Überblick
Was ist der Schnelllade-Kostenrechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie teuer und wie lang ein DC-Ladestopp im realen Ladefenster wirklich wird, ist die typische Langstreckenfrage, die der Schnellladungsrechner beantwortet. Er ist damit nicht nur ein Zeitrechner, sondern ein Werkzeug für die Praxisplanung: Lademenge, Ladeleistung, Tarifmodell und die zuschaltbare Drosselung am Ladeende greifen direkt ineinander.
Genau deshalb unterscheidet sich Schnellladen deutlich vom ruhigen AC-Laden zuhause.
Die gewünschte Lademenge in Kilowattstunden – die du aus nutzbarer Akkukapazität sowie Start- und Ziel-SoC ableitest – wird durch die real nutzbare Ladeleistung geteilt und liefert die Ladezeit.
Die Kosten entstehen aus dem Tarifmodell, das nach kWh, nach Minute, kombiniert oder als Flatrate abrechnen kann.
Weil die Ladeleistung an der HPC-Säule oberhalb hoher SoC-Werte stark abfällt, kostet ein langer Ladehub über 80 Prozent in der Praxis überproportional viel Zeit und Geld, während er nur noch wenig zusätzliche Reichweite liefert – der Rechner bildet diesen Effekt vereinfacht ab, indem bei aktivierter Drosselung die letzten 20 Prozent der Lademenge nur mit halber Leistung fließen.
So macht der Rechner die Kosten pro Ladestopp und pro 100 km vergleichbar.
Für die Reiseplanung ist das entscheidend, denn zwei kurze Ladestopps im steilen Teil der Ladekurve bringen dich häufig schneller und günstiger ans Ziel als ein einziger langer Stopp bis in den hohen Ladestand.