Überblick
Was ist der Bandbreite- und Übertragungszeit-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
40 GB Upload bei 80 Mbit/s dauern netto 4.000 Sekunden, also rund 67 Minuten – bei 20 Prozent Bandbreitenverlust durch Protokolle und VPN bleiben davon nur 80 Prozent der Rate übrig, sodass der Rechner auf 5.000 Sekunden oder rund 83 Minuten kommt und ein einstündiges Backup-Fenster reißt. Dieser Rechner plant Uploads und Downloads realistisch, statt nur mit theoretischen Leitungsgeschwindigkeiten zu rechnen, und zeigt, wie lange Backups, Cloud-Synchronisationen oder große Dateiversände tatsächlich dauern.
Grundlage ist die Übertragungszeit als Verhältnis von Datenmenge zu Datenrate gemäß RFC 6349, von der der eingestellte Verlust abgezogen wird.
Entscheidend ist dabei die korrekte Einheit: Dateigrößen stehen in Byte (der Rechner kennt MB und GB), Leitungsgeschwindigkeiten dagegen in bit (Mbit/s) oder Byte pro Sekunde (MB/s), und ein Byte sind 8 bit.
Wer das verwechselt, unterschätzt die Übertragungszeit schnell um den Faktor 8. Der Rechner nimmt dir diese Umrechnung ab und gibt als einziges Ergebnis die Dauer in Sekunden aus.
Ein Modus, der aus einer Zielzeit die nötige Bandbreite zurückrechnet, ist nicht enthalten — dafür variierst du die Bandbreite so lange, bis die Sekundenzahl in dein Fenster passt.