Überblick
Was ist der Körperfettanteil-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Aus Hals-, Taillen- und – bei Frauen zusätzlich – Hüftumfang sowie der Körpergröße errechnet eine bewährte Formel den Körperfettanteil. Daraus wird eine altersadjustierte Kategorie nach Gallagher et al.
(2000) / ACSM abgeleitet: Essenzielles Fett, Normal, Zu hoch (Overfat) und Adipös — gestaffelt nach Geschlecht und Altersgruppe (20–39, 40–59, 60+).
Gibst du zusätzlich dein Gewicht an, berechnet der Rechner auch deine Fettmasse und deine fettfreie Masse in Kilogramm. Die Methode ist kostenlos, jederzeit zu Hause durchführbar und genauer als reine Gewichtsmaße.
Wichtig zur Einordnung: Die U.S.-Navy-Methode ist ein Schätzverfahren, kein Messverfahren. Sie leitet den Fettanteil aus Umfängen ab und kann ihn nicht direkt bestimmen, wie es Referenzmethoden wie DEXA oder hydrostatisches Wiegen tun.
Der ausgegebene Prozentwert ist deshalb ein Orientierungswert mit einer Streuung von mehreren Prozentpunkten und keine Diagnose. Er sagt nichts über deinen Gesundheitszustand, und aus ihm allein lässt sich kein Handlungsbedarf ableiten.
Wenn du Fragen zu deinem Körpergewicht, deiner Körperzusammensetzung oder zu Beschwerden hast, sind eine Ärztin oder ein Arzt die richtige Anlaufstelle — insbesondere bei Vorerkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern und Jugendlichen, für die diese Formel nicht entwickelt wurde.
Nach Gallagher et al. (2000) / ACSM gilt für Männer (Altersgruppe 20–39) ein Körperfettanteil unter 19 % als Normal, 19–24 % als Zu hoch (Overfat) und ab 24 % als Adipös; für Frauen (20–39) unter 32 % als Normal und ab 38 % als Adipös.
Mit steigendem Alter verschieben sich diese Grenzen nach oben — der Rechner berücksichtigt das automatisch. Werte unterhalb des essenziellen Minimums — unter 8 % bei Männern, unter 21 % bei Frauen — können Hormonhaushalt und Immunsystem belasten.