Überblick
Was ist der Bildwinkel-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
50 mm Brennweite auf Vollformat ergibt einen horizontalen Bildwinkel von rund 39,6° — an APS-C mit Crop 1,5× verengt sich derselbe Ausschnitt auf rund 26,5°, entsprechend einem 75-mm-Äquivalent. Damit beantwortest du schon vor dem Aufbau, ob ein Raum mit 24 mm vollständig ins Bild passt, ob 35 mm natürlicher wirkt oder ob 85 mm für ein Porträt zu eng wird.
Der Bildwinkel ist der Öffnungswinkel, unter dem das Objektiv die Szene auf den Sensor projiziert; er wird meist horizontal, vertikal oder diagonal angegeben.
Maßgeblich sind dafür die Brennweite und die Sensorgröße: Eine kurze Brennweite öffnet den Winkel weit, eine lange verengt ihn, und ein kleinerer Sensor schneidet vom selben Bildkreis einen engeren Ausschnitt heraus.
Genau deshalb wirkt dieselbe Brennweite an APS-C enger als an Vollformat.
Der Rechner übersetzt Brennweite und Sensorformat in Winkelgrade und stellt zwei Einordnungen daneben: eine Charakteristik, die von Fisheye über Weitwinkel und Normal bis Porträt und Tele reicht, sowie einen Abgleich mit dem menschlichen Zentralblickfeld, dessen Grenze er bei 60 Grad diagonal zieht.
Eine Motivbreite in Metern sucht man dagegen vergeblich — die hinge am Aufnahmeabstand, und danach fragt der Rechner nicht.