Überblick
Was ist der Beleuchtungsstärke-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Lichtquellen für Foto- und Videosets ordnet der Beleuchtungsstärke-Rechner in Lux ein und vergleicht den berechneten Wert an der Motivebene mit Zielwerten für Produkt, Portrait oder Arbeitslicht. Beleuchtungsstärke beschreibt, wie viel Lichtstrom in Lumen auf eine bestimmte Fläche trifft; sie hängt von der Leistung der Leuchte, dem Abstand zur Motivebene und dem Abstrahlwinkel ab.
Entscheidend ist das Abstandsgesetz: Verdoppelst du die Distanz, verteilt sich dasselbe Licht auf die vierfache Fläche und der Luxwert sinkt auf ein Viertel.
Lichtformer wie Softbox, Reflektor oder Grid sowie reflektierende Wände verändern den realen Luxwert zusätzlich.
Damit erkennst du früh, ob deine Lichtleistung für die gewünschte Kombination aus ISO, Blende und Verschlusszeit reicht, statt das Set erst durch Testreihen zu optimieren.
Ein Detail zum Lichttyp Glühbirne solltest du kennen, bevor du dich auf die Zahl verlässt: Der Rechner setzt dort fest 12 Lumen je Watt an.
60 Watt werden damit zu 720 Lumen und ergeben auf 1 m Abstand bei 120 Grad genau 229 Lux — denselben Wert, den LED-Dauerlicht mit 720 Lumen liefert.
Auf eine LED-Leuchte lässt sich dieser Faktor nicht übertragen: Dieselben 60 Watt erzeugen dort ein Vielfaches an Lichtstrom, und 6.000 Lumen kommen an derselben Position auf 1.910 Lux.
LED-Leuchten gehören deshalb immer mit ihrer Lumenangabe in den Zweig LED-Dauerlicht, nie mit ihrer Wattzahl in den Glühbirnen-Zweig.