Überblick
Was ist der Backup-Größe-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
2.000 GB Primärdaten mit vier Backup-Sätzen und versionierter Strategie ergeben bereits rund 9.728 GB empfohlene Zielkapazität, wenn die Kompression die Daten auf 60 % ihrer Größe bringt – bevor NAS, externe Festplatte oder Cloud zu klein werden, zeigt dieser Rechner den realistischen Speicherbedarf für Datensicherungen. Er macht sichtbar, wie stark die Anzahl der Backup-Sätze, die Versionsstrategie und der Kompressionsfaktor das Zielvolumen verändern.
Ausgangspunkt ist dein Primärdatenvolumen in GB, das der Rechner mit der Zahl der Sicherungssätze und einem Strategiefaktor multipliziert: ‘einfach’ zählt mit 1, ‘dreifach’ mit 3 und ‘versioniert’ mit 1,5.
Danach wird die erwartete Kompression angewendet und ein Sicherheitsaufschlag aufgeschlagen, der auf gängige Plattengrößen aufgerundet wird.
So erkennst du früh, ob eine 8-TB- oder 10-TB-Platte ausreicht, und vermeidest, dass eine Datensicherung mitten im Lauf am vollen Ziel scheitert. Das BSI empfiehlt eine 3-2-1-Strategie als Mindeststandard.
Der größte Hebel ist dabei die Versionsstrategie, weil sie das Volumen vervielfacht. Ein Detail der Empfehlung solltest du kennen: Sie rastet in 512-GB-Stufen ein.
Zwischen 520 GB und 560 GB Primärdaten – bei vier Sätzen, dreifacher Strategie und 70 % Restgröße – nennt der Rechner beide Male dieselben 6.144 GB, obwohl der komprimierte Bedarf von 4.368 auf 4.704 GB steigt.
Wie viel GB braucht ein Backup? Plane als Faustregel das 1,5- bis 2-fache deiner Nutzdatenmenge: Für 500 GB Daten sind das rund 750 bis 1.000 GB Backup-Speicher.
Sobald du mehrere Versionen aufbewahrst oder nach der 3-2-1-Regel sicherst – drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus –, steigt der Bedarf schnell auf das 3- bis 6-fache der Ausgangsdaten.
Die 3-2-1-Regel ist der vom BSI empfohlene Mindeststandard für verlässliche Datensicherungen.