Überblick
Was ist der Okular-Empfehlungs-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Aus nur zwei Angaben — Teleskopbrennweite und Öffnung — schlägt der Okular-Empfehlungs-Rechner eine dreistufige Staffel von Okularbrennweiten vor. Bei 1.000 mm Brennweite und 200 mm Öffnung lautet sie 25 mm, 10 mm und 3,5 mm; bei einem 900-mm-Refraktor mit 102 mm Öffnung dagegen 40 mm, 19 mm und 5 mm.
Jede Brennweite ergibt über die Vergrößerung und die daraus folgende Austrittspupille einen eigenen Einsatzbereich: ein langbrennweitiges Okular für Übersicht und große Nebel, ein mittleres für Allround-Beobachtung, ein kurzes für Mond und Planeten.
Die Staffel folgt dabei drei festen Zielgrößen, nicht festen Brennweiten: Das Übersichtsokular zielt auf eine Austrittspupille von 5 mm, das Allroundokular auf 2 mm und das Planetenokular auf die maximal sinnvolle Vergrößerung, also das Zweifache der Öffnung in Millimetern.
Die daraus errechneten Werte rundet der Rechner anschließend stets auf die nächste längere handelsübliche Norm-Brennweite zwischen 3,5 und 40 mm auf — längere Brennweite bedeutet geringere Vergrößerung, deshalb bleibt die Empfehlung immer unterhalb der ausgewiesenen Höchstvergrößerung.
Zusätzlich weist er die sinnvolle Höchstvergrößerung aus — bei 200 mm Öffnung 400x — und ordnet das Gerät als „Schnell“ oder „Langsam“ ein, je nachdem ob das Öffnungsverhältnis über oder unter f/6 liegt.
Was der Rechner nicht kann: Er kennt weder deine vorhandenen Okulare noch einen Barlowfaktor, kann also weder Lücken noch Dopplungen gegen deinen Bestand prüfen — diesen Abgleich musst du selbst vornehmen.