Überblick
THG-Quote berechnen: Tonnen, Erlös und Auszahlung je Fahrzeugklasse
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die THG-Quote ist das Recht, die Treibhausgasminderung deines Elektrofahrzeugs an Mineralölunternehmen zu verkaufen, die gesetzlich zu weniger Emissionen verpflichtet sind. Grundlage ist § 37a BImSchG: Wer fossilen Otto- oder Dieselkraftstoff in Verkehr bringt, muss die Emissionen im Verpflichtungsjahr 2026 um 12 Prozent mindern und darf dafür Strom aus Elektrofahrzeugen anrechnen lassen.
Für das Laden zu Hause zählt kein Zählerstand, sondern ein amtlicher Schätzwert je Fahrzeug: 2.000 kWh bei einem Pkw. Die 38. BImSchV zählt diesen Strom dreifach und stellt ihn dem fossilen Basiswert gegenüber.
Daraus ergibt sich im Verpflichtungsjahr 2026 eine Menge von 1,002 Tonnen CO₂-Äquivalent je Pkw. Der Rechner macht diese Menge sichtbar und multipliziert sie mit dem Quotenpreis, den du aus deinem Angebot einträgst.
So erkennst du, was eine Prämie nach Abzug der Provision wert ist und ob eine Fixprämie fair bemessen ist.
Angesprochen sind Halter von reinen Batterieelektrofahrzeugen vom Pkw bis zum Bus sowie Fuhrparkleiter, die mehrere Fahrzeuge gebündelt anmelden.
Die Auszahlung stammt nicht vom Staat, sondern von den Kraftstoffunternehmen, die ihre Pflicht erfüllen müssen; der Anbieter, über den du verkaufst, behält einen Teil davon.
Das Verpflichtungsjahr 2026 ist ein Kalenderjahr, die Meldung an das Umweltbundesamt läuft bis zum 28. Februar des Folgejahres.