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Prisma berechnen: Volumen und Oberfläche online berechnen

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Kurzantwort

Grundfläche, Umfang und Höhe eingeben und Volumen und Oberfläche des Prismas berechnen.

Prismavolumen V = G·h, Mantelfläche M = U·h und Gesamtoberfläche aus Grundfläche

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist ein Prisma? Volumen, Mantelfläche und Oberfläche einfach erklärt

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ein Prisma ist ein geometrischer Körper mit zwei parallelen, kongruenten Grundflächen und rechteckigen Seitenflächen. Die Form der Grundfläche kann beliebig sein: Dreiecksprisma, Vierecksprisma (Quader), Sechskantprisma und andere.

Der Prisma-Rechner berechnet Volumen, Mantelfläche und Gesamtoberfläche aus Grundfläche G, Umfang der Grundfläche U und Höhe h.

Prismatische Formen begegnen uns als Balken und Stützen im Bau, als Schokoladenstückchen (dreieckige Prismen), als Glasprismen in Optik und als Getreidesilos (Rechteckprisma).

Da die Grundfläche beliebig sein kann, ist dieses Werkzeug flexibler als ein reiner Quader-Rechner. Das Besondere am Prisma ist, dass seine Höhe stets senkrecht auf beiden Grundflächen steht und der Querschnitt über die gesamte Länge gleich bleibt.

Dadurch genügen drei Angaben – Grundfläche G, deren Umfang U und die Höhe h –, um Volumen und Oberfläche für jede beliebige Grundform zu bestimmen, ganz gleich ob Dreieck, Sechseck oder unregelmäßiges Vieleck.

Ungewöhnlich an diesem Rechner ist, dass er Grundfläche und deren Umfang direkt abfragt, statt nach einer bestimmten Grundform zu verlangen.

Genau das macht ihn universell: Ob Dreieck, Sechseck oder ein L-förmiger Grundriss – solange G und U bekannt sind, gelten V = G·h und M = U·h für jedes gerade Prisma.

Eingaben

Grundfläche, Umfang und Höhe eingeben: welche Werte braucht der Prisma-Rechner?

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Gib die Grundfläche G, den Umfang der Grundfläche U und die Höhe h ein. Diese drei Werte sind ausreichend, da das Prisma durch die Grundfläche und die Höhe vollständig definiert ist.

Beispiel Dreiecksprisma: Gleichseitiges Dreieck mit Seite a = 4 cm. Grundfläche G = (√3/4)·4² ≈ 6,93 cm², Umfang U = 3·4 = 12 cm. Beispiel Sechskantprisma: Regelmäßiges Sechseck mit Seite a = 5 cm.

Grundfläche G = (3√3/2)·5² ≈ 64,95 cm², Umfang U = 6·5 = 30 cm. Für Quader kannst du auch den Rechner für rechteckige Körper verwenden.

Der Trick liegt darin, Grundfläche und Umfang zuerst passend zur jeweiligen Grundform zu bestimmen und dann hier einzusetzen; die Höhe h ist die Länge des Prismas zwischen den beiden Deckflächen.

Achte darauf, dass G in Quadrateinheiten und U in Längeneinheiten vorliegt, damit Volumen und Mantelfläche zueinander passen.

Praxisfälle

Prisma berechnen für Schule, Handwerk und Bauteile

Jede Karte zeigt eine häufige Suchfrage, die passenden Eingaben im Prisma-Rechner und das nachgerechnete Ergebnis. Alle Zahlen stammen aus der Rechenfunktion dieses Rechners.

  1. Dreiecksprisma Volumen berechnen (a = 4 cm)

    „dreiecksprisma volumen berechnen“

    Eingabe
    Grundfläche (G) = 6,93, Umfang der Grundfläche (U) = 12, Höhe (h) = 10, Einheit cm
    Ergebnis
    Volumen ≈ 69,28 cm³, Mantelfläche = 120 cm², Oberfläche ≈ 133,86 cm²
  2. Sechseckiges Prisma: Volumen für a = 5 cm

    „sechseckiges prisma volumen“

    Eingabe
    Grundfläche (G) = 64,95, Umfang der Grundfläche (U) = 30, Höhe (h) = 10, Einheit cm
    Ergebnis
    Volumen ≈ 649,52 cm³, Mantelfläche = 300 cm², Oberfläche ≈ 429,90 cm²
  3. Trapezprisma berechnen (Trapez 8/4 cm)

    „prisma berechnen trapez“

    Eingabe
    Grundfläche (G) = 18, Umfang der Grundfläche (U) = 19,21, Höhe (h) = 10, Einheit cm
    Ergebnis
    Volumen = 180 cm³, Mantelfläche ≈ 192,11 cm², Oberfläche ≈ 228,11 cm²
  4. Prisma Grundfläche berechnen (Rechteck 6×2 cm)

    „prisma grundfläche berechnen“

    Eingabe
    Grundfläche (G) = 12, Umfang der Grundfläche (U) = 16, Höhe (h) = 10, Einheit cm
    Ergebnis
    Volumen = 120 cm³, Oberfläche = 184 cm²

    Flächenrechner

  5. Prisma Umfang berechnen (Dreieck a = 4 cm)

    „prisma umfang berechnen“

    Eingabe
    Grundfläche (G) = 6,93, Umfang der Grundfläche (U) = 12, Höhe (h) = 10, Einheit cm
    Ergebnis
    Mantelfläche = 120 cm² (M = U·h = 12·10)

    Umfang-Rechner

  6. Prisma Mantelfläche berechnen (rechtwinkliges Dreieck)

    „prisma mantelfläche berechnen“

    Eingabe
    Grundfläche (G) = 6, Umfang der Grundfläche (U) = 12, Höhe (h) = 10, Einheit cm
    Ergebnis
    Mantelfläche = 120 cm², Volumen = 60 cm³, Oberfläche = 132 cm²
  7. Kantholz-Volumen berechnen (Bauholz 10×10 cm, 3 m)

    „prisma berechnen aufgaben“

    Eingabe
    Grundfläche (G) = 100, Umfang der Grundfläche (U) = 40, Höhe (h) = 300, Einheit cm
    Ergebnis
    Volumen = 30.000 cm³ = 0,03 m³, Mantelfläche = 12.000 cm² = 1,2 m²

Berechnung

Formeln: Prisma-Volumen, Mantelfläche und Oberfläche berechnen

Verstehe den Formelweg.

Zitiergrafik: Prismaformeln – Volumen V gleich G mal h, Mantelfläche M gleich U mal h, Oberfläche O gleich M plus 2G Volumen: V = G · h. Beispiel: G = 12 cm², h = 10 cm → V = 120 cm³.

Mantelfläche: M = U · h. Für U = 16 cm, h = 10 cm: M = 160 cm². Gesamtoberfläche: O = M + 2 · G = 160 + 24 = 184 cm². Die Gesamtoberfläche besteht aus dem Mantel (alle Seitenflächen) und den zwei Deckflächen (2 × G).

Diese allgemeine Formel gilt für jede Prismaform, solange G und U korrekt berechnet werden.

Anschaulich lässt sich das Volumen als gestapelter Querschnitt verstehen: Man legt die Grundfläche G gedanklich in Höhe h übereinander, was direkt V = G · h ergibt.

Die Mantelfläche entsteht analog, indem der Umfang U über die Höhe h hochgezogen wird – bei einem Dreiecksprisma sind das drei Rechtecke, bei einem Sechskantprisma sechs.

Ein Zahlenbeispiel: Ein Dreiecksprisma mit G = 6,93 cm², U = 12 cm und h = 10 cm hat V = 69,3 cm³, M = 120 cm² und O = 120 + 2 · 6,93 ≈ 133,9 cm².

Weil die beiden Deckflächen doppelt in die Oberfläche eingehen, der Mantel aber nur einmal, wächst bei langen, schlanken Prismen der Mantelanteil deutlich schneller als der Anteil der Deckflächen.

Prisma-Formeln: Volumen gleich Grundfläche mal Höhe, Oberfläche gleich 2G plus Umfang mal Höhe.
Formeln des Prisma-Rechners für Volumen und Oberfläche.

Nachschlagen

Grundfläche und Umfang je Prisma-Grundform (zum Eintragen in G und U)

Der Prisma-Rechner verlangt Grundfläche G und Umfang U als eigene Eingabewerte, weil er für jede Grundform gleichermaßen gilt. Diese Tabelle liefert die Formeln und ein Zahlenbeispiel je Grundform, damit du G und U vor der Prisma-Berechnung selbst bestimmen kannst.

Grundflächen- und Umfangsformeln gängiger Prisma-Grundformen mit Beispielwerten für Seitenlänge a = 5 cm
GrundformGrundfläche GUmfang UBeispiel bei a = 5 cm
Gleichseitiges DreieckG = (√3/4) · a²U = 3 · aG ≈ 10,83 cm², U = 15 cm
QuadratG = a²U = 4 · aG = 25 cm², U = 20 cm
Regelmäßiges FünfeckG ≈ 1,7205 · a²U = 5 · aG ≈ 43,01 cm², U = 25 cm
Regelmäßiges SechseckG ≈ 2,5981 · a²U = 6 · aG ≈ 64,95 cm², U = 30 cm
Regelmäßiges n-Eck (allgemein)G = (n · a²) / (4 · tan(π/n))U = n · aFür n = 8 (Achteck): G ≈ 120,71 cm², U = 40 cm

Formeln der elementaren Polygongeometrie (regelmäßige n-Ecke); alle Beispielwerte für a = 5 cm mit Taschenrechner-Genauigkeit nachgerechnet und mit dem Prisma-Rechner auf Konsistenz mit V = G·h und O = U·h + 2·G geprüft, Stand 26.09.2026. Quelle: Serlo Mathematik – Vielecke/Prisma (siehe Quellenblock).

Expertenmodus

Häufige Fragen zum Prisma berechnen

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man Volumen und Oberfläche eines Prismas in einem Rechenschritt?

Volumen und Oberfläche eines Prismas folgen aus denselben drei Eingaben – Grundfläche G, Umfang U und Höhe h – über V = G · h und O = U · h + 2 · G.

Für die Rechner-Startwerte G = 12 cm², U = 16 cm und h = 10 cm ergibt das V = 120 cm³ sowie O = 160 + 24 = 184 cm². Die Mantelfläche M = U · h = 160 cm² ist dabei ein eigenständiges Zwischenergebnis, das der Rechner zusätzlich ausweist.

Handlungsrelevant: Trage G und U in Quadrat- beziehungsweise Längeneinheiten derselben Grundform ein, dann liefert ein einziger Rechnerdurchlauf alle drei Kennzahlen gleichzeitig, ohne dass du Mantel- und Deckflächen separat addieren musst. Grenze: Die Formel O = U · h + 2 · G gilt nur für den geschlossenen Körper mit zwei Deckflächen; bei einem oben offenen Behälter – etwa einem Trog oder Kanal – zählt nur eine Grundfläche, und du musst G einmal manuell von O abziehen.

Welche Formeln gelten für ein dreiseitiges Prisma (Dreiecksprisma)?

Bei einem dreiseitigen Prisma bestimmt zunächst die Dreiecksform die Grundfläche G und den Umfang U, bevor die allgemeinen Prisma-Formeln V = G · h und O = U · h + 2 · G greifen.

Für ein gleichseitiges Dreieck mit Seite a = 4 cm gilt G = (√3/4) · a² ≈ 6,93 cm² und U = 3a = 12 cm; bei h = 10 cm liefert der Rechner V ≈ 69,28 cm³, M = 120 cm² und O ≈ 133,86 cm².

Für ein rechtwinkliges Dreieck mit Katheten 3 cm und 4 cm sowie Hypotenuse 5 cm ergeben sich stattdessen G = 6 cm² und U = 12 cm, bei gleicher Höhe also V = 60 cm³ und O = 132 cm².

Handlungsrelevant: Berechne G und U erst über die konkrete Dreiecksform (gleichseitig, rechtwinklig oder allgemein per Satz des Heron), dann in den Rechner übertragen. Grenze: Zwei Dreiecke mit gleichem Umfang können völlig unterschiedliche Flächen haben – prüfe deshalb, ob G tatsächlich zu dem von dir berechneten U gehört.

Was ist die Grundfläche eines Prismas und wie hängt sie mit dem Volumen zusammen?

Die Grundfläche G eines Prismas ist der Flächeninhalt einer der beiden deckungsgleichen, parallelen Endflächen – bei einem Dreiecksprisma eine Dreiecksfläche, bei einem Sechskantprisma eine Sechseckfläche.

Sie geht direkt und ungewichtet in das Volumen ein: V = G · h, ohne Drittelfaktor wie bei der Pyramide.

Für G = 12 cm² und h = 10 cm liefert der Rechner V = 120 cm³; verdoppelst du die Grundfläche auf G = 24 cm² bei gleicher Höhe, verdoppelt sich auch das Volumen auf 240 cm³ – die Beziehung ist linear.

Handlungsrelevant: Weil der Rechner G als eigenen Eingabewert verlangt, musst du sie vorher selbst aus der jeweiligen Grundform bestimmen, etwa mit der Dreiecksformel G = 1/2 · b · h_Dreieck oder der Sechseckformel G ≈ 2,598 · a². Grenze: Der Rechner kann nicht prüfen, ob die eingegebene Grundfläche geometrisch zum ebenfalls eingegebenen Umfang passt – beide Werte musst du konsistent aus derselben Figur ableiten.

Wie berechnet man die Mantelfläche eines Dreiecksprismas?

Die Mantelfläche eines Dreiecksprismas besteht aus drei Rechtecken – je eines pro Dreiecksseite – und ergibt sich als M = U · h, wobei U der Dreiecksumfang ist.

Für ein gleichseitiges Dreieck mit Seite a = 4 cm ist U = 12 cm; bei einer Prismenhöhe von h = 10 cm liefert der Rechner M = 120 cm².

Für ein rechtwinkliges Dreieck mit U = 12 cm bei gleicher Höhe ergibt sich derselbe Wert 120 cm², weil beide Dreiecke zufällig denselben Umfang haben – die Fläche der Dreiecke selbst spielt für die Mantelfläche keine Rolle.

Handlungsrelevant: Berechne U als Summe aller drei Seitenlängen des Dreiecks und multipliziere mit der Prismenhöhe; die drei Rechteck-Teilflächen musst du dafür nicht einzeln bilden. Grenze: Bei einem schiefen Dreiecksprisma gilt diese einfache Formel nicht mehr, weil die Seitenflächen dann Parallelogramme statt Rechtecke sind – hier hilft nur eine gesonderte Flächenberechnung je Seitenfläche.

Wie berechnet man ein Sechskantprisma (Sechseckprisma)?

Für ein regelmäßiges Sechskantprisma folgt die Grundfläche aus G = (3√3/2) · a² ≈ 2,598 · a² und der Umfang aus U = 6 · a, danach gelten die allgemeinen Prisma-Formeln V = G · h und O = U · h + 2 · G.

Für a = 5 cm ergibt sich G ≈ 64,95 cm² und U = 30 cm; bei h = 10 cm berechnet der Rechner V ≈ 649,52 cm³, M = 300 cm² und O ≈ 429,90 cm².

Bei kleinerer Seitenlänge a = 3 cm und h = 15 cm liefert er dagegen V ≈ 350,74 cm³, M = 270 cm² und O ≈ 316,77 cm².

Handlungsrelevant: Bestimme G und U immer zuerst über die Seitenlänge a des regelmäßigen Sechsecks, bevor du sie in die Felder Grundfläche und Umfang einträgst. Grenze: Bei einem unregelmäßigen Sechseck – etwa mit ungleichen Seitenlängen – gilt die Formel G ≈ 2,598 · a² nicht mehr; dann musst du die Fläche über Dreieckszerlegung oder die Gauß'sche Trapezformel separat bestimmen.

Was sind die Eigenschaften eines Prismas (Ecken, Kanten, Flächen)?

Ein Prisma mit n-eckiger Grundfläche hat 2n Ecken, 3n Kanten und n + 2 Flächen – die beiden Grundflächen plus n rechteckige (bei schiefen Prismen parallelogrammförmige) Seitenflächen.

Für ein Dreiecksprisma (n = 3) ergibt das 6 Ecken, 9 Kanten und 5 Flächen; für ein Sechskantprisma (n = 6) sind es 12 Ecken, 18 Kanten und 8 Flächen.

Diese Zahlen erfüllen stets die Euler'sche Polyederformel Ecken − Kanten + Flächen = 2: Beim Dreiecksprisma 6 − 9 + 5 = 2, beim Sechskantprisma 12 − 18 + 8 = 2.

Handlungsrelevant: Nutze n + 2 Flächen und 2n Ecken, um vor der Berechnung schnell zu prüfen, ob deine gedachte Grundform (zum Beispiel ein Fünfeck mit n = 5) zur tatsächlichen Aufgabe passt. Grenze: Diese Zählformeln gelten nur für einfache, konvexe Prismen ohne Löcher oder Einbuchtungen in der Grundfläche; bei zusammengesetzten oder durchbrochenen Körpern stimmen sie nicht mehr.

Wie berechnet man das Volumen eines schiefen Prismas?

Für ein schiefes Prisma gilt weiterhin V = G · h, wobei h die senkrechte Höhe zwischen den beiden parallelen Grundflächen ist – nicht die Länge der geneigten Seitenkante.

Nach dem Prinzip von Cavalieri haben zwei Prismen mit gleicher Grundfläche und gleicher senkrechter Höhe dasselbe Volumen, unabhängig davon, ob sie gerade oder geneigt sind.

Für ein schiefes Dreiecksprisma mit G = 12 cm², senkrechter Höhe h = 8 cm und U = 16 cm liefert der Rechner V = 96 cm³ – identisch mit einem geraden Prisma gleicher Maße.

Handlungsrelevant: Miss oder berechne stets die senkrechte Höhe (das Lot zwischen den Deckflächen), niemals die längere Strecke entlang der geneigten Kante, und trage nur diesen Wert in das Höhenfeld ein. Grenze: Für die Mantelfläche gilt diese Vereinfachung nicht – bei einem schiefen Prisma sind die Seitenflächen Parallelogramme statt Rechtecke, sodass M = U · h dort nicht mehr zutrifft und der Rechner nur für das Volumen zuverlässig bleibt.

Wie berechnet man die Höhe eines Prismas aus Volumen und Grundfläche?

Die Höhe eines Prismas ergibt sich durch Umstellen der Volumenformel: h = V / G. Ist zum Beispiel ein Volumen von V = 120 cm³ bei einer Grundfläche von G = 12 cm² vorgegeben, folgt h = 120 / 12 = 10 cm – exakt der Startwert des Rechners.

Für ein Dreiecksprisma mit G ≈ 6,93 cm² und einem geforderten Volumen von 69,28 cm³ ergibt sich ebenso h ≈ 69,28 / 6,93 ≈ 10 cm.

Handlungsrelevant: Der Rechner selbst rechnet nur vorwärts von h zu V, nicht umgekehrt; für die Rückrechnung teilst du das vorgegebene Volumen manuell durch die Grundfläche und trägst h anschließend hier ein, um Mantelfläche und Oberfläche direkt mitzuerhalten. Grenze: Diese Umkehrung setzt voraus, dass G bereits bekannt ist – liegen stattdessen nur Volumen und Umfang vor, lässt sich h ohne zusätzliche Annahme zur Grundform nicht eindeutig bestimmen, da G und U unabhängig voneinander variieren können.

Wie berechnet man das Volumen eines Trapezprismas?

Bei einem Trapezprisma wird zuerst die Grundfläche des Trapezes bestimmt, danach gilt wie bei jedem Prisma V = G · h.

Für ein gleichschenkliges Trapez mit den parallelen Seiten 8 cm und 4 cm sowie einer Trapezhöhe von 3 cm ergibt sich G = (8 + 4) / 2 · 3 = 18 cm²; bei einer Prismenhöhe von h = 10 cm liefert der Rechner V = 180 cm³.

Der Umfang dieses Trapezes beträgt mit den beiden schrägen Schenkeln von je rund 3,61 cm U ≈ 19,21 cm, sodass die Mantelfläche M ≈ 192,11 cm² und die Gesamtoberfläche O ≈ 228,11 cm² betragen.

Handlungsrelevant: Berechne die Trapezfläche über die Formel G = (a + c) / 2 · h_Trapez, bestimme den Umfang aus allen vier Seiten und trage beide Werte zusammen mit der Prismenhöhe ein. Grenze: Verwechsle die Trapezhöhe (Abstand der beiden parallelen Seiten) nicht mit der Prismenhöhe h – beide werden in unterschiedlichen Formelschritten gebraucht.

Wofür werden Prisma-Berechnungen in der Praxis verwendet?

Prisma-Berechnungen kommen überall dort zum Einsatz, wo ein Körper einen gleichbleibenden Querschnitt über eine bestimmte Länge hat: Holzbalken, Betonträger, Glasprismen in der Optik, Schokoladenriegel mit Dreiecksquerschnitt und Tunnel- oder Stollenquerschnitte im Ingenieurbau.

Ein Kantholz mit 10 × 10 cm Querschnitt und 3 m Länge ist ein Rechteckprisma mit G = 100 cm², U = 40 cm und h = 300 cm; der Rechner liefert V = 30.000 cm³ = 0,03 m³ und eine zu lasierende Mantelfläche von 12.000 cm² = 1,2 m².

Ein sechseckiger Balken mit a = 3 cm Seite und h = 200 cm hat dagegen G ≈ 23,38 cm², U = 18 cm und damit V ≈ 4.676,54 cm³.

Handlungsrelevant: Bestimme zuerst den Querschnitt (die Grundfläche) deines realen Bauteils, danach Umfang und Länge, um Materialvolumen und zu beschichtende Fläche in einem Schritt zu erhalten. Grenze: Für Bauteile mit sich veränderndem Querschnitt – etwa einem sich verjüngenden Balken – ist dieser Rechner nicht geeignet, da er einen konstanten Querschnitt über die gesamte Höhe voraussetzt.

Hinweise

Prisma-Ergebnis prüfen: Grundfläche und Umfang für jede Grundform bestimmen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Berechne G und U zuerst mit dem passenden Flächenrechner, dann trage die Werte hier ein. Für Dreiecke: G = 1/2·b·h_Dreieck, Umfang = a + b + c.

Für Rechtecke: G = l·b, U = 2·(l+b). Für regelmäßige Sechsecke: G ≈ 2,598·a², U = 6·a.

Volumen-Plausibilitätsprüfung: Ein Holzbalken aus Fichtenholz mit Querschnitt 12 × 8 cm und 2 m Länge hat G = 96 cm², U = 40 cm, h = 200 cm, V = 96 · 200 = 19.200 cm³ = 19,2 l.

Bei einer Dichte von Fichtenholz (ca. 0,45 g/cm³) wiegt der Balken etwa 8,6 kg.

Für regelmäßige Grundflächen lohnt es sich, die Standardformeln griffbereit zu haben: Ein gleichseitiges Dreieck hat G = (√3/4)·a², ein regelmäßiges Sechseck G ≈ 2,598·a², und der Umfang ist jeweils Seitenzahl mal Seitenlänge – so lassen sich G und U in Sekunden bestimmen, bevor der eigentliche Prismenwert berechnet wird.

Praktisch ist außerdem, das Ergebnis über eine bekannte Referenz zu prüfen: Ein Quader ist nur ein Sonderfall des Prismas mit rechteckiger Grundfläche.

Diese Freiheit hat eine Kehrseite: Der Rechner kann nicht prüfen, ob G und U überhaupt zur selben Figur gehören.

Anwendung

Praxisbeispiel: Volumen und Mantelfläche eines Prisma-Bauteils berechnen

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall Betonbalken: Trapezförmiger Querschnitt, aber vereinfacht als Rechteck 20 × 30 cm². G = 600 cm², U = 100 cm, Länge 4 m. V = 600 · 400 = 240.000 cm³ = 240 l = 0,24 m³. Beton wiegt ca. 2400 kg/m³, also 576 kg für diesen Balken.

Schalungsbedarf (Mantelfläche): M = 100 · 400 = 40.000 cm² = 4 m². Zweites Beispiel – Dreiecksprisma als Dachfirst-Element: Ein Firstträger aus Holz hat einen gleichseitig-dreieckigen Querschnitt mit Seite a = 12 cm und ist 3 m lang.

Die Grundfläche beträgt G = (√3/4)·12² ≈ 62,4 cm², der Umfang U = 3·12 = 36 cm.

Damit ergibt sich das Volumen zu V = 62,4 · 300 ≈ 18.720 cm³ ≈ 18,7 Litern und die Mantelfläche zu M = 36 · 300 = 10.800 cm² = 1,08 m² – letztere ist die zu lasierende oder zu streichende Fläche der drei Längsseiten.

Rechnet man die beiden dreieckigen Stirnflächen mit 2·62,4 ≈ 125 cm² hinzu, ist der Träger vollständig erfasst. Gerade bei nicht rechteckigen Querschnitten spart das den Umweg über mehrere Einzelrechnungen.

Weil der Rechner die Zusammengehörigkeit von G und U nicht prüfen kann, lohnt eine eigene Kontrolle über die isoperimetrische Ungleichung: Unter allen Figuren mit vorgegebenem Umfang besitzt der Kreis die größte Fläche, daher muss immer G ≤ U²/(4π) gelten.

Für die Vorgabewerte U = 16 und G = 12 heißt das 12 ≤ 20,37 – die Angaben sind also miteinander verträglich, etwa als Rechteck 6 × 2.

Käme dagegen bei U = 16 eine Grundfläche von 25 daher, wäre die Kombination geometrisch unmöglich, ohne dass der Rechner es bemerkt.

Fallstricke

Häufige Fehler: Grundfläche, Umfang, Höhe und Oberfläche verwechseln

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: Grundfläche und Umfang verwechseln. G ist der Flächeninhalt (cm²), U ist die Länge des Randes (cm).

Fehler 2: Die Höhe h des Prismas ist die Länge der Kanten zwischen den Grundflächen – nicht die Höhe des Dreiecks oder der sonstigen Grundfigur.

Fehler 3: Bei schiefen Prismen (Seitenkanten nicht senkrecht auf Grundfläche) gilt V = G · h_senkrecht, nicht G × Kantenlänge. Fehler 4: Die Deckflächen in der Oberfläche vergessen.

Die Mantelfläche M = U · h erfasst nur die Seitenflächen; erst mit den zwei Grundflächen (O = M + 2·G) ist der Körper vollständig umhüllt.

Fehler 5: Bei zusammengesetzten oder unregelmäßigen Querschnitten die Grundfläche falsch zerlegen – hier muss G als Summe der Teilflächen bestimmt werden, bevor es eingesetzt wird.

Fehler 6: Höhe des Prismas und Höhe der Grundfigur verwechseln, etwa beim Dreiecksprisma die Dreieckshöhe für h einsetzen. Die Prismenhöhe ist die Länge zwischen den Deckflächen, während die Dreieckshöhe nur in die Berechnung von G eingeht.

Fehler 6: Grundfläche und Umfang aus zwei verschiedenen Figuren mischen – der Rechner rechnet klaglos weiter.

Nächster Schritt

Prisma berechnen: Fazit und passende Rechner

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Prisma-Rechner berechnet Volumen V = G·h, Mantelfläche M = U·h und Oberfläche O = M + 2G aus Grundfläche, Umfang und Höhe.

Der große Vorteil dieses Ansatzes ist die Unabhängigkeit von der Grundform: Ob Dreieck, Rechteck, Sechseck oder ein unregelmäßiges Vieleck – solange Grundfläche und Umfang korrekt vorliegen, gelten dieselben drei Formeln.

Bestimme deshalb G und U zuerst mit dem passenden Flächen- und Umfangswerkzeug und setze sie dann zusammen mit der Prismenhöhe ein, um Volumen, Mantel- und Gesamtoberfläche in einem Schritt zu erhalten.

So wird der Prisma-Rechner zum flexiblen Ersatz für viele spezialisierte Körperrechner. Verwandte Rechner: Zylinder-Rechner, Pyramide-Rechner.

Prüfe vor der Übernahme, ob G und U wirklich zur selben Grundfigur gehören: Die Schranke G ≤ U²/(4π) entlarvt unmögliche Paare, die der Rechner andernfalls anstandslos verarbeitet. Und beachte, dass die Einheitenauswahl nichts umrechnet.

Vertiefung

Beispiele: Dreiecks-, Sechseck- und Trapezprisma nachgerechnet

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Volumen ≈ 69,28 cm³, Mantelfläche = 120 cm², Oberfläche ≈ 133,86 cm²

Dreiecksprisma (gleichseitig a = 4 cm, h = 10 cm)

Grundfläche (G)
6,93
Umfang der Grundfläche (U)
12
Höhe (h)
10

Beispiel 2 · Mittel · Volumen ≈ 649,52 cm³, Mantelfläche = 300 cm², Oberfläche ≈ 429,90 cm²

Sechskantprisma (regelmäßig a = 5 cm, h = 10 cm)

Grundfläche (G)
64,95
Umfang der Grundfläche (U)
30
Höhe (h)
10

Beispiel 3 · Komplex · Volumen = 180 cm³, Mantelfläche ≈ 192,11 cm², Oberfläche ≈ 228,11 cm²

Trapezprisma (Trapez 8/4 cm, Trapezhöhe 3 cm, h = 10 cm)

Grundfläche (G)
18
Umfang der Grundfläche (U)
19,21
Höhe (h)
10

Beispiel 4 · Komplex · Volumen = 30.000 cm³ = 0,03 m³, Mantelfläche = 12.000 cm² = 1,2 m²

Kantholz 10×10 cm, 3 m lang

Grundfläche (G)
100
Umfang der Grundfläche (U)
40
Höhe (h)
300

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Weiternutzung

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  • Infografik: Prismaformeln, VOLUMEN, V = G · h, MANTELFLÄCHE, M = U · h, OBERFLÄCHE, O = M + 2G, Gilt für jede Grundform: Dreieck, Rechteck, Sechseck oder beliebiges Vieleck

    Prisma-Rechner Formel

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/prisma-rechner-formel.svg"
           alt="Infografik: Prismaformeln, VOLUMEN, V = G · h, MANTELFLÄCHE, M = U · h, OBERFLÄCHE, O = M + 2G, Gilt für jede Grundform: Dreieck, Rechteck, Sechseck oder beliebiges Vieleck"
           width="760" height="334">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/prisma-rechner">Prisma-Rechner Formel auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/prisma-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Ergebnisse sind mathematische Orientierungswerte nach Prismavolumenformel V = G·h.

Quelle: Prismaformeln aus der Elementargeometrie

Stand: 2026-09-26

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
26. September 2026
Fachbereich
Mathematik / Geometrie
Formeln basieren auf
Prismavolumen V = G·h; Mantelfläche M = U·h; Gesamtoberfläche O = M + 2G
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Prisma-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/prisma-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Prisma-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/prisma-rechner

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