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Ladeverlust beim E-Auto: Wie viel Strom geht verloren?

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Bekannten Wirkungsgrad manuell eingeben
Cent/kWh
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Kurzantwort

Ladeverlust-Rechner: Gib gewünschte lademenge im akku und ladeart ein und erhalte Strommenge aus dem Netz (bezahlt) (kWh) als Ergebnis. Abweichungen durch individuelle Anlagen- und Nutzungsbedingungen möglich.

Wie viel Ladeverlust hat ein E-Auto? Verluste in kWh, Prozent und Euro für Wallbox, AC

Kilian AchatzFachredaktion Energie
Geprüft: Review-Team Energie (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Ladeverlust-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Laut einer ADAC-Studie von 2025 liegen die Ladeverluste beim E-Auto im Schnitt bei 14,5 Prozent, wobei eine Schuko-Haushaltssteckdose bis zu 30 Prozent Verlust verursachen kann, eine 11-kW-Wallbox dagegen typischerweise 7–12 Prozent. Werden 48 kWh aus dem Netz gezogen, aber nur 42 kWh im Akku gespeichert, liegt der Ladeverlust bei 6 kWh — das entspricht 12,5 % und rund 2,34 Euro Mehrkosten pro Ladevorgang bei 39 Cent/kWh. Dieser Rechner berechnet Ladeverlust in kWh, Verlustrate in Prozent und jährliche Zusatzkosten aus Netzenergie, gespeicherter Akkuenergie und Strompreis.

Er ist besonders wichtig, wenn du Heimladen, Wallbox und öffentliche Lader wirtschaftlich vergleichen willst, statt nur mit theoretischer Akkukapazität zu planen.

Der Ladeverlust entsteht, weil die aus dem Netz bezogene Energie größer ist als die tatsächlich im Akku gespeicherte Energie, etwa durch Wärme im Ladegerät, in der Leitung und in der Batterie.

Aus der Differenz dieser beiden Energiemengen ergibt sich der Ladeverlust in kWh und als Verlustrate in Prozent. Mit dem Strompreis je kWh werden daraus die Mehrkosten pro Ladevorgang und über die Ladevorgänge im Jahr die zusätzlichen Ladekosten.

So erkennst du, wie sich der Wirkungsgrad an Steckdose, Wallbox und Schnelllader auf den realen Energiepreis pro 100 km auswirkt.

Damit wird der Ladeverlust von einer technischen Randnotiz zu einer echten Kostenposition, die sich über ein Jahr hinweg leicht zu einem dreistelligen Betrag summiert. Ladeverlust-Schema: Von 48 kWh Netzenergie kommen nur 42 kWh im Akku an

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die gewünschte Lademenge im Akku und die Ladeart ein, den Wirkungsgrad kannst du bei Bedarf manuell überschreiben. Daraus ermittelt der Rechner die aus dem Netz bezogene und damit bezahlte Strommenge und weist Ladeverlust in kWh sowie Verlustrate in Prozent aus.

Für belastbare Ergebnisse sollten die Werte aus dem Zähler, der Wallbox-App oder dem Fahrzeugprotokoll stammen und nicht aus Prospektannahmen, da der Wirkungsgrad an Steckdose, Wallbox und Schnelllader unterschiedlich ausfällt.

Typische Fehler sind das Vermischen von AC- und DC-Werten, das Ignorieren von Standby-Verbrauch und die Annahme, dass jeder Ladevorgang denselben Wirkungsgrad hat.

Am zuverlässigsten sind Werte aus einem eigenen Zwischenzähler oder aus dem Zähler der Wallbox, weil die Fahrzeuganzeige den Ladestand oft nur in groben Prozentschritten meldet.

Fehlen dir getrennte Zählerstände, kannst du die Netzenergie über die abgerechneten Kilowattstunden annähern und die Akkuenergie über die geladene Prozentdifferenz multipliziert mit der nutzbaren Kapazität.

Eine Feinheit entscheidet über die richtige Bedienung: Die Netzenergie ist kein Eingabefeld, sondern ein Ergebnis.

Eingetragen wird nur die gewünschte Lademenge im Akku; die bezahlte Strommenge leitet der Rechner daraus über den Wirkungsgrad der gewählten Ladeart ab.

Wer also zwei gemessene Zählerwerte vorliegen hat, trägt die Akkuseite als Lademenge ein und bildet die Netzseite über den Schalter für den manuellen Wirkungsgrad nach.

Hinterlegt sind acht Ladearten mit festen Wirkungsgraden: Schuko 82 Prozent, einphasig 85, dreiphasig 88, Wallbox 11 kW 91, Wallbox 22 kW 90, DC 50 kW 93, DC 150 kW 92 und HPC 91 Prozent.

Zwei davon widersprechen der Alltagsintuition: Die 22-kW-Wallbox schneidet minimal schlechter ab als die 11-kW-Variante, und der 50-kW-Gleichstromlader ist mit 93 Prozent der effizienteste Punkt der ganzen Liste.

Die beiden optionalen Felder Jährliche Fahrleistung und Verbrauch E-Auto schalten schließlich die Jahresrechnung frei: 15.000 Kilometer bei 18 kWh je 100 Kilometer ergeben an der 11-kW-Wallbox einen Jahresverlust von 267 Kilowattstunden.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Ladeverlust-Formel (Netzenergie − Akkuenergie = Verlust, ÷ Netzenergie × 100 = Verlustrate, × Strompreis = Mehrkosten): Der Ladeverlust in kWh ist die aus dem Netz bezogene Energie minus die im Akku gespeicherte Energie. Die Verlustrate in Prozent ergibt sich aus diesem Ladeverlust geteilt durch die Netzenergie mal 100, sie beschreibt also den Anteil der zwischen Steckdose und Akku verlorenen Energie.

Die optionalen Mehrkosten pro Ladevorgang sind der Ladeverlust in kWh mal Strompreis je kWh, und über die Ladevorgänge im Jahr summieren sich diese zu den zusätzlichen Ladekosten.

Beispiel: Werden 48 kWh aus dem Netz bezogen und 42 kWh im Akku gespeichert, liegt der Verlust bei 6 kWh beziehungsweise 12,5 Prozent.

Bei 0,39 Euro pro kWh ergeben sich daraus rund 2,34 Euro zusätzliche Kosten pro Ladevorgang, die je nach Wirkungsgrad an Wallbox oder Schnelllader unterschiedlich hoch ausfallen.

Über ein ganzes Jahr gerechnet ergibt sich die Zusatzbelastung, indem die Mehrkosten je Ladevorgang mit der Zahl der Ladungen multipliziert werden.

Wer den Ladeverlust stattdessen auf die Fahrstrecke beziehen möchte, teilt die verlorene Energie durch die in diesem Zeitraum gefahrenen Kilometer und erhält so einen ehrlichen Aufschlag auf den Verbrauch je 100 Kilometer.

Nachschlagen

Ladeverluste nach Ladeart (Richtwerte, ADAC-Messdaten 2025)

Ladeverluste variieren stark je nach Ladeinfrastruktur. Eine Schuko-Haushaltssteckdose verursacht durch den langen, langsamen Ladevorgang deutlich höhere Verluste als eine Wallbox oder ein DC-Schnelllader. Grundlage: ADAC Ladeverlust-Studie 2025, Fraunhofer ISE.

Wirkungsgrade und Verlustanteile je Ladeart (Richtwerte)
LadeartWirkungsgradVerlustPraxisbeispiel
Haushaltssteckdose (Schuko, 2,3 kW)76–87 %13–24 %12,7–24,2 % lt. ADAC-Studie 2025
AC Heimladen 1-phasig (16 A)83–87 %13–17 %Rechnermodell: 85 % Wirkungsgrad
AC Heimladen 3-phasig86–90 %10–14 %Rechnermodell: 88 % Wirkungsgrad
Wallbox 11 kW (AC dreiphasig)91–95 %5–9 %5,1–7,0 % lt. ADAC-Studie 2025 (Bestwerte); Rechnermodell: 91 % Wirkungsgrad
Wallbox 22 kW (AC dreiphasig)88–92 %8–12 %abhängig vom Fahrzeug-Onboard-Lader
DC-Schnelllader 50 kW90–95 %5–10 %warm: ca. 5–7 %; kalt: bis 15 %
DC-Schnelllader 100–150 kW91–95 %5–9 %warm: ca. 5 %; kalt: bis 15 %
DC HPC über 150 kW90–94 %6–10 %Batteriemanagement-abhängig

Quelle: ADAC Ladeverlust-Studie 2025, Fraunhofer ISE. Richtwerte – reale Verluste hängen von Fahrzeug, Temperatur, Ladestand und Kabellänge ab. DC-Lader umgehen den Onboard-Lader des Fahrzeugs, daher oft effizienter als AC trotz höherer Säulenleistung.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Ladeverlust-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie hoch ist der Verlust beim Laden eines Elektroautos?

Der Ladeverlust liegt je nach Ladeart meist zwischen 7 und 18 Prozent der bezogenen Energie.

Lädst du 40 kWh in den Akku an einer 11-kW-Wallbox mit 91 Prozent Wirkungsgrad, bezieht der Rechner dafür 43,96 kWh aus dem Netz und weist 3,96 kWh beziehungsweise 9 Prozent Verlust aus, bei 32 Cent pro kWh sind das 1,27 Euro Mehrkosten je Ladevorgang.

An einer einfachen Schuko-Steckdose steigt der Netzbezug für dasselbe Ziel auf 48,78 kWh, der Verlust auf 8,78 kWh oder 18 Prozent, also fast doppelt so hoch wie an der Wallbox.

Ursache ist die Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom im Bordladegerät sowie Wärmeverluste in Kabeln, Steckern und im Akku selbst. Trage im Rechner deine tatsächliche Ladeart ein, um einen realistischen statt eines pauschalen Wertes zu erhalten.

Zu beachten bleibt: Temperatur, Kabelquerschnitt und Akkuzustand verschieben den realen Verlust je Ladevorgang zusätzlich, sodass die Rechnerwerte Richtwerte ohne Gewähr bleiben.

Wie hoch sind die Ladeverluste bei einem Elektroauto an einer 11-kW-Wallbox?

An einer 11-kW-Wallbox rechnet das Werkzeug mit rund 9 Prozent Ladeverlust, dem besten Wert unter den AC-Ladearten. Bei 40 kWh Zielenergie im Akku bedeutet das 43,96 kWh Netzbezug und 3,96 kWh Verlust, macht 1,27 Euro Mehrkosten bei 32 Cent je kWh.

Fährst du zusätzlich 15.000 Kilometer im Jahr bei einem Verbrauch von 18 kWh je 100 Kilometer, hochgerechnet auf den Jahresbedarf im Akku ergibt der Rechner 267,03 kWh Jahresverlust und 85,45 Euro Mehrkosten allein durch den Wirkungsgrad der Wallbox.

Damit schneidet die 11-kW-Wallbox deutlich besser ab als eine Schuko-Steckdose, aber minimal schlechter als ein DC-Schnelllader, der den Onboard-Lader des Fahrzeugs umgeht.

Trage deine jährliche Fahrleistung und deinen Verbrauch ein, um die Jahreskosten für deine eigene Wallbox zu sehen.

Einschränkend gilt: Der hinterlegte Wirkungsgrad von 91 Prozent ist ein Modellwert, einzelne Fahrzeuge mit älterem Onboard-Lader können abweichen.

Wie hoch sind die Ladeverluste beim Elektroauto an einer Haushaltssteckdose?

An einer Schuko-Haushaltssteckdose setzt der Rechner rund 18 Prozent Ladeverlust an, den höchsten Wert unter den acht hinterlegten Ladearten.

Für 40 kWh Lademenge im Akku ergibt das 48,78 kWh Netzbezug, 8,78 kWh Verlust und bei 32 Cent je kWh 2,81 Euro Verlustkosten pro Ladevorgang – mehr als doppelt so viel wie an einer 11-kW-Wallbox mit 1,27 Euro.

Bei 15.000 Jahreskilometern und 18 kWh Verbrauch je 100 Kilometer hochgerechnet auf den Jahresbedarf im Akku zeigt der Rechner 592,68 kWh Jahresverlust und 189,66 Euro Mehrkosten allein durch den schlechten Wirkungsgrad der Steckdose.

Grund ist die geringe Ladeleistung von nur 2,3 kW, wodurch konstante Grundlasten wie Steuerelektronik und Thermomanagement anteilig stärker ins Gewicht fallen.

Wechsle im Rechner probeweise auf eine Wallbox, um die eingesparten Kilowattstunden pro Jahr zu sehen. Laut ADAC-Studie 2025 schwankt der reale Wert je nach Fahrzeugmodell zwischen 12,7 und 24,2 Prozent, der Rechnerwert ist also ein Mittelwert.

Wie berechne ich den Ladeverlust an der Wallbox selbst?

Der Ladeverlust ergibt sich, indem die gewünschte Lademenge im Akku durch den Wirkungsgrad der Ladeart geteilt wird: Das Ergebnis ist die aus dem Netz bezogene Energie, die Differenz zur Akkumenge ist der Verlust.

Für 40 kWh Zielladung an einer 11-kW-Wallbox mit 91 Prozent Wirkungsgrad rechnet der Rechner 40 geteilt durch 0,91 gleich 43,96 kWh Netzbezug, davon 3,96 kWh Verlust oder 9 Prozent.

Multipliziert mit dem Strompreis von 32 Cent je kWh ergeben sich 1,27 Euro Verlustkosten für diesen einen Ladevorgang, bei 40 Ladevorgängen im Jahr wären das rechnerisch bereits gut 50 Euro.

Kennst du den Wirkungsgrad deiner eigenen Wallbox aus Messung oder Herstellerangabe genauer, aktiviere den Schalter „Bekannten Wirkungsgrad manuell eingeben" und trage ihn direkt ein, statt den Modellwert der Ladeart zu übernehmen.

So lässt sich derselbe Rechenweg auch auf DC-Lader oder eine andere Wallbox-Leistung übertragen, ohne dass du die Formel selbst nachrechnen musst.

Ohne eigene Messwerte bleibt die Rechnung eine Modellannahme: Kabellänge, Temperatur und Akkuzustand können den tatsächlichen Wert am eigenen Fahrzeug noch verschieben.

Was kostet 100 km Strom für ein Elektroauto inklusive Ladeverlust?

Bei 18 kWh Fahrverbrauch je 100 Kilometer und einer 11-kW-Wallbox mit 91 Prozent Wirkungsgrad weist der Rechner 19,78 kWh tatsächlichen Netzbezug je 100 Kilometer aus, macht bei 32 Cent je kWh 6,33 Euro Ladekosten pro 100 Kilometer.

Ohne Berücksichtigung des Ladeverlusts würden dieselben 18 kWh nur 5,76 Euro kosten – der Ladeverlust erhöht den realen Preis pro 100 Kilometer damit um rund 10 Prozent gegenüber der reinen Verbrauchsangabe des Fahrzeugs.

Trage im Rechner deinen eigenen Verbrauch und deine jährliche Fahrleistung ein, um sowohl den Preis je 100 Kilometer als auch die Jahreskosten aus dem Ladeverlust zu sehen.

Der Bordcomputer zeigt meist nur den Verbrauch im Akku an, nicht die tatsächlich abgerechnete Strommenge an der Steckdose – dieser Unterschied wird hier sichtbar gemacht.

Zu beachten: Strompreis und Fahrverbrauch schwanken je nach Tarif, Fahrstil und Jahreszeit, die Rechnerwerte sind deshalb eine Orientierung ohne Gewähr.

Wie unterscheiden sich Ladeverluste zwischen AC- und DC-Laden?

DC-Schnellladen schneidet im Rechner meist besser ab als AC-Laden, weil der Gleichrichter fest in die Ladesäule verbaut ist und der fahrzeugseitige Onboard-Lader umgangen wird.

Für 40 kWh Zielladung ermittelt der Rechner an einem 50-kW-DC-Lader mit 93 Prozent Wirkungsgrad nur 7 Prozent Verlust und 0,96 Euro Verlustkosten bei 32 Cent je kWh, während eine dreiphasige AC-Wallbox mit 88 Prozent Wirkungsgrad auf 12 Prozent Verlust und 1,75 Euro kommt – ein Unterschied von 0,79 Euro pro Ladevorgang zugunsten des DC-Laders.

Das widerspricht der verbreiteten Annahme, hohe Ladeleistung bedeute automatisch mehr Verlust. Vergleiche im Rechner gezielt DC- und AC-Ladearten bei gleicher Lademenge, um den Effekt für deine eigene Situation zu sehen.

Einschränkend gilt: Bei kaltem Akku steigen DC-Verluste laut ADAC-Studie 2025 auf bis zu 15 Prozent, weil zusätzliche Energie in die Akku-Vorwärmung fließt, der Rechner bildet diesen Temperatureffekt nicht separat ab.

Wie kann ich Ladeverluste beim Elektroauto minimieren?

Am wirksamsten senkst du Ladeverluste, indem du eine dreiphasige Wallbox statt einer Schuko-Steckdose nutzt und bei milden Temperaturen lädst.

Erhöhst du im Rechner den manuell eingegebenen Wirkungsgrad von 80 auf 92 Prozent, sinkt bei 15.000 Jahreskilometern und 18 kWh Verbrauch je 100 Kilometer der Jahresverlust von 675 auf 234,78 kWh und die Jahreskosten von 216 auf 75,13 Euro – eine Ersparnis von rund 141 Euro allein durch den besseren Wirkungsgrad.

Kurze, ausreichend dicke Ladekabel und eine Vermeidung sehr langsamer Ladevorgänge reduzieren zusätzlich den Anteil konstanter Grundlasten wie Steuerelektronik und Thermomanagement am Gesamtverbrauch.

Trage im Rechner deinen eigenen, gemessenen Wirkungsgrad ein, um die konkrete Ersparnis für dein Fahrzeug zu beziffern.

Ein Teil der Verluste bleibt unabhängig von der Ladeart bestehen, etwa durch Akku-Innenwiderstand und Kabelverluste, vollständig auf null lassen sich Ladeverluste deshalb nie senken.

Lohnt sich eine Wallbox gegenüber der Schuko-Steckdose wegen der Ladeverluste?

Ja, eine 11-kW-Wallbox spart laut Rechner gegenüber der Schuko-Steckdose bei 15.000 Jahreskilometern und 18 kWh Verbrauch je 100 Kilometer rund 189,66 Euro minus 85,45 Euro, also etwa 104 Euro Ladeverlustkosten pro Jahr allein durch den besseren Wirkungsgrad von 91 statt 82 Prozent.

In Kilowattstunden ausgedrückt sinkt der Jahresverlust von 592,68 auf 267,03 kWh, das sind 325,65 kWh, die nicht mehr unnötig aus dem Netz bezogen werden.

Zusätzlich lädt die Wallbox durch die höhere Leistung deutlich schneller, was den Alltag weiter vereinfacht.

Trage deine eigene Jahresfahrleistung in den Rechner ein, um die für dich passende Ersparnis zu sehen und sie den Anschaffungskosten einer Wallbox gegenüberzustellen.

Die reine Verlustersparnis deckt die Anschaffungskosten nicht in jedem Fall vollständig, bei geringer Jahresfahrleistung verlängert sich die Amortisationszeit entsprechend.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Für die Praxis solltest du mindestens zwei Szenarien rechnen: typisches Heimladen und öffentliches Laden bei höherer Leistung. Als Orientierung liegen die Ladeverluste an der Haushaltssteckdose (Schuko) nach ADAC-Messungen bei rund 12 bis 25 Prozent, an einer 11-kW-Wallbox dagegen meist bei 5 bis 10 Prozent; DC-Schnellladen ist entgegen der verbreiteten Annahme oft das effizienteste Verfahren und kommt bei warmer Batterie auf nur 5 bis 8 Prozent Verlust laut ADAC-Studie 2025, weil der Onboard-Lader des Fahrzeugs dabei umgangen wird.

Erst bei kalter Batterie steigen die DC-Verluste auf bis zu 15 Prozent. Wenn der Verlustanteil stark schwankt, lohnt sich der Blick auf Temperatur, Ladeleistung und Ladefenster.

Gerade bei häufigen Kurzladungen über die Steckdose können die Zusatzkosten im Jahr deutlich höher ausfallen als erwartet, weshalb sich eine Wallbox oft schon über die eingesparten Verluste rechnet.

Ein zweiter Hebel ist die Ladeleistung selbst: Weil ein Teil der Verluste als konstanter Grundbedarf für Steuerelektronik, Kühlung und Batteriemanagement anfällt, wiegt dieser Sockel bei langsamen Ladevorgängen anteilig schwerer als bei zügigem Laden.

Sehr langsame Ladungen sind deshalb prozentual verlustreicher, als viele erwarten. Kalte Batterien verstärken den Effekt zusätzlich, weil das Fahrzeug erst Energie in die Temperierung steckt, bevor die eigentliche Ladung effizient läuft.

Prüfe außerdem, ob dein Auto während des Ladens klimatisiert oder vorkonditioniert wird, denn diese Energie läuft ebenfalls über den Zähler und taucht in der Verlustrechnung auf, ohne im Akku zu landen. Ladeverluste je Ladeart: Schuko 13 bis 24 Prozent, Wallbox 5 bis 7 Prozent, DC 5 bis 8 Prozent

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Tobias lädt seinen 77-kWh-Akku abends per 11-kW-Wallbox von 20 auf 80 %, also 42,8 kWh in den Akku. Genau diese 42,8 kWh trägt er als Lademenge ein, wählt die Ladeart Wallbox 11 kW und setzt 34 Cent pro kWh an.

Das Ergebnis: Netzentnahme 47,03 kWh, Ladeverlust 4,23 kWh, Verlustrate 9 %. Die Verlustkosten betragen 1,44 Euro pro Ladevorgang, die gesamte Ladung kostet ihn 15,99 Euro.

Weil er zusätzlich 15.000 Jahreskilometer und 18 kWh Verbrauch je 100 Kilometer einträgt, rechnet das Werkzeug den Effekt direkt aufs Jahr hoch: 267,03 kWh Verlust und 90,79 Euro, die er nie im Akku sieht.

Als nächsten Schritt stellt er die Ladeart auf DC 50 kW um – und bekommt ein Ergebnis, das seiner Erwartung widerspricht: Die Verlustrate fällt auf 7 %, der Jahresverlust auf 203,23 kWh und 69,10 Euro.

Der Gleichstromlader ist im Modell also effizienter als seine eigene Wallbox, weil der Onboard-Lader des Fahrzeugs dabei übersprungen wird.

Teuer wird nicht das Schnellladen, sondern die Notlösung: Als Gegenprobe wählt er die einphasige Steckdose und landet bei 15 % Verlust, 476,47 kWh und 162 Euro im Jahr.

Tobias rechnet die Erkenntnis anschließend auf seinen Verbrauch um: Bei rund 18 kWh Fahrverbrauch je 100 Kilometer bedeuten 9 Prozent Ladeverlust, dass er tatsächlich etwa 20 kWh aus dem Netz je 100 Kilometer bezahlt.

Genau dieser Aufschlag fehlt in vielen Kostenvergleichen.

Er notiert die Werte als Orientierungsgröße ohne Gewähr, weil Temperatur und Ladestand von Ladung zu Ladung schwanken, und zieht als Konsequenz vor allem eines: die Schuko-Notladung aus dem Alltag zu verbannen. Tobias: Ladeverlust an der Wallbox 9 Prozent, am DC-Lader 7 Prozent, an der Steckdose 15 Prozent

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Netzenergie und im Akku gespeicherte Energie geraten beim Ladeverlust-Rechner oft durcheinander, sodass Verluste entweder doppelt oder gar nicht berücksichtigt werden. Ebenso wird ein fixer Wirkungsgrad für alle Ladevorgänge angenommen, obwohl AC, DC, Temperatur und Ladefenster den Verlustanteil deutlich verschieben können.

Häufig gilt außerdem die Fehlannahme, dass höhere Ladeleistung automatisch effizienter sei; in der Praxis können bei ungünstigen Bedingungen zusätzliche Wärmeverluste entstehen.

Ein weiterer Kernfehler ist der Kostenvergleich zwischen Antrieben ohne Ladeverluste, obwohl genau diese Differenz den realen Preis pro 100 km und die Jahreskosten spürbar verändert.

Häufig wird außerdem der Standby-Verbrauch der Ladeinfrastruktur übersehen: Eine dauerhaft eingeschaltete Wallbox zieht auch ohne angestecktes Fahrzeug eine kleine Leistung, die sich über das Jahr aufsummiert und in einer reinen Betrachtung einzelner Ladevorgänge gar nicht auftaucht.

Ein weiterer Denkfehler ist, die Verlustrate der eigenen Wallbox auf öffentliche Ladepunkte zu übertragen, obwohl dort am Zähler der Säule abgerechnet wird und die Verluste hinter diesem Zähler ohnehin zulasten des Fahrers gehen.

Wer Werte aus verschiedenen Quellen mischt, ohne die Messgrenze zu prüfen, erhält eine scheinbar präzise Verlustrate, die in Wirklichkeit unterschiedliche Systemgrenzen vermengt.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Ladeverlust-Rechner ermittelt aus der Differenz von Netzenergie und gespeicherter Akkuenergie den Verlust in kWh und als Verlustrate in Prozent und rechnet ihn mit dem Strompreis je kWh in Mehrkosten pro Ladevorgang und Jahr um.

So wird der Wirkungsgrad von Steckdose, Wallbox und Schnelllader als realer Ladekostenfaktor sichtbar. Vergleiche AC-Heimladen und DC-Schnellladen, um zu sehen, wie stark unterschiedliche Ladearten den realen Energiepreis pro 100 km verschieben.

Die reine Ladedauer ermittelst du mit dem Ladezeit-Rechner. Die berechneten Beträge sind Orientierungswerte ohne Gewähr und keine Finanzberatung; sie helfen dir aber, die eigenen Ladekosten ehrlich zu kalkulieren, statt allein mit der Akkukapazität zu rechnen.

Wer seine Verlustrate einmal sauber gemessen hat, kann sie dauerhaft als Aufschlag im Kopf behalten und jede Ladeplanung damit deutlich realistischer machen. Wie klimafreundlich das E-Auto insgesamt im Vergleich zum Verbrenner ist, zeigt der CO₂-Vergleich E-Auto vs. Verbrenner.

Die reale Reichweite, die nach Abzug der Ladeverluste aus dem tatsächlich gespeicherten Ladezustand bleibt, berechnet der Reichweitenrechner für E-Autos.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Netzbezug: 43,96 kWh · Verlust: 3,96 kWh (9 %) · Verlustkosten: 1,27 €

Normalfall — Wallbox 11 kW

Gewünschte Lademenge im Akku
40 kWh
Ladeart
AC Wallbox 11 kW
Strompreis
32 Cent/kWh

Beispiel 2 · Mittel · Netzbezug: 48,78 kWh · Verlust: 8,78 kWh (18 %) · Verlustkosten: 2,81 €

Negativfall — Haushaltssteckdose (Schuko)

Gewünschte Lademenge im Akku
40 kWh
Ladeart
Haushaltssteckdose 2,3 kW (Schuko)
Strompreis
32 Cent/kWh

Beispiel 3 · Komplex · Netzbezug: 43,01 kWh · Verlust: 3,01 kWh (7 %) · Verlustkosten: 0,96 €

Gegenintuition — DC 50 kW effizienter als Wallbox

Gewünschte Lademenge im Akku
40 kWh
Ladeart
DC Schnellladung 50 kW
Strompreis
32 Cent/kWh

Beispiel 4 · Komplex · Jahresverlust: 267,03 kWh · Jährliche Verlustkosten: 85,45 €

Jahreskosten — Wallbox vs. Schuko bei 15.000 km/Jahr

Gewünschte Lademenge im Akku
40 kWh
Ladeart
AC Wallbox 11 kW
Strompreis
32 Cent/kWh
Jährliche Fahrleistung
15.000 km/Jahr

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Netzbezug je 100 km: 19,78 kWh · Ladekosten je 100 km: 6,33 €

Realer Preis pro 100 km inklusive Ladeverlust

Gewünschte Lademenge im Akku
40 kWh
Ladeart
AC Wallbox 11 kW
Strompreis
32 Cent/kWh
Verbrauch E-Auto
18 kWh/100 km

Beispiel 6 · Komplex · Netzbezug: 45,45 kWh · Verlust: 5,45 kWh (12 %) · Verlustkosten: 1,75 €

Dreiphasiges AC-Heimladen im Mittelfeld

Gewünschte Lademenge im Akku
40 kWh
Ladeart
AC Heimladen 3-phasig
Strompreis
32 Cent/kWh

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Weiternutzung

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Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Drei horizontale Balken zeigen die typischen Ladeverluste nach ADAC-Messungen: DC-Schnellladen ist bei warmer Batterie am effizientesten, die Haushaltssteckdose am verlustreichsten.

    Ladeverluste nach Ladeart

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    <a href="https://rechner-portal.de/energie/elektromobilitaet/ladeverlust">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/energie/ladeverlust-ladearten-vergleich.svg"
           alt="Drei horizontale Balken zeigen die typischen Ladeverluste nach ADAC-Messungen: DC-Schnellladen ist bei warmer Batterie am effizientesten, die Haushaltssteckdose am verlustreichsten."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/elektromobilitaet/ladeverlust">Ladeverluste nach Ladeart auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/elektromobilitaet/ladeverlust
  • Wallbox 11 kW: 47,03 kWh Netz, 42,8 kWh Akku, 9 Prozent Verlust, 1,44 Euro je Ladung und 90,79 Euro im Jahr. DC-Schnelllader 50 kW: 7 Prozent Verlust, 1,10 Euro je Ladung und 69,10 Euro im Jahr. Einphasige Steckdose: 15 Prozent Verlust und 162 Euro im Jahr.

    Praxisbeispiel: Ladeverlust Tobias

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           alt="Wallbox 11 kW: 47,03 kWh Netz, 42,8 kWh Akku, 9 Prozent Verlust, 1,44 Euro je Ladung und 90,79 Euro im Jahr. DC-Schnelllader 50 kW: 7 Prozent Verlust, 1,10 Euro je Ladung und 69,10 Euro im Jahr. Einphasige Steckdose: 15 Prozent Verlust und 162 Euro im Jahr."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/elektromobilitaet/ladeverlust">Praxisbeispiel: Ladeverlust Tobias auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/elektromobilitaet/ladeverlust
  • Energiefluss von links nach rechts: Netz 48 kWh, Verlustzone 6 kWh, Akku 42 kWh mit 12,5 Prozent Verlustrate.

    Wohin geht die Energie beim Laden?

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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/elektromobilitaet/ladeverlust">Wohin geht die Energie beim Laden? auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

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Quelle: ADAC Ladeverlust-Studie 2025; Bundesnetzagentur; Fraunhofer ISE

Stand: 2026-09-26

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
26. September 2026
Fachbereich
Energie / Elektromobilität
Formeln basieren auf
Technisch-energetische Modellannahmen mit Plausibilitätschecks
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Ladeverlust-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/energie/elektromobilitaet/ladeverlust

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Ladeverlust-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/energie/elektromobilitaet/ladeverlust

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