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Pyramide berechnen: Volumen und Oberfläche bestimmen

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Kurzantwort

Grundseite und Höhe eingeben und Volumen, Mantelfläche und Oberfläche der Pyramide berechnen.

Pyramidenvolumen V = 1/3·a²·h, Apothema, Mantelfläche und Oberfläche aus Grundseite und...

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Pyramide-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Eine Pyramide ist ein geometrischer Körper mit quadratischer Grundfläche und vier dreieckigen Seitenflächen, die in einer gemeinsamen Spitze zusammenlaufen. Der Pyramide-Rechner berechnet Volumen, Grundfläche, Apothema (Höhe der Seitenfläche), Mantelfläche und Gesamtoberfläche aus Grundseite a und Höhe h.

Pyramiden sind aus der ägyptischen Architektur bekannt, kommen aber auch als Dachformen, Verpackungen für Teebeutel und als geometrische Körper in Schulaufgaben vor.

Das Volumen ist ein Drittel des Quaders mit gleicher Grundfläche und Höhe – drei Pyramiden füllen also einen Quader.

Anders als beim Prisma verjüngt sich die Pyramide von der quadratischen Grundfläche bis zur einzelnen Spitze, weshalb ihr Volumen nur ein Drittel des Quaders mit gleicher Grundseite und Höhe beträgt.

Für die Mantelfläche kommt es nicht auf die senkrechte Höhe an, sondern auf das Apothema – die schräge Höhe der vier gleichschenkligen Dreiecke, die die Seitenflächen bilden.

Die Vorgabewerte a = 4 und h = 6 führen auf Grundfläche 16, Apothema 6,3246, Mantelfläche 50,5964, Oberfläche 66,5964 und Volumen 32 – der Rechner nimmt dir also den Pythagoras-Zwischenschritt zum Apothema ab, der bei Pyramidenaufgaben die eigentliche Hürde ist.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Gib die Länge einer Grundseite a und die senkrechte Höhe h der Pyramide ein. Die senkrechte Höhe ist der Abstand von der Grundfläche zur Spitze, gemessen senkrecht auf die Grundfläche.

Die Einheit (mm, cm, m) gilt für alle Längenmaße; Flächen erscheinen in cm², Volumen in cm³. Achtung: Das Apothema s ist die schräge Höhe der Dreiecksseite (Abstand Mittelpunkt der Grundseite bis zur Spitze entlang der Seitenfläche).

Es ist länger als die senkrechte Höhe h. Der Rechner berechnet s = √(h² + (a/2)²) automatisch.

Achte darauf, wirklich die senkrechte Höhe h einzugeben und nicht die Kantenlänge von der Ecke zur Spitze oder das Apothema, denn diese drei Strecken unterscheiden sich deutlich. Eines darfst du vom Einheitenfeld nicht erwarten: Es rechnet nichts um.

Ob mm, cm oder m gewählt ist, ändert an den ausgegebenen Zahlen nichts; die Auswahl protokolliert lediglich deine eigene Lesart.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Zitiergrafik: Pyramidenformeln – Volumen V gleich ein Drittel a² h, Apothema s gleich Wurzel h²+(a/2)², Mantelfläche M gleich 2as Grundfläche: G = a². Beispiel: a = 4 cm → G = 16 cm².

Apothema (schräge Seitenhöhe): s = √(h² + (a/2)²). Für h = 6 cm, a = 4 cm: s = √(36 + 4) = √40 ≈ 6,32 cm. Mantelfläche: M = 2 · a · s = 2 · 4 · 6,32 ≈ 50,60 cm² (vier Dreiecke, jedes hat Fläche 1/2·a·s).

Gesamtoberfläche: O = G + M = 16 + 50,60 ≈ 66,60 cm². Volumen: V = 1/3 · G · h = 1/3 · 16 · 6 = 32 cm³.

Der Rechenweg folgt immer derselben Reihenfolge: Zuerst die Grundfläche G = a², dann über den halben Grundseitenabstand a/2 und die Höhe h das Apothema s = √(h² + (a/2)²), daraus die Mantelfläche als vier gleiche Dreiecke M = 2·a·s und schließlich die Oberfläche O = G + M.

Das Volumen dagegen benötigt kein Apothema, sondern nur die Grundfläche und die senkrechte Höhe: V = 1/3·a²·h.

Weil das Apothema über den Satz des Pythagoras aus der Höhe und dem halben Grundseitenabstand gebildet wird, ist es immer länger als die senkrechte Höhe und geht ausschließlich in Mantel- und Oberfläche ein, niemals in das Volumen.

Pyramiden-Volumen: V gleich ein Drittel mal a² mal h.
Volumenformel des Pyramide-Rechners (quadratische Grundfläche).

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Pyramide-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man das Volumen einer Pyramide?

Das Volumen einer quadratischen Pyramide berechnet sich mit V = 1/3 · a² · h, wobei a die Seitenlänge der quadratischen Grundfläche und h die senkrechte Höhe ist. Beispiel: a = 4 cm, h = 6 cm → V = 1/3 · 16 · 6 = 32 cm³. Der Faktor 1/3 gilt für alle Pyramiden. Es sind zugleich die Startwerte des Rechners.

Der Faktor 1/3 ist der ganze Unterschied zum Prisma: Ein Prisma mit derselben Grundfläche und Höhe fasst V = G · h = 96 cm³, also dreimal so viel.

Der Grund liegt im Querschnitt — er schrumpft zur Spitze hin quadratisch, während er beim Prisma über die gesamte Höhe konstant bleibt. Für jede Pyramidenform gilt dieselbe Formel V = 1/3 · G · h, wobei G die Grundfläche bezeichnet.

Bei quadratischer Basis mit a = 4 cm ist G = 16 cm², was direkt den Rechner-Ausgabewert von 32 cm³ erklärt. Auch für Pyramiden über Rechteck, Dreieck oder Sechseck bleibt der Faktor 1/3 unverändert.

Was ist das Apothema einer Pyramide?

Das Apothema ist die schräge Höhe einer Seitenfläche der Pyramide – der Abstand vom Mittelpunkt einer Grundkante bis zur Spitze, gemessen entlang der Dreiecksfläche. Es gilt s = √(h² + (a/2)²) und ist immer größer als die senkrechte Höhe h.

Mit den Startwerten des Rechners (a = 4 cm, h = 6 cm) ist s = √(36 + 4) = √40 ≈ 6,32 cm; der Rechner weist den Wert als "Apothema" separat aus.

Verwechsle es nicht mit der Seitenkante (dem Grat von der Ecke zur Spitze): Die läuft über die Diagonale und ist mit k = √(h² + 2 · (a/2)²) = √44 ≈ 6,63 cm noch länger. Das Apothema brauchst du für die Mantelfläche, die Seitenkante nicht.

In der Praxis brauchst du das Apothema beim Zuschnitt von Dachflächen: Pro Seitendreieck mit a = 4 m und s = 6,32 m beträgt der Materialbedarf 1/2 · 4 · 6,32 = 12,64 m².

Das Gesamtdach aller vier Flächen ergibt 4 · 12,64 = 50,56 m² — dieser Wert deckt sich mit der Mantelfläche, die der Rechner für a = 4 m und h = 6 m automatisch ausweist.

Was ist der Unterschied zwischen senkrechter Höhe und Apothema?

Die senkrechte Höhe h ist der direkte Abstand von der Grundfläche zur Spitze, gemessen senkrecht auf die Grundfläche. Das Apothema s ist die schräge Seitenhöhe entlang einer Dreiecksfläche und immer größer als h. Für h = 6 cm und a = 4 cm gilt s = √(36 + 4) ≈ 6,32 cm.

Das ist die zentrale Fehlerquelle bei der Pyramide: In die Volumenformel gehört ausschließlich h. Wer versehentlich s = 6,32 cm ins Höhenfeld schreibt, erhält V = 1/3 · 16 · 6,32 ≈ 33,7 cm³ statt 32 cm³ — rund 5 % zu viel.

Ist in deiner Aufgabe nur s gegeben, rechne zuerst zurück: h = √(s² − (a/2)²). Probe mit den Startwerten: s = 6,32 cm und a = 4 cm ergibt h = √(40 − 4) = √36 = 6,00 cm — genau der ursprüngliche Wert, kontrollierbar durch erneute Eingabe im Rechner.

Anschaulich gesprochen: h misst den Lotabstand von Spitze zu Grundfläche, s den tatsächlichen Weg entlang der Dreiecksfläche — wie die Traufhöhe gegenüber der Sparrenlänge beim Dach.

Wie berechnet man die Mantelfläche einer Pyramide?

Die Mantelfläche besteht aus vier kongruenten Dreiecken. Jedes Dreieck hat die Grundlinie a und die Höhe s (Apothema). Mantelfläche M = 4 · (1/2 · a · s) = 2 · a · s. Für a = 4 cm und s ≈ 6,32 cm: M = 2 · 4 · 6,32 ≈ 50,60 cm².

Die Gesamtoberfläche ergänzt die Grundfläche: O = a² + 2 · a · s = 16 + 50,60 ≈ 66,60 cm² — genau die Werte, die der Rechner mit seinen Startwerten ausgibt.

Für die Praxis zählt die Unterscheidung: Ein Pyramidendach oder ein Zelt braucht nur die Mantelfläche von 50,60 cm², weil der Boden offen bleibt. Die Grundfläche rechnest du nur bei geschlossenen Körpern mit.

Als Merkregel: Die Mantelfläche beträgt stets 2 · a · s. Verdoppelst du die Grundseite auf 8 cm (bei gleicher Höhe s ≈ 6,71 cm), steigt die Mantelfläche auf 2 · 8 · 6,71 ≈ 107 cm² — mehr als das Doppelte, weil beide Faktoren a und s wachsen.

Wie groß ist das Volumen der Cheops-Pyramide?

Die Cheops-Pyramide hat eine Grundseite von 230,33 m und eine ursprüngliche Höhe von 146,5 m. Volumen: V = 1/3 · 230,33² · 146,5 ≈ 2,59 Millionen m³. Bei einer mittleren Dichte des verbauten Kalksteins von rund 2,3 t/m³ entspricht das einer Masse von etwa 5,9 Millionen Tonnen.

Du kannst das im Rechner nachvollziehen: Einheit auf "m" stellen, Grundseite 230,33 und Höhe 146,5 eingeben. Er liefert zusätzlich das Apothema s = √(146,5² + 115,165²) ≈ 186,3 m und eine Mantelfläche von rund 85.800 m².

Der Neigungswinkel der Seitenflächen folgt aus cos(α) = 115,165 / 186,3 → α ≈ 51,8°. Die heutige Höhe der Cheops-Pyramide beträgt nur noch 138,5 m, weil der Pyramidion (die originale Spitze) fehlt.

Gibst du im Rechner h = 138,5 ein, sinkt das Volumen auf rund 2,45 Millionen m³ — eine Differenz von etwa 140.000 m³ gegenüber dem Originalzustand von 146,5 m Höhe.

Die Pyramide besteht aus schätzungsweise 2,3 Millionen Steinblöcken mit je 2,5 Tonnen Durchschnittsgewicht; das Gesamtgewicht von etwa 5,9 Millionen Tonnen ergibt sich direkt aus Volumen und Steindichte.

Warum steht das Volumen einer Pyramide im Verhältnis 1:3 zum Quader?

Ein Quader mit gleicher Grundfläche und Höhe hat dreimal das Volumen einer Pyramide (V_Quader = a² · h, V_Pyramide = 1/3 · a² · h). Bei a = 4 cm und h = 6 cm sind das 96 cm³ gegenüber 32 cm³.

Die beliebte Veranschaulichung "drei gleiche Pyramiden ergeben einen Quader" ist allerdings nur eingeschränkt richtig: Sie funktioniert beim Würfel mit h = a, und die drei Teile sind dann schiefe Pyramiden mit der Spitze über einer Würfelecke — nicht die geraden, mittigen Pyramiden, die dieser Rechner behandelt.

Das Verhältnis 1:3 selbst gilt trotzdem immer. Es folgt aus dem Prinzip von Cavalieri, weil der Querschnitt in der Höhe x proportional zu x² wächst und ∫x² dx = h³/3 ergibt.

Zahlenprobe: Der Querschnitt bei x = 3 cm (halbe Höhe) hat die Fläche (3/6)² · 16 = 4 cm². Das Integral (16/36) · x³/3 ausgewertet von 0 bis 6 ergibt (4/9) · 72 = 32 cm³ — exakt das Rechner-Ergebnis.

Für welche Pyramidenformen gilt der Rechner?

Der Rechner berechnet quadratische Pyramiden mit quadratischer Grundfläche. Bei rechteckiger Grundfläche (a × b) lautet die Formel V = 1/3 · a · b · h. Für Dreiecks-Pyramiden (Tetraeder) gilt V = 1/3 · G · h mit G = Fläche des Dreiecks.

Konkret heißt das: Es gibt genau zwei Eingabefelder für die Geometrie — "Grundseite (a)" und "Höhe (h)" — plus die Einheit.

Für abweichende Grundformen kannst du das Volumen weiterhin mit V = 1/3 · G · h von Hand rechnen, aber Apothema und Mantelfläche des Rechners passen dann nicht mehr, weil sie das Quadrat voraussetzen.

Bei einer rechteckigen Grundfläche hat die Pyramide zwei verschiedene Apothemen, je eine für jedes Kantenpaar.

Ein reguläres Tetraeder mit Kantenlänge a = 4 cm hat eine Grundfläche G = (Wurzel(3)/4) · 16 ≈ 6,93 cm² und eine senkrechte Höhe h ≈ 3,27 cm.

Eingesetzt in V = 1/3 · G · h ergibt sich rund 7,55 cm³ — für diesen Sonderfall rechnet man am besten per Hand.

Wie berechne ich die Höhe, wenn Volumen und Grundseite bekannt sind?

Aus V = 1/3 · a² · h folgt h = 3V / a². Beispiel: V = 100 cm³, a = 5 cm → h = 3 · 100 / 25 = 12 cm. Diese Umkehrformel ist nützlich, wenn man aus einem vorgegebenen Materialvolumen die Höhe einer Pyramidenform ableiten möchte.

Der Rechner selbst kennt kein Feld für ein Zielvolumen — er rechnet nur vorwärts von Grundseite und Höhe zu Volumen, Grundfläche, Apothema, Mantel- und Gesamtfläche.

Rechne h also selbst aus und gib es zur Kontrolle ein: a = 5 cm und h = 12 cm liefern wieder exakt 100 cm³. Für die Grundseite gilt entsprechend a = √(3V / h); bei V = 100 cm³ und h = 12 cm sind das ebenfalls 5 cm.

Ein praktisches Beispiel: Steht Baumaterial für 500 m³ zur Verfügung und soll die Pyramide 10 m hoch sein, folgt a = √(1.500 / 10) ≈ 12,25 m — zur Probe im Rechner eingeben.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Merkhilfe für das Volumen: Das 1/3 nicht vergessen – Pyramide ist immer kleiner als der umschreibende Quader.

Für die Cheops-Pyramide (Grundseite 230 m, Ursprungshöhe 146 m): V = 1/3 · 230² · 146 ≈ 2,58 Mio. m³ – das kann man mit diesem Rechner nachprüfen. Plausibilitätscheck: Das Apothema s muss immer größer als h sein (s = √(h² + (a/2)²) > h).

Falls s < h erscheint, liegt ein Eingabefehler vor. Für sehr flache Pyramiden (h ≪ a) nähert sich das Apothema dem Wert a/2 an.

Für den Materialbedarf eines pyramidenförmigen Daches oder Zeltes ist die Mantelfläche M = 2·a·s entscheidend, nicht das Volumen: Sie gibt an, wie viel Blech, Ziegel oder Stoff die vier Dreiecksseiten benötigen.

Willst du aus einer vorgegebenen Grundseite und einem gewünschten Dachneigungswinkel die Höhe finden, gilt h = (a/2)·tan(α), wobei α der Neigungswinkel der Seitenfläche gegen die Waagerechte ist.

So verbindet der Rechner die reine Formgeometrie direkt mit der praktischen Dach- und Zeltplanung.

Bei den Startwerten a = 4 und h = 6 liegt das Apothema mit 6,3246 nur knapp über der Höhe 6 – je schlanker die Pyramide, desto näher rücken beide Maße zusammen.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall Dachpyramide: Ein Walmdach mit quadratischer Grundfläche 8 × 8 m und Firsthöhe 3 m. Grundfläche G = 64 m², Apothema s = √(9 + 16) = 5 m, Mantelfläche M = 2 · 8 · 5 = 80 m² (= vier Dreiecke à 20 m²). Das ist die zu deckende Dachfläche.

Volumen des Dachraums: V = 1/3 · 64 · 3 = 64 m³. Zweites Beispiel – Teebeutel-Verpackung: Eine pyramidenförmige Teetüte mit quadratischer Grundseite a = 5 cm und Höhe h = 6 cm fasst V = 1/3 · 25 · 6 = 50 cm³, also 50 ml Aufgussvolumen.

Für die benötigte Folienmenge zählt die Oberfläche: Das Apothema beträgt s = √(6² + 2,5²) = √42,25 ≈ 6,5 cm, die Mantelfläche M = 2 · 5 · 6,5 = 65 cm², und mit der quadratischen Grundfläche G = 25 cm² ergibt sich O = 90 cm² Folie je Beutel.

Bei einer Produktion von 10.000 Beuteln sind das 90 m² Verpackungsmaterial. Das Beispiel zeigt, dass beim selben Körper das Volumen den Inhalt und die Oberfläche den Materialverbrauch bestimmt – zwei Größen, die getrennt zu betrachten sind.

Wer aus dem Materialverbrauch zurückrechnen will, kehrt den Weg um: Aus M = 2·a·s folgt s = M / (2·a) und daraus h = √(s² − (a/2)²).

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: Senkrechte Höhe h mit Apothema s verwechseln. Das Apothema ist die schräge Seitenhöhe entlang der Dreiecksfläche – immer größer als h.

Fehler 2: Vergessen, dass die Mantelfläche aus vier Dreiecken besteht, nicht aus vier Quadraten. Fehler 3: Den Faktor 1/3 im Volumen weglassen – eine häufige Fehlerquelle in Klassenarbeiten.

Fehler 4: Bei der Mantelfläche mit der Höhe h statt dem Apothema s rechnen. Die vier Seitendreiecke haben die Höhe s, nicht h, sodass M = 2·a·s gilt und nicht 2·a·h.

Fehler 5: Die Grundfläche in der Oberfläche vergessen – zur Mantelfläche muss das Quadrat der Grundseite (G = a²) addiert werden, um die volle Oberfläche zu erhalten. Fehler 6: Kantenlänge und Apothema verwechseln.

Die Seitenkante läuft von einer Grundecke zur Spitze und ist länger als das Apothema, das vom Mittelpunkt einer Grundseite zur Spitze führt. Fehler 7: Aus der Nähe von h und s schließen, die Verwechslung sei harmlos.

Bei den Startwerten trennt beide nur 0,32 – bei einer flachen Pyramide mit a = 20 und h = 3 dagegen liegt das Apothema bei rund 10,4 gegenüber h = 3, also mehr als dem Dreifachen.

Der Fehler wächst genau dort, wo die Grundseite groß gegenüber der Höhe ist.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Pyramide-Rechner berechnet Volumen V = 1/3·a²·h, Apothema, Mantelfläche und Oberfläche aus Grundseite und Höhe.

Der Rechner nimmt dir dabei die Berechnung des Apothemas s = √(h² + (a/2)²) ab, das für Mantel- und Gesamtoberfläche gebraucht wird, während das Volumen allein aus Grundseite und senkrechter Höhe folgt.

Halte diese beiden Höhenmaße konsequent auseinander: Die senkrechte Höhe h steckt im Volumen, das schräge Apothema s in den Seitenflächen. Damit eignet er sich für Schulaufgaben ebenso wie für Dach-, Zelt- und Verpackungsberechnungen.

Verwandte Rechner: Kegel-Rechner, Prisma-Rechner. Zwei Randbedingungen solltest du mitnehmen: Das Einheitenfeld nimmt keine Umrechnung vor, weshalb Grundseite und Höhe zwingend dieselbe Einheit brauchen.

Und das Apothema ist stets größer als die Höhe – erscheint es kleiner, wurde die Höhe mit einer der schrägen Strecken verwechselt. Der Abstand zwischen beiden Maßen wächst, je flacher die Pyramide ausfällt.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Volumen ≈ 2.574.466,67 m³

Cheops-Pyramide (vereinfacht): a = 230 m, h = 146 m

Grundseite (a)
230
Höhe (h)
146
Einheit
m

Beispiel 2 · Mittel · Mantelfläche = 80 m²

Dachpyramide: a = 8 m, h = 3 m

Grundseite (a)
8
Höhe (h)
3
Einheit
m

Beispiel 3 · Komplex · Volumen ≈ 66,67 cm³, Oberfläche ≈ 108,82 cm²

Kleine Pyramide (Deko-Objekt) a = 5 cm, h = 8 cm

Grundseite (a)
5
Höhe (h)
8

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Weiternutzung

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  • Infografik: Pyramidenformeln, VOLUMEN, V = ⅓·a²·h, APOTHEMA, s = √(h²+(a/2)²), MANTELFLÄCHE, M = 2·a·s, Grundfläche G = a²  |  Oberfläche O = G + M  |  3 Pyramiden = 1 Quader (gleiche Basis und Höhe)

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/pyramide-rechner">Pyramide-Rechner Formel auf Rechner-Portal</a></p>

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Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Ergebnisse sind mathematische Orientierungswerte nach Pyramidenvolumenformel V = 1/3·a²·h.

Quelle: Pyramidenformeln aus der Elementargeometrie

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Mathematik / Geometrie
Formeln basieren auf
Pyramidenvolumen V = 1/3·a²·h; Apothema s = √(h² + (a/2)²)
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