Überblick
Was berechnet der Rechner für das elektromagnetische Spektrum?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Das elektromagnetische Spektrum ordnet alle elektromagnetischen Wellen nach Wellenlänge, Frequenz und Photonenenergie, von Radiowellen mit Kilometerlänge bis zur Gammastrahlung mit weniger als 10 Pikometern. Die drei Größen sind starr gekoppelt: Aus der Wellenlänge λ folgt im Vakuum die Frequenz f = c ÷ λ, aus der Frequenz die Photonenenergie E = h · f.
Grünes Licht mit 550 nm hat deshalb 545,1 THz und 2,254 eV, eine Mikrowelle mit 2,45 GHz dagegen 0,1224 m und nur 10,13 µeV.
Der Rechner nimmt die Größe, die du kennst, und liefert die beiden anderen samt Bereich: Radiowellen, Mikrowellen, Infrarot, sichtbares Licht, Ultraviolett, Röntgen- oder Gammastrahlung.
Dazu kommen der Unterbereich (zum Beispiel UV-C, Grün oder UHF), die Position auf einer logarithmischen Spektrumleiste und eine Tabelle aller Bereiche. Mit einer Strahlungsleistung nennt er außerdem die Photonenrate pro Sekunde.
Gedacht ist das für Schule, Studium und Technik: Zu welchem Bereich gehören 1,55 eV, und wie viel Energie trägt ein Röntgenphoton mit 1 nm? Wo geht Infrarot in Mikrowellen über, und welche Frequenz hat ein Laser mit 650 nm?
Solche Fragen beantwortet eine einzige Eingabe samt Tabelle der Bereichsgrenzen. Für Wellen in Wasser oder Glas gibt es den Frequenz-Wellenlänge-Rechner.