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Subnetz-Rechner: IPv4 und IPv6 CIDR berechnen

Technik & DigitalStand Noch keine Bewertung

Kurzantwort

Der Subnetz-Rechner berechnet aus einer IP-Adresse und Präfixlänge die Netzadresse, Broadcast-Adresse, den nutzbaren Hostbereich und die Subnetzmaske. Er unterstützt IPv4 (CIDR /0–/32) und IPv6 (/0–/128) sowie die Aufteilung eines Netzes in kleinere Subnetze.

IPv4- und IPv6-Subnetze berechnen: Netzadresse, Broadcast, Hostbereich

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Subnetz-Rechner: IPv4 und IPv6 CIDR berechnen?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Aus einer IP-Adresse und einer CIDR-Präfixlänge die Netzadresse, Broadcast-Adresse, den nutzbaren Hostbereich und die Subnetzmaske ablesen — das ist die Aufgabe, für die Netzwerkadministratoren, DevOps-Teams und IT-Studenten den Subnetz-Rechner öffnen. CIDR (Classless Inter-Domain Routing) nach RFC 4632 ersetzt die alten Netzklassen A, B und C durch eine frei wählbare Präfixlänge zwischen /0 und /32 bei IPv4 beziehungsweise /0 und /128 bei IPv6.

Die Präfixlänge gibt an, wie viele der führenden Bits zur Netzadresse gehören; die restlichen Bits stehen für Host-Adressen.

Aus 192.168.1.0/24 ergeben sich so 254 nutzbare Hosts, weil 8 Host-Bits 256 Adressen liefern, abzüglich Netzadresse und Broadcast. Der Rechner zeigt zusätzlich Subnetzmaske, Wildcard-Maske, Binärdarstellung und die historische Netzklasse an.

Im IPv6-Modus arbeitet er mit 128-Bit-Adressen und komprimierter Schreibweise nach RFC 4291. Darüber hinaus teilt er ein Netz auf Wunsch in kleinere Subnetze auf und listet deren Adressbereiche einzeln auf. IPv4-Subnetting: Netz- und Host-Anteil einer 32-Bit-Adresse bei /24

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Wähle zuerst das Protokoll: IPv4 oder IPv6. Im IPv4-Modus gibst du eine Adresse wie 192.168.1.0 ein und stellst die Präfixlänge zwischen /0 und /32 ein; typische Werte sind /24 für ein kleines Büronetz oder /16 für einen Standort.

Solche Adressen findest du in Firewall-Regeln, DHCP-Konfigurationen oder Cloud-VPC-Setups. Das Feld Ziel-Präfix bestimmt, in wie viele kleinere Subnetze das Netz aufgeteilt wird.

Setzt du den Ziel-Präfix auf /26, entstehen aus einem /24-Netz vier Subnetze mit je 62 nutzbaren Hosts.

Im IPv6-Modus trägst du eine Adresse wie 2001:db8:: ein und wählst die Präfixlänge, typischerweise /48 für einen Standort oder /64 für ein einzelnes Subnetz.

Ein häufiger Fehler ist, den Ziel-Präfix kleiner als den Netz-Präfix zu setzen — der Rechner korrigiert das automatisch auf den Netz-Präfix, weil ein größeres Subnetz als das Ausgangsnetz nicht möglich ist.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Subnetzmaske aus Präfixlänge: Die Subnetzmaske entsteht, indem die ersten p Bits auf 1 und die restlichen 32 − p Bits auf 0 gesetzt werden. Bei /24 ergibt das 11111111.11111111.11111111.00000000, dezimal 255.255.255.0.

Die Netzadresse berechnet der Rechner durch eine bitweise UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Maske, die Broadcast-Adresse durch eine ODER-Verknüpfung der Netzadresse mit der invertierten Maske (Wildcard).

Beispiel: 192.168.1.100/24 — Maske 255.255.255.0, Netzadresse 192.168.1.0, Broadcast 192.168.1.255. Die Anzahl nutzbarer Hosts folgt aus 2^(32 − p) − 2, also 2^8 − 2 = 254 bei /24.

Die beiden abgezogenen Adressen sind die Netzadresse selbst und die Broadcast-Adresse. Sonderfälle: Ein /32-Präfix beschreibt genau eine Host-Route, ein /31-Präfix nach RFC 3021 erlaubt zwei Adressen ohne Broadcast für Point-to-Point-Links.

Wird ein Netz aufgeteilt, bestimmt die Differenz zwischen Ziel-Präfix und Netz-Präfix die Zahl der Subnetze: 2^(zp − p), also 2^(26 − 24) = 4 Subnetze bei /24 → /26. Jedes dieser Subnetze hat dann 2^(32 − 26) − 2 = 62 nutzbare Hosts.

Subnetz-Formel: Nutzbare Hosts gleich 2 hoch 32 minus Präfixlänge minus 2. Subnetze gleich 2 hoch Differenz aus Ziel- und Netz-Präfix.
H ist die Anzahl nutzbarer Hosts (ohne Netz- und Broadcast-Adresse). S ist die Anzahl der Subnetze bei der Aufteilung.

Nachschlagen

IPv4-Subnetz-Tabelle: Präfixlänge, Maske, Hosts und Subnetze

CIDR-Präfixlängen von /8 bis /32 mit Subnetzmaske, Wildcard-Maske, nutzbaren Hosts und Netzklasse auf einen Blick.

IPv4-Präfixlängen mit Subnetzmaske, Hosts und historischer Netzklasse
CIDRSubnetzmaskeWildcardAdressenHostsKlasse
/8255.0.0.00.255.255.25516.777.21616.777.214A
/10255.192.0.00.63.255.2554.194.3044.194.302A
/12255.240.0.00.15.255.2551.048.5761.048.574A
/16255.255.0.00.0.255.25565.53665.534B
/20255.255.240.00.0.15.2554.0964.094B
/22255.255.252.00.0.3.2551.0241.022C
/24255.255.255.00.0.0.255256254C
/25255.255.255.1280.0.0.127128126C
/26255.255.255.1920.0.0.636462C
/27255.255.255.2240.0.0.313230C
/28255.255.255.2400.0.0.151614C
/29255.255.255.2480.0.0.786C
/30255.255.255.2520.0.0.342C
/31255.255.255.2540.0.0.122 (P2P)C
/32255.255.255.2550.0.0.011 (Host)C

Hosts = 2^(32 − Präfix) − 2. /31 (RFC 3021) und /32 sind Sonderfälle ohne Broadcast. Klasse bezieht sich auf die historische Einteilung; seit CIDR (RFC 4632) ist die Präfixlänge maßgeblich.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Subnetz-Rechner: IPv4 und IPv6 CIDR berechnen

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist eine Subnetzmaske und wie berechnet man sie?

Eine Subnetzmaske ist eine 32-Bit-Zahl, die festlegt, welcher Teil einer IPv4-Adresse zum Netzwerk gehört und welcher Teil für Host-Adressen zur Verfügung steht.

Sie entsteht, indem die ersten p Bits auf 1 und die restlichen 32 minus p Bits auf 0 gesetzt werden.

Bei einer Präfixlänge von /24 ergeben sich so 24 Einsen gefolgt von 8 Nullen, also binär 11111111.11111111.11111111.00000000, was dezimal 255.255.255.0 entspricht.

Der Rechner leitet die Maske automatisch aus der eingegebenen Präfixlänge ab und zeigt sie sowohl in Dezimal- als auch in Binärform an.

Aus der Maske folgt direkt die Netzadresse: Eine bitweise UND-Verknüpfung der IP-Adresse mit der Maske liefert den Netzanteil. Die invertierte Maske, die sogenannte Wildcard-Maske, gibt an, welche Bits zum Hostbereich gehören.

Bei /24 lautet die Wildcard 0.0.0.255 und beschreibt 256 Adressen im Hostanteil, davon 254 für Endgeräte nutzbar.

Wie viele Hosts passen in ein Subnetz?

Die Anzahl nutzbarer Hosts in einem IPv4-Subnetz berechnet sich nach der Formel 2 hoch (32 minus Präfixlänge) minus 2.

Die beiden abgezogenen Adressen sind die Netzadresse, die das Subnetz selbst identifiziert, und die Broadcast-Adresse, die alle Geräte im Subnetz gleichzeitig anspricht.

Bei einem /24-Netz ergeben sich 2 hoch 8 gleich 256 Adressen, abzüglich 2 bleiben 254 nutzbare Hosts. Ein /26-Netz liefert 2 hoch 6 gleich 64 Adressen, davon 62 für Endgeräte.

Zwei Sonderfälle weichen von dieser Regel ab: Ein /32-Präfix beschreibt eine einzelne Host-Route mit genau einer Adresse und wird für Loopback-Adressen oder spezifische Routeneinträge verwendet.

Ein /31-Präfix erlaubt nach RFC 3021 zwei Adressen ohne Broadcast und eignet sich für Point-to-Point-Verbindungen zwischen zwei Routern, bei denen weder Netzadresse noch Broadcast benötigt werden.

Der Rechner berücksichtigt beide Fälle automatisch und zeigt die korrekte Hostzahl an.

Was ist CIDR und warum hat es Netzklassen abgelöst?

CIDR steht für Classless Inter-Domain Routing und wurde 1993 mit RFC 4632 eingeführt, um die starre Einteilung in Netzklassen A, B und C durch flexible Präfixlängen zu ersetzen.

Im alten Klassensystem war Klasse A auf /8 festgelegt (rund 16,7 Millionen Hosts), Klasse B auf /16 (65.534 Hosts) und Klasse C auf /24 (254 Hosts).

Brauchte ein Unternehmen 500 Hosts, musste es ein ganzes Klasse-B-Netz beantragen und verschwendete über 65.000 Adressen. CIDR erlaubt jede beliebige Präfixlänge, sodass ein /23-Netz mit 510 Hosts exakt zum Bedarf passt.

Der Rechner zeigt die historische Netzklasse weiterhin als Orientierung an, nutzt für alle Berechnungen aber die CIDR-Präfixlänge. In der Praxis bedeutet das: Sie planen Ihre Netze ausschließlich über die Präfixlänge und nicht über Klassen.

Wer in Prüfungen oder Dokumentationen auf Netzklassen stößt, kann sie im Rechner als Zusatzinformation ablesen, ohne sie für die Adressplanung heranzuziehen.

Wie teile ich ein Netz in mehrere Subnetze auf?

Um ein bestehendes Netz in kleinere Subnetze aufzuteilen, erhöhen Sie die Präfixlänge.

Der Rechner bietet dafür das Feld Ziel-Präfix: Setzen Sie dort eine größere Zahl als die aktuelle Präfixlänge ein, zeigt er sofort die resultierenden Subnetze mit ihren Netzadressen, Broadcast-Adressen und Hostzahlen an.

Aus einem /24-Netz mit 254 Hosts werden bei Ziel-Präfix /26 genau vier Subnetze mit je 62 nutzbaren Hosts. Die Formel dafür lautet 2 hoch (Ziel-Präfix minus Netz-Präfix), also 2 hoch 2 gleich 4 Subnetze.

Jedes Subnetz hat seinen eigenen Broadcast, seinen eigenen Hostbereich und wird von den anderen Subnetzen durch einen Router getrennt. In der Praxis nutzen Sie die Aufteilung, um Abteilungen, Gastnetzwerke oder Serverzonen voneinander zu isolieren.

Der Rechner listet bis zu 64 Subnetze einzeln auf und fasst den Rest zusammen. Planen Sie dabei immer mindestens ein bis zwei Reserve-Subnetze ein, um spätere Erweiterungen ohne komplette Umnummerierung umsetzen zu können.

Was ist der Unterschied zwischen Netzadresse und Broadcast-Adresse?

Die Netzadresse ist die erste Adresse eines Subnetzes und identifiziert das Netz selbst. Sie entsteht, indem alle Host-Bits auf 0 gesetzt werden. Bei 192.168.1.0/24 lautet die Netzadresse 192.168.1.0.

Die Broadcast-Adresse ist die letzte Adresse im Subnetz und entsteht, indem alle Host-Bits auf 1 gesetzt werden, hier also 192.168.1.255.

Ein Paket an die Broadcast-Adresse erreicht alle Geräte im Subnetz gleichzeitig und wird etwa für ARP-Anfragen oder DHCP-Discover verwendet.

Beide Adressen sind nicht für einzelne Endgeräte nutzbar, weshalb sie bei der Berechnung der nutzbaren Hosts abgezogen werden.

Im Rechner erscheinen Netzadresse und Broadcast in eigenen Ergebnisfeldern, zusammen mit dem ersten und letzten nutzbaren Host. Bei einem /24-Netz ist der erste Host 192.168.1.1 und der letzte 192.168.1.254.

Konfigurieren Sie ein Gerät versehentlich auf die Netzadresse oder die Broadcast-Adresse, erreichen andere Geräte diesen Host nicht zuverlässig, weil das Betriebssystem diese Adressen für interne Zwecke reserviert.

Wie funktioniert IPv6-Subnetting und worin unterscheidet es sich von IPv4?

IPv6 verwendet 128-Bit-Adressen statt der 32 Bit bei IPv4, was einen enorm größeren Adressraum ergibt.

Statt Dezimaloktette nutzt IPv6 acht Gruppen aus je vier Hexadezimalziffern, getrennt durch Doppelpunkte, beispielsweise 2001:0db8:0000:0000:0000:0000:0000:0000.

Die Kurzschreibweise mit Doppel-Doppelpunkt ersetzt aufeinanderfolgende Nullgruppen, sodass dieselbe Adresse als 2001:db8:: geschrieben werden kann.

Im IPv6-Subnetting zählt man nicht einzelne Hosts, sondern /64-Subnetze, weil ein einziges /64-Subnetz bereits 2 hoch 64 Adressen umfasst.

Ein Standort mit einem /48-Präfix kann so 2 hoch 16 gleich 65.536 /64-Subnetze einrichten und hat damit mehr Subnetze als die meisten Unternehmen jemals benötigen.

Der Rechner zeigt die Netzadresse sowohl in komprimierter als auch in voll expandierter Form, die Anzahl möglicher /64-Subnetze und die letzte Adresse im Block.

Eine separate Broadcast-Adresse wie bei IPv4 gibt es bei IPv6 nicht; stattdessen werden Multicast-Gruppen für ähnliche Zwecke genutzt.

Was bedeutet die Wildcard-Maske und wofür brauche ich sie?

Die Wildcard-Maske ist die bitweise Invertierung der Subnetzmaske und gibt an, welche Bits einer Adresse variieren dürfen, also zum Hostbereich gehören.

Bei einer Subnetzmaske von 255.255.255.0 lautet die Wildcard-Maske 0.0.0.255 und bedeutet, dass die letzten acht Bits frei wählbar sind.

In Cisco-Routern und vielen Firewalls werden Access Control Lists nicht mit der Subnetzmaske, sondern mit der Wildcard-Maske konfiguriert. Ein ACL-Eintrag wie permit 192.168.1.0 0.0.0.255 erlaubt den gesamten Hostbereich des /24-Netzes.

Der Rechner gibt die Wildcard-Maske in einem eigenen Feld aus, sodass Sie den Wert direkt in Ihre Konfiguration übernehmen können, ohne ihn von Hand aus der Subnetzmaske abzuleiten.

Beachten Sie, dass die Wildcard-Maske nicht zwingend zusammenhängend sein muss, auch wenn das bei Subnetzmasken der Fall ist.

In der Praxis kommen nicht-zusammenhängende Wildcards jedoch selten vor und sollten nur eingesetzt werden, wenn der konkrete Anwendungsfall es erfordert.

Woran erkenne ich, ob eine IP-Adresse privat oder öffentlich ist?

RFC 1918 definiert drei IPv4-Adressbereiche, die ausschließlich für private Netze vorgesehen sind und nicht im öffentlichen Internet geroutet werden: 10.0.0.0/8 mit rund 16,7 Millionen Adressen, 172.16.0.0/12 mit rund einer Million Adressen und 192.168.0.0/16 mit 65.534 Adressen.

Jede Adresse, die in einen dieser Bereiche fällt, ist privat und erreicht ohne NAT (Network Address Translation) keine Ziele im Internet.

Der Rechner prüft die eingegebene Adresse automatisch gegen diese drei Bereiche und zeigt im Feld Privates Netz an, ob die Adresse in einen RFC-1918-Bereich fällt oder nicht.

Eine Adresse wie 192.168.1.100 wird als privat erkannt, eine Adresse wie 8.8.8.8 hingegen nicht.

In Unternehmensnetzwerken verwenden nahezu alle internen Geräte private Adressen aus einem dieser Bereiche, und ein Router mit NAT übersetzt sie beim Verlassen des lokalen Netzes in eine öffentliche Adresse.

Wer ein Netz plant, wählt den privaten Bereich passend zur erwarteten Größe: 10.0.0.0/8 für große Standorte, 192.168.0.0/16 für kleinere Netze.

Warum ist /64 die Standardgröße für IPv6-Subnetze?

Das /64-Präfix ist in RFC 4291 und RFC 7421 als Standardgröße für IPv6-Endnutzer-Subnetze festgelegt. Die oberen 64 Bit identifizieren das Netzwerk, die unteren 64 Bit den Host.

Diese Aufteilung ist technisch notwendig, weil die Stateless Address Autoconfiguration (SLAAC) nach RFC 4862 voraussetzt, dass 64 Host-Bits verfügbar sind, damit Geräte ihre Adresse selbstständig aus der MAC-Adresse oder einem zufälligen Wert ableiten können.

Ohne SLAAC müsste jeder Host manuell konfiguriert oder per DHCPv6 adressiert werden. Ein /64-Subnetz liefert rund 18,4 Trillionen Adressen — bewusst übergroß gewählt, damit Adressknappheit wie bei IPv4 ausgeschlossen bleibt.

In der Praxis nummeriert man deshalb nicht einzelne Hosts, sondern plant ganze /64-Blöcke für VLANs, Abteilungen oder Container-Cluster.

Der Rechner zeigt im IPv6-Modus, wie viele /64-Subnetze aus einem übergeordneten Präfix wie /48 oder /32 entstehen, sodass du die Segmentierung für einen Standort direkt ablesen kannst.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Wenn du 192.168.1.0 mit Präfix /24 und Ziel-Präfix /26 eingibst, zeigt das Ergebnis: Netzadresse 192.168.1.0, Broadcast 192.168.1.255, 254 nutzbare Hosts, Subnetzmaske 255.255.255.0, Wildcard 0.0.0.255, Klasse C, privat (RFC 1918). In der Aufteilung erscheinen vier /26-Subnetze mit je 62 Hosts: 192.168.1.0/26, 192.168.1.64/26, 192.168.1.128/26 und 192.168.1.192/26.

Das bedeutet fachlich: Jedes der vier Subnetze erhält seinen eigenen Broadcast und seinen eigenen Hostbereich — Geräte im ersten Subnetz (Hosts .1 bis .62) erreichen Geräte im zweiten (.65 bis .126) nur über einen Router.

Als nächsten Schritt prüfst du im IPv6-Modus ein Standortnetz: 2001:db8::/48 mit Ziel-Präfix /64 ergibt 65.536 /64-Subnetze — genug für einen kompletten Unternehmensstandort.

Behalte bei der Planung zwei bis drei Subnetze als Reserve, damit spätere Erweiterungen keine Umnummerierung erzwingen. Die Wildcard-Maske brauchst du vor allem in Cisco-ACLs, wo sie anstelle der Subnetzmaske den Hostbereich beschreibt.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Lisa plant als Netzwerkadministratorin den Umzug eines Büros mit 200 Arbeitsplätzen in ein neues Gebäude. Der Provider stellt ihr das Netz 10.10.0.0/22 bereit.

Sie gibt die Adresse im Rechner ein und liest ab: Netzadresse 10.10.0.0, Broadcast 10.10.3.255, 1.022 nutzbare Hosts. Das reicht für die 200 Arbeitsplätze, doch sie braucht getrennte Segmente für Büro, Server, WLAN-Gäste und Management.

Sie setzt den Ziel-Präfix auf /24 und erhält vier Subnetze: 10.10.0.0/24 (254 Hosts, Büro), 10.10.1.0/24 (Server), 10.10.2.0/24 (WLAN-Gäste) und 10.10.3.0/24 (Management).

Jedes Subnetz hat seinen eigenen Broadcast und wird über den Core-Switch geroutet. Für das Büro-Subnetz prüft sie die Kapazität: 254 Hosts bei 200 Arbeitsplätzen lässt Platz für Drucker und IP-Telefone.

Sollte das WLAN-Segment später mehr Kapazität brauchen, könnte sie es auf /23 erweitern, was dann aber das Management-Subnetz verschiebt — deshalb notiert sie die aktuelle Aufteilung im Netzplan.

Zum Schluss prüft sie den Privatnetz-Status: Der Rechner zeigt Ja (RFC 1918), das Netz ist also nicht im Internet geroutet und für interne Nutzung vorgesehen.

Die Wildcard-Masken kopiert sie direkt in die Firewall-ACLs, ohne sie von Hand aus der Subnetzmaske ableiten zu müssen. Netzplanung: 10.10.0.0/22 aufgeteilt in vier /24-Subnetze fuer Buero, Server, WLAN und Management

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Ein verbreiteter Fehler ist, die Anzahl der IP-Adressen mit der Anzahl nutzbarer Hosts gleichzusetzen. Ein /24-Netz hat 256 Adressen, aber nur 254 Hosts — Netzadresse und Broadcast sind nicht für Endgeräte nutzbar.

Ebenso wird oft vergessen, dass der Ziel-Präfix größer sein muss als der Netz-Präfix: Aus einem /24 lassen sich /26-Subnetze bilden, aber kein /22-Subnetz, weil das ein größeres Netz als das Ausgangsnetz wäre.

Ein weiterer Irrtum betrifft die Netzklassen: Der Rechner zeigt sie als historische Einordnung, aber seit CIDR spielen sie für die Adresszuweisung keine Rolle mehr — ein /20-Netz im Bereich 192.x.x.x funktioniert genauso, obwohl die Klasse C nur /24 vorsah.

Im IPv6-Bereich wird häufig versucht, die Host-Anzahl wie bei IPv4 zu berechnen, obwohl ein /64-Subnetz allein 2^64 Adressen umfasst — eine Zahl, die jede praktische Planung übersteigt.

Stattdessen zählt man bei IPv6 die Anzahl der /64-Subnetze, nicht die Einzeladressen. Auch die Kurzschreibweise mit :: erzeugt Fehler, wenn mehr als eine Doppel-Doppelpunkt-Folge im selben Ausdruck steht, da die Expansion dann nicht eindeutig ist.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Subnetz-Rechner berechnet aus IP-Adresse und CIDR-Präfixlänge die Netzadresse, Broadcast-Adresse, den nutzbaren Hostbereich, die Subnetzmaske und die Wildcard-Maske — für IPv4 und IPv6.

Ein /24-Netz liefert 254 nutzbare Hosts; mit einem Ziel-Präfix von /26 entstehen daraus vier Subnetze mit je 62 Hosts. Im IPv6-Modus zeigt der Rechner komprimierte und expandierte Notation sowie die Anzahl der /64-Subnetze.

Als nächsten Schritt gibst du die Adresse deines aktuellen Netzes ein und prüfst, ob die Aufteilung genug Kapazität für alle Segmente bietet. Für die Umrechnung einzelner Oktett-Werte zwischen Dezimal und Binär nutzt du den Zahlen-Basis-Konverter.

Netzwerkprotokolle mit Zeitstempeln liest du mit dem Timestamp-Konverter. ## IPv6-Subnetting: Subnetze berechnen IPv6-Subnetting folgt einer anderen Logik als IPv4: Statt einzelne Host-Adressen zu zaehlen, plant man in /64-Subnetzen.

Ein /64 ist die Standardgroesse fuer ein Endnutzer-Subnetz und liefert 2 hoch 64 Adressen — mehr als jedes lokale Netz je benoetigen wird.

Unternehmen erhalten typischerweise einen /48-Block von ihrem Provider, was 65.536 einzelne /64-Subnetze ergibt.

Gib im IPv6-Modus des Rechners deine zugewiesene Adresse mit der Praefixlaenge ein und setze den Ziel-Praefix auf /64: Das Ergebnis zeigt, wie viele Subnetze verfuegbar sind, die Netzadresse in komprimierter und expandierter Schreibweise sowie die letzte Adresse im Block.

So planst du die IPv6-Segmentierung fuer Standorte, Abteilungen oder VLANs, ohne den Adressraum einzuschraenken.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Netzadresse: 192.168.1.0, Broadcast: 192.168.1.255, 254 nutzbare Hosts, Subnetzmaske: 255.255.255.0, Wildcard: 0.0.0.255, Klasse C, privat (RFC 1918). Aufteilung: 4 Subnetze /26 mit je 62 Hosts.

Büronetz 192.168.1.0/24 in vier Subnetze aufteilen

Protokoll
ipv4
IPv4-Adresse
192.168.1.0
Präfixlänge (CIDR)
24
Ziel-Präfix (Aufteilung)
26

Beispiel 2 · Mittel · Netzadresse: 10.0.0.0, Broadcast: 10.255.255.255, 16.777.214 nutzbare Hosts, Subnetzmaske: 255.0.0.0. Aufteilung: 4 Subnetze /10 mit je 4.194.302 Hosts.

Großes Klasse-A-Netz 10.0.0.0/8 in /10-Blöcke teilen

Protokoll
ipv4
IPv4-Adresse
10.0.0.0
Präfixlänge (CIDR)
8
Ziel-Präfix (Aufteilung)
10

Beispiel 3 · Komplex · IPv6-Netzadresse: 2001:0db8:0000:0000:0000:0000:0000:0000, komprimiert: 2001:db8::, 65.536 /64-Subnetze möglich.

IPv6-Standortnetz 2001:db8::/48 in /64-Subnetze

Protokoll
ipv6
IPv6-Adresse
2001:db8::
IPv6-Präfixlänge
48
IPv6-Ziel-Präfix
64

Beispiel 4 · Komplex · Netzadresse: 10.255.255.0, Erster Host: 10.255.255.0, Letzter Host: 10.255.255.1, 2 Adressen, kein Broadcast.

Point-to-Point-Link mit /31 (RFC 3021)

Protokoll
ipv4
IPv4-Adresse
10.255.255.0
Präfixlänge (CIDR)
31
Ziel-Präfix (Aufteilung)
31

Beispiel 5 · Komplex · IPv6-Netzadresse: 2001:0db8:abcd:0000:0000:0000:0000:0000, letzte Adresse: 2001:0db8:abcd:ffff:ffff:ffff:ffff:ffff, komprimiert: 2001:db8:abcd::, 65.536 /64-Subnetze möglich.

IPv6-Unternehmensnetz 2001:db8:abcd::/48 in /64-Subnetze aufteilen

Protokoll
ipv6
IPv6-Adresse
2001:db8:abcd::
IPv6-Präfixlänge
48
IPv6-Ziel-Präfix
64

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: RFC 793 / RFC 1122 (Netzwerk- und Uebertragungsgrundlagen), JEDEC Speicherstandards, ITU-T / ISO-IEC Richtwerte für Bitrate und Datenkodierung

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Technik & Digital / Programmierung & Entwickler
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitaets- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Subnetz-Rechner: IPv4 und IPv6 CIDR berechnen. Abgerufen von https://rechner-portal.de/technik-digital/programmierung/subnetz-rechner

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