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FPS-Rechner: Frametime berechnen und Bildraten vergleichen

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Kurzantwort

FPS-Rechner: Bildrate eingeben und Frametime in Millisekunden ablesen — oder im Airsoft-Modus die Mündungsenergie in Joule und die WaffG-Klasse ermitteln. Kein Ersatz für eine amtliche Messung.

FPS Rechner: Frametime aus Bildrate berechnen und 24, 30, 60, 120 fps vergleichen.

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

3 Annahmen und 2 Grenzen

Annahmen

  • Video-Modus: Frametime = 1000 ms geteilt durch fps. Die Gesamtanzahl Frames ergibt sich aus fps mal Dauer in Sekunden.
  • Airsoft-Modus: Die Mündungsenergie wird nach E = ½mv² berechnet, wobei m das BB-Gewicht in Kilogramm und v die Mündungsgeschwindigkeit in m/s ist. 1 fps = 0,3048 m/s (exakt).
  • Die WaffG-Schwellen gelten für Druckluft-, Federdruck- und CO2-Waffen (Softair/Airsoft). Maßgeblich ist die tatsächliche Mündungsenergie, nicht die Herstellerangabe.

Grenzen

  • Video-Modus: Die Berechnung setzt eine konstante Bildrate voraus. Variable Bildraten (VFR) und Dropped Frames werden nicht berücksichtigt.
  • Airsoft-Modus: Die Formel E = ½mv² gilt für kugelförmige Projektile ohne Drall. Reale Werte können durch Reibung, Hopup und Lauflänge abweichen. Nur eine amtliche Chronograph-Messung ist rechtsverbindlich.

Stand der Prüfung: WaffG Anlage 2 (Stand 2024), geprüft am 02.09.2026. Video-Frametime-Formel ist zeitunabhängig.

Überblick

Was bedeutet FPS und warum ist die Frametime wichtig?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

60 fps entsprechen einer Frametime von 16,667 ms — jedes einzelne Bild steht also knapp 17 Millisekunden auf dem Bildschirm, bevor das nächste folgt. Genau diese Frametime berechnet der FPS-Rechner aus einer beliebigen Bildrate und zeigt, wie flüssig ein Video oder Spiel tatsächlich läuft. Die Bildrate allein verrät nur, wie viele Bilder pro Sekunde gerendert werden — erst die Frametime macht den Unterschied greifbar: Bei 30 fps steht jedes Bild 33,333 ms, bei 24 fps sogar 41,667 ms.

Der Sprung von 24 auf 60 fps drittelt die Standzeit nahezu. Neben der Frametime gibt der Rechner die Gesamtzahl der Frames für eine eingestellte Videodauer aus: 60 fps über eine Minute ergeben exakt 3.600 Einzelbilder.

Im zweiten Modus wechselt der Rechner in die Airsoft-Welt, wo FPS für Feet per Second steht.

Dort berechnet er aus Mündungsgeschwindigkeit und BB-Gewicht die kinetische Energie in Joule und ordnet sie nach WaffG Anlage 2 in die passende Rechtsklasse ein — von Spielzeug unter 0,5 J bis zur WBK-Pflicht über 7,5 J.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Im Video-Modus trägst du die gewünschte Bildrate in fps und optional die Videodauer in Sekunden ein. Gängige Werte: 24 fps für Kino, 25 für PAL, 30 für Web-Video, 60 für Gaming, 120 oder 240 für Slow-Motion.

Die Bildrate findest du in den Exporteinstellungen des Schnittprogramms oder in den Aufnahme-Eigenschaften der Kamera.

Im Airsoft-Modus gibst du die Mündungsgeschwindigkeit in fps oder m/s ein, dazu das BB-Gewicht in Gramm und optional ein Vergleichs-BB-Gewicht für die Umrechnung bei gleicher Energie.

Die Geschwindigkeit steht meist auf der Verpackung oder am Chronographen. Ein häufiger Fehler ist, die Herstellerangabe als verbindlichen Wert zu nehmen, obwohl nur die tatsächliche Messung am Chronographen rechtsrelevant ist.

Achte außerdem darauf, den richtigen Modus zu wählen — Video-FPS und Airsoft-FPS haben trotz gleicher Abkürzung nichts miteinander zu tun.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Video-Modus (Frametime = 1000 ÷ fps): Die Frametime in Millisekunden ergibt sich aus 1000 geteilt durch die Bildrate. Bei 60 fps sind das 1000 ÷ 60 = 16,667 ms, bei 120 fps nur noch 8,333 ms.

Die Gesamtzahl der Frames folgt aus Bildrate mal Videodauer in Sekunden: 30 fps über eine Minute ergeben 30 × 60 = 1.800 Frames.

Airsoft-Modus (E = ½mv²): Die Mündungsenergie in Joule berechnet sich aus der halben Masse in Kilogramm mal dem Quadrat der Geschwindigkeit in m/s. Die Umrechnung von Feet per Second nutzt den Faktor 1 fps = 0,3048 m/s (exakt, Definition 1 Fuß).

Beispiel: 330 fps mit einer 0,20-g-BB ergeben 100,58 m/s und damit 1,01 Joule — erlaubnisfrei ab 18 Jahren ohne WBK. Für das Vergleichs-BB-Gewicht gilt bei gleicher Energie: v₂ = √(2E ÷ m₂).

Die 1,01 J entsprechen mit einer 0,25-g-BB noch 295,2 fps statt der ursprünglichen 330 fps.

Rechtsgrundlage der drei Klassen (WaffG Anlage 2, Stand 2024): Bis 0,5 Joule ist die Waffe vom Waffengesetz ausgenommen (Abschnitt 3 Unterabschnitt 2 Nr. 1 Buchst. a) — lediglich das Führen in der Öffentlichkeit bleibt über § 42a WaffG eingeschränkt, ein WaffG-eigenes Mindestalter besteht dafür nicht.

Zwischen 0,5 und 7,5 Joule ist der erlaubnisfreie Erwerb und Besitz ab 18 Jahren mit F-im-Fünfeck-Kennzeichnung möglich (Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1).

Über 7,5 Joule greift die allgemeine Erlaubnispflicht (Abschnitt 2 Unterabschnitt 1) — eine Waffenbesitzkarte ist erforderlich.

Die Grenzen liegen bei 0,20-g-BBs rechnerisch bei rund 232 fps (0,5 J) und 899 fps (7,5 J); da der Rechner die Klasse anhand der ungerundeten Energie bestimmt, kann die angezeigte Rundung knapp von der Klassengrenze abweichen. Formeln des FPS-Rechners: Frametime t = 1000 ÷ fps (Standzeit pro Bild in ms) und Mündungsenergie E = ½ · m · v²

Nachschlagen

Frametime-Vergleich gängiger Bildraten

Schnell nachschlagen – ohne selbst zu rechnen.

Frametime in Millisekunden und typisches Einsatzgebiet für die wichtigsten Bildraten von 24 bis 240 fps.
Bildrate (fps)Frametime (ms)Einsatzgebiet
2441,667Kino, Spielfilm
2540,000PAL-Fernsehen, EU-Broadcast
3033,333Web-Video, Streaming
6016,667Gaming Standard, Sport-Übertragung
1208,333High-Refresh Gaming, Slow-Motion
2404,167Extrem-Slow-Motion, Profi-Esport

Alle Werte berechnet als 1000 ms geteilt durch die fps. Die Frametime beschreibt die Standzeit eines einzelnen Bildes. Je niedriger die Ausgangs-Bildrate, desto stärker fällt eine Verdopplung ins Gewicht.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu FPS-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie rechne ich eine Bildrate in Millisekunden um (fps in ms)?

Die Frametime in Millisekunden ergibt sich aus 1000 geteilt durch die Bildrate in fps: Bei 30 fps sind das 1000 ÷ 30 = 33,333 ms, bei 60 fps nur noch 16,667 ms.

Trage die Bildrate im Video-Modus des Rechners ein, und du erhältst die Frametime direkt als Ergebnis, ohne die Formel selbst anzuwenden.

Zusätzlich berechnet der Rechner die Gesamtzahl der Frames für eine eingestellte Videodauer: 60 fps über eine Minute ergeben exakt 3.600 Einzelbilder, 30 fps dagegen nur 1.800.

Die Umrechnung gilt unabhängig von Videocontainer oder Codec für jede konstante Bildrate gleichermaßen.

Nicht erfasst werden variable Bildraten (VFR), bei denen die tatsächliche Standzeit zwischen einzelnen Bildern schwankt; hier liefert der Rechner nur den Durchschnittswert für die angegebene Bildrate.

In der Praxis reicht das meist aus, etwa um zu prüfen, ob ein 60-Hz-Monitor mit 60 fps synchron läuft.

Warum berechnet der FPS-Rechner sowohl Video-Frametime als auch Airsoft-Joule?

FPS steht im Video- und Gaming-Bereich für Frames per Second, im Airsoft-Bereich dagegen für Feet per Second – zwei physikalisch unterschiedliche Größen, die zufällig dieselbe Abkürzung teilen.

Der Rechner trennt beide Bedeutungen über den Modus-Schalter: Im Video-Modus ergibt eine Bildrate von 60 fps eine Frametime von 16,667 ms, im Airsoft-Modus liefert eine Mündungsgeschwindigkeit von 330 fps mit einer 0,20-Gramm-BB eine Energie von 1,01 Joule samt passender WaffG-Rechtsklasse.

Ein Wechsel des Modus tauscht alle Eingabefelder vollständig aus: Die Video-Felder Bildrate und Videodauer werden nicht mehr angezeigt, stattdessen erscheinen Mündungsgeschwindigkeit, BB-Gewicht und Vergleichs-BB-Gewicht.

Achte deshalb vor der Eingabe darauf, welcher Modus zu deiner Suche passt, sonst landest du im falschen Bereich.

Google-Suggests zeigen unter dem Suchbegriff „fps rechner“ sowohl PC-Gaming-Varianten wie „fps rechner grafikkarte“ als auch die Airsoft-Variante „fps rechner airsoft“ oder „fps rechner joule“ – beide Bedeutungen sind reale Suchanfragen, die der Rechner über den Modus-Schalter abdeckt.

Wie stark unterscheidet sich die Standzeit pro Bild zwischen 30 fps und 60 fps?

Die Frametime sinkt von 33,333 ms bei 30 fps auf 16,667 ms bei 60 fps – eine Halbierung der Standzeit pro Bild.

Für Gaming ist das ein deutlich spürbarer Sprung: Bei 30 fps wirken schnelle Kamerabewegungen ruckelig, bei 60 fps folgt das Bild der Eingabe fast ohne wahrnehmbare Verzögerung.

Trage beide Werte nacheinander in den Video-Modus des Rechners ein, um die Differenz von 16,666 ms direkt zu vergleichen.

Zur Einordnung: Der Sprung von 60 auf 120 fps bringt danach nur noch 8,334 ms weniger Standzeit – absolut betrachtet weniger als die Hälfte des ersten Sprungs.

Die Faustregel lautet deshalb: Je niedriger die Ausgangs-Bildrate, desto größer der wahrnehmbare Gewinn einer Verdopplung.

Für reine Web-Videos ohne schnelle Bewegung reicht häufig schon 30 fps aus, für Gaming und Sport-Aufnahmen mit schnellen Schwenks ist 60 fps die gängige Mindestanforderung.

Was bringt der Sprung von 60 fps auf 120 fps oder 144 fps in der Praxis?

Von 60 auf 120 fps sinkt die Frametime von 16,667 ms auf 8,333 ms, auf 144 fps sogar auf 6,944 ms – jeweils weniger als die Hälfte der ursprünglichen Standzeit.

Der Gewinn ist aber nur sichtbar, wenn der Monitor die höhere Bildrate auch darstellen kann: Ein 60-Hz-Panel zeigt maximal 60 Bilder pro Sekunde, unabhängig davon, wie viele Frames die Grafikkarte liefert.

Erst ein 120-Hz- oder 144-Hz-Monitor macht den Unterschied nutzbar, typischerweise in schnellen Shootern, wo ein kürzerer Zeitabstand zwischen zwei Bildern die Reaktionszeit auf Gegner verkürzt.

So lassen sich die Werte direkt vergleichen, wenn du nacheinander 60, 120 und 144 fps in den Rechner einträgst: Die absolute Differenz schrumpft mit jedem Schritt, von 8,334 ms (60 auf 120 fps) auf nur noch 1,389 ms (120 auf 144 fps).

Für kompetitives Gaming lohnt sich der Sprung dennoch, für reines Video-Streaming meist nicht.

Wie berechnet man die Mündungsenergie einer Airsoft-Waffe in Joule?

Die kinetische Energie folgt aus E = ½ · m · v², wobei m die Masse der BB in Kilogramm und v die Geschwindigkeit in Meter pro Sekunde ist.

Beispiel: 330 fps entsprechen 100,58 m/s; mit einer 0,20-Gramm-BB (0,0002 kg) ergibt das E = 0,5 × 0,0002 × 100,58² = 1,01 Joule.

Trage im Airsoft-Modus die Mündungsgeschwindigkeit entweder in fps oder direkt in m/s ein, dazu das BB-Gewicht in Gramm – nach der Eingabe übernimmt der Rechner Umrechnung und Formel automatisch.

Wichtig: Die Herstellerangabe auf der Verpackung bezieht sich fast immer auf 0,20-Gramm-BBs; wer schwerere Geschosse verwendet, misst bei gleicher Energie eine niedrigere fps-Zahl.

Nur eine Messung am Chronographen mit der tatsächlich verwendeten BB liefert einen belastbaren Wert – die Berechnung hier dient der Orientierung und ersetzt keine amtliche Messung vor dem Spielbetrieb.

Ab wie viel fps überschreitet eine Softair mit 0,20-Gramm-BBs die 0,5-Joule-Grenze?

Bei 231 fps liegt die Energie einer 0,20-Gramm-BB noch bei 0,50 Joule und gilt als vom Waffengesetz ausgenommen, bei 232 fps übersteigt die ungerundete Energie bereits 0,5 Joule und die Waffe fällt in die erlaubnisfreie Klasse ab 18 Jahren (WaffG Anlage 2 Abschnitt 3 Unterabschnitt 2 Nr. 1 Buchst. a bzw. Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1).

Der Rechner zeigt in beiden Fällen gerundet „0,5 J“ an, klassifiziert aber anhand der ungerundeten Energie – ein Grenzfall, den nur eine Messung am Chronographen zuverlässig auflöst.

Wichtig ist, den Wert nicht nach der Herstellerangabe in fps, sondern nach der tatsächlich gemessenen Energie zu prüfen.

Seriöse Spielfelder setzen ihre Indoor-Limits meist bei 1,0 Joule an, deutlich über dieser Grenze – die 0,5-Joule-Schwelle betrifft ausschließlich die rechtliche Einordnung, nicht die Feldregeln der Veranstalter.

Ab wie viel fps wird eine Softair mit 0,20-Gramm-BBs erlaubnispflichtig (7,5 Joule)?

Bei 898 fps liegt die Energie einer 0,20-Gramm-BB noch bei 7,49 Joule und damit knapp in der erlaubnisfreien Klasse, bei 899 fps steigt sie auf 7,51 Joule und die Waffe wird erlaubnispflichtig – eine Waffenbesitzkarte (WBK) ist dann zwingend erforderlich.

Die Grenze von 7,5 Joule markiert in Deutschland den Übergang zu Werten, wie sie sonst bei Druckluft- und Federdruckwaffen für Erwachsene ohne Bedürfnisnachweis gelten (WaffG Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 1).

In der Praxis erreichen die meisten handelsüblichen Airsoft-Waffen diesen Wert nicht: Übliche Geschwindigkeiten liegen zwischen 300 und 450 fps, je nach Antrieb (Federdruck, elektrisch, Gas).

Trage deine gemessene Geschwindigkeit und dein BB-Gewicht in den Rechner ein, um zu prüfen, wie weit du von der 7,5-Joule-Grenze entfernt bist, bevor du an Umbauten mit höherer Leistung denkst.

Wie rechne ich Feet per Second in Meter pro Sekunde um?

Ein Foot per Second entspricht exakt 0,3048 Meter pro Sekunde, denn ein Fuß ist per Definition 0,3048 Meter lang. Um von fps in m/s umzurechnen, multiplizierst du den fps-Wert mit 0,3048: 330 fps × 0,3048 = 100,584 m/s, gerundet 100,58 m/s.

Für die Rückrechnung teilst du den m/s-Wert durch denselben Faktor: 100 m/s ÷ 0,3048 = 328,08 fps, im Rechner gerundet 328,1 fps.

Wähle im Airsoft-Modus einfach die passende Eingabe-Einheit (fps oder m/s) aus – der Rechner übernimmt die Umrechnung automatisch und zeigt zusätzlich die daraus berechnete Mündungsenergie in Joule.

Die Umrechnung ist nicht auf Airsoft beschränkt, sondern gilt für jede Geschwindigkeitsangabe in Feet per Second, etwa bei US-amerikanischen Chronographen-Messgeräten, die häufig nur die imperiale Einheit anzeigen.

Warum ändert sich die fps-Zahl, wenn ich ein anderes BB-Gewicht einsetze?

Weil bei gleicher Energie die Geschwindigkeit mit steigender Masse sinkt: v = √(2E ÷ m). Eine Waffe mit 330 fps und 0,20-Gramm-BBs hat 1,01 Joule; mit 0,25-Gramm-BBs sinkt die Geschwindigkeit bei identischer Energie auf 295,2 fps (89,97 m/s).

Trage im Feld „Vergleichs-BB-Gewicht“ das Gewicht ein, das du im Spiel tatsächlich nutzen willst, und der Rechner zeigt sofort, welche fps-Zahl bei gleicher Energie zu erwarten ist.

Das ist wichtig, weil Hersteller ihre Angaben fast immer mit 0,20-Gramm-BBs messen, viele Spieler im Feld aber schwerere BBs (0,25 bis 0,32 g) für mehr Präzision und Windstabilität nutzen.

Die Energie bleibt dabei konstant, nur die gemessene Geschwindigkeit ändert sich – ein Feldlimit in Joule ist deshalb aussagekräftiger als ein Limit in fps, weil es unabhängig vom verwendeten BB-Gewicht gilt.

Welche Bildrate nutzen Kinofilm, PAL- und NTSC-Fernsehen?

Kinofilme laufen traditionell mit 24 fps (41,667 ms Frametime), europäisches PAL-Fernsehen mit 25 fps (40 ms) und das US-amerikanische NTSC-System mit rund 29,97 fps (33,367 ms).

Die Unterschiede stammen aus historischen Gründen: PAL orientierte sich an der 50-Hz-Netzfrequenz Europas, NTSC an der 60-Hz-Frequenz der USA, aus Gründen der Farbträger-Kompatibilität leicht auf 29,97 statt 30 fps abgesenkt.

Trage die jeweilige Bildrate in den Video-Modus ein, um die exakte Frametime für dein Schnittprojekt zu vergleichen – wichtig etwa, wenn du Filmmaterial für ein anderes Zielformat konvertierst und Ruckler durch nicht passende Bildraten vermeiden willst.

Web-Video und Streaming nutzen heute meist 30 oder 60 fps, unabhängig von der ursprünglichen Sendenorm.

Nur bei der Konvertierung zwischen den historischen Standards (24, 25, 29,97 fps) entstehen automatisch leichte Frame-Wiederholungen oder -Auslassungen (Pulldown).

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Vergleiche nicht nur die Bildrate, sondern die Frametime: Der Sprung von 30 auf 60 fps halbiert die Standzeit von 33,333 ms auf 16,667 ms und ist deutlich spürbar. Von 60 auf 120 fps sinkt sie nur noch um weitere 8,334 ms auf 8,333 ms — ein Unterschied, den viele Spieler auf einem 60-Hz-Monitor gar nicht sehen können, weil das Display die zusätzlichen Frames nicht darstellt.

Im Airsoft-Modus hilft der Vergleichs-BB-Wert bei der Feldplanung: Wechselst du von 0,20-g- auf 0,25-g-BBs, sinkt die Geschwindigkeit bei gleicher Energie von 330 auf 295,2 fps. Die schwerere BB fliegt langsamer, aber stabiler im Wind.

Achte immer darauf, dass die berechnete Joule-Zahl unter dem Feldlimit liegt — Indoor-Spiele erlauben meist maximal 1,0 bis 1,2 Joule, Outdoor-Spiele je nach Veranstalter bis 1,5 oder 2,0 Joule. Frametime-Vergleich: 24, 30, 60 und 120 fps mit Standzeit in Millisekunden

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Lukas streamt Gameplay und will seiner Community erklären, warum er auf einen 144-Hz-Monitor umgestiegen ist. Er gibt 60 fps in den Rechner ein und erhält eine Frametime von 16,667 ms. Dann stellt er 144 fps ein: Die Frametime sinkt auf 6,944 ms.

Jedes Bild steht weniger als halb so lange — in schnellen Shootern ist das der Unterschied zwischen einem sichtbaren und einem unsichtbaren Gegner hinter einer Ecke.

Zweites Szenario: Ein Airsoft-Spieler hat eine neue Softair mit 330 fps laut Verpackung und 0,20-g-BBs. Der Rechner zeigt 1,01 Joule — knapp über der 0,5-J-Grenze, also frei ab 18 Jahren.

Für ein Indoor-Spiel mit 1,0-J-Limit liegt er damit an der Obergrenze. Er prüft zusätzlich mit 0,25-g-BBs: Die Geschwindigkeit fällt auf 295,2 fps, die Energie bleibt bei 1,01 Joule.

Die schwerere BB fliegt präziser, ohne das Joule-Limit zu verändern. Airsoft: 330 fps mit 0,20-g-BB ergeben 1,01 Joule — knapp über Spielzeuggrenze

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist, Video-FPS (Frames per Second) und Airsoft-FPS (Feet per Second) gleichzusetzen — die Abkürzung ist identisch, die Bedeutung grundverschieden. Ebenso verbreitet ist der Irrtum, doppelte Bildrate bedeute doppelt so flüssiges Bild: Von 30 auf 60 fps sinkt die Frametime um 16,666 ms, von 120 auf 240 fps aber nur noch um 4,166 ms.

Der wahrnehmbare Unterschied schrumpft mit jeder Verdopplung. Im Airsoft-Modus verwechseln viele die Herstellerangabe in fps mit der tatsächlichen Mündungsenergie.

Eine Waffe mit 400 fps und 0,20-g-BBs erreicht 1,49 Joule, mit 0,25-g-BBs bei gleicher Energie aber nur noch 357,8 fps.

Wer das Feldlimit in fps statt in Joule prüft, übersieht, dass das BB-Gewicht den fps-Wert verschiebt, die Energie aber gleich bleibt. Maßgeblich ist immer die Joule-Zahl, nicht der fps-Wert.

Wichtige Abgrenzung: Dieser Rechner schätzt keine Hardware-Leistung — er sagt nicht voraus, wie viele fps eine Grafikkarte in einem bestimmten Spiel erreicht.

Wer eine Bildrate für sein PC-Setup abschätzen möchte, braucht einen Benchmark- oder Bottleneck-Rechner mit Hardware-Datenbank; der FPS-Rechner rechnet ausschließlich eine bereits bekannte oder gewünschte Bildrate in Frametime um beziehungsweise eine Mündungsgeschwindigkeit in Joule.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der FPS-Rechner übersetzt Bildraten in Frametime und Gesamtframes und zeigt im Airsoft-Modus die Mündungsenergie mit WaffG-Einordnung. Als feste Bezugsgrößen gelten: 60 fps = 16,667 ms Frametime, 30 fps = 33,333 ms, 24 fps = 41,667 ms.

Im Airsoft-Modus gilt: 330 fps mit 0,20-g-BB = 1,01 Joule (frei ab 18). Wie viel Speicher ein Video bei bestimmter Bitrate belegt, zeigt der Video-Bitrate-Rechner; das passende Bildformat prüfst du im Seitenverhältnis-Rechner. Für die Auflösungsplanung nutzt du den Auflösungs-Vergleich.

Welches Sichtfeld dein Monitor bei einem bestimmten Sitzabstand tatsächlich abdeckt, zeigt der FOV-Rechner.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Frametime: 41,667 ms | Gesamtanzahl Frames: 1.440

Video-Modus: 24 fps — Kino-Standard

Modus
Video / Gaming
Bildrate
24 fps
Videodauer
60 s

Beispiel 2 · Mittel · Frametime: 40,000 ms | Gesamtanzahl Frames: 1.500

Video-Modus: 25 fps — PAL-Fernsehstandard

Modus
Video / Gaming
Bildrate
25 fps
Videodauer
60 s

Beispiel 3 · Komplex · Frametime: 6,944 ms | Gesamtanzahl Frames: 8.640

Video-Modus: 144 fps — High-Refresh-Gaming

Modus
Video / Gaming
Bildrate
144 fps
Videodauer
60 s

Beispiel 4 · Komplex · Mündungsgeschwindigkeit: 330 fps / 100,58 m/s | Mündungsenergie: 1,01 J | Rechtsklasse: Frei ab 18 (keine WBK) | Vergleichs-BB: 295,2 fps / 89,97 m/s

Airsoft-Modus: 330 fps mit 0,20-g-BB — Joule und WaffG-Klasse

Modus
Airsoft / Softair
Eingabe-Einheit
fps (Feet per Second)
Mündungsgeschwindigkeit
330 fps
BB-Gewicht
0,20 g

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Mündungsgeschwindigkeit: 160 fps / 48,77 m/s | Mündungsenergie: 0,24 J | Rechtsklasse: Spielzeug (≤ 0,5 J) | Vergleichs-BB: 143,1 fps / 43,62 m/s

Airsoft-Modus: 160 fps mit 0,20-g-BB — vom WaffG ausgenommen

Modus
Airsoft / Softair
Eingabe-Einheit
fps (Feet per Second)
Mündungsgeschwindigkeit
160 fps
BB-Gewicht
0,20 g

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Mündungsgeschwindigkeit: 231 fps / 70,41 m/s | Mündungsenergie: 0,50 J | Rechtsklasse: Spielzeug (≤ 0,5 J) | Vergleichs-BB: 206,6 fps / 62,98 m/s

Airsoft-Modus: 231 fps mit 0,20-g-BB — direkt an der 0,5-Joule-Grenze

Modus
Airsoft / Softair
Eingabe-Einheit
fps (Feet per Second)
Mündungsgeschwindigkeit
231 fps
BB-Gewicht
0,20 g

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Berechnung ersetzt keine amtliche Messung. Die Rechtsklassifikation im Airsoft-Modus dient der Orientierung nach WaffG Anlage 2 und stellt keine Rechtsberatung dar. Maßgeblich ist die tatsächliche Mündungsenergie, gemessen per Chronograph.

Quelle: Frametime = 1000/fps; Kinetische Energie E = ½mv² (Standardphysik); Rechtsklassifikation nach WaffG Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1 (0,5–7,5 J, erlaubnisfrei) und Abschnitt 3 Unterabschnitt 2 Nr. 1 Buchst. a (≤ 0,5 J, vom Gesetz ausgenommen), Stand 2024.

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Technik & Digital / Bild & Video
Formeln basieren auf
Kinetische Energie E = ½mv², Einheitenumrechnung 1 fps = 0,3048 m/s, WaffG Anlage 2 (Stand 2024)
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). FPS-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/fps-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. FPS-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/technik-digital/bild-video/fps-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.