Überblick
PPFD Rechner: Wie viel Licht kommt bei den Pflanzen an?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
PPFD ist die Photonenflussdichte: die Zahl der Lichtteilchen im Bereich von 400 bis 700 Nanometern, die pro Sekunde auf einen Quadratmeter Blattfläche treffen, gemessen in µmol/m²/s. Pflanzen nutzen für die Photosynthese genau dieses Band; Lux und Lumen bewerten Licht dagegen nach dem Auge.
Multipliziert mit der Beleuchtungsdauer ergibt sie den DLI, die Tageslichtsumme in mol/m²/Tag. Dieser PPFD-Rechner beantwortet drei Fragen: Was liefert meine Pflanzenleuchte auf der gewählten Fläche? Welche Tagessumme ergibt eine gemessene PPFD?
Und wie viel Licht steckt in einem Luxwert? Er richtet sich an alle, die Salat, Tomaten oder Paprika unter Kunstlicht anziehen: im Regal, im Keller, auf der Fensterbank mit Zusatzlicht oder im Gewächshaus.
Im Standardfall bringt eine LED-Leuchte mit 100 W über 0,8 m² eine PPFD von 250 µmol/m²/s und bei 16 Stunden einen DLI von 14,4 mol/m²/Tag, genug für Blattsalat bis zur Ernte. Watt und Lumen sagen darüber wenig.
Entscheidend sind die Lichtausbeute der Leuchte in µmol/J, der daraus folgende Photonenfluss (PPF) und die Fläche, auf die er sich verteilt. Für Blüte oder andere Arten fehlen belegte Zielwerte, deshalb enthält der Rechner sie nicht.