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Auflösung vergleichen: Full HD, 4K und 8K im Überblick

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Kurzantwort

Vergleicht zwei Auflösungen über Gesamtpixel und Faktor, statt nur Namen wie Full HD oder 4K gegenüberzustellen.

Auflösungen wie Full HD, QHD oder 4K per Pixelzahl vergleichen und die Folgen für Display

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Auflösungs-Vergleichsrechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Display-, Video- oder Renderformate stellst du mit dem Auflösungs-Vergleichsrechner numerisch gegenüber, statt sie nur nach ihren Marketingnamen einzuschätzen. Eine Auflösung wird als Breite × Höhe in Pixeln angegeben, und erst das Produkt beider Werte ergibt die Gesamtpixelzahl, die wirklich über Aufwand und Detailgrad entscheidet.

Genau diese Gesamtpixelzahl rechnet der Vergleich für ein altes und ein neues Format aus und stellt sie als Vergleichsfaktor gegenüber.

Marketingnamen wie Full HD, QHD oder die von der CTA definierte Bezeichnung 4K verschleiern dagegen oft, dass der Sprung von 1080p auf 4K viermal so viele Pixel bedeutet, der Schritt von 1440p auf 4K aber nur das gut Zweifache.

Der Rechner richtet sich an Gamer, Cutter, Renderer und alle, die wissen möchten, wie stark sich zwei Auflösungen in Gesamtpixelzahl, Dateigröße, Renderzeit und GPU-Last unterscheiden, bevor sie ein Panel kaufen oder ein Projekt in einem höheren Format ausspielen.

Wie weit die Namen von der Pixelrealität abweichen, zeigt der Sprung von 1.280 × 720 auf 3.840 × 2.160: Aus dem sprachlichen Dreifachen – 720p auf 2160p – wird rechnerisch der Faktor 9.

Auch die Gegenrichtung lässt sich prüfen: Wer 4K auf Full HD herunterrechnet, sieht den Faktor 0,25. Auflösungsstufen: SD, HD, Full HD und 4K als verschachtelte Rechtecke mit Pixelzahlen

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Trage für das alte und das neue Format jeweils Breite und Höhe in Pixeln ein, etwa 1920 × 1080 gegen 3840 × 2160. Wichtig ist, dass du tatsächliche Export-, Aufnahme- oder Panelwerte verwendest, denn schon ein anderes Seitenverhältnis verändert die Gesamtpixelzahl und damit den Vergleichsfaktor deutlich und macht zwei Formate trotz ähnlicher Breite praktisch verschieden.

Der Rechner gibt dir anschließend die Gesamtpixelzahl beider Auflösungen und den Vergleichsfaktor aus.

Ein typischer Eingabefehler ist, nur die Breite zweier Auflösungen einzutippen oder Marketingnamen wie 4K mit festen Pixelwerten gleichzusetzen, obwohl erst Breite und Höhe gemeinsam die echte Pixelmenge ergeben.

Alle vier Felder nehmen Werte von 1 bis 20.000 Pixel an, sodass auch ein 8K-Panel mit 7.680 × 4.320 vollständig hineinpasst. Die Zuordnung alt und neu ist dabei reine Konvention: Der Rechner teilt schlicht die neue durch die alte Pixelzahl.

Trägst du das größere Format links ein, erhältst du einen Faktor unter 1 – dieselbe Aussage, nur umgedreht.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Auflösungsvergleich-Formel (Faktor = Pixelzahl neu ÷ Pixelzahl alt): Pixelzahl alt = Breite alt × Höhe alt, Pixelzahl neu = Breite neu × Höhe neu. Der Vergleichsfaktor ergibt sich dann als Pixelzahl neu ÷ Pixelzahl alt und sagt, um welchen Faktor die Gesamtpixelzahl steigt oder fällt.

Beispiel: 1920 × 1080 ergeben 2.073.600 Pixel, 3840 × 2160 ergeben 8.294.400 Pixel; das neue Format hat damit exakt den Faktor 4,0, weil sich sowohl Breite als auch Höhe verdoppeln und 2 × 2 = 4 ergibt.

Genau deshalb ist der Sprung von Full HD auf 4K so groß: Dateigröße, Renderzeit und GPU-Last wachsen ungefähr proportional zum Vergleichsfaktor mit.

Ein Faktor unter 1 bedeutet umgekehrt, dass das neue Format weniger Pixel und damit weniger Rechenlast hat.

Wichtig ist, dass der Faktor die Pixelmenge beschreibt und nicht die Kantenlänge: Eine Verdopplung der Breite allein ergibt Faktor 2, eine Verdopplung von Breite und Höhe dagegen Faktor 4.

Genau diese Quadratur überrascht viele beim Sprung auf ein höheres Format. Pixelverhältnis Full HD zu 4K: Faktor 4, weil Breite und Höhe verdoppelt werden

Formel für den Pixelverhältnis-Faktor zweier Bildschirmauflösungen.
Der Faktor gibt an, wie viel mehr Pixel die neue Auflösung gegenüber der alten hat.

Nachschlagen

Auflösungs-Tabelle: HD, Full HD, QHD, 4K und 8K im Vergleich

Die gängigen Bildschirm- und Videoauflösungen mit Pixelmaßen, Gesamtpixelzahl und Megapixeln – zum direkten Vergleichen. Alle Werte im Format 16:9.

Auflösungsstandards mit Pixelmaßen, Gesamtpixeln und Megapixeln
BezeichnungAuflösungGesamtpixelMegapixel
SD (480p)640 × 480307.2000,3 MP
HD (720p)1280 × 720921.6000,9 MP
Full HD (1080p)1920 × 10802.073.6002,1 MP
QHD / 2K (1440p)2560 × 14403.686.4003,7 MP
4K UHD (2160p)3840 × 21608.294.4008,3 MP
5K5120 × 288014.745.60014,7 MP
8K UHD (4320p)7680 × 432033.177.60033,2 MP

Gesamtpixel = Breite × Höhe. Der Sprung von Full HD auf 4K vervierfacht die Pixelzahl (2,1 → 8,3 MP), nicht nur verdoppelt – das erklärt die deutlich höhere GPU- und Speicherlast.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Auflösungs-Vergleichsrechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Welche Werte braucht der Auflösungs-Vergleichsrechner?

Du gibst für das alte und das neue Format jeweils Breite und Höhe in Pixeln ein, also etwa 1920 mal 1080 für Full HD und 3840 mal 2160 für 4K.

Aus diesen vier Zahlen berechnet der Rechner die Gesamtpixel alt, die Gesamtpixel neu und den Vergleichsfaktor, sodass du den Lastsprung sofort als klare Zahl siehst.

Full HD ergibt rund 2,07 Millionen Pixel, 4K dagegen etwa 8,29 Millionen, was genau dem Faktor 4,0 entspricht. Praxisfall: Beim Wechsel von 1080p auf 2160p kannst du damit direkt abschätzen, wie stark Speicherbedarf, Renderzeit und VRAM-Last steigen.

Eigene oder exotische Formate wie 2048 mal 858 im Cinema-DCI-Standard lassen sich ebenso eintragen, weil der Rechner keinen festen Formatnamen erwartet.

Du brauchst keine Formatnamen zu kennen, weil allein Breite und Höhe in Pixeln die Berechnung tragen und Marketingbegriffe nur eine Hilfe sind.

Wie berechnet der Rechner Gesamtpixel und Vergleichsfaktor?

Für beide Formate multipliziert der Rechner einfach Breite mal Höhe und erhält so die Gesamtzahl der Bildpunkte. Bei 1920 mal 1080 sind das 2.073.600 Pixel, bei 3840 mal 2160 ergeben sich 8.294.400 Pixel.

Danach teilt der Rechner die neue Pixelzahl durch die alte und zeigt daraus den Vergleichsfaktor: 8.294.400 geteilt durch 2.073.600 ergibt exakt 4,0.

Steht dort also 4,0, bedeutet das nicht nur doppelte Breite und doppelte Höhe, sondern tatsächlich viermal so viele Bildpunkte insgesamt, weil sich beide Seiten gleichzeitig verdoppeln.

Ein weiteres Beispiel: QHD mit 2560 mal 1440 ergibt 3.686.400 Pixel, was gegenüber Full HD einem Faktor von etwa 1,78 entspricht und damit 78 Prozent mehr Bildpunkte bedeutet.

Genau diese einfache Rechnung aus Multiplikation und Division macht den Auflösungsvergleich nachvollziehbar und liefert eine Zahl, mit der du Last- und Speicherfolgen sauber einordnen kannst.

Was sagt ein Faktor wie 1,78 oder 4,0 praktisch aus?

Der Vergleichsfaktor zeigt, wie stark die Gesamtpixel und damit oft auch Speicher-, Render- und Rechenlast zwischen alt und neu steigen.

Ein Sprung von Full HD auf 4K liegt beispielsweise bei Faktor 4,0, also viermal so viele Bildpunkte: aus 2,07 Millionen werden rund 8,29 Millionen Pixel.

Ein Faktor von etwa 1,78 entsteht dagegen eher bei moderaten Schritten und bedeutet rund 78 Prozent mehr Pixel als zuvor.

Beim Wechsel von 720p auf Full HD ergibt sich Faktor 2,25, denn 1280 mal 720 ergibt 921.600 Pixel und 1920 mal 1080 ergibt 2.073.600 Pixel, also mehr als doppelt so viele.

Je höher der Faktor, desto deutlicher steigen typischerweise Dateigröße, VRAM-Bedarf und Renderzeit.

Genau dieser Wert hilft dir, beim Auflösungsvergleich die Medien- und Hardwarefolgen nüchtern einzuschätzen, statt dich allein auf Formatnamen wie QHD oder 4K zu verlassen, die solche Mengenunterschiede verschleiern.

Warum sind Vergleiche wie Full HD, QHD oder 4K per Name oft zu grob?

Marketingnamen bilden die tatsächliche Pixelgeometrie nur grob ab und verschweigen die echten Mengenunterschiede.

Full HD steht für 1920 mal 1080, QHD für 2560 mal 1440 und 4K meist für 3840 mal 2160, doch diese Begriffe sagen wenig über die reale Last aus.

Zwei Formate können ähnlich klingen, aber sehr unterschiedliche Gesamtpixel oder Seitenverhältnisse haben: QHD hat mit rund 3,69 Millionen Pixeln fast 80 Prozent mehr als Full HD, klingt im Namen aber nicht so weit entfernt.

Besonders trügerisch ist der Sprung von 4K auf 8K: 7680 mal 4320 liefert rund 33,18 Millionen Pixel, also viermal so viele wie 4K, obwohl der Namenszusatz lediglich eine Verdoppelung andeutet.

Der Rechner zwingt den Vergleich deshalb auf die echte Zahlengrundlage aus Breite, Höhe und Faktor. So erkennst du sofort, ob ein vermeintlich kleiner Namenssprung in Wahrheit eine massive Lastverdopplung bedeutet.

Wie hilft mir das Ergebnis bei GPU-, Render- und Speicherplanung?

Der Vergleichsfaktor und die Gesamtpixel zeigen direkt, um wie viel Kapazität du bei GPU-VRAM, Renderzeit und Speicherbedarf aufstocken musst.

Ein Sprung von Full HD auf 4K bedeutet Pixelzahl mal vier, also von 2,07 auf rund 8,29 Millionen Pixel, und genau mit diesem Faktor steigt oft auch der technische Aufwand.

Wenn ein Frame in Full HD etwa 6 MB unkomprimiert belegt, sind es in 4K rund 24 MB, was den Speicher- und Bandbreitenbedarf entsprechend vervierfacht.

Eine Rohschnitt-Sequenz, die in Full HD rund 50 GB belegt, wächst in 4K auf etwa 200 GB an, das Ergebnis ist direkt aus dem Faktor 4,0 ableitbar, ohne weitere Schätzung. Auch die Renderzeit pro Bild skaliert häufig grob mit der Pixelzahl.

So planst du Workflow-Änderungen, Festplattenbudget oder Hardware-Entscheidungen auf Basis echter Zahlen statt anhand von Formatnamen, die den realen Lastsprung nicht verraten.

Was passiert, wenn Alt und Neu unterschiedliche Seitenverhältnisse haben?

Dann vergleichst du nicht nur mehr oder weniger Pixel, sondern oft auch eine andere Bildform. Ein 21:9-Format wie 2560 mal 1080 kann trotz ähnlicher Breite eine ganz andere Nutzfläche und Schnittlogik haben als ein 16:9-Bild mit 1920 mal 1080.

Beim Wechsel von 16:9 auf 21:9 entstehen je nach Anpassung schwarze Balken oder ein Beschnitt am Rand, weil sich das Verhältnis von Breite zu Höhe ändert.

Ein konkretes Beispiel: 2560 mal 1080 hat rund 2,76 Millionen Pixel und damit mehr als Full HD, aber Filmcontent für 16:9-Monitore zeigt an den Seiten schwarze Streifen oder schneidet oben und unten ab.

Der Rechner zeigt zwar sauber den reinen Pixelvergleich und den Faktor, doch die praktische Eignung für dein Motiv oder Display musst du zusammen mit dem Seitenverhältnis bewerten.

Erst beide Angaben zusammen sagen dir, ob ein Format wirklich passt oder nur rechnerisch mehr Pixel bietet.

Wann ist mehr Auflösung praktisch kaum sichtbar?

Auf kleinen Displays, bei großem Betrachtungsabstand oder starker Kompression fällt der Pixelzahl-Unterschied kaum auf, obwohl der Vergleichsfaktor im Rechner hoch erscheint.

Ein 6-Zoll-Smartphone zeigt zwischen Full HD und 4K kaum sichtbaren Gewinn, weil das Auge die zusätzlichen Bildpunkte aus normalem Abstand nicht mehr auflöst.

Auch ein stark komprimierter Stream mit niedriger Bitrate frisst feine Details, sodass viermal so viele Pixel trotzdem wenig bringen.

Die kritische Schwelle liegt grob bei einer Pixeldichte von 300 ppi: Ab diesem Wert sind einzelne Bildpunkte aus normalem Leseabstand von etwa 30 cm mit bloßem Auge kaum noch trennbar, und mehr Auflösung steigert nur noch die Dateigröße.

Mehr Auflösung bedeutet also mehr Gesamtpixel, aber nicht automatisch mehr sichtbaren Nutzwert.

Genau dafür zeigt der Auflösungsvergleich die numerische Differenz, während die tatsächliche Wahrnehmung zusätzlich von Displaygröße, Betrachtungsabstand, Bitrate und Zielmedium abhängt und deshalb getrennt mitgedacht werden sollte.

Welche Grenze hat der Auflösungs-Vergleich bewusst?

Der Rechner bewertet ausschließlich Pixelzahl und Vergleichsfaktor, nicht aber Bitrate, Farbtiefe, Panelqualität, Schärfung oder Codec-Effizienz.

Ein 1080p-Video mit 50 Mbit/s kann deutlich besser aussehen als ein 4K-Clip mit nur 8 Mbit/s, obwohl 4K rechnerisch viermal so viele Pixel hat.

Auch Farbtiefe wie 8 Bit gegen 10 Bit oder ein effizienter Codec wie H.265 gegenüber H.264 verändern die Wahrnehmung stark, ohne dass sich die Pixelzahl ändert.

Praxisbeispiel Print: Ein Foto mit 3000 mal 2000 Pixeln reicht für einen DIN-A4-Druck bei 300 dpi, ein Foto mit 6000 mal 4000 Pixeln bietet zwar Faktor 4,0 mehr Pixel, aber den Unterschied siehst du nur im Großformat.

Das Ergebnis des Rechners ist damit eine saubere Mengen- und Lastaussage, aber keine vollständige Qualitätsbewertung.

Für echte Medienentscheidungen solltest du deshalb immer auch Seitenverhältnis, Bitrate, Farbtiefe und Zielmedium zusätzlich mitdenken und nicht allein dem Pixelfaktor vertrauen.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Wenn du 1.920 × 1.080 gegen 3.840 × 2.160 eingibst, zeigt das Ergebnis eine Gesamtpixelzahl von 2.073.600 für das alte und 8.294.400 für das neue Format sowie den Vergleichsfaktor 4,0. Das bedeutet fachlich: Renderzeit, Videobitrate und VRAM-Bedarf wachsen ungefähr proportional zur Gesamtpixelzahl, bei Faktor 4 brauchst du also rund viermal so viel Rechenressource.

Als nächsten Schritt vergleichst du 2.560 × 1.440 gegen 3.840 × 2.160 und erhältst den Faktor 2,25, womit sichtbar wird, dass der Sprung von QHD auf 4K deutlich kleiner ausfällt als von Full HD auf 4K.

Plane einen GPU- oder Speicherkauf deshalb nicht nach dem Marketingnamen der Auflösung – VESA listet die exakten Pixelwerte je Standard –, sondern nach der tatsächlichen Pixelmenge und dem daraus folgenden Vergleichsfaktor.

Behalte außerdem im Blick, dass der Faktor nur die Rechenlast der Pixel beschreibt und nicht automatisch den sichtbaren Gewinn: Auf einem kleinen Monitor aus zwei Metern Abstand ist der Unterschied zwischen QHD und 4K oft kaum wahrnehmbar, während er auf einem großen Panel aus kurzer Distanz deutlich auffällt.

Rechne deshalb Displaygröße und Sitzabstand immer mit — den passenden Abstand zum Fernseher oder Monitor findest du mit dem Bildschirmabstand-Rechner.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Lena schneidet ein Projekt bisher in Full HD und überlegt, künftig in 4K zu rendern, ist aber unsicher, ob ihr Rechner das verkraftet. Sie gibt als altes Format 1920 × 1080 und als neues Format 3840 × 2160 ein.

Das Ergebnis: Gesamtpixelzahl alt 2.073.600, Gesamtpixelzahl neu 8.294.400, Vergleichsfaktor 4,0.

Daraus liest sie ab, dass eine vorher 30 Minuten dauernde Export- und Renderzeit grob auf rund zwei Stunden steigt und auch der Speicherbedarf der Projektdateien etwa vervierfacht wird.

Als Zwischenschritt prüft sie 2560 × 1440 gegen 3840 × 2160 und erhält den Faktor 2,25 – ein Export in QHD würde die Rechenlast nur gut verdoppeln.

Sie entscheidet sich für QHD als Kompromiss, weil der sichtbare Detailgewinn gegenüber Full HD spürbar ist, der Sprung in der GPU-Last gegenüber 4K aber moderat bleibt.

Für den Speicherbedarf rechnet Lena zusätzlich nach: Wächst die Pixelmenge um den Faktor 2,25, steigt auch der Platzbedarf ihrer Zwischendateien in ähnlicher Größenordnung, sodass sie ihre Archivplatte entsprechend größer plant.

Erst danach fällt die Entscheidung endgültig – nicht nach dem Marketingnamen der Auflösung, sondern nach der Pixelmenge und dem daraus folgenden Aufwand. Videoschnitt: FHD zu 4K = Faktor 4 – QHD als Kompromiss mit Faktor 2,25

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Ein häufiger Fehler ist, nur die Breite zweier Auflösungen wie 2560 gegen 3840 zu vergleichen und daraus direkt auf die Gesamtpixelzahl zu schließen, obwohl erst Breite und Höhe gemeinsam die Pixelmenge bestimmen. Ebenso problematisch ist, viermal so viele Pixel automatisch als viermal sichtbar schärfer zu lesen, obwohl Displaygröße, Betrachtungsabstand und Bitrate die wahrgenommene Schärfe stark verändern.

Viele nutzen den Vergleichsfaktor außerdem als exakten Dateigrößen- oder Renderwert, ohne Codec, Framerate oder Farbtiefe mitzudenken, die den Speicherbedarf zusätzlich beeinflussen.

Schließlich werden Marketingnamen wie Full HD, QHD oder 4K mit festen Pixelwerten gleichgesetzt, obwohl etwa Ultrawide-4K eine andere Gesamtpixelzahl hat.

Der Rechner zeigt die Pixelrelation und den Faktor, nicht die vollständige Qualitäts- oder Performancebilanz.

Ein letzter Stolperstein ist die Annahme, die GPU-Last steige exakt linear mit dem Faktor: In der Praxis wirken Speicherbandbreite, Treiber und Engine-Optimierungen mit, sodass der reale Leistungsabfall je nach Anwendung über oder unter dem rechnerischen Faktor liegen kann.

Der Wert bleibt trotzdem die beste erste Näherung für die Planung.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Auflösungs-Vergleichsrechner zeigt über die Gesamtpixelzahl und den Vergleichsfaktor, wie stark sich zwei Auflösungen aus Breite und Höhe in Renderaufwand, Dateigröße und GPU-Last unterscheiden, bevor du eine Kauf-, Export- oder Produktionsentscheidung triffst.

Für jeden Aufloesung-Vergleich gibst du je Breite und Höhe in Pixeln ein und liest den Faktor direkt ab. So erkennst du, ob der Schritt auf ein höheres Format wie 4K den Mehraufwand wert ist.

Als nächsten Schritt vergleichst du deine aktuelle Projektauflösung mit dem geplanten Endformat und siehst sofort, wie viele Pixel und damit wie viel zusätzliche Rechenlast das höhere Preset wirklich fordert.

Als Merkgröße gilt: Full HD auf 4K bedeutet Faktor 4, QHD auf 4K dagegen nur Faktor 2,25 – der Zwischenschritt ist deshalb oft der wirtschaftlichere Kompromiss.

Ein oft unterschätzter Zwischenschritt ist der Weg von Full HD auf QHD: Mit 2.560 × 1.440 landest du bei Faktor 1,78 – deutlich weniger als die gefühlte Verdopplung. Full HD vs 4K: 2.073.600 vs 8.294.400 Pixel = Faktor 4,0.

1080p vs 1440p: Faktor 1,78. QHD vs 4K: Faktor 2,25. 4K vs 8K: Faktor 4,0. Für das passende Bildformat hilft der Seitenverhältnis-Rechner, für die Exportplanung die Video-Bitrate & Dateigröße.

Wie viele Megapixel ein Format hat und wie groß es druckbar ist, zeigt der Megapixel-Rechner; einzelne Pixel in Zentimeter rechnest du mit dem Pixel-cm-Rechner um, die Bildschirmgröße in Zentimetern zeigt der Zoll-cm-Bildschirmrechner.

Wie groß das Sichtfeld bei einem gegebenen Sitzabstand ausfällt, ermittelt der FOV-Rechner.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Alt – Gesamtpixel: 2.073.600 Pixel | Neu – Gesamtpixel: 3.686.400 Pixel | Faktor: 1,78

Full HD vs. QHD vergleichen

Alt – Breite
1.920
Alt – Höhe
1.080
Neu – Breite
2.560
Neu – Höhe
1.440

Beispiel 2 · Mittel · Alt – Gesamtpixel: 921.600 Pixel | Neu – Gesamtpixel: 2.073.600 Pixel | Faktor: 2,25

HD (720p) vs. Full HD (1080p) vergleichen

Alt – Breite
1.280
Alt – Höhe
720
Neu – Breite
1.920
Neu – Höhe
1.080

Beispiel 3 · Komplex · Alt – Gesamtpixel: 8.294.400 Pixel | Neu – Gesamtpixel: 33.177.600 Pixel | Faktor: 4,00

4K vs. 8K vergleichen

Alt – Breite
3.840
Alt – Höhe
2.160
Neu – Breite
7.680
Neu – Höhe
4.320

Beispiel 4 · Komplex · Alt – Gesamtpixel: 414.720 Pixel | Neu – Gesamtpixel: 2.073.600 Pixel | Faktor: 5,00

SD (PAL) vs. Full HD vergleichen

Alt – Breite
720
Alt – Höhe
576
Neu – Breite
1.920
Neu – Höhe
1.080

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Weiternutzung

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  • Full HD hat 2,1 Millionen Pixel, 4K hat 8,3 Millionen Pixel. Der Faktor 4 entsteht, weil sowohl Breite als auch Höhe verdoppelt werden.

    Pixelverhältnis Full HD vs. 4K = Faktor 4

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    <a href="https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich">
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           alt="Full HD hat 2,1 Millionen Pixel, 4K hat 8,3 Millionen Pixel. Der Faktor 4 entsteht, weil sowohl Breite als auch Höhe verdoppelt werden."
           width="760" height="320">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich">Pixelverhältnis Full HD vs. 4K = Faktor 4 auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich
  • Drei Auflösungsstufen verglichen: Full HD 2,07 Megapixel, QHD 3,69 Megapixel Faktor 2,25, 4K 8,29 Megapixel Faktor 4,0 mit Renderzeiten

    Videoschnitt: FHD zu 4K = Faktor 4 – QHD als Kompromiss mit Faktor 2,25

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           alt="Drei Auflösungsstufen verglichen: Full HD 2,07 Megapixel, QHD 3,69 Megapixel Faktor 2,25, 4K 8,29 Megapixel Faktor 4,0 mit Renderzeiten"
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich">Videoschnitt: FHD zu 4K = Faktor 4 – QHD als Kompromiss mit Faktor 2,25 auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich
  • Vier Auflösungen als verschachtelte Rechtecke: SD 480p (0,3 MP), HD 720p (0,9 MP), Full HD 1080p (2,1 MP), 4K 2160p (8,3 MP).

    Auflösungsstufen im Vergleich

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           alt="Vier Auflösungen als verschachtelte Rechtecke: SD 480p (0,3 MP), HD 720p (0,9 MP), Full HD 1080p (2,1 MP), 4K 2160p (8,3 MP)."
           width="760" height="370">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich">Auflösungsstufen im Vergleich auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich
  • Fünf gängige Bildschirmdiagonalen im 16:9-Format mit ihren Breiten in Zentimetern: 24″ = 53 cm, 27″ = 60 cm, 32″ = 71 cm, 55″ = 122 cm, 65″ = 144 cm.

    Typische Bildschirmgrößen im Vergleich

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    <a href="https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich">
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           alt="Fünf gängige Bildschirmdiagonalen im 16:9-Format mit ihren Breiten in Zentimetern: 24″ = 53 cm, 27″ = 60 cm, 32″ = 71 cm, 55″ = 122 cm, 65″ = 144 cm."
           width="760" height="360">
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich">Typische Bildschirmgrößen im Vergleich auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich
  • Infografik: Bildschirmauflösung: Standards im Vergleich, STANDARD — PIXEL — MEGAPIXEL — TYPISCHE GERÄTE, SD (480p), 720 × 480, 0,3 MP, DVD, altes TV, HD (720p), 1280 × 720

    Aufloesung Vergleich Standards

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich">Aufloesung Vergleich Standards auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: Pixelgeometrie, gängige Video- und Displayformate sowie relative Auflösungsvergleiche, Stand Mai 2026.

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Technik & Digital / Bild & Video
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Auflösungs-Vergleichsrechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Auflösungs-Vergleichsrechner. Available at: https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/aufloesung-vergleich

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