformatSensorgrößeCrop-FaktorZerstreuungskreis
Vollformat 35mm36 × 24 mm1,0×0,029 mm
APS-C Nikon/Sony23,5 × 15,6 mm1,5×0,019 mm
APS-C Canon22,3 × 14,9 mm1,6×0,018 mm
Micro Four Thirds17,3 × 13 mm2,0×0,015 mm
1-Zoll13,2 × 8,8 mm2,7×0,011 mm
Smartphone (generisch)5,6 × 4,2 mm7,0×0,004 mm

Ein kleinerer Zerstreuungskreis ergibt bei gleicher Brennweite, Blende und Distanz eine geringere Schärfentiefe, aber eine längere hyperfokale Distanz (Beispiel 50 mm, f/5,6, 3 m: Schärfentiefe 1,189 m auf Vollformat gegenüber 0,159 m am Smartphone-Sensor, hyperfokale Distanz dabei 15,4 m gegenüber 111,7 m). Werte gemäß lib/data/kamera-sensoren.ts, abgeleitet aus den üblichen Sensorabmessungen je Format.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Schärfentiefe und Tiefenschärfe

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist der Unterschied zwischen Schärfentiefe und Tiefenschärfe?

Schärfentiefe und Tiefenschärfe bezeichnen in der deutschen Fotosprache dasselbe Phänomen: den Bereich vor und hinter dem Fokuspunkt, der noch ausreichend scharf wirkt.

Streng genommen ist Schärfentiefe der treffendere Begriff, weil nicht die Schärfe selbst eine Tiefe besitzt, sondern der Bereich, in dem ein Motiv als scharf durchgeht, sich in die Tiefe erstreckt.

In der Praxis werden beide Wörter synonym benutzt, auch in Fachliteratur und Kameramenüs.

Der Rechner selbst unterscheidet nicht zwischen den Begriffen, sondern liefert für beide Suchanfragen dasselbe Ergebnis: Bei 50 mm, Blende 5,6 und 3 m Fokusabstand auf Vollformat beträgt dieser Bereich rechnerisch 1,189 m, unabhängig davon, welchen der beiden Begriffe man dafür verwendet.

Wer beide Wörter in Suchmaschinen eingibt, landet deshalb auf denselben fotografischen Grundlagen und muss keine inhaltliche Unterscheidung treffen, sondern nur die vier Eingaben Brennweite, Blende, Fokusabstand und Sensorformat korrekt setzen.

Was ist Schärfentiefe in der Fotografie?

Schärfentiefe ist der Bereich vor und hinter dem Fokuspunkt, der in der gewählten Ausgabe noch als ausreichend scharf wahrgenommen wird, keine harte optische Grenze, sondern eine tolerierte Zone.

Sie hängt von vier Größen ab: Brennweite, Blendenzahl, Fokusabstand und dem sensorabhängigen Zerstreuungskreis, der die zulässige Unschärfetoleranz definiert.

Bei einem Porträt mit 85 mm und Blende 1,8 auf Vollformat in 2 m Abstand beträgt die Schärfentiefe beispielsweise nur 0,055 m, also gut 5,5 cm, mit einer Nahgrenze bei 1,973 m und einer Ferngrenze bei 2,028 m.

Bei 35 mm und Blende 11 auf Vollformat in 3,4 m Abstand wächst dieselbe Zone dagegen auf 24,008 m.

Genau dieses Spannungsfeld zwischen sehr schmaler und sehr weiter Schärfezone macht Schärfentiefe zur zentralen Gestaltungsgröße für Porträt, Makro, Produktfoto und Landschaft, weil sie entscheidet, ob der Hintergrund weich verschwimmt oder das gesamte Bild von vorne bis hinten scharf bleibt.

Wie berechnet der Rechner die Schärfentiefe?

Der Rechner ermittelt zunächst die hyperfokale Distanz aus Brennweite, Blende und dem sensorabhängigen Zerstreuungskreis und leitet daraus Nahgrenze und Ferngrenze der scharfen Zone beim gewählten Fokusabstand ab.

Die Differenz aus Fern- und Nahgrenze ergibt die Schärfentiefe.

Bei 50 mm, Blende 8 und 3 m Fokusabstand auf Vollformat liefert diese Rechnung eine hyperfokale Distanz von 10,826 m, eine Nahgrenze von 2,358 m und eine Ferngrenze von 4,124 m, macht in Summe 1,766 m Schärfentiefe.

Die Verteilung ist dabei nicht symmetrisch: In diesem Beispiel liegen rund 40 Prozent der Zone vor dem Fokuspunkt und der Rest dahinter, weil der Strahlengang zur Fernseite hin flacher verläuft.

Verändert man nur die Blende auf 16, wächst die Schärfentiefe bei sonst gleichen Werten auf 4,612 m, weil die hyperfokale Distanz auf 5,438 m sinkt und sich Nah- und Ferngrenze entsprechend weiter öffnen.

Bei welcher Blende ist auf einem Foto alles scharf?

Alles scharf von einem definierten Nahpunkt bis unendlich wird ein Bild dann, wenn auf die hyperfokale Distanz fokussiert und eine ausreichend geschlossene Blende gewählt wird.

Bei 24 mm und Blende 8 auf Vollformat liegt die hyperfokale Distanz bei 2,507 m; fokussiert man exakt dorthin, beginnt die Schärfezone bei rund 1,259 m, also etwa der Hälfte der hyperfokalen Distanz, und reicht bis unendlich.

Bei 35 mm und Blende 11 auf Vollformat liegt die hyperfokale Distanz bereits bei 3,875 m, sodass die Nahgrenze bei diesem Fokuspunkt bei etwa 1,946 m beginnt.

Kürzere Brennweiten und kleinere Blendenöffnungen wie f/8 bis f/16 verschieben die hyperfokale Distanz näher an die Kamera und machen es einfacher, mit einem einzigen Fokuspunkt einen großen durchgehenden Schärfebereich zu bekommen.

Wichtig ist, nicht einfach auf unendlich zu fokussieren, sondern auf die berechnete hyperfokale Distanz, sonst geht vorne Schärfe verloren, ohne dass hinten mehr gewonnen wird.

Welche Blende brauche ich für viel Bokeh?

Offene Blenden wie f/1,8 oder f/2 liefern die geringste Schärfentiefe und damit das stärkste Bokeh, sind aber nicht der einzige Hebel.

Bei 85 mm, Blende 1,8 und 2 m Fokusabstand auf Vollformat beträgt die Schärfentiefe nur 0,055 m; bei Blende 2 und 3 m Abstand liegt sie mit 0,14 m immer noch deutlich unter dem Bereich einer Standardblende.

Auch längere Brennweiten, kürzere Fokusdistanz und größerer Abstand zum Hintergrund verstärken die Unschärfe zusätzlich, weil sie die hyperfokale Distanz weiter nach hinten verschieben.

Größere Sensoren mit größerem Zerstreuungskreis, etwa Vollformat mit 0,029 mm gegenüber APS-C mit 0,018 bis 0,019 mm, erzeugen bei gleichen Werten ebenfalls mehr Bokeh.

Wer also mit einer Kamera ohne sehr lichtstarkes Objektiv arbeitet, kann über kürzeren Aufnahmeabstand und längere Brennweite einen ähnlichen Effekt erzielen wie über eine offenere Blende allein.

Was ist der Unterschied zwischen Schärfentiefe und hyperfokaler Distanz?

Schärfentiefe beschreibt den aktuell scharfen Bereich um einen frei gewählten Fokuspunkt, während die hyperfokale Distanz ein spezieller Fokuswert ist, bei dem dieser Bereich am weitesten nach vorne reicht und gleichzeitig bis unendlich geht.

Bei 24 mm und Blende 8 auf Vollformat liegt die hyperfokale Distanz bei 2,507 m; fokussiert man auf einen näheren Punkt wie 1 m, sinkt die Nahgrenze zwar leicht, aber die Ferngrenze bleibt endlich statt unendlich.

Bei 35 mm und Blende 11 liegt die hyperfokale Distanz bereits bei 3,875 m, deutlich weiter als bei der kürzeren 24-mm-Brennweite.

Die hyperfokale Distanz ist damit ein Sonderfall innerhalb der allgemeinen Schärfentiefe-Berechnung und besonders für Landschafts- und Streetfotografie relevant, wo durchgehende Schärfe vom Vordergrund bis zum Horizont ohne Nachfokussieren gelingen soll.

Der Rechner zeigt beide Werte gleichzeitig an, sodass sich Schärfezone und hyperfokaler Punkt direkt vergleichen lassen.

Welche Brennweite eignet sich für viel Tiefenschärfe?

Kürzere Brennweiten liefern bei gleicher Blende und gleichem Abstand deutlich mehr Schärfentiefe als lange Brennweiten, weil sie die hyperfokale Distanz näher an die Kamera rücken.

Bei 24 mm, Blende 8 und 3 m Fokusabstand auf Vollformat reicht die Schärfezone praktisch von 1,372 m bis unendlich, während dieselbe Blende und derselbe Abstand bei 50 mm nur 1,766 m Schärfentiefe ergeben, mit einer endlichen Ferngrenze bei 4,124 m.

Bei 35 mm und Blende 11 in 3,4 m Abstand liegt die Schärfentiefe bei 24,008 m, also ebenfalls sehr weit, aber schon spürbar enger als bei 24 mm unter vergleichbaren Bedingungen.

Für Landschaftsaufnahmen, Architektur oder Reportagen, bei denen Vordergrund und Hintergrund gleichermaßen scharf wirken sollen, sind deshalb Weitwinkel- und Normalbrennweiten zwischen 16 mm und 35 mm die verlässlichere Wahl als Teleobjektive, bei denen selbst geschlossene Blenden nur begrenzt Tiefenschärfe erzeugen.

Warum hat Vollformat bei gleichem Bildausschnitt weniger Schärfentiefe als APS-C?

Weil für denselben Bildausschnitt an Vollformat eine längere Brennweite nötig ist als an APS-C, und weil der Zerstreuungskreis bei Vollformat mit 0,029 mm größer angesetzt wird als bei APS-C mit 0,018 bis 0,019 mm.

Bei einem Halbfigurporträt mit äquivalentem Bildausschnitt beträgt die Schärfentiefe bei 50 mm, Blende 2,8 und 2 m Abstand auf Vollformat 0,254 m, während dieselbe Szene an einem APS-C-Sensor mit dem kürzeren äquivalenten Objektiv rund 0,44 m Schärfentiefe liefert, also etwa 70 Prozent mehr.

Micro Four Thirds mit einem Zerstreuungskreis von 0,015 mm verhält sich entsprechend noch konservativer und liefert bei äquivalentem Bildausschnitt noch mehr Schärfentiefe als APS-C.

Der Unterschied liegt also nicht an einem Sensor-Etikett, sondern an der gesamten Aufnahmekonstellation aus Brennweite, Abstand und Zerstreuungskreis-Annahme, die der Rechner für alle sechs hinterlegten Sensorformate transparent berücksichtigt.

Wie erreiche ich möglichst viel Schärfentiefe?

Kleinere Blenden wie f/11 oder f/16, kürzere Brennweiten und größerer Fokusabstand erzeugen in der Regel die meiste Schärfentiefe.

Bei 50 mm und 3 m Fokusabstand auf Vollformat wächst die Schärfentiefe von 0,371 m bei Blende 1,8 über 1,189 m bei Blende 5,6 bis auf 4,612 m bei Blende 16, weil die hyperfokale Distanz mit jeder Abblendung sinkt.

Ab Blende 11 bis 16 beginnt bei den meisten Sensoren jedoch spürbare Beugungsunschärfe, die feine Details wieder kostet, sodass Blende 8 bis 11 häufig den besten Kompromiss aus Schärfentiefe und Detailschärfe bietet.

Wer über den optisch sinnvollen Bereich hinaus durchgehende Schärfe benötigt, etwa bei Makroaufnahmen, kann stattdessen mehrere Aufnahmen mit leicht verschobenem Fokuspunkt per Fokus-Stacking in der Nachbearbeitung zusammenrechnen.

Der Rechner zeigt vorab, welche Kombination aus Blende, Brennweite und Abstand für das geplante Motiv die praktikabelste Schärfentiefe liefert.

Was ist der Zerstreuungskreis und warum beeinflusst er das Ergebnis so stark?

Der Zerstreuungskreis, auch Circle of Confusion genannt, beschreibt, wie groß ein Unschärfefleck auf dem Sensor sein darf, bevor er in der Ausgabe als störend wahrgenommen wird, und ist damit die Grundlage jeder Schärfentiefe-Berechnung.

Dieser Rechner setzt ihn sensorabhängig an: 0,029 mm für Vollformat, 0,019 mm für APS-C Nikon/Sony, 0,018 mm für APS-C Canon, 0,015 mm für Micro Four Thirds, 0,011 mm für 1-Zoll-Sensoren und 0,004 mm für generische Smartphone-Sensoren.

Bei 50 mm, Blende 5,6 und 3 m Fokusabstand ergibt das auf Vollformat 1,189 m Schärfentiefe, an einem Smartphone-Sensor mit demselben Setup dagegen nur 0,159 m, weil der kleinere Zerstreuungskreis eine engere Toleranz vorgibt.

Gleichzeitig wächst mit kleinerem Zerstreuungskreis die hyperfokale Distanz von 15,444 m auf Vollformat auf 111,657 m am Smartphone-Sensor.

Wer denselben Rechner mit unterschiedlichem Sensor testet, sieht deshalb sofort, wie sehr diese eine Annahme jedes Ergebnis verschiebt.

Hinweise

Wie erreiche ich möglichst viel oder möglichst wenig Schärfentiefe?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Für die Praxis solltest du immer zwei bis drei Szenarien vergleichen: offene Blende für Freistellung, mittlere Blende für Sicherheit und eine konservative Variante bei Bewegung. Das Ergebnis hilft dir direkt bei der Entscheidung, ob du Abstand, Brennweite oder Blende anpassen musst.

Gerade bei Gruppenaufnahmen ist häufig ein etwas größerer Abstand mit leicht geschlossener Blende robuster als ein extremer Freistellungsansatz.

Praxisbeispiel: Bei 85 mm Brennweite, f/1,8 und 1 m Motivabstand auf Vollformat ergibt der Rechner nur rund 1,3 cm Schärfentiefe – die Schärfeebene muss exakt auf die Augen gesetzt werden, damit Nasenspitze und Ohren kontrolliert weichzeichnen.

Prüfe zusätzlich, wo die Zone liegt: Der scharf wirkende Bereich verteilt sich bei mittleren Abständen nicht symmetrisch um die Fokusebene, sondern reicht weiter nach hinten als nach vorn – im Nahbereich gleicht sich diese Verteilung dagegen an.

Denk beim Abblenden außerdem an die Beugung: Sehr kleine Blendenöffnungen vergrößern zwar die rechnerische Zone, senken aber die maximal erreichbare Detailschärfe im Bild.

Anwendung

Schärfentiefe bei Porträt, Makro und Landschaft in der Praxis

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Nina fotografiert ein Nahporträt: 85 mm Brennweite auf Vollformat, Blende f/1,8, Aufnahmeabstand 1 m. Der Rechner ergibt eine Schärfentiefe von rund 1,3 cm (Nahpunkt ca. 0,993 m, Fernpunkt ca. 1,007 m).

Das ist deutlich weniger als der Abstand von Augen zu Nasenspitze bei einer Frontalaufnahme. Nina muss die Schärfeebene exakt auf die Augen legen; verschiebt sich der Fokus auch nur 1 cm nach hinten, rutscht die Nasenspitze bereits ins Weiche.

Sie nutzt Eye-AF mit Gesichtserkennung und prüft jeden dritten Treffer bei 100 % Vergrößerung auf dem Monitor.

Das bewusste Freistellungs-Bokeh bei f/1,8 auf 1 m erzeugt stark weichgezeichnete Hintergründe – genau dieser Look ist das Ziel der Aufnahme.

Für eine Halbfigur mit mehr Sicherheitsreserve rechnet Nina denselben Aufbau bei f/4 durch: Die Zone wächst dort deutlich, sodass leichte Bewegungen des Modells nicht sofort die Schärfe kosten.

Für die restliche Serie merkt sie sich eine einfache Regel: je schmaler die berechnete Zone, desto häufiger der Kontrollblick bei 100 Prozent.

Eine Zahl im Ergebnis räumt dabei mit einem Mythos auf: »Schärfe vor Fokus« steht bei Ninas Aufbau auf 49,7 Prozent.

Die schmale Zone liegt also praktisch symmetrisch um die Augenebene — von der gern zitierten Aufteilung in ein Drittel davor und zwei Drittel dahinter ist im Nahbereich nichts zu sehen. Bei f/4 bleibt es mit 49,3 Prozent bei derselben Symmetrie.

Nina kann die Schärfeebene deshalb schlicht mittig auf die Augen legen, statt vorsorglich nach vorn zu versetzen. Schärfentiefe bei Nahporträt mit nur 1,3 cm scharfem Bereich

Fallstricke

Typische Fehler bei der Schärfentiefe-Berechnung

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Oft wird allein auf die Blendenzahl geschaut, während Motivabstand, Sensorformat sowie die Brennweite dabei vergessen werden. Ein weiterer Fehler ist, die Fokusposition mitten ins Motiv zu legen, obwohl bei Porträt, Makro oder Gruppe ein anderer Punkt deutlich robuster wäre.

Ebenso problematisch ist, die rechnerische Zone mit sicherem Autofokus zu verwechseln: Schon kleine Fokusfehler kippen bei offener Blende den Eindruck.

Wer Freistellung nur über f/1,4 plant, ohne Abstand und gewünschte Motivtiefe mitzudenken, erhält schnell einen Look, bei dem wichtige Bereiche ungewollt weich ausfallen.

Ebenfalls übersehen wird der Betrachtungsabstand: Dieselbe Datei wirkt als kleines Web-Bild noch scharf, während ein großer Print dieselbe Zone deutlich enger erscheinen lässt, weil der zugrunde gelegte Zerstreuungskreis immer eine Annahme über die spätere Ausgabe trifft.

Und wer bei Gruppenaufnahmen ausschließlich auf die vorderste Person fokussiert, verschenkt die Tiefe nach hinten, die die Formel eigentlich bereitstellt. Ein eigener Fall wartet am oberen Ende des Reglers.

Fokussierst du auf oder jenseits der hyperfokalen Distanz, reicht der Schärfebereich rechnerisch bis unendlich — nur lässt sich Unendlich schlecht als Meterzahl hinschreiben, und so erscheint stattdessen der Platzhalter 9.999 m.

Bei 50 mm, f/5,6 und 20 m Fokusabstand passiert genau das, während die hyperfokale Distanz daneben mit 15,444 m ausgewiesen wird und die Ferngrenze korrekt »Unendlich« meldet. Wer die 9.999 für einen Messwert hält, sucht einen Fehler, wo keiner ist.

Nächster Schritt

Schärfentiefe-Rechner im Überblick

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Schärfentiefe-Rechner zeigt, wie viel scharfer Bereich bei einer konkreten Brennweite-Blende-Abstand-Kombination wirklich entsteht, und macht das Risiko sichtbar, wichtige Motivteile durch eine zu schmale Schärfezone zu verlieren.

Das Ergebnis hilft, Blende, Abstand und Brennweite bewusst zu wählen statt sich auf Erfahrungswerte zu verlassen.

Vor dem Shooting lohnt ein direkter Vergleich von zwei Szenarien im Rechner, um die robusteste Kombination für das geplante Motiv schon vorab direkt am Rechner sicher zu bestimmen.

Notiere dir Nahpunkt und Fernpunkt der gewählten Variante, damit du die Schärfeebene später im Feld sicher setzen kannst. Zwei Nebenwerte lohnen dabei den zweiten Blick.

Die hyperfokale Distanz läuft in jedem Ergebnis mit, auch wenn du sie gar nicht gesucht hast — sie markiert die Grenze, ab der die Rechnung in »bis unendlich« kippt.

Und der Anteil »Schärfe vor Fokus« verrät, ob deine Zone noch symmetrisch um das Motiv liegt oder längst nach hinten ausgelaufen ist.

Vertiefung

Schärfentiefe-Beispielrechnungen für Porträt, Makro und Landschaft

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Schärfentiefe 8,778 m, Nahgrenze 3,162 m, Ferngrenze 11,94 m und Badge Wenig

35 mm bei Blende 8 für eine Straßenszene

Brennweite
35 mm
Blende
8
Fokusabstand
5 m
Sensor
APS-C Canon

Beispiel 2 · Mittel · Schärfentiefe 1,189 m, Nahgrenze 2,519 m, Ferngrenze 3,708 m und Badge Mittel

Standard-Setup 50 mm bei Blende 5,6 auf 3 m

Brennweite
50 mm
Blende
5,6
Fokusabstand
3 m
Sensor
Vollformat 35mm

Beispiel 3 · Komplex · Schärfentiefe 3,47 m, Nahgrenze 1,268 m, Ferngrenze 4,737 m und Badge Wenig

12-mm-Weitwinkel an Micro Four Thirds auf 2 m

Brennweite
12 mm
Blende
2,8
Fokusabstand
2 m
Sensor
Micro Four Thirds

Beispiel 4 · Komplex · Schärfentiefe 0,001 m (rund 1 mm), Nahgrenze 0,3 m, Ferngrenze 0,3 m und Badge Viel Bokeh

Makroaufnahme mit 100 mm bei Blende 2,8 auf 30 cm

Brennweite
100 mm
Blende
2,8
Fokusabstand
0,3 m
Sensor
Vollformat 35mm

Beispiel 5 · Komplex · Nahgrenze 0,705 m, Ferngrenze Unendlich, hyperfokale Distanz 0,819 m und Badge Wenig

Landschaft mit 16 mm bei Blende 11 auf 5 m fokussiert

Brennweite
16 mm
Blende
11
Fokusabstand
5 m
Sensor
Vollformat 35mm

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Makro-Vergrößerungs-RechnerAbbildungsmaßstab, minimale Objektgröße und Einfluss von Verlängerungsringen berechnen.Knock-out-RechnerKnock-out-Zertifikate 2026 berechnen: Inneren Wert, Hebel, KO-Abstand und Szenario-Rendite fuer Long- und Short-KOs ermitteln.ROI-RechnerReturn on Investment 2026 berechnen: ROI gesamt und pro Jahr, Nettogewinn, Amortisationsdauer und Vergleichstabelle fuer Investitionsentscheidungen ermitteln.Lot Size RechnerForex-Positionsgroesse berechnen: Lots, Einheiten und Pip-Wert aus Kontogroesse, Risiko und Stop-Loss fuer Standard-, Mini- und Micro-Lots ermitteln.AktienrechnerAktiengewinn nach Abgeltungsteuer, Solidaritaetszuschlag, Kirchensteuer und Ordergebuehren berechnen. Mit Sparerpauschbetrag und Rendite p.a.Belichtungszeit-EmpfehlungMaximale Verschlusszeit ohne Verwacklung nach Brennweite, Crop-Faktor und Stabilisierung berechnen.ISO-Rausch-RechnerRauschunterschied zwischen ISO-Stufen und Sensorgrößen in EV berechnen.Leitzahl-RechnerBlitzreichweite, Blende oder Leitzahl mit ISO-Korrektur berechnen.Beleuchtungsstärke-RechnerLux und EV-Wert für unterschiedliche Lichtquellen und Abstände berechnen.Gegenlicht-Belichtung-RechnerBelichtungskorrektur und HDR-/Aufhellblitz-Empfehlung für Gegenlichtsituationen berechnen.Druckgröße-Qualitäts-RechnerMaximale Druckgröße und Qualitätsbewertung anhand von Pixeln und DPI berechnen.Dateigröße-RechnerRAW- und JPEG-Dateigrößen pro Aufnahme und Gesamtbedarf für Fotosessions berechnen.Speicherkarten-RechnerAnzahl Fotos oder Videominuten pro Speicherkarte inkl. Klassenempfehlung berechnen.Teleskop-Vergrößerungs-RechnerVergrößerung, Austrittspupille und Dämmerungszahl nach Teleskop- und Okulardaten berechnen.Okular-Empfehlungs-RechnerEmpfohlene Okular-Brennweiten für Übersicht, mittlere und hohe Vergrößerung berechnen.

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  • Nina fotografiert ein Nahporträt mit 85 mm auf Vollformat bei f/1,8 in 1 m Abstand. Die Schärfentiefe beträgt nur 1,3 cm — der Fokus muss exakt auf den Augen sitzen.

    Schärfentiefe am Beispiel Nahporträt mit 85 mm f/1,8

    760 × 340 Pixel · Schaubild

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/fotografie-optik/schaerfentiefe-optik/schaerfentiefe-rechner">Schärfentiefe am Beispiel Nahporträt mit 85 mm f/1,8 auf Rechner-Portal</a></p>

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Quelle: DOF-Formeln mit sensorabhängigem Zerstreuungskreis.

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Fotografie & Optik / Schärfentiefe & Optik
Formeln basieren auf
Hyperfokaldistanz-Formel H = Brennweite² / (Blende × Zerstreuungskreis) + Brennweite, daraus Nah- und Ferngrenze abgeleitet, sensorabhängiger Zerstreuungskreis nach den in der Fotooptik gebräuchlichen Konventionen (Cambridge in Colour, siehe Quellen). Formel und Konstanten gegen die Rechenfunktion sowie mehrere Sensorformate gegengeprüft.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Schärfentiefe-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/fotografie-optik/schaerfentiefe-optik/schaerfentiefe-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Schärfentiefe-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/fotografie-optik/schaerfentiefe-optik/schaerfentiefe-rechner

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