Überblick
Was ist der Crop-Faktor-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ein APS-C-Sensor (Crop 1,5×) macht aus einem 35-mm-Objektiv optisch ein 52,5-mm-Äquivalent — jedes vorhandene Objektiv wirkt enger, ohne dass es physisch kürzer oder länger wird. Wechselst du umgekehrt von APS-C zu Vollformat, gewinnt jede Brennweite ihren weitwinkligeren Charakter zurück.
Der Crop-Faktor ist das Verhältnis der Sensordiagonale zum Vollformat und gibt an, um welchen Faktor sich der Bildwinkel verschiebt. Der Crop-Faktor ist das Verhältnis der Sensordiagonale zum Vollformat: APS-C liegt bei etwa 1,5 und MFT bei 2,0.
Multiplizierst du die reale Brennweite mit diesem Faktor, erhältst du die äquivalente Brennweite, also den Bildwinkel, den dieselbe Linse am Vollformat liefern würde.
Damit kannst du Vollformat-, APS-C- und MFT-Setups sauber vergleichen und besser abschätzen, ob ein Objektiv eher weitwinklig, normal oder teleartig wirkt.
Wichtig ist, dass der Crop-Faktor nur den Bildwinkel verändert und weder die Lichtstärke noch die Belichtungszeit beeinflusst; die Schärfentiefe und die Perspektive hängen von Blende und Aufnahmeabstand ab und nicht allein vom Sensorformat.
So planst du, welches Objektiv an welchem Gehäuse den gewünschten Ausschnitt erfasst.