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Goldener-Schnitt-Rechner: Strecke im Verhältnis Phi teilen

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Kurzantwort

Modus wählen (Gesamtstrecke teilen oder aus Major bzw. Minor), Länge eingeben und die Abschnitte des Goldenen Schnitts sowie das Verhältnis Phi berechnen.

Goldenen Schnitt berechnen: Strecke im Verhältnis 1,618 teilen oder aus einem Abschnitt die...

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Goldener-Schnitt-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Eine Strecke im berühmten Verhältnis Phi teilt der Goldene-Schnitt-Rechner und zeigt dir sofort den längeren Abschnitt (Major), den kürzeren Abschnitt (Minor) und das Verhältnis selbst. Der Goldene Schnitt beschreibt eine Teilung, bei der sich die gesamte Strecke zum längeren Teil genauso verhält wie der längere Teil zum kürzeren.

Diese Bedingung führt auf die feste Zahl φ = (1 + √5) / 2 ≈ 1,618, die sich nicht als einfacher Bruch schreiben lässt.

Du kannst drei Wege wählen: die Gesamtstrecke teilen, aus dem längeren Abschnitt hochrechnen oder aus dem kürzeren Abschnitt ergänzen.

Teilst du 100 im Goldenen Schnitt, entstehen ein Major von 61,80 und ein Minor von 38,20 – zusammen wieder genau 100.

Typische Anwendungen sind Layout und Typografie, die Bildaufteilung in der Fotografie, Proportionen in Architektur und Produktdesign sowie Geometrieaufgaben in Schule und Studium.

So beantwortest du die Frage „goldenen Schnitt berechnen“ in einem einzigen Schritt, statt Wurzel und Verhältnis mühsam von Hand umzustellen.

Teilt man eine Strecke von 100 im goldenen Schnitt, entstehen die Abschnitte 61,80 und 38,20 – ihr Verhältnis ist φ ≈ 1,618. Goldener Schnitt einer Strecke von 100: Major 61,80, Minor 38,20, Verhältnis Phi rund 1,618

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Wähle zuerst den Modus, denn er bestimmt, was deine eingegebene Länge bedeutet. Im Modus „Gesamtstrecke teilen“ gibst du die volle Länge ein, die im Goldenen Schnitt zerlegt werden soll.

Im Modus „Aus längerem Abschnitt (Major)“ trägst du den bereits bekannten längeren Teil ein, und der Rechner ergänzt Minor und Gesamtstrecke. Im Modus „Aus kürzerem Abschnitt (Minor)“ gibst du den kurzen Teil vor.

Verwende eine beliebige, aber durchgehend gleiche Längeneinheit – Zentimeter, Millimeter oder Pixel funktionieren gleichermaßen, weil der Goldene Schnitt ein reines Verhältnis ohne feste Einheit ist.

Der Wert muss größer als null sein; negative Zahlen oder eine Null ergeben keine sinnvolle Teilung. Runde deine Eingabe nicht vorab zu grob, da sich kleine Abweichungen beim Multiplizieren mit φ leicht fortpflanzen.

Prüfe außerdem, ob du wirklich Major oder Minor kennst, denn eine Verwechslung der beiden dreht das Verhältnis um und liefert eine falsche Gesamtstrecke.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die Grundgleichung lautet (a + b) / a = a / b = φ mit φ = (1 + √5) / 2 ≈ 1,618034. Daraus folgen die drei Rechenwege direkt.

Kennst du die Gesamtstrecke g, gilt Major = g / φ und Minor = g − Major. Für g = 100 ergibt das Major = 100 / 1,618 ≈ 61,80 und Minor = 38,20. Kennst du den längeren Abschnitt a (Major), folgt Minor = a / φ und die Gesamtstrecke g = a + Minor.

Kennst du den kürzeren Abschnitt b (Minor), folgt Major = b · φ und g = Major + b. Praktisch ist die Kehrwertbeziehung 1 / φ ≈ 0,618: Der Major macht stets rund 61,8 Prozent und der Minor rund 38,2 Prozent der Gesamtstrecke aus.

Eine schöne Besonderheit ist φ² = φ + 1 ≈ 2,618, weshalb sich der Goldene Schnitt selbst reproduziert. Zur Kontrolle zeigt der Rechner zusätzlich Major geteilt durch Minor an – dieser Wert muss immer nahe 1,618 liegen.

Dieser Kontrollwert ist bewusst kein zweites Mal abgeschriebenes φ, sondern entsteht aus den beiden gerade berechneten Abschnitten. Stimmt er, haben Major und Minor die Bedingung wirklich erfüllt und nicht nur formal denselben Faktor abbekommen.

Die drei Modi sind dabei untereinander schlüssig: Was du als Gesamtstrecke hineingibst, kommt zurück, wenn du den ausgegebenen Major oder Minor im passenden Modus erneut eingibst.

Goldener Schnitt: Major gleich Gesamtlänge geteilt durch Phi (1,618).
Formel des Goldener-Schnitt-Rechners mit der Goldenen Zahl Phi.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Goldener-Schnitt-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist der Goldene Schnitt und wie berechne ich ihn?

Der Goldene Schnitt ist eine besondere Streckenteilung: Der längere Abschnitt (Major) verhält sich zum kürzeren (Minor) genauso wie die gesamte Strecke zum längeren Abschnitt. Mathematisch führt das auf die Zahl φ = (1 + √5) ÷ 2 ≈ 1,618.

Um eine Strecke zu teilen, rechnest du Major = Gesamtstrecke ÷ 1,618 und Minor = Gesamtstrecke − Major. Für eine Strecke von 100 ergibt das einen Major von 61,80 und einen Minor von 38,20.

Der Rechner nimmt dir diese Umstellung ab und zeigt zusätzlich das Verhältnis Major ÷ Minor an, das immer nahe 1,618 liegt. So prüfst du sofort, ob deine Teilung stimmt.

Darüber hinaus bietet der Rechner drei Eingabemodi: von der Gesamtstrecke, vom Major oder vom Minor ausgehen.

Das ist praktisch, wenn du etwa im CSS-Grid eine Hauptspalte von 960 Pixeln festgelegt hast und sofort die harmonische Gesamtbreite von 1553 Pixeln oder die passende Nebenspalte von 593 Pixeln benötigst.

Wie teile ich eine Strecke von 100 im Goldenen Schnitt?

Wähle den Modus „Gesamtstrecke teilen” und gib 100 ein. Der Rechner teilt durch φ ≈ 1,618: Major = 100 ÷ 1,618 = 61,80. Den kürzeren Abschnitt erhältst du als Differenz: Minor = 100 − 61,80 = 38,20.

Die beiden Abschnitte ergeben zusammen wieder die Ausgangslänge 100, und ihr Verhältnis 61,80 ÷ 38,20 beträgt genau 1,618. In Prozent ausgedrückt sind das rund 61,8 Prozent für den Major und 38,2 Prozent für den Minor.

Diese Prozentwerte gelten für jede Gesamtlänge, egal ob du in Zentimetern, Millimetern oder Pixeln rechnest – der Goldene Schnitt ist ein reines Verhältnis ohne feste Einheit.

Für ein DIN-A4-Querformat von 297 mm Breite ergibt dieselbe Rechnung einen Hauptbereich von 183,6 mm und einen Nebenbereich von 113,4 mm – ein harmonisches Seitenraster für den Druck, das Grafikdesigner direkt in Layoutprogrammen wie InDesign übernehmen können.

Willst du etwa eine Foto-Galerie von 800 Pixeln Gesamtbreite aufteilen, ergibt die gleiche Rechnung einen Hauptbereich von 494 Pixeln und einen Nebenbereich von 306 Pixeln, die du direkt als CSS-Werte übernehmen kannst.

Was bedeutet die Zahl Phi (φ)?

Phi (φ) ist die Verhältniszahl des Goldenen Schnitts und beträgt φ = (1 + √5) ÷ 2 ≈ 1,6180339.

Sie ist irrational, lässt sich also nicht als exakter Bruch schreiben, und hat zwei bemerkenswerte Eigenschaften: Ihr Kehrwert ist 1 ÷ φ ≈ 0,618, und ihr Quadrat ist φ² = φ + 1 ≈ 2,618.

Aus dem Kehrwert folgt die praktische Faustregel, dass der Major rund 61,8 Prozent und der Minor rund 38,2 Prozent der Gesamtstrecke ausmacht. Weil φ − 1 gleich 1 ÷ φ ist, reproduziert sich der Goldene Schnitt bei jeder weiteren Teilung selbst.

Genau diese Selbstähnlichkeit macht φ in Geometrie, Kunst und Natur so interessant.

Besonders elegant: φ lässt sich auch als unendlicher Kettenbruch darstellen – φ = 1 + 1 ÷ (1 + 1 ÷ (1 + ...)) – und ist damit die am schwersten durch Stammbrüche approximierbare reelle Zahl.

Der Rechner gibt φ auf mehrere Nachkommastellen aus, sodass du Ergebnisse direkt in CAD-Software oder Vektorgrafik-Programmen verwenden kannst.

Wie hängt der Goldene Schnitt mit den Fibonacci-Zahlen zusammen?

Die Fibonacci-Zahlen entstehen, indem du jeweils die beiden vorherigen Glieder addierst: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144 und so weiter.

Teilst du eine Fibonacci-Zahl durch ihren Vorgänger, näherst du dich mit wachsender Größe immer genauer φ ≈ 1,618 an. So ergibt 55 ÷ 34 ≈ 1,6176, 89 ÷ 55 ≈ 1,6182 und 144 ÷ 89 ≈ 1,6180.

Damit lässt sich der Goldene Schnitt ohne Wurzelrechnung abschätzen. In der Praxis nutzt man diese Nähe für Rastermaße: Ein Layout mit 89 zu 55 Einheiten liegt sehr dicht am Goldenen Schnitt.

Je größer die verwendeten Fibonacci-Zahlen sind, desto genauer stimmt das Verhältnis mit φ überein.

In der Natur erscheinen Fibonacci-Zahlen besonders häufig bei Blütenanordnungen: Eine Sonnenblume hat typischerweise 55 Spiralen in der einen und 89 in der anderen Richtung – beide benachbarte Fibonacci-Zahlen, deren Verhältnis bereits 1,6182 beträgt und damit auf zwei Nachkommastellen mit φ übereinstimmt.

Wie rechne ich aus dem längeren Abschnitt (Major) die Gesamtstrecke?

Wähle den Modus „Aus längerem Abschnitt (Major)”. Kennst du den Major, ergibt sich der kürzere Abschnitt als Minor = Major ÷ φ, und die Gesamtstrecke ist die Summe beider.

Beispiel: Bei einem Major von 61,80 rechnet der Rechner Minor = 61,80 ÷ 1,618 ≈ 38,20 und Gesamtstrecke = 61,80 + 38,20 = 100. Ein zweites Beispiel: Ist der Major 50, dann ist der Minor 50 ÷ 1,618 ≈ 30,90 und die Gesamtstrecke rund 80,90.

So kannst du eine bereits vorhandene Hauptlänge im Goldenen Schnitt sinnvoll ergänzen, etwa wenn die Breite der Hauptspalte eines Layouts schon feststeht und du die passende Nebenspalte suchst.

Ebenso gibt es den Modus „Aus kürzerem Abschnitt (Minor)”: Kennst du nur den Minor, berechnet der Rechner Major = Minor × φ und die Gesamtstrecke als Summe.

Ein konkretes Beispiel aus der Typografie: Bei einer Schriftgröße von 10 pt für den Fließtext ergibt sich ein harmonischer Zeilenabstand von 10 × 1,618 = 16,18 pt, den du auf 16 pt runden kannst.

Wo wird der Goldene Schnitt in Design und Fotografie eingesetzt?

In Gestaltung und Fotografie dient der Goldene Schnitt als Proportionshilfe.

Bei einem Bild von 1200 Pixel Breite platzierst du ein wichtiges Motiv nicht in der Mitte, sondern bei etwa 458 oder 742 Pixeln – also bei rund 38,2 oder 61,8 Prozent der Breite.

Im Layout teilst du Haupt- und Nebenbereich häufig im Verhältnis 1,618, sodass die Hauptspalte breiter wirkt, ohne zu dominieren. Auch Formate wie Bilderrahmen oder Karten orientieren sich gelegentlich an φ.

Wichtig ist: Der Goldene Schnitt ist ein Gestaltungswerkzeug, kein Zwang. Viele gelungene Kompositionen folgen anderen Regeln, und die oft behauptete Allgegenwart von φ in Kunst und Natur ist wissenschaftlich umstritten.

In der Typografie lässt sich φ zur Skalierung von Schriftgrößen nutzen: Wenn der Fließtext 12 pt groß ist, ergibt 12 × 1,618 = 19,4 pt eine harmonische Überschriftgröße.

Gib diese Werte direkt in den Rechner ein, um die passende Schrifthierarchie für Dokumente, Präsentationen oder Websites zu ermitteln.

Ist der Goldene Schnitt dasselbe wie die Drittelregel?

Nein, beide Regeln liegen zwar nah beieinander, sind aber nicht identisch. Die Drittelregel teilt ein Bild in exakte Drittel, also bei 33,3 und 66,7 Prozent. Der Goldene Schnitt teilt dagegen bei rund 38,2 und 61,8 Prozent.

Der Unterschied beträgt bei einer Breite von 1200 Pixeln immerhin rund 58 Pixel: Das Drittel liegt bei 400 Pixeln, der Goldene Schnitt bei etwa 458 Pixeln.

Für die Praxis ist die Drittelregel einfacher anzuwenden, während der Goldene Schnitt als die feinere, etwas asymmetrischere Aufteilung gilt. Welche Variante besser wirkt, hängt vom Motiv ab und ist letztlich eine gestalterische Entscheidung.

Bei einem Full-HD-Bild von 1920 × 1080 Pixeln liegt die Drittelregel horizontal bei 640 und 1280 Pixeln; der Goldene Schnitt setzt die Linien bei 733 und 1187 Pixeln.

Diesen Unterschied kannst du mit dem Rechner sofort nachvollziehen, indem du 1920 eingibst und den Major mit der Drittelposition vergleichst.

Was ist ein Goldenes Rechteck und die Goldene Spirale?

Ein Goldenes Rechteck hat ein Seitenverhältnis von Länge zu Breite von φ ≈ 1,618. Sein besonderes Merkmal: Schneidest du ein Quadrat mit der kürzeren Seite als Kantenlänge ab, bleibt wieder ein Goldenes Rechteck übrig – nur kleiner.

Dieser Vorgang lässt sich unendlich wiederholen. Zeichnest du in jedes so entstehende Quadrat einen Viertelkreis, setzen sich die Bögen zur Goldenen Spirale zusammen, die sich mit dem Faktor φ pro Vierteldrehung aufweitet.

Ein Rechteck von 161,8 mm zu 100 mm ist zum Beispiel golden. Diese Konstruktion aus Quadrat und kleinerem goldenem Rechteck ist die anschaulichste Darstellung des Goldenen Schnitts und taucht in Design und Architektur immer wieder auf.

Eine Visitenkarte ist kein exaktes Goldenes Rechteck – das Standardmaß 85 × 55 mm hat ein Verhältnis von 1,545, nicht 1,618. Ein echtes Goldenes Visitenkartenformat wäre 87,4 × 54 mm.

Mit dem Rechner kannst du solche Maße in Sekunden prüfen oder für beliebige Ausgangsgrößen ein goldenes Pendant berechnen.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Nutze den Prozentmerksatz als schnellen Kopfcheck: Der längere Abschnitt sind etwa 61,8 Prozent, der kürzere etwa 38,2 Prozent der Gesamtstrecke. Multiplizierst du deine Gesamtlänge grob mit 0,618, musst du in der Nähe des ausgegebenen Major landen.

Ein zweiter Test ist das Verhältnis Major geteilt durch Minor: Es liegt immer bei rund 1,618, unabhängig von der gewählten Einheit.

Für gestalterische Zwecke lohnt sich der Bezug zu den Fibonacci-Zahlen, denn Brüche aufeinanderfolgender Glieder wie 55/34, 89/55 oder 144/89 nähern sich φ an und lassen sich ganz ohne Wurzel abschätzen.

In der Fotografie ist der Goldene Schnitt eine feinere Alternative zur Drittelregel: Statt exakt zu dritteln, platzierst du das Motiv bei etwa 38 beziehungsweise 62 Prozent der Bildbreite.

Übertreibe es aber nicht – nicht jede gelungene Komposition folgt φ, und erzwungene Proportionen wirken schnell konstruiert. Grundlagen und Beweise zum Goldenen Schnitt erklärt Serlo Mathematik.

Diese Schlüssigkeit lässt sich in zwei Durchläufen nachstellen: Teile 1200 und notiere den Major 741,6408. Trägst du ihn anschließend im Major-Modus ein, steht die Gesamtstrecke wieder exakt bei 1200 – dasselbe gilt für den Minor 458,3592.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Du gestaltest ein Webseiten-Layout mit 1200 Pixel Breite und willst Hauptspalte und Seitenleiste im Goldenen Schnitt aufteilen. Schritt 1 – Major: 1200 / 1,618 ≈ 741,6 Pixel für die Hauptspalte.

Schritt 2 – Minor: 1200 − 741,6 = 458,4 Pixel für die Seitenleiste. Schritt 3 – Kontrolle: 741,6 / 458,4 ≈ 1,618, das Verhältnis stimmt.

Die Hauptspalte nimmt damit rund 61,8 Prozent, die Seitenleiste rund 38,2 Prozent der Breite ein – eine Aufteilung, die ruhiger wirkt als eine exakte Halbierung.

Dasselbe Prinzip trägt beim Goldenen Rechteck: Ein Rechteck mit Seitenverhältnis φ lässt sich immer in ein Quadrat und ein kleineres goldenes Rechteck zerlegen, und die einbeschriebenen Viertelkreise ergeben die Goldene Spirale.

So dimensionierst du etwa Visitenkarten – 85 × 55 mm liegen mit einem Verhältnis von 1,55 nah an φ –, Bilderrahmen oder Textblöcke.

Prüfe am Ende aber immer, ob die krummen Werte praktisch sinnvoll auf ganze Millimeter oder Pixel gerundet werden können. Goldenes Rechteck mit einbeschriebener Goldener Spirale, zerlegt in Quadrat und kleineres goldenes Rechteck Die Zahlen zum Layoutfall stammen direkt aus dem Rechner: Für 1200 nennt er einen Major von 741,6408 und einen Minor von 458,3592.

Beide zusammen ergeben wieder glatt 1200, und ihr Quotient steht als Kontrollwert bei 1,618. Für die Umsetzung im Raster heißt das allerdings, dass du dich zwischen 741 und 742 Pixeln entscheiden musst – ein Pixelraster kennt keine Nachkommastellen.

Welche Richtung du rundest, ist gestalterisch belanglos, solange du den Rest der Breite konsequent der Seitenleiste zuschlägst und die Summe wieder exakt 1200 ergibt.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist die Verwechslung von Major und Minor: Wer im Modus „Aus längerem Abschnitt“ versehentlich den kurzen Teil einträgt, erhält ein zu kleines Ganzes und ein umgedrehtes Verhältnis. Ebenso oft wird φ mit 1,6 statt 1,618 gerechnet; bei kurzen Strecken fällt das kaum auf, bei Layoutrastern über mehrere hundert Pixel summiert sich der Fehler jedoch sichtbar.

Ein dritter Fehler ist die Annahme, Major und Minor müssten sich „glatt“ runden lassen – da φ irrational ist, bleiben die Abschnitte krumme Werte wie 61,8034.

Auch die Gleichsetzung von Goldenem Schnitt und Drittelregel führt in die Irre: 38,2 zu 61,8 ist nicht dasselbe wie 33 zu 67.

Schließlich meinen manche, jedes ästhetisch ansprechende Objekt beruhe zwingend auf φ; viele populäre Beispiele aus Kunst und Natur sind wissenschaftlich umstritten und taugen nicht als Beweis.

Nutze den Goldenen Schnitt deshalb als bewusstes Werkzeug, nicht als vermeintliches Naturgesetz hinter allem.

Ein letzter Punkt betrifft die vier Nachkommastellen: Kürzt du den Major beim Übertragen auf 741,6407, meldet der Rechner als Gesamtstrecke 1.199,9999 statt 1.200 – ein Hinweis darauf, wie direkt sich hier jede weggelassene Stelle durchpaust.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Goldene-Schnitt-Rechner liefert dir aus einer einzigen Länge den Major, den Minor, die Gesamtstrecke und das Verhältnis φ ≈ 1,618.

Wähle den Modus danach, ob du die Gesamtstrecke, den längeren oder den kürzeren Abschnitt kennst, und kontrolliere das Ergebnis über die Faustregel 61,8 zu 38,2 Prozent.

Für Layout, Fotografie und Design ist φ eine bewusste Gestaltungsentscheidung und kein Naturgesetz – setze es dort ein, wo es die Proportion sichtbar verbessert.

Geht es dir um Teilverhältnisse und Anteile allgemein, hilft der Prozentrechner; für geometrische Konstruktionen mit Seiten und Winkeln ist der Dreiecksrechner der passende nächste Schritt.

So verbindest du das abstrakte Verhältnis φ mit konkreten Längen und behältst bei jeder Teilung die Kontrolle über Major und Minor.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Major 61,80, Minor 38,20

Gesamtstrecke teilen: 100

Modus
Gesamtstrecke teilen
Länge
100

Beispiel 2 · Mittel · Major 741,64 px, Minor 458,36 px

Layout-Breite 1200 px teilen

Modus
Gesamtstrecke teilen
Länge
1200

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Weiternutzung

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  • Ein Rechteck, dessen Seitenverhältnis von Länge zu Breite Phi ungefähr 1,618 beträgt. Es wird fortlaufend in ein Quadrat und ein kleineres goldenes Rechteck geteilt. Die Viertelkreise in den Quadraten bilden zusammen die Goldene Spirale.

    Goldenes Rechteck und Goldene Spirale

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/goldener-schnitt">Goldenes Rechteck und Goldene Spirale auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/goldener-schnitt
  • Eine Gesamtstrecke von 100 wird im Goldenen Schnitt geteilt: der längere Abschnitt Major misst 61,80, der kürzere Abschnitt Minor misst 38,20. Es gilt Gesamt geteilt durch Major gleich Major geteilt durch Minor gleich Phi ungefähr 1,618.

    Streckenteilung im Goldenen Schnitt

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           alt="Eine Gesamtstrecke von 100 wird im Goldenen Schnitt geteilt: der längere Abschnitt Major misst 61,80, der kürzere Abschnitt Minor misst 38,20. Es gilt Gesamt geteilt durch Major gleich Major geteilt durch Minor gleich Phi ungefähr 1,618."
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Rechnerspezifische Grenzen: Die Ausgabe ist eine mathematische Kontroll- und Lernhilfe und ersetzt keine vollständige Herleitung im Unterricht oder in Prüfungen.

Quelle: Goldener Schnitt als Streckenteilung im Verhältnis Phi = (1 + Wurzel aus 5) / 2 ≈ 1,618

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Mathematik / Geometrie
Formeln basieren auf
Teilungsverhältnis Phi = (1 + Wurzel aus 5) / 2 mit Major = Gesamt ÷ Phi und Minor = Gesamt − Major
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Rechner-Portal (2026). Goldener-Schnitt-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/goldener-schnitt

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