Überblick
Was ist der Belichtungszeit-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Belichtungszeit-Empfehlungsrechner nennt für eine gegebene Brennweite und ein Sensorformat die längste Belichtungszeit, mit der du aus der Hand noch verwacklungsfrei fotografierst. Er schützt ausschließlich vor dem Verwackeln durch Kamera- und Handbewegung beim Auslösen und ist ein reiner Verwacklungsrechner – ein sich bewegendes Motiv einzufrieren gehört ausdrücklich nicht zu seiner Aufgabe.
Grundlage ist die effektive, kleinbildäquivalente Brennweite: Sie entsteht aus der realen Brennweite mal dem Crop-Faktor deines Sensors und bestimmt, wie stark sich schon ein kleiner Wackler im Bild auswirkt.
Je länger diese effektive Brennweite, desto kürzer muss die Zeit sein. Zusätzlich berücksichtigt der Rechner, ob eine Bildstabilisierung aktiv ist und wie ruhig deine Haltung ausfällt – vom freien Stehen bis zum Stativ.
So erkennst du sofort, ob eine geplante Belichtungszeit freihand realistisch ist oder ob du Stabilisierung, eine ruhigere Haltung oder ein Stativ brauchst.
Besonders wertvoll ist das bei langen Brennweiten und in schwachem Licht, wo die sichere Freihandzeit schnell knapp wird und verwackelte Aufnahmen drohen.