Überblick
Was ist der Foto- & Video-Speicher-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie viel Platz Kamerasessions, Smartphone-Aufnahmen oder ganze Content-Projekte am Ende tatsächlich belegen, unterschätzt man leicht – der Foto- und Video-Speicher-Rechner macht diesen Bedarf vorab greifbar. Das ist nützlich, wenn du Speicherkarten, SSDs oder Archivspeicher für Reise, Dreh oder Shooting passend dimensionieren willst.
Den Bedarf schätzt du zuverlässig, indem du Dateityp, Auflösung, Clipdauer und Stückzahl getrennt erfasst statt einen Sammelwert zu raten.
Konkrete Größenordnungen helfen dabei: Ein JPG mit 12 Megapixel belegt rund 4 bis 6 MB, eine RAW-Datei oft 25 bis 50 MB, und eine Minute 4K-Video bei 100 Mbit/s nach SMPTE-Vorgaben rund 0,75 GB.
Für Fotos multipliziert der Rechner Anzahl und durchschnittliche Dateigröße, für Videos Bitrate und Aufnahmedauer.
So siehst du, ob eine 128-GB-Karte für deinen Dreh ausreicht oder ob du mehrere Karten, eine SSD und Reserve für Backups einplanen musst.
Wie stark eine einzige Auswahl durchschlägt, zeigt der Kameratyp: Dieselben 10.000 Fotos und 120 Videominuten bei zwei Kopien ergeben als Smartphone-Material 116 GB, als DSLR-JPEG 236 GB und als DSLR-RAW 636 GB.
Der Videoanteil bleibt dabei konstant bei 18 GB – die Spreizung stammt allein aus den Fotos.
1.000 Fotos sind rund 4 GB (JPG) beziehungsweise 25 GB (RAW), 10.000 Fotos rund 40 GB oder 250 GB. Umgekehrt passen in 1 GB etwa 250 JPG-Aufnahmen oder rund 40 RAW-Dateien.
Eine Minute 4K-Video (~450 MB) verbraucht dabei so viel Platz wie gut 110 JPG-Fotos. Gerechnet wird dezimal mit 1 GB = 1.000 MB, wie Kartenhersteller ihre Kapazität beschriften.