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Elektrische Leistung berechnen – Watt, Volt und Ampere online

Elektronik & PhysikStand Noch keine Bewertung

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Eingabe-Kombination
V
A
Ohm
W
EUR/kWh
h

Berechnete Werte

Leistung P12W
Spannung U12 V
Strom I1 A
Widerstand R12 Ohm
Tagesverbrauch0.288 kWh
Jahreskosten36.79

Formelrad P, U, I, R

PUIR

P=12.000 W, U=12.000 V, I=1.0000 A, R=12.000 Ohm

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Kurzantwort

Die elektrische Leistung P in Watt lässt sich auf mehreren Wegen berechnen: P = U · I, P = U² / R und P = I² · R. Aus zwei bekannten Größen werden U, I, R und P vollständig bestimmt. Bei Drehstrom gilt zusätzlich P = √3 · U · I · cos φ.

Elektrische Leistung in Watt berechnen: aus Spannung, Strom oder Widerstand.

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Elektrische Leistungs-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Elektrische-Leistungs-Rechner ist die passende Seite, wenn du die elektrische Leistung in Watt berechnen willst – aus Versorgung, Last und Widerstand soll die tatsächlich relevante Nutz- oder Verlustleistung werden. Mit den Größen Watt, Volt und Ampere deckt er den Schul-Kern „watt berechnen“, „leistung berechnen“ und „stromstärke berechnen“ ebenso ab wie praktische Auslegungsfragen.

Die elektrische Leistung P beschreibt, wie viel Energie pro Sekunde umgesetzt wird, und ergibt sich im Grundfall aus dem Produkt von Spannung U und Strom I. Die SI-Einheit der Leistung ist das Watt, definiert im Internationalen Einheitensystem.

Er hilft bei Netzteilen, Heizwiderständen, Laborlasten, LED-Pfaden und kleinen Verbrauchern, bei denen nicht nur Strom oder Spannung, sondern die entstehende Leistung entscheidend ist.

Bei ohmschen Lasten lässt sich die Leistung auch direkt aus Widerstand und Strom oder Widerstand und Spannung bestimmen.

Zusätzlich rechnet der Rechner Tagesverbrauch und Jahreskosten aus, sodass technische und wirtschaftliche Bewertung zusammenfallen.

Beim ausgewiesenen Widerstand lohnt ein zweiter Blick, denn er ist die stillste Fehlerquelle dieser Seite: Für einen 100-Watt-Fernseher an 230 Volt nennt der Rechner 529 Ohm.

Das ist ein rechnerischer Ersatzwiderstand und kein Bauteil — ein Fernseher verhält sich nicht ohmsch, und wer diese 529 Ohm im Gerät nachmessen wollte, fände sie nirgends.

Belastbar ist der Wert überall dort, wo die Last tatsächlich ohmsch ist, also an Heizwendel, Lastwiderstand oder Glühlampe.

Bei Schaltnetzteilen, Motoren und Elektronik bleibt er eine Rechengröße, die man nicht mit einem realen Widerstand verwechseln darf.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst zwei belastbare Größen ein, etwa Spannung und Strom oder Spannung und Widerstand. Die Werte stammen typischerweise aus Typenschild, Labornetzteil, Multimeter oder Datenblatt.

Die Leistung P ist dabei nicht nur Ergebnis, sondern in drei der sechs Kombinationen selbst ein Eingabefeld.

Steht auf dem Typenschild bereits eine Wattzahl, wählst du die Kombination U und P, I und P oder R und P und lässt den Rechner die beiden fehlenden Größen ergänzen — genau das ist der übliche Weg bei Haushaltsgeräten, deren Stromaufnahme nirgends aufgedruckt ist.

Häufige Fehler sind mA statt A, kΩ statt Ω oder die Kombination von Werten, die gar nicht aus demselben Lastzustand stammen. Einheitenfelder gibt es hier keine: Alle vier Größen erwarten die Grundeinheit, also Volt, Ampere, Ohm und Watt.

Achte besonders auf den Unterschied zwischen Watt, Kilowatt und Milliwatt – ein falscher Präfix verschiebt das Ergebnis sofort um den Faktor 1.000.

Für die Verbrauchsrechnung ergänzt du zusätzlich die tägliche Nutzungsdauer in Stunden und den Strompreis pro Kilowattstunde, wie er auf deiner Jahresabrechnung steht.

Beide Werte stammen idealerweise aus derselben Abrechnungsperiode, damit die Hochrechnung belastbar bleibt.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Siehe Formeln und Rechenschritte.

Verwendete Formeln

P = U * I

P = U^2 / R

P = I^2 * R

U = sqrt(P * R), I = sqrt(P / R)

Formeltafel zur elektrischen Leistung: Leistung gleich Spannung mal Stromstärke, mit Umstellungen über das Ohmsche Gesetz.
Leistungsformel P = U · I mit Umstellungen nach I und U (Formelzeichen nach DIN 1304).

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Elektrische Leistungs-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet sich die elektrische Leistung aus Spannung und Strom?

Die elektrische Leistung berechnest du mit der Grundformel P = U · I: Leistung in Watt ist gleich Spannung in Volt mal Stromstärke in Ampere. Liegen an einem Verbraucher 230 V an und fließen 4 A, ergibt sich P = 230 V · 4 A = 920 W.

Sind statt Spannung und Strom andere Größen bekannt, helfen die Umstellungen P = U² / R und P = I² · R für ohmsche Lasten. Der Rechner ergänzt aus zwei Eingaben automatisch alle vier Grundgrößen U, I, R und P sowie Tagesverbrauch und Jahreskosten.

So siehst du nicht nur die momentane Leistung, sondern auch, wie viel Energie der Verbraucher über einen Tag oder ein Jahr tatsächlich aufnimmt.

Ein Wasserkocher mit 2.200 W, der täglich 20 Minuten läuft, zieht zum Beispiel rund 0,73 kWh pro Tag; bei 30 Cent pro kWh entspricht das knapp 22 Cent täglich oder gut 80 Euro im Jahr – diese Jahressicht macht den tatsächlichen Kostenanteil jedes Haushaltsgeräts unmittelbar greifbar.

Wie berechne ich die Leistung in kW aus Watt?

Um die Leistung in kW anzugeben, teilst du den Wert in Watt durch 1.000, denn 1 kW entspricht 1.000 W. Ein Heizlüfter mit 2.000 W hat also eine Leistung von 2,0 kW, ein 750-W-Gerät entsprechend 0,75 kW.

Diese Umrechnung ist wichtig, weil Stromtarife in Kilowattstunden abgerechnet werden: Multiplizierst du die Leistung in kW mit den Betriebsstunden, erhältst du den Energieverbrauch in kWh. Beispiel: 2 kW über 3 Stunden ergeben 6 kWh.

Der Elektrische-Leistungs-Rechner nimmt dir die Umrechnung ab und zeigt Tagesverbrauch und Jahreskosten direkt in kWh und Euro an, sobald du Leistung, Nutzungsdauer und Strompreis eingibst.

So erkennst du auf einen Blick, ob ein Gerät mit hoher Leistung, aber kurzer Laufzeit teurer ist als ein sparsames Dauerlaufgerät.

Ein Kühlschrank mit 100 W, der rund 8 Stunden pro Tag aktiv läuft, verbraucht 292 kWh jährlich und kostet bei 30 Cent je kWh knapp 88 Euro – deutlich mehr als der selten genutzte Heizlüfter mit 2 kW.

Wie berechne ich kW in Ampere bei Drehstrom?

Bei Drehstrom rechnest du von Leistung auf Strom mit der umgestellten Drehstromformel I = P / (√3 · U · cos φ). Der Faktor √3 (etwa 1,732) und der Leistungsfaktor cos φ unterscheiden die Drehstromrechnung von der einphasigen.

Beispiel: Ein Drehstrommotor mit 5,5 kW an 400 V und cos φ = 0,85 zieht I = 5.500 W / (1,732 · 400 V · 0,85) ≈ 9,3 A. Ohne den cos φ und den Faktor √3 würdest du den Strom deutlich unterschätzen.

Für die einphasige Berechnung leistung berechnen drehstrom ist deshalb immer der Leistungsfaktor des Verbrauchers nötig, den du dem Typenschild oder Datenblatt entnimmst.

Der Rechner deckt die ohmsche Grundform ab; für Drehstrom nutzt du zusätzlich diese erweiterte Formel.

In der Praxis steht auf dem Typenschild jedes Motors der Nennstrom direkt – der Rechner ermöglicht es dir, diesen Wert mit dem aus Leistung und Spannung berechneten zu vergleichen und Abweichungen aufzudecken, die auf Wicklungsalterung oder erhöhte Reibungsverluste hinweisen können.

Wie viel Ampere brauche ich für 2000 Watt?

Für 2.000 Watt hängt der nötige Strom von der Spannung ab, denn es gilt I = P / U. An einer normalen 230-V-Haushaltssteckdose ergibt sich I = 2.000 W / 230 V ≈ 8,7 A – das liegt sicher unter der üblichen 16-A-Absicherung.

An 400 V Drehstrom (einphasig betrachtet) wäre der Strom entsprechend kleiner. Wichtig ist, den realen Spannungswert einzusetzen: 2.000 W watt berechnen bei 12 V Bordnetz ergäben dagegen I = 166 A, was dicke Leitungen erfordert.

Der Elektrische-Leistungs-Rechner liefert dir den passenden Strom sofort, wenn du Leistung und Spannung eingibst, und warnt über die Plausibilitätsprüfung, falls der Wert außerhalb eines sinnvollen Bereichs liegt.

In einem Wohnmobil mit 24-V-Bordnetz kämen bei gleicher Leistung immer noch 83 A zusammen, was Kabel mit mindestens 35 mm² Querschnitt nötig macht.

Für Photovoltaik-Inselanlagen oder Schaltschrankauslegungen ist die Kenntnis des genauen Stroms der erste Schritt zur richtigen Sicherungs- und Leitungsdimensionierung.

Wie viel kW liefert ein Drehstromanschluss bei 25 A?

Die Leistung eines Drehstromanschlusses bei 25 A berechnest du mit P = √3 · U · I · cos φ. An 400 V mit cos φ = 0,9 ergibt sich P = 1,732 · 400 V · 25 A · 0,9 ≈ 15.588 W, also rund 15,6 kW.

Ohne Berücksichtigung des Leistungsfaktors (cos φ = 1) wäre die Scheinleistung P = 1,732 · 400 V · 25 A ≈ 17,3 kVA.

Der Unterschied zwischen Wirkleistung (kW) und Scheinleistung (kVA) ist bei Motoren und Wärmepumpen entscheidend, weil nur die Wirkleistung tatsächlich in Nutzarbeit umgesetzt wird.

Für eine genaue leistung berechnen drehstrom brauchst du daher immer Spannung, Strom und cos φ – die ohmsche Grundformel des Rechners erweiterst du dafür um den Faktor √3 · cos φ.

Ein Hausanschluss mit 25 A je Phase reicht damit aus, um gleichzeitig eine 11-kW-Wallbox und eine Wärmepumpe mit 3,5 kW zu betreiben, sofern ein Lademanagement die Gleichzeitigkeit überwacht und begrenzt.

Wie viel kW ergeben sich bei 400 V und 32 A Drehstrom?

Bei 400 V und 32 A Drehstrom berechnest du die Wirkleistung mit P = √3 · U · I · cos φ. Mit einem typischen cos φ = 0,9 ergibt sich P = 1,732 · 400 V · 32 A · 0,9 ≈ 19.953 W, also rund 20 kW.

Ein solcher 32-A-Drehstromanschluss (rote CEE-Steckdose) versorgt zum Beispiel kräftige Wärmepumpen, Durchlauferhitzer oder Werkstattmaschinen. Die maximale Scheinleistung ohne Leistungsfaktor läge bei P = 1,732 · 400 V · 32 A ≈ 22,2 kVA.

Beim Auslegen einer Wärmepumpe oder eines Lademanagements rechnest du deshalb mit der Wirkleistung und prüfst, ob der vorhandene Anschluss reicht.

Der Rechner bestimmt die ohmsche Grundleistung; für Drehstrom setzt du den Faktor √3 · cos φ zusätzlich an.

Zur Einordnung: Eine typische 11-kW-Wallbox zieht an 400 V rund 16 A je Phase, nutzt damit nur die Hälfte des 32-A-Anschlusses und lässt genug Reserve für weitere Verbraucher im Haushalt.

Wie berechne ich die Leistung über den Widerstand?

Die Leistung über den Widerstand berechnest du mit P = I² · R, wenn Strom und Widerstand bekannt sind, oder mit P = U² / R, wenn Spannung und Widerstand vorliegen.

Beispiel: Fließen durch einen 10-Ω-Widerstand 3 A, entsteht P = 3² · 10 = 90 W Verlustleistung. Liegen stattdessen 12 V an demselben Widerstand an, ergibt sich P = 12² / 10 = 14,4 W.

Diese beiden Formen sind besonders wichtig für die Auslegung von Lastwiderständen, Heizelementen und Vorwiderständen, weil sie zeigen, wie viel Wärme abgeführt werden muss.

Der Elektrische-Leistungs-Rechner liefert die Verlustleistung direkt, sobald du den Modus mit Strom und Widerstand oder Spannung und Widerstand wählst, und macht so die thermische Belastung des Bauteils sichtbar.

Ein Vorwiderstand von 470 Ω, durch den 50 mA fließen, muss P = (0,05 A)² · 470 Ω ≈ 1,2 W abführen – ein gewöhnlicher 1/4-W-Widerstand würde dabei überhitzen und ausfallen, ein 2-W-Typ ist nötig.

Solche Dimensionierungsentscheidungen trifft der Rechner in Sekunden.

Wie ermittle ich die Stromstärke aus Leistung und Spannung?

Die Stromstärke aus Leistung und Spannung berechnest du mit der Umstellung I = P / U. Ein 1.000-W-Gerät an 230 V zieht also I = 1.000 W / 230 V ≈ 4,3 A.

Diese Rechnung brauchst du häufig, um die passende Absicherung oder den nötigen Leiterquerschnitt zu bestimmen. Achte darauf, dass beide Werte zum selben Betriebspunkt gehören und in Grundeinheiten vorliegen – Watt und Volt.

Bei Drehstrom kommt zusätzlich der Faktor √3 und der Leistungsfaktor cos φ hinzu.

Für die einphasige stromstärke berechnen aus Leistung reicht jedoch die einfache Form I = P / U, die der Rechner automatisch anwendet, sobald du im passenden Modus Leistung und Spannung eingibst und so Strom und Widerstand ergänzt bekommst.

Ein Tauchsieder mit 3.500 W an 230 V zieht I = 3.500 / 230 ≈ 15,2 A; das erfordert einen eigenen 16-A-Stromkreis.

Trage Leistung und Spannung ein, und der Rechner zeigt Strom, Widerstand und Jahreskosten gleichzeitig an – ideal für die Planung einer Hausinstallation oder die Überprüfung einer bestehenden Absicherung.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies die Leistung immer gemeinsam mit Dauerbetrieb, Umgebungstemperatur und Kühlung. Ein Wert, der auf dem Papier noch unter der Nennleistung liegt, kann im realen Gehäuse zu warm werden.

Der sinnvolle nächste Schritt ist deshalb fast immer der Abgleich mit Dauerlast, nicht nur mit einem einzelnen Messpunkt.

Für Haushaltsgeräte lohnt zusätzlich der Blick auf den Tagesverbrauch: 100 W × 8 h ÷ 1000 = 0,8 kWh täglich, bei 30 ct/kWh rund 0,24 Euro pro Tag oder knapp 88 Euro Jahreskosten.

Die physikalischen Grundlagen der Leistungsberechnung erläutert das Lehrbuch OpenStax University Physics im Kapitel zu elektrischen Schaltkreisen.

Praxisbeispiel: Ein LED-Fernseher mit 100 W läuft 4 h/Tag → 0,4 kWh/Tag → 12 kWh/Monat → 3,60 Euro/Monat bei 30 ct/kWh — Standby-Verluste (typisch 1–3 W) kommen noch dazu.

Rechne solche Dauerverbraucher immer über das ganze Jahr hoch, weil sich kleine Leistungen über viele Stunden summieren. Ein Begriffspaar stiftet dabei die meiste Verwirrung: Kilowatt ist eine Leistung, Kilowattstunde eine Energiemenge.

Ein Gerät „hat“ 2 kW, es „verbraucht“ aber 2 kWh, sobald es eine Stunde lang läuft. Auf der Stromrechnung stehen ausschließlich Kilowattstunden – über die Kosten entscheidet also nie die Wattzahl allein, sondern erst ihr Produkt mit der Laufzeit.

Ein 2000-Watt-Wasserkocher, der täglich fünf Minuten arbeitet, kommt so auf rund 61 kWh im Jahr, eine unscheinbare 10-Watt-Dauerlast dagegen auf knapp 88 kWh.

Die große Zahl auf dem Typenschild ist damit der schlechtere Kostenindikator als die Betriebsstunde.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Markus möchte die tatsächlichen Kosten seines LED-Fernsehers (laut Typenschild: 100 W Leistungsaufnahme) berechnen. Er schätzt die tägliche Nutzung auf 4 Stunden und hat einen Stromtarif von 0,30 €/kWh.

Im Elektrische-Leistungs-Rechner wählt er die Eingabe-Kombination U und P, bestätigt P = 100 W und gibt Nutzungsdauer 4 h/Tag sowie Strompreis 0,30 €/kWh ein. Der Rechner zeigt: Tagesverbrauch = 0,4 kWh und Jahreskosten = 43,80 €.

Einen Monatswert weist er nicht aus; Markus rechnet ihn selbst hoch und kommt auf rund 12 kWh im Monat. Im zweiten Durchlauf prüft Markus den Standby-Verbrauch: P = 2 W, Laufzeit 20 h täglich.

Ergebnis: Standby-Tagesverbrauch = 0,04 kWh, zusätzliche Jahreskosten = 4,38 €. Gesamtjahreskosten Fernseher: 43,80 + 4,38 = 48,18 €. Markus entscheidet, das Gerät konsequent vom Netz zu trennen — damit spart er die Standby-Kosten vollständig.

Im dritten Durchlauf überträgt Markus dieselbe Rechnung auf weitere Dauerverbraucher im Haushalt, etwa Router und Set-Top-Box, und erkennt, dass mehrere kleine Standby-Lasten zusammen eine spürbare Jahressumme ergeben.

Er fasst die betroffenen Geräte auf einer schaltbaren Steckdosenleiste zusammen und prüft nach einigen Wochen am Zählerstand, ob sich die berechnete Ersparnis auch messtechnisch zeigt. Leistungsrechner: 100-W-Fernseher kostet 43,80 Euro pro Jahr, Standby zusaetzlich 4,38 Euro

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Die Verwechslung von Wirkleistung mit der bloßen Multiplikation von Spannung U und Strom I bei Wechselstrom führt die Fehlerliste an, gefolgt vom Übersehen von Anlaufspitzen und der Annahme, jede Last sei streng ohmsch. Wer den Leistungsfaktor cos φ ignoriert, überschätzt die tatsächliche Leistung in Watt bei Motoren und Wärmepumpen deutlich.

Ebenfalls oft vergessen werden Leitungsverluste, Netzteilverluste oder zusätzliche Verbraucher im selben Pfad, die den realen Stromverbrauch erhöhen.

Gerade bei Netzteilen, Heizlasten und kleinen Verbrauchern zählt nicht nur der Rechenwert, sondern die tatsächlich abzuführende Wärme und die Reserve im Dauerbetrieb.

Ein weiterer Fehler ist, die Leistungsangabe vom Typenschild als konstanten Verbrauch zu lesen: Viele Geräte nennen dort die maximale Aufnahme, während der reale Mittelwert im Betrieb deutlich darunter liegt.

Für eine Kostenrechnung ist deshalb die gemessene oder realistisch geschätzte Dauerleistung die bessere Grundlage als der Spitzenwert.

Ein eigener Kostenirrtum steckt in der Hochrechnung selbst: Der Rechner multipliziert den Tagesverbrauch mit 365 Tagen und unterstellt damit eine über das ganze Jahr gleichbleibende Nutzung. Für einen Fernseher oder einen Router trägt diese Annahme.

Für Heizlüfter, Klimageräte oder Gartenpumpen mit ausgeprägter Saison fällt die Jahressumme dagegen deutlich zu hoch aus.

Bei solchen Verbrauchern rechnest du besser mit den tatsächlichen Betriebstagen weiter, statt die Jahreszahl direkt zu übernehmen.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Elektrische-Leistungs-Rechner zeigt aus Spannung und Strom oder aus Spannung und Widerstand die entstehende Leistung und macht sichtbar, welche thermische Belastung ein Bauteil dauerhaft verkraften muss.

Das Ergebnis bildet die Grundlage für Netzteilauslegung, Widerstandswahl und Wärmemanagement.

Angeraten ist als Folgeschritt zudem der Abgleich der berechneten Verlustleistung mit dem Nennwert des gewählten Bauteils unter Berücksichtigung von Kühlbedingungen und Derating-Faktoren aus dem Datenblatt.

Weil der Rechner zusätzlich Tagesverbrauch und Jahreskosten ausweist, lässt sich dieselbe Eingabe direkt für die wirtschaftliche Bewertung eines Geräts nutzen und nicht nur für die technische Auslegung.

Diese Kostenseite ist dabei nur so belastbar wie die eingetragene Nutzungsdauer: Die Jahressumme entsteht aus einer gleichbleibenden täglichen Laufzeit über 365 Tage, weshalb zu jedem Ergebnis die Frage gehört, ob das Gerät wirklich an jedem Tag gleich lange arbeitet.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Leistung 48 W, Strom 2 A, Tagesverbrauch 0,072 kWh und Jahreskosten 8,41 €

24-V-Heizpatrone aus Spannung und Widerstand

Eingabe-Kombination
U und R
Spannung U
24 V
Widerstand R
12 Ω
Strompreis
0,32 €/kWh

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Strom 8.695,65 mA, Widerstand 26,45 Ω, Tagesverbrauch 2 kWh (0,7 €) und Jahreskosten 255,5 €

2.000-W-Heizlüfter aus Spannung und Leistung an 230 V

Eingabe-Kombination
U und P
Spannung U
230 V
Leistung P
2.000 W
Strompreis
0,35 €/kWh

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Leistung 4,5 W, Spannung 15 V, Tagesverbrauch 0,036 kWh (0,0126 €) und Jahreskosten 4,6 €

Kleine Last aus Strom und Widerstand, 8 h täglich

Eingabe-Kombination
I und R
Strom I
0,3 A
Widerstand R
50 Ω
Strompreis
0,35 €/kWh

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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Weiternutzung

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  • Fernseher 100 W, 4 Stunden täglich, 0,30 Euro pro kWh ergibt 43,80 Euro Betriebskosten plus 4,38 Euro Standby pro Jahr

    Elektrische Leistung Praxis -- Markus berechnet TV-Stromkosten mit Standby-Anteil

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/elektronik-physik/grundgesetze-elektrotechnik/elektrische-leistungs-rechner
  • Infografik: Elektrische Leistung: Formeln und Zusammenhänge, LEISTUNGSDREIECK, P = U × I, P = I² × R, P = U² / R, U = P / I, Zudecken: P zudecken → U × I ablesen, EINHEITEN

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           alt="Infografik: Elektrische Leistung: Formeln und Zusammenhänge, LEISTUNGSDREIECK, P = U × I, P = I² × R, P = U² / R, U = P / I, Zudecken: P zudecken → U × I ablesen, EINHEITEN"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/elektronik-physik/grundgesetze-elektrotechnik/elektrische-leistungs-rechner">Elektrische Leistungs-Rechner Dreieck auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Elektronik- und Physikrechner bilden Standardformeln und idealisierte Modelle ab. Für sicherheitskritische Schaltungen, Netzspannung, Bauteilauslegung oder Laboranwendungen bleiben Datenblätter, Normen und reale Messbedingungen maßgeblich.

Quelle: Elektrische Leistungsformeln für lineare ohmsche Lastfälle mit Zeit- und Kostenumrechnung.

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Elektronik & Physik / Grundgesetze Elektrotechnik
Formeln basieren auf
P = U × I, P = U² / R und P = I² × R; aus zwei bekannten Größen werden die übrigen Werte algebraisch ergänzt, Tagesverbrauch = P × Laufzeit / 1000.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Elektrische Leistungs-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/elektronik-physik/grundgesetze-elektrotechnik/elektrische-leistungs-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Elektrische Leistungs-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/elektronik-physik/grundgesetze-elektrotechnik/elektrische-leistungs-rechner

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