Überblick
Was ist der Dateigröße-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie viel Speicherbedarf eine Aufnahme je nach Aufnahmeformat, Auflösung in Megapixeln, Farbtiefe und Kompressionsgrad erzeugt, schätzt der Dateigröße-RAW-JPEG-Rechner vorab ab. Er macht den Unterschied zwischen einer RAW-Datei und einer JPEG-Datei in Megabyte sichtbar und rechnet ihn auf die geplante Anzahl der Aufnahmen hoch.
RAW speichert die unbearbeiteten Sensordaten mit voller Farbtiefe und liefert maximale Nachbearbeitungsreserve, kostet dafür aber viel Speicherplatz.
JPEG komprimiert das Bild stärker und spart Platz, gibt aber Spielraum bei Belichtung und Weißabgleich auf.
Der Rechner verbindet diese Faktoren zu einer realistischen Gesamtgröße in Gigabyte, sodass du vor einem Shooting entscheiden kannst, ob maximale Qualitätsreserve oder platzsparende Serienaufnahme im Vordergrund steht.
So planst du Speicherkarten, Backup-Zeit und Archivbedarf, bevor mitten in der Produktion der Speicher knapp wird. Ein Bedienpunkt fällt auf, sobald du die Formate durchprobierst: Die Farbtiefe wirkt ausschließlich auf RAW.
Steht das Format auf JPEG, ändert der Umschalter zwischen 8, 12 und 14 Bit gar nichts mehr — 24 Megapixel bei Qualität 90 ergeben 9,6 MB, egal was dort eingestellt ist.
Das ist kein Fehler, sondern richtig so: JPEG speichert grundsätzlich mit 8 Bit je Farbkanal, die Aufnahme-Farbtiefe des Sensors landet nie in der Datei.
Umgekehrt bleibt der Qualitätsregler stumm, sobald ein RAW-Format gewählt ist — ein verlustfreies RAW mit 14 Bit liefert 25,2 MB, ob dort nun 60 oder 100 steht.