Überblick
Bildschirmzeit berechnen und mit der Altersempfehlung vergleichen
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wer fragt, wie viel Bildschirmzeit gesund ist, bekommt im Netz meist eine einzelne Zahl. Dieser Rechner geht den umgekehrten Weg: Du trägst ein, wie viele Stunden ein Kind, eine Jugendliche oder du selbst tatsächlich vor Smartphone, Tablet, Fernseher, Computer und Spielkonsole verbringst, und erfährst, was das auf Tag, Woche und Jahr bedeutet.
Die Hochrechnung trennt Werktag und Wochenende, denn ein langes Wochenende hebt den Wochendurchschnitt stärker an, als es sich anfühlt.
Aus dem Durchschnitt entstehen der Anteil an der Wachzeit und der Abstand zur Obergrenze der Leitlinie für die gewählte Altersgruppe. Gemeint ist die Freizeit-Bildschirmzeit, also ohne Unterricht und Arbeit.
Als Maßstab dient die AWMF-Leitlinie 027-075 zur Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend, Version 1.0 mit Geltung ab dem 15.07.2023.
Sie nennt je Altersgruppe einen Höchstwert, zum Beispiel 45 bis 60 Minuten pro Tag von 9 bis 11 Jahren und 1 bis 2 Stunden von 12 bis 15 Jahren. Für Erwachsene gibt es keinen Wert, dort zeigt der Rechner nur die Hochrechnung.
Der Vergleich ist eine Orientierung und keine Diagnose. Der Rechner ist für zwei Situationen gedacht.
Eltern wollen vor einer Regel wissen, wo die Familie steht, und Jugendliche oder Erwachsene möchten ihre eigene Nutzung einmal in Wochen- und Jahresstunden sehen.
In beiden Fällen zählt das Ergebnis erst im Vergleich: Eine Zahl wie 1.669 Stunden im Jahr bekommt Gewicht, wenn daneben steht, dass die Obergrenze für 12 bis 15 Jahre bei täglicher Nutzung 730 Stunden im Jahr ergäbe.