Überblick
Was ist der Trapez-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ein Trapez ist ein Viereck mit genau einem Paar paralleler Seiten. Die parallelen Seiten heißen Grundseiten (a und c, wobei a die längere ist), die nicht parallelen heißen Schenkel (b und d).
Der Trapez-Rechner berechnet die Fläche A = (a+c)/2·h aus den parallelen Seiten und der Höhe sowie die Mittellinie m = (a+c)/2. Mit optional angegebenen Schenkeln liefert er auch den Umfang.
Trapeze erscheinen in Architektur (Fensterstürze, schiefe Giebelformen), im Straßenquerschnitt (Trapezprofil von Fahrbahnen), in Keilen und Schwalbennutverbindungen.
In Schulaufgaben ist das Trapez neben Dreieck und Rechteck eine der häufigsten Formen.
Der Schlüssel zur Trapezfläche ist die Mittellinie m = (a+c)/2: Sie ist der Durchschnitt der beiden parallelen Seiten und macht das Trapez flächengleich zu einem Rechteck mit Breite m und Höhe h.
Die schrägen Schenkel spielen für die Fläche keine Rolle und werden nur gebraucht, wenn zusätzlich der Umfang gesucht ist. Zwei Grenzfälle zeigen, wie allgemein diese Formel ist.
Sind beide Parallelen gleich lang, entsteht ein Parallelogramm, und (a+c)/2·h geht in a·h über. Schrumpft c dagegen auf null, bleibt ein Dreieck übrig, und dieselbe Formel liefert a/2·h.
Das Trapez ist damit die Zwischenform, die Rechteck und Dreieck als Extremfälle bereits enthält – wer die Trapezformel beherrscht, deckt drei Flächenformeln mit einer einzigen ab.