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Gewinderechner: Kernloch, Flankendurchmesser und Spannungsquerschnitt

Bau & HandwerkStand Noch keine Bewertung

Kurzantwort

Gewinderechner: Nenndurchmesser und Steigung eines metrischen ISO-Gewindes eingeben – der Rechner berechnet Kernloch-Durchmesser, Flankendurchmesser (d₂), Kerndurchmesser (d₃/D₁), Gewindetiefe und Spannungsquerschnitt nach DIN 13.

Gewinderechner für metrisches ISO-Gewinde nach DIN 13: Kernloch-Durchmesser

Kilian AchatzFachredaktion Bau & Handwerk
Geprüft: Review-Team Technik (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Gewinderechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Gewinderechner bestimmt alle geometrischen Kenngroessen eines metrischen ISO-Gewindes nach DIN 13 und ISO 261. Aus Nenndurchmesser und Steigung berechnet er den Kernloch-Durchmesser, den Flankendurchmesser, den Kerndurchmesser fuer Aussen- und Innengewinde, die Gewindetiefe sowie den Spannungsquerschnitt.

Fuer ein M10-Regelgewinde mit 1,5 mm Steigung ergibt der Rechner ein Kernloch von 8,5 mm, einen Flankendurchmesser von 9,026 mm und einen Spannungsquerschnitt von 57,99 mm².

Die Ergebnisse lassen sich direkt in der Werkstatt anwenden: Der Kernloch-Durchmesser bestimmt den Bohrer vor dem Gewindeschneiden, der Spannungsquerschnitt geht in die Festigkeitsberechnung nach VDI 2230 ein.

Sowohl Regelgewinde als auch Feingewinde sind berechenbar.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Rechner benoetigt zwei Eingaben: den Nenndurchmesser d in Millimetern und die Steigung P in Millimetern. Der Nenndurchmesser reicht von 1 bis 200 mm, die Steigung von 0,2 bis 10 mm.

Fuer Regelgewinde gelten feste Zuordnungen nach DIN 13: M6 hat 1,0 mm, M8 hat 1,25 mm, M10 hat 1,5 mm und M20 hat 2,5 mm Steigung. Feingewinde verwenden bei gleichem Nenndurchmesser eine kleinere Steigung.

Der Standardwert steht auf M10 mit 1,5 mm Steigung und liefert ein Kernloch von 8,5 mm. Beide Felder lassen sich frei kombinieren, sodass auch Sondermasse abseits der Normreihe geprueft werden koennen.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Das Gewindeprofil nach DIN 13 folgt dem gleichseitigen Dreieck mit 60-Grad-Flankenwinkel. Die Gewindetiefe ergibt sich als H gleich P mal 0,866025.

Der Flankendurchmesser berechnet sich als d2 gleich d minus 0,649519 mal P, der Kerndurchmesser Aussen als d3 gleich d minus 1,226869 mal P und der Kerndurchmesser Innen als D1 gleich d minus 1,082532 mal P.

Das Kernloch folgt der vereinfachten Formel d minus P. Den Spannungsquerschnitt bestimmt As gleich pi geteilt durch vier mal das Quadrat des Mittelwerts von d2 und d3.

Fuer M10 ergeben diese Formeln 9,026 mm Flankendurchmesser, 8,160 mm Kerndurchmesser und 57,99 mm² Spannungsquerschnitt.

Formeln fuer metrisches ISO-Gewinde: Flankendurchmesser d2 gleich Nenndurchmesser minus 0,6495 mal Steigung, Kerndurchmesser d3 gleich Nenndurchmesser minus 1,2269 mal Steigung.
Berechnungsformeln fuer Flanken- und Kerndurchmesser metrischer ISO-Gewinde nach DIN 13 aus Nenndurchmesser d und Steigung P.

Nachschlagen

Metrisches ISO-Gewinde Tabelle: Kernloch, Flankendurchmesser und Kerndurchmesser nach DIN 13

Uebersicht der gaengigsten metrischen ISO-Gewinde M3 bis M24 mit Regelsteigung, Kernloch-Durchmesser, Flankendurchmesser und Kerndurchmesser Aussen nach DIN 13-1.

Metrische Regelgewinde M3 bis M24: Steigung, Kernloch, Flankendurchmesser und Kerndurchmesser nach DIN 13
GewindeSteigung (mm)Kernloch (mm)Flankendurchmesser (mm)Kerndurchmesser (mm)
M30,52,52,6752,387
M40,73,33,5453,141
M50,84,24,4804,019
M61,05,05,3504,773
M81,256,757,1886,466
M101,58,59,0268,160
M121,7510,2510,8639,853
M162,014,014,70113,546
M202,517,518,37616,933
M243,021,022,05120,320

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Gewinderechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was berechnet der Gewinderechner und welche Norm liegt zugrunde?

Der Gewinderechner ermittelt saemtliche geometrischen Kenngroessen eines metrischen ISO-Gewindes nach DIN 13 und ISO 261.

Aus dem Nenndurchmesser d und der Steigung P berechnet er sechs Ergebniswerte: den Kernloch-Durchmesser fuer die Bohrung vor dem Gewindeschneiden, den Flankendurchmesser als zentrale Pruefgroesse fuer die Gewindemessung, den Kerndurchmesser fuer Aussen- und Innengewinde, die Gewindetiefe als Profilhoehe sowie den Spannungsquerschnitt fuer die Festigkeitsberechnung.

Fuer ein M10-Regelgewinde mit 1,5 mm Steigung ergibt sich beispielsweise ein Kernloch von 8,5 mm, ein Flankendurchmesser von 9,026 mm und ein Spannungsquerschnitt von 57,99 mm².

Die Berechnungen folgen den standardisierten Formeln der DIN 13-1, die das metrische ISO-Gewinde allgemeiner Anwendung vollstaendig definiert.

Der Rechner eignet sich fuer alle gaengigen metrischen Gewinde von M1 bis M200 und deckt Steigungen von 0,2 bis 10 mm ab. Jedes Ergebnis laesst sich direkt in der Werkstatt oder bei der Konstruktion verwenden.

Wie wird der Kernloch-Durchmesser berechnet und warum ist er wichtig?

Der Kernloch-Durchmesser ist der Bohrungsdurchmesser, der vor dem Gewindeschneiden in das Werkstueck eingebracht wird. Die Berechnung folgt der einfachen Formel Kernloch gleich Nenndurchmesser minus Steigung.

Fuer M10 mit 1,5 mm Steigung ergibt sich ein Kernloch von 8,5 mm, fuer M6 mit 1,0 mm Steigung sind es 5,0 mm, fuer M8 mit 1,25 mm Steigung 6,75 mm und fuer M20 mit 2,5 mm Steigung 17,5 mm.

Ein zu kleines Kernloch fuehrt zu erhoehtem Drehmoment beim Gewindeschneiden und kann den Gewindebohrer abbrechen lassen. Ein zu grosses Kernloch verkuerzt dagegen die tragende Gewindetiefe und schwaecht die Verbindung erheblich.

Die Faustformel Nenndurchmesser minus Steigung liefert den praktischen Kernloch-Durchmesser, der in der Werkstatt mit einem Standardbohrer oder dem naechstliegenden verfuegbaren Bohrerdurchmesser realisiert werden kann.

DIN 13 definiert diesen Wert als Mindestmass fuer das Innengewinde. Bei zaehen Werkstoffen wie rostfreiem Edelstahl empfiehlt sich ein geringfuegig groesseres Kernloch, um den Gewindebohrer zu schonen und die Standzeit zu erhoehen.

Was ist der Flankendurchmesser und welche Rolle spielt er bei der Gewindepruefung?

Der Flankendurchmesser d2 ist der Durchmesser eines gedachten Zylinders, auf dem die Gewindeflanke genau die halbe Steigung breit ist. Er wird nach DIN 13 berechnet als d2 gleich d minus 0,649519 mal P.

Fuer ein M10-Regelgewinde ergibt sich ein Flankendurchmesser von 9,026 mm, fuer M6 sind es 5,350 mm, fuer M8 betraegt der Wert 7,188 mm und fuer M20 liegt er bei 18,376 mm.

Der Flankendurchmesser ist die zentrale Pruefgroesse bei der Gewindemessung mit der Dreidrahtmethode oder mit Gewinde-Messschrauben und entscheidet massgeblich ueber die Passung zwischen Schraube und Mutter.

Die Toleranzklassen wie 6g fuer Aussengewinde und 6H fuer Innengewinde beziehen sich primaer auf den Flankendurchmesser. In der Qualitaetssicherung wird er mit Gewinde-Lehrringen und Gewinde-Lehrdornen geprueft, die nach ISO 1502 kalibriert sind.

Bei einer Schraubverbindung traegt im Wesentlichen der Flankenbereich die Last und bestimmt die Verbindungsfestigkeit.

Was ist der Unterschied zwischen Kerndurchmesser Aussen und Kerndurchmesser Innen?

Der Kerndurchmesser Aussen d3 beschreibt den kleinsten Durchmesser des Aussengewindes am Schraubenbolzen und berechnet sich als d3 gleich d minus 1,226869 mal P.

Der Kerndurchmesser Innen D1 ist der kleinste Durchmesser des Innengewindes in der Mutter und folgt der Formel D1 gleich d minus 1,082532 mal P. Bei M10 mit 1,5 mm Steigung betraegt d3 gleich 8,160 mm und D1 gleich 8,376 mm.

Der Unterschied von 0,216 mm bei M10 entsteht durch die unterschiedliche Profilverrundung am Gewindegrund von Bolzen und Mutter nach DIN 13.

Der Kerndurchmesser Aussen bestimmt den kritischen Querschnitt der Schraube bei Zugbelastung und geht direkt in die Festigkeitsberechnung nach VDI 2230 ein.

Der Kerndurchmesser Innen definiert dagegen den kleinstmoeglichen Durchmesser der Gewindebohrung und beeinflusst damit die Tragtiefe des eingeschnittenen Gewindes.

Beide Werte zusammen zeigen, wie viel Spiel im Gewindegrund zwischen Bolzen und Mutter bei der Montage verbleibt.

Was bedeutet der Spannungsquerschnitt und wie wird er in der Praxis verwendet?

Der Spannungsquerschnitt As ist die rechnerische Querschnittsflaeche, mit der die Zugspannung in einer Schraube berechnet wird.

Er liegt zwischen dem Kernquerschnitt und dem Flankenquerschnitt und beruecksichtigt, dass die Last nicht nur am kleinsten Durchmesser angreift, sondern ueber das Gewindeprofil verteilt wird.

Die Berechnung lautet As gleich pi geteilt durch vier mal das Quadrat des Mittelwertes aus Flankendurchmesser d2 und Kerndurchmesser d3.

Fuer M10 mit 1,5 mm Steigung ergibt sich ein Spannungsquerschnitt von 57,99 mm², fuer M6 sind es 20,12 mm², fuer M8 betraegt er 36,61 mm² und fuer M20 liegt der Wert bei 244,79 mm².

Mit dem Spannungsquerschnitt laesst sich die Vorspannkraft einer Schraubverbindung bestimmen, indem man ihn mit der zulaessigen Spannung der jeweiligen Festigkeitsklasse multipliziert.

Die VDI-Richtlinie 2230 verwendet den Spannungsquerschnitt als zentrale Berechnungsgroesse fuer die Schraubenauslegung im Maschinenbau und in der Verbindungstechnik.

Wie haengen Gewindetiefe und Steigung zusammen und was bedeutet das praktisch?

Die Gewindetiefe H ergibt sich direkt aus der Steigung nach der Formel H gleich P mal 0,866025, was dem geometrischen Faktor Wurzel drei geteilt durch zwei entspricht.

Bei M10 mit 1,5 mm Steigung betraegt die Gewindetiefe 1,299 mm, bei M6 mit 1,0 mm Steigung sind es 0,866 mm und bei M20 mit 2,5 mm Steigung 2,165 mm.

Die Gewindetiefe beschreibt die theoretische Hoehe des Gewindedreiecks im Grundprofil nach DIN 13 und bestimmt, wie tief der Gewindebohrer in das Werkstueck eindringt und wie viel Material die Gewindeflanken tragen.

In der Praxis wird das Profil am Gewindegrund und an der Spitze abgeflacht, sodass die tatsaechliche Profiltiefe etwas geringer ausfaellt als der theoretische Wert.

Die Gewindetiefe ist besonders relevant bei duennwandigen Bauteilen, weil sie zeigt, ob die vorhandene Wandstaerke fuer ein volltragendes Gewinde ausreicht.

Feingewinde haben bei gleichem Nenndurchmesser eine kleinere Steigung und damit auch eine geringere Gewindetiefe als das Regelgewinde.

Was ist der Unterschied zwischen Regelgewinde und Feingewinde im Gewinderechner?

Beim Regelgewinde ist jedem Nenndurchmesser genau eine Steigung nach DIN 13-1 zugeordnet, beispielsweise M6 mit 1,0 mm, M8 mit 1,25 mm, M10 mit 1,5 mm und M20 mit 2,5 mm Steigung.

Feingewinde haben bei gleichem Nenndurchmesser eine kleinere Steigung, etwa M10x1,0 oder M10x1,25 statt der Regelsteigung M10x1,5.

Die kleinere Steigung bewirkt eine geringere Gewindetiefe und gleichzeitig einen groesseren Spannungsquerschnitt, weil mehr tragendes Material im Kernquerschnitt verbleibt.

Der Gewinderechner berechnet beide Varianten, indem Nenndurchmesser und Steigung frei eingegeben werden koennen.

Feingewinde bieten hoehere Vorspannkraefte bei gleichem Nenndurchmesser und lassen sich feinfuehliger einstellen, weshalb sie im Fahrzeugbau, in der Messtechnik und bei duennwandigen Bauteilen zum Einsatz kommen.

Beim Regelgewinde M10 liegt der Spannungsquerschnitt bei 57,99 mm². Mit einer kleineren Feingewindesteigung steigt dieser Wert an, weil der Kerndurchmesser groesser wird und entsprechend mehr tragendes Material vorhanden ist.

Wie waehle ich den richtigen Kernlochbohrer fuer mein Gewinde?

Ausgehend vom Kernloch-Durchmesser aus dem Gewinderechner waehlen Sie den naechstliegenden verfuegbaren Standardbohrer aus Ihrem Bohrersatz.

Fuer M6 benoetigen Sie ein Kernloch von 5,0 mm, fuer M8 sind es 6,75 mm, fuer M10 betraegt der Wert 8,5 mm, fuer M12 liegt er bei 10,25 mm, fuer M16 bei 14,0 mm und fuer M24 bei 21,0 mm.

Diese Werte ergeben sich direkt aus der Formel Nenndurchmesser minus Steigung nach DIN 13-1.

In handelssueblichen Standardbohrersaetzen sind nicht alle Zwischenmasse enthalten, deshalb weicht man beim M8-Kernloch von 6,75 mm haeufig auf einen 6,8-mm-Bohrer aus.

Dieses minimale Uebermass erleichtert das Gewindeschneiden, ohne die Festigkeit der Verbindung wesentlich zu beeintraechtigen.

Bei Sacklochgewinden sollte die Bohrtiefe mindestens eineinhalb Nenndurchmesser ueber die gewuenschte Gewindetiefe hinausgehen, damit der Gewindebohrer sauber auslaufen kann.

Der Gewinderechner liefert den exakten Rechenwert als zuverlaessigen Ausgangspunkt fuer die Bohrerwahl.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Das Kernloch ist die wichtigste Praxisgroesse: Es bestimmt den Bohrerdurchmesser vor dem Gewindeschneiden. Bei M6 benoetigen Sie einen 5,0-mm-Bohrer, bei M8 sind es 6,75 mm, bei M10 genau 8,5 mm und bei M20 einen 17,5-mm-Bohrer.

Ist der exakte Durchmesser kein Standardmass, waehlen Sie den naechstgroesseren Bohrer. Der Spannungsquerschnitt skaliert stark mit dem Nenndurchmesser: M6 liefert 20,12 mm², M10 bereits 57,99 mm² und M20 ganze 244,79 mm².

Fuer die Vorspannkraft einer Schraubverbindung multiplizieren Sie den Spannungsquerschnitt mit der zulaessigen Spannung der Festigkeitsklasse. Die Gewindetiefe zeigt, ob die Wandstaerke des Werkstuecks fuer ein Durchgangsgewinde ausreicht.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ausgangslage: Ein Maschinenbauer benoetigt Kernlochbohrungen fuer M8-Gewinde in einem Stahlgehaeuse. Eingaben: Nenndurchmesser 8 mm, Steigung 1,25 mm.

Der Rechner ergibt: Kernloch 6,75 mm, Flankendurchmesser 7,188 mm, Kerndurchmesser Aussen 6,466 mm, Gewindetiefe 1,083 mm und Spannungsquerschnitt 36,61 mm². Der Maschinenbauer waehlt einen 6,8-mm-Bohrer, weil 6,75 mm kein gaengiges Standardmass ist.

Zum Vergleich prueft er M6 mit 1,0 mm Steigung: Kernloch 5,0 mm, Spannungsquerschnitt 20,12 mm². Der groessere Querschnitt von M8 bietet fast die doppelte Zugfestigkeit. Er entscheidet sich fuer M8 und bestellt den passenden Gewindebohrer M8x1,25.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der haeufigste Fehler ist die Verwechslung von Kernloch und Kerndurchmesser. Das Kernloch ist der praktische Bohrerdurchmesser vor dem Gewindeschneiden, der Kerndurchmesser dagegen eine Profilgroesse nach DIN 13.

Bei M10 betraegt das Kernloch 8,5 mm, der Kerndurchmesser Aussen dagegen 8,160 mm. Ein zweiter Fehler liegt in der falschen Steigung: M8 hat 1,25 mm, nicht 1,0 mm Regelsteigung, und eine falsche Eingabe verschiebt alle Ergebniswerte.

Der Gewindebohrer klemmt oder erzeugt ein unbrauchbares Gewinde. Dritter Fehler: den Spannungsquerschnitt mit dem vollen Nennquerschnitt verwechseln. Bei M10 betraegt As nur 57,99 mm², weil das Gewindeprofil Material vom Bolzen abtraegt.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Gewinderechner liefert alle geometrischen Kennwerte metrischer ISO-Gewinde nach DIN 13 aus zwei Eingaben: Nenndurchmesser und Steigung.

Damit entfaellt das Nachschlagen in Gewindetabellen, und Kernloch, Flankendurchmesser, Kerndurchmesser, Gewindetiefe sowie Spannungsquerschnitt stehen sofort zur Verfuegung.

Ein sinnvoller naechster Schritt ist der Vergleich zwischen Regelgewinde und Feingewinde bei gleichem Nenndurchmesser, weil sich dabei zeigt, wie stark die Steigung den Spannungsquerschnitt und die Gewindetiefe beeinflusst.

Der Rechner eignet sich fuer die Werkstattplanung ebenso wie fuer die Konstruktion, wenn Vorspannkraefte und Gewindegeometrien schnell geprueft werden muessen. Die Ergebnisse basieren auf den exakten DIN-13-Formeln und sind normkonform.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Kernloch: 5,00 mm | Flankendurchmesser: 5,350 mm | Kerndurchmesser Aussen: 4,773 mm | Gewindetiefe: 0,866 mm | Spannungsquerschnitt: 20,12 mm²

M6-Gewinde fuer Feinmechanik

Nenndurchmesser (d)
6 mm
Steigung (P)
1,0 mm

Beispiel 2 · Mittel · Kernloch: 17,50 mm | Flankendurchmesser: 18,376 mm | Kerndurchmesser Aussen: 16,933 mm | Gewindetiefe: 2,165 mm | Spannungsquerschnitt: 244,79 mm²

M20-Gewinde fuer Schwerlastanker

Nenndurchmesser (d)
20 mm
Steigung (P)
2,5 mm

Beispiel 3 · Komplex · Kernloch: 6,75 mm | Flankendurchmesser: 7,188 mm | Kerndurchmesser Aussen: 6,466 mm | Gewindetiefe: 1,083 mm | Spannungsquerschnitt: 36,61 mm²

M8-Regelgewinde fuer allgemeinen Maschinenbau

Nenndurchmesser (d)
8 mm
Steigung (P)
1,25 mm

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Weiternutzung

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Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Querschnitt eines metrischen ISO-Gewindeprofils mit 60-Grad-Flankenwinkel. Eingetragen sind Nenndurchmesser d gleich 10 mm, Flankendurchmesser d2 gleich 9,026 mm, Kerndurchmesser d3 gleich 8,160 mm, Steigung P gleich 1,5 mm und Gewindetiefe H gleich 1,299 mm am Beispiel M10.

    Gewindeprofil: Metrisches ISO-Gewinde (M10)

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/gewinderechner">Gewindeprofil: Metrisches ISO-Gewinde (M10) auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Tabellarische Uebersicht der Kernlochbohrer-Durchmesser fuer metrische Regelgewinde von M3 bis M24. Dargestellt sind Nenndurchmesser, Steigung, rechnerischer Kernloch-Durchmesser und der empfohlene Bohrer. Formel: Kernloch gleich Nenndurchmesser minus Steigung.

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           alt="Tabellarische Uebersicht der Kernlochbohrer-Durchmesser fuer metrische Regelgewinde von M3 bis M24. Dargestellt sind Nenndurchmesser, Steigung, rechnerischer Kernloch-Durchmesser und der empfohlene Bohrer. Formel: Kernloch gleich Nenndurchmesser minus Steigung."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/gewinderechner">Kernloch-Tabelle: Metrische Regelgewinde M3–M24 auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Berechnung erfolgt nach DIN 13 / ISO 724 für metrisches ISO-Regelgewinde mit 60°-Profil. Für Trapez-, Whitworth- oder Sondergewinde gelten andere Formeln.

Quelle: DIN 13-1:1999-11 (Metrisches ISO-Gewinde – Nennmaße); ISO 724:1993 (Basic dimensions)

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Bau & Handwerk / Holz & Statik
Formeln basieren auf
DIN 13 / ISO 724: d₂ = d − 0,6495 × P; D₁ = d − 1,0825 × P; d₃ = d − 1,2269 × P; Kernloch ≈ d − P; Aₛ = π/4 × ((d₂+d₃)/2)²
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Gewinderechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/gewinderechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Gewinderechner. Available at: https://rechner-portal.de/bau-handwerk/holz-statik/gewinderechner

Werbestatus

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