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Kegel berechnen: Volumen, Mantelfläche und Oberfläche

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Kurzantwort

Radius und Höhe eingeben und Volumen, Mantelfläche und Oberfläche des Kegels berechnen.

Kegelvolumen V = 1/3·π·r²·h, Mantelfläche und Seitenlänge aus Radius und Höhe berechnen.

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Kegel-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ein Kegel ist ein Rotationskörper mit kreisförmiger Grundfläche und einer Spitze. Der Kegel-Rechner berechnet Volumen, Mantelfläche, Gesamtoberfläche, Grundfläche und die schräge Seitenlänge s (Mantellinie) aus Radius und Höhe.

Kegel begegnen uns als Eistüten, Trichter, Partyhuete, Dachspitzen oder Stahlhüte. In der Schule gehört der Kegel zum Standardthema räumliche Geometrie.

Die Volumenformel V = 1/3·π·r²·h zeigt, dass drei Kegel exakt einen Zylinder mit gleicher Grundfläche und Höhe füllen. Die Mantelfläche M = π·r·s benötigt die Seitenlänge s = √(r² + h²), die der Rechner automatisch mit ausgibt.

Weil Volumen und Mantelfläche unterschiedlich von r und h abhängen, lohnt es sich, beide Größen getrennt zu betrachten: Das Volumen wächst mit dem Quadrat des Radius, während für die Mantelfläche die Seitenlänge s entscheidend ist.

Genau diese s-Berechnung über den Satz des Pythagoras ist der Schritt, den viele bei Kegelaufgaben übersehen, weil sie fälschlich mit der senkrechten Höhe multiplizieren.

Mit den Vorgabemaßen r = 3 und h = 8 liefert der Rechner das alles in einem Durchgang: Grundfläche 28,2743, Seitenlänge 8,544, Mantelfläche 80,5253, Oberfläche 108,7997 und Volumen 75,3982 – fünf Kenngrößen aus zwei Eingaben.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Gib den Radius r der Grundfläche und die Höhe h des Kegels ein. Die Höhe ist die senkrechte Höhe von der Grundfläche bis zur Spitze, nicht die schräge Seitenlänge.

Wähle die Einheit (mm, cm oder m); alle Ergebnisse erscheinen automatisch in der korrekten abgeleiteten Einheit (cm² für Flächen, cm³ für das Volumen). Beide Eingaben müssen größer als null sein.

Wenn statt des Radius der Durchmesser bekannt ist, halbiere ihn vorher. Bei Kegelstumpf-Berechnungen (abgeschnittener Kegel) sind zusätzlich der obere Radius und die Höhe des Stumpfes erforderlich – das ist ein separater Rechnertyp.

Zur Einheitenauswahl gehört allerdings eine Einschränkung, die du kennen solltest: Sie bleibt rechnerisch folgenlos.

Dieselben Zahlen ergeben in der Stellung mm, cm und m exakt dieselben Ergebnisse – eine Umrechnung von Millimetern in Meter findet nicht statt. Das Feld hält nur fest, in welcher Einheit du selbst gedacht hast.

Verbindlich ist deshalb allein, dass Radius und Höhe dieselbe Einheit tragen; die Ausgaben sind dann als zugehörige Quadrat- und Kubikeinheit zu lesen.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Zitiergrafik: Kegelformeln – Volumen V gleich ein Drittel Pi r² h, Mantelfläche M gleich Pi r s, Seitenlänge s gleich Wurzel r²+h² Seitenlänge (Mantellinie): s = √(r² + h²). Beispiel: r = 3 cm, h = 4 cm → s = √(9 + 16) = 5 cm.

Grundflaeche: G = π · r² ≈ 28,27 cm². Mantelfläche: M = π · r · s = π · 3 · 5 ≈ 47,12 cm². Gesamtoberfläche: O = G + M ≈ 75,40 cm². Volumen: V = 1/3 · G · h = 1/3 · 28,27 · 4 ≈ 37,70 cm³.

Merksatz: Das Volumen eines Kegels ist ein Drittel des umschreibenden Zylinders.

Der Faktor 1/3 lässt sich anschaulich begründen: Drei gleich große Kegel mit Radius r und Höhe h ergeben zusammen genau das Volumen des Zylinders π·r²·h, weshalb ein einzelner Kegel ein Drittel davon fasst.

Umgekehrt lassen sich die Formeln nach der gesuchten Größe auflösen: Ist das Volumen vorgegeben, folgt die Höhe aus h = 3·V / (π·r²), und ist die Mantelfläche bekannt, ergibt sich die Seitenlänge aus s = M / (π·r).

Das Zahlenbeispiel r = 3, h = 4 ergibt mit s = 5 ein bekanntes pythagoräisches Tripel.

Mit den Startwerten r = 3 und h = 8 sieht die Kette so aus: s = √(9 + 64) = √73 ≈ 8,544, daraus M = π · 3 · 8,544 ≈ 80,53, zusammen mit G ≈ 28,27 die Oberfläche O ≈ 108,80 und schließlich V = 1/3 · 28,27 · 8 ≈ 75,40.

Kegel-Volumen: V gleich ein Drittel mal Pi mal r² mal h.
Volumenformel des Kegel-Rechners.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Kegel-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man das Volumen eines Kegels?

Das Volumen eines Kegels berechnet sich mit V = 1/3 · π · r² · h. Beispiel: r = 3 cm, h = 4 cm → V = 1/3 · π · 9 · 4 ≈ 37,70 cm³. Das Kegelvolumen ist genau ein Drittel des Zylindervolumens mit gleichem Radius und gleicher Höhe.

Mit den Startwerten des Rechners (r = 3 cm, h = 8 cm) ergibt sich V = 1/3 · π · 9 · 8 = 24π ≈ 75,40 cm³.

Beachte den klassischen Kegelfehler: In die Volumenformel gehört die senkrechte Höhe h, niemals die Mantellinie s. Bei r = 3 cm und h = 8 cm ist s = 8,54 cm — wer damit rechnet, erhält 80,5 statt 75,4 cm³ und liegt rund 7 % zu hoch.

Praktisch: Für eine Eistüte mit r = 2 cm und h = 10 cm liefert der Rechner V ≈ 41,89 cm³ — das entspricht gut 42 ml Eisinhalt.

Merkhilfe: Da drei gleiche Kegel exakt einen Zylinder mit identischer Grundfläche und Höhe füllen, reicht das Kegel-Fassungsvermögen nur für ein Drittel desselben Getränks — eine anschauliche Begründung für den Faktor 1/3 in der Formel.

Was ist die Seitenlänge (Mantellinie) eines Kegels?

Die Seitenlänge s (auch Mantellinie genannt) ist der Abstand von der Spitze bis zum Rand der Grundfläche, gemessen entlang der Kegeloberfläche. Sie ergibt sich mit dem Satz des Pythagoras: s = √(r² + h²). Für r = 3 cm, h = 4 cm gilt s = √(9 + 16) = 5 cm.

Mit den Startwerten des Rechners (r = 3 cm, h = 8 cm) ist s = √(9 + 64) = √73 ≈ 8,544 cm. Der Rechner weist diesen Wert als "Seitenlänge" separat aus, du musst ihn nicht selbst bestimmen. Wichtig für die Bedienung: s ist ein Ergebnis, keine Eingabe.

Eingegeben werden ausschließlich der Radius und die senkrechte Höhe.

Die Mantellinie taucht im Alltag zum Beispiel bei Partyhüten auf: Wer einen Kegel mit r = 8 cm und h = 28 cm basteln möchte, schneidet den Karton auf Radius s = √(64 + 784) = √848 ≈ 29,1 cm zu — nicht auf 28 cm Höhe.

Wie berechnet man die Mantelfläche eines Kegels?

Die Mantelfläche des Kegels lautet M = π · r · s, wobei s die Seitenlänge (Mantellinie) ist. Für r = 3 cm und s = 5 cm: M = π · 3 · 5 ≈ 47,12 cm². Die Mantelfläche ist die seitliche Oberfläche ohne die kreisförmige Grundfläche.

Mit den Startwerten des Rechners (r = 3 cm, h = 8 cm, also s ≈ 8,544 cm) sind es M = π · 3 · 8,544 ≈ 80,53 cm².

Anschaulich: Rollt man den Kegelmantel ab, entsteht kein Rechteck wie beim Zylinder, sondern ein Kreissektor mit Radius s und Bogenlänge 2π · r. Sein Öffnungswinkel beträgt 360° · r / s — hier 360° · 3 / 8,544 ≈ 126,4°.

Genau diesen Sektor schneidest du beim Basteln zu. Ein Kaffeefilter (r ≈ 6 cm, s ≈ 14 cm) hat M = π · 6 · 14 ≈ 263,9 cm² und braucht genau diese Papierkreissektor-Fläche als Zuschnitt.

Der Öffnungswinkel des Kreissektors beträgt 360° · r / s — für den Kaffeefilter (r = 6 cm, s = 14 cm) sind das ≈ 154°.

Was ist der Unterschied zwischen Höhe und Seitenlänge eines Kegels?

Die Höhe h ist die senkrechte Strecke von der Spitze bis zur Mitte der Grundfläche. Die Seitenlänge s ist die schräge Strecke von der Spitze bis zum Rand der Grundfläche. Es gilt immer s > h (und s > r). Mit dem Pythagoras-Satz: s = √(r² + h²).

Das ist die klassische Fehlerquelle beim Kegel: Viele Aufgaben und Bauzeichnungen geben s an, der Rechner erwartet aber h. Rechne dann zuerst um: h = √(s² − r²).

Beispiel: Eine Eistüte mit r = 3 cm und Mantellinie s = 10 cm hat h = √(100 − 9) = √91 ≈ 9,54 cm — und eben nicht 10 cm. Wer s ins Höhenfeld schreibt, überschätzt das Volumen hier um rund 5 %.

Im Rechner trägst du also h = 9,54 cm ein, nicht s = 10 cm, und erhältst V ≈ 89,9 cm³ statt der falschen 94,2 cm³.

Englische Aufgaben meinen mit slant height immer die Mantellinie s — rechne daher stets zuerst h = sqrt(s² − r²) um, bevor du einen Wert eingibst.

Wie berechnet man die Gesamtoberfläche eines Kegels?

Die Gesamtoberfläche O = G + M = π · r² + π · r · s = π · r · (r + s). Für r = 3 cm, s = 5 cm: O = π · 3 · (3 + 5) = 24π ≈ 75,40 cm². Sie umfasst die Grundfläche (Kreis) und die Mantelfläche.

Mit den Startwerten des Rechners (r = 3 cm, h = 8 cm, s ≈ 8,544 cm) sind es O = π · 3 · 11,544 ≈ 108,80 cm², aufgeteilt in G ≈ 28,27 cm² und M ≈ 80,53 cm².

Für die Praxis entscheidend: Ein Schüttkegel oder ein oben offener Trichter hat keine Grundfläche im Materialsinn — dort brauchst du nur die Mantelfläche. Die Grundfläche zählt nur bei geschlossenen Körpern mit Boden.

Ein Waffeleis-Kegel aus Papier zum Beispiel braucht nur die Mantelfläche als Zuschnitt; eine Sandburg-Turmkappe mit Boden dagegen die volle Formel.

Als Faustregel: Trichter und Eistüten haben keinen Boden — nur M zählt; geschlossene Körper wie Dachkonstruktionen brauchen O = M + G.

Wofür braucht man Kegelberechnungen im Alltag?

Typische Anwendungen: Fassungsvermögen von Eistüten und Trichtern, Abtragsvolumen von Bohrkernen in der Geologie, Kegelgeometrie bei Düsen und Ventilen, Dachgauben mit Kegeldach sowie Berechnungen für Schüttgut (Sandkegel auf einer Baustelle).

Das Schüttgut-Beispiel zeigt den Nutzen am deutlichsten: Trockener Sand bildet beim Aufschütten von selbst einen Kegel mit einem Schüttwinkel von rund 34°. Aus dem am Boden gemessenen Fußradius folgt die Höhe über h = r · tan(34°).

Bei r = 2 m sind das h ≈ 1,35 m und V = 1/3 · π · 4 · 1,35 ≈ 5,65 m³. Stelle die Einheit im Rechner auf "m" und gib r = 2 und h = 1,35 ein — den Radius misst du einfach mit dem Maßband ab.

Ein weiteres Alltagsbeispiel: Ein Trichter im Haushalt hat typischerweise r ≈ 4 cm und h ≈ 8 cm — der Rechner zeigt V ≈ 134,04 cm³, also gut 134 ml Fassungsvermögen.

Ein Bohrkern mit r = 3 cm und h = 100 cm hat V ≈ 942 cm³ — fast ein Liter Gestein pro Meter Tiefe, was den Materialaufwand beim Diamantbohren kalkulierbar macht.

Wie berechne ich den Öffnungswinkel eines Kegels?

Der Halböffnungswinkel α (von der Achse bis zur Mantellinie) berechnet sich aus tan(α) = r / h. Für r = 3 cm, h = 4 cm: α = arctan(3/4) ≈ 36,87°. Der volle Öffnungswinkel (Spitzenwinkel) ist 2α ≈ 73,74°.

Mit den Startwerten des Rechners (r = 3 cm, h = 8 cm) wird der Kegel deutlich schlanker: α = arctan(0,375) ≈ 20,56°, Spitzenwinkel ≈ 41,11°.

Den Winkel selbst gibt der Rechner nicht aus — du liest Radius und Höhe ab und bildest arctan(r/h). Alternativ geht es über die Mantellinie mit cos(α) = h / s, hier cos(α) = 8 / 8,544 ≈ 0,9363 → α ≈ 20,56°. Beide Wege führen zum selben Ergebnis.

Praxisbeispiel Dach: Ein Turmdach mit r = 1,5 m und h = 4 m hat einen Halböffnungswinkel von arctan(1,5/4) ≈ 20,6° — fast identisch mit den Rechner-Startwerten. Der Zimmerer berechnet daraus die Dachneigung für den Holzschnitt.

Für α = 45° gilt r = h — ein gleichseitiger Querschnitt, den Architekten als besonders steiles Spitzdach einsetzen.

Wie verhält sich das Kegelvolumen zu dem eines Zylinders gleicher Maße?

Ein Kegel hat genau ein Drittel des Volumens eines Zylinders mit gleichem Radius und gleicher Höhe: V_Kegel = 1/3 · V_Zylinder. Drei identische Kegel lassen sich so in einen Zylinder stapeln, dass sie ihn vollständig ausfüllen.

Dies gilt für alle Kegelformen, auch für schiefe — nach dem Prinzip von Cavalieri zählt allein die senkrechte Höhe.

Konkret mit den Startwerten des Rechners: Der Kegel mit r = 3 cm und h = 8 cm fasst 75,40 cm³, der Zylinder mit denselben Maßen π · 9 · 8 ≈ 226,19 cm³.

Bei den Oberflächen gilt diese saubere Regel dagegen nicht: Die Kegel-Mantelfläche hängt über s von beiden Maßen ab und ist mit 80,53 cm² viel kleiner als die des Zylinders mit 2π · 3 · 8 ≈ 150,80 cm².

Merke: Beim Gießen von Beton in eine Kegelschalung reichen 33,3 % des Zylindermaterials — ein häufig unterschätzter Spareffekt beim Werkzeugbau.

Der Drittel-Faktor gilt auch für schiefe Kegel: Entscheidend ist stets die senkrechte Höhe, nicht die Lage der Spitze (Cavalieri-Prinzip).

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Plausibilitätsprüfung: Verdoppelst du r bei gleicher Höhe, vervierfacht sich das Volumen (r²-Abhängigkeit). Verdoppelst du h, verdoppelt sich das Volumen.

Für einen Eiskugelhalter (Eistüte): Typische Maße sind r = 3 cm, h = 12 cm. Volumen: 1/3 · π · 9 · 12 ≈ 113 cm³ ≈ 113 ml – eine Kugel Eis mit 5 cm Durchmesser fasst etwa 65 cm³, also passen theoretisch knapp zwei Kugeln hinein.

Der häufigste Schulrechenfehler: Die Seitenlänge s wird mit der Höhe h verwechselt. Wenn der Winkel an der Spitze und die Seitenlänge gegeben sind, gilt: h = s · cos(α/2), r = s · sin(α/2).

Für Trichter und Schüttkegel ist oft die Frage nach dem Fassungsvermögen entscheidend: Willst du ein bestimmtes Volumen erreichen, gib den vorhandenen Radius fest vor und stelle die Höhe frei, denn sie geht nur linear ein.

Ein flacher Kegel mit kleinem h und großem r wirkt breit und tellerartig, während ein schlanker Kegel spitz zuläuft.

Ein Blick auf das Zahlenverhältnis der Startwerte lohnt sich: Die Mantelfläche 80,53 übertrifft die Grundfläche 28,27 um fast das Dreifache.

Bei schlanken Kegeln bestimmt daher der Mantel den Materialbedarf fast allein, während die Grundfläche kaum ins Gewicht fällt.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall Sandkegel: Ein Sandhaufen mit Radius 80 cm und Höhe 60 cm hat Volumen V = 1/3 · π · 0,8² · 0,6 ≈ 0,402 m³ ≈ 400 Liter. Bei einem Schüttgewicht von Sand (ca. 1,4 t/m³) entspricht das etwa 560 kg.

Zweites Beispiel: Ein Trichter zum Befüllen von Behältern soll 2 Liter (2000 cm³) fassen. Mit r = 8 cm ergibt sich die notwendige Höhe: h = 3V / (π·r²) = 6000 / (π·64) ≈ 29,8 cm.

Ein dritter Praxisfall zeigt die Umkehrung bei bekannter Mantelfläche: Soll ein kegelförmiger Party-Hut aus Papier gefertigt werden und steht dafür ein Zuschnitt mit rund 400 cm² Mantelfläche zur Verfügung, so bestimmt bei einem Kopfradius von r = 9 cm die Beziehung M = π·r·s die nötige Seitenlänge zu s = 400 / (π·9) ≈ 14,1 cm.

Daraus folgt über h = √(s² − r²) eine Höhe von etwa 10,9 cm.

Solche Rückrechnungen sind typisch, wenn nicht das Volumen, sondern die verfügbare Materialfläche den Ausgangspunkt bildet – beim Kegel entscheidet dann immer die Seitenlänge s über den Materialbedarf, während die senkrechte Höhe h nur für das Fassungsvermögen zählt.

Für die Bestellmenge gilt dabei durchgehend: Papier, Blech und Folie werden nach s bemessen, Füllmengen nach h.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: Höhe und Seitenlänge (Mantellinie) verwechseln. Die senkrechte Höhe h und die schräge Seitenlänge s sind zwei verschiedene Maße – s = √(r² + h²) ist immer größer als h.

Fehler 2: Radius und Durchmesser verwechseln. Wenn auf Zeichnungen der Durchmesser d angegeben ist, gilt r = d/2. Fehler 3: Vergessen, dass 1/3 in der Volumenformel steht – ein Kegel ist deutlich kleiner als ein Zylinder gleicher Höhe und Basis.

Fehler 4: Die Mantelfläche mit der Gesamtoberfläche gleichsetzen. Die Mantelfläche M = π·r·s umfasst nur den geschwungenen Mantel; erst mit der kreisförmigen Grundfläche G = π·r² ergibt sich die vollständige Oberfläche.

Ein häufiger Rechenweg vergisst genau diese Grundfläche und liefert dadurch eine zu kleine Oberfläche.

Fehler 5: Bei Volumenaufgaben die Seitenlänge s statt der Höhe h einsetzen – ins Volumen geht ausschließlich die senkrechte Höhe ein, während s nur für die Mantelfläche gebraucht wird. Fehler 6: Der Einheitenauswahl eine Umrechnung zutrauen.

Sie verändert kein einziges Ergebnis. Wer den Radius in Zentimetern und die Höhe in Millimetern einträgt, bekommt trotzdem eine Zahl – nur eben eine sinnlose, und ohne jede Warnung.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Kegel-Rechner berechnet Volumen V = 1/3·π·r²·h, Mantelfläche M = π·r·s, Oberfläche O = G + M und Seitenlänge s = √(r² + h²) aus Radius und Höhe.

Der Rechner gibt zusätzlich die Grundfläche und die schräge Seitenlänge s aus, sodass sowohl Fassungsvermögen als auch Materialbedarf einer kegelförmigen Fläche in einem Schritt vorliegen.

Achte darauf, für Volumenfragen stets die senkrechte Höhe h und für Mantel- und Oberflächenfragen die über den Satz des Pythagoras berechnete Seitenlänge s zu verwenden.

So bleibt die Trennung zwischen h und s, die bei Kegelaufgaben am häufigsten verwechselt wird, konsequent gewahrt. Verwandte Rechner: Zylinder-Rechner, Pyramide-Rechner.

Beachte zusätzlich, dass die Einheitenauswahl nur dokumentiert und nichts umrechnet: Radius und Höhe müssen von dir in derselben Einheit eingetragen werden, sonst ist das Ergebnis wertlos.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Volumen ≈ 113,10 cm³

Eistüte r = 3 cm, h = 12 cm

Radius (r)
3
Höhe (h)
12

Beispiel 2 · Mittel · Volumen ≈ 16.493,36 cm³, Mantellinie ≈ 71,59 cm

Verkehrsleitkegel r = 15 cm, h = 70 cm

Radius (r)
15
Höhe (h)
70

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Weiternutzung

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  • Infografik: Kegelformeln, VOLUMEN, V = ⅓·π·r²·h, MANTELFLÄCHE, M = π·r·s, SEITENLÄNGE, s = √(r²+h²), Oberfläche O = G + M = π·r² + π·r·s  |  3 Kegel = 1 Zylinder (gleiche Grundfläche und Höhe)

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Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Ergebnisse sind mathematische Orientierungswerte nach Kegelvolumenformel V = 1/3·π·r²·h.

Quelle: Kegelformeln aus der Elementargeometrie

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Mathematik / Geometrie
Formeln basieren auf
Kegelvolumen V = 1/3·π·r²·h; Mantelfläche M = π·r·s; Seitenlänge s = √(r²+h²)
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