Überblick
Was ist der Makro-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ein 7-mm-Marienkäfer beim Abbildungsmaßstab 1:1 belegt genau 7 mm auf dem Sensor — das sind nur 19 % der Vollformat-Sensorbreite (36 mm). Für eine formatfüllende Darstellung wäre 5:1 nötig; ein 25-mm-Zwischenring am 100-mm-Makro bringt 1,25:1 und damit rund 24 % Sensorbreite.
Der Rechner berechnet aus Motivgröße, Sensorformat und optionalem Zwischenring den Abbildungsmaßstab und zeigt, wie viel Sensor das Motiv füllt.
Damit erkennst du, ob du dich im Nahbereich, im echten Makrobereich oder bereits in einer starken Vergrößerung bewegst, und kannst Motivgröße, Arbeitsabstand und Schärfentiefe besser planen.
Der Abbildungsmaßstab beschreibt das Verhältnis zwischen der Bildgröße eines Motivs auf dem Sensor und seiner realen Motivgröße: Bei 1:1 belegt ein 10 mm langes Insekt auch 10 mm auf dem Sensor, bei 1:2 nur die Hälfte und bei 2:1 das Doppelte.
Aus diesem Maßstab und der Sensorgröße ergibt sich, welcher Anteil der Sensorbreite vom Motiv gefüllt wird und ob eine formatfüllende Darstellung überhaupt möglich ist.
Je höher der Maßstab, desto kleiner werden Bildausschnitt und nutzbare Schärfentiefe, weshalb der Rechner auch die praktischen Anforderungen an Fokus, Stativ und Zwischenring sichtbar macht.