Überblick
Was ist der Druckgrößen-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Aus den Pixelmaßen eines Fotos und der gewünschten Ausgabeauflösung in dpi bestimmt der Druckgröße-Qualitäts-Rechner die realistische maximale Druckgröße in Zentimetern. Er beantwortet die Frage, wie groß sich eine Bilddatei drucken lässt, bevor die Detailschärfe sichtbar nachlässt.
Maßgeblich sind die Pixelbreite und Pixelhöhe, der dpi-Wert als Punkte pro Zoll sowie der Betrachtungsabstand: Ein Poster für die Wand verträgt eine niedrigere Auflösung als eine Magazinseite oder ein Fotobuch für die Nahsicht.
Als Faustregel gilt 300 dpi für hochwertige Nahbetrachtung und 150 dpi für großformatige Plakate. Der Rechner zeigt für jedes Zielmaß, ob die vorhandenen Pixel ausreichen oder ob das Motiv hochgerechnet werden müsste.
So siehst du vor der Bestellung, ob ein Foto für Poster, Fotobuch oder Magazinseite genug Auflösung mitbringt, und vermeidest unscharfe Drucke, die du erst auf Papier bemerken würdest.
Zwei Modi teilen sich dabei die Oberfläche, und sie beantworten entgegengesetzte Fragen. »Maximale Druckgröße« geht von deinen Pixeln aus und nennt Zentimeter. »Benötigte Auflösung« dreht die Richtung um: Du gibst das Wunschformat in Zentimetern vor und erhältst die dafür nötige Pixelzahl — bei 30 × 20 cm und 300 dpi also 3.543 × 2.362 px.
Entscheidend ist, was dabei nicht passiert: In diesem zweiten Modus sieht sich der Rechner deine eigenen Pixelmaße überhaupt nicht an. Er nennt dir die Anforderung, nicht das Urteil über deine Datei.
Den Abgleich ziehst du selbst, indem du die geforderte Zahl gegen die Maße deines Bildes hältst. Zur Auswahl stehen übrigens nur 72, 150, 200, 300 und 600 dpi — der bei Druckereien beliebte Zwischenwert 240 dpi fehlt in der Liste.